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Festtagsstimmung:
Es war eine lange Nacht für die
Spieler des TSV Eintracht Edemissen. Im Peiner Marktlokal
„Mephisto“ haben sie den Hallenkreismeistertitel
gefeiert. „Wir waren zwar alle von den Spielen
kaputt, aber einige haben noch mal alles gegeben“,
verriet Edemissens Kapitän Stefan Wöhler.
Trainer Christian Gleich musste allerdings passen. Ein
Grippevirus ließ keine Party mehr zu. Aber aufgeschoben
ist ja nicht aufgehoben. Denn: Die 2000 Euro Siegprämie
will die Mannschaft mit ihrem Trainer bei der Saisonabschlussfahrt
auf Ibiza verprassen und nochmal auf den PAZ-Cup anstoßen.
Der Pokal aber soll nicht mitfliegen. „Zu gefährlich“,
sagt Wöhler, „am Ende vergessen wir ihn noch“.
Unvergessen hingegen bleibt für den Eintracht-Spielführer
die PAZ-Cup-Endrunde 2008. „Das war ein tolles
Ereignis. Nachdem wir Freitag in der Vorrunde noch katastrophal
gespielt haben, waren wir diesmal richtig gut“,
bilanzierte Wöhler. Sehr motiviert sei die Eintracht
nach der Vorrunden-Quälerei gewesen und habe hinten
gut gestanden und vorne schnell kombiniert. „Das
war effektiv und nicht unattraktiv“, blickt der
Verteidiger zurück.
Trotz der stolzen Summe für die Mannschaftskasse
spricht der Eintracht-Kapitän von einem „teuer
erkauften Sieg“ – und denkt dabei an die
Knie-Verletzung seines Mitspielers Artan Qollarkaj.
„Nach seinem Kniescheiben-Bruch war er gerade
wieder richtig in Form. Das ist wirklich bitter.“
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