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… bei Artan Qollakaj, Stürmer des TSV Eintracht
Edemissen
„Zehn Tage an Krücken“
Herzlichen Glückwunsch Herr Qollarkaj zum
PAZ-Cup-Sieg 2008. Sie haben sich im Gruppenspiel gegen
Vallstedt leider am operierten Knie verletzt. Wie geht
es Ihnen?
Beschi... . Der Arzt hat einen kleinen Riss am Innenband
festgestellt. Ich muss die nächsten zehn Tage an
Krücken laufen und darf mindestens sechs Wochen
kein Sport machen.
Das heißt, Ihnen war überhaupt nicht
zum Feiern zumute?
Nicht wirklich. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir
uns beim PAZ-Cup durchgesetzt haben. Ich war noch mit
der Mannschaft im Mephisto in Peine etwas essen, bin
dann aber schon früh nach Hause gefahren, während
die anderen noch ordentlich einen drauf gemacht haben.
Wo steht denn der PAZ-Cup jetzt?
Ich weiß es gar nicht genau, vielleicht bei Maik
Schendera oder Stefan Wöhler. Auf jeden Fall haben
wir ihn mit im Mephisto gehabt. Er wird sicher bald
einen schönen Platz im Vereinsheim in Edemissen
finden.
Viele hatten Edemissen nach der Vorrunde nicht
mehr auf dem Zettel. Woran hat es gelegen, dass Sie
sich in der Endrunde so gesteigert haben?
In der Vorrunde haben wir uns überraschen lassen.
So was passiert mir nur einmal. Wir haben uns zusammengerauft
und sind in der Endrunde nicht mehr so wild und konfus
drauflos gestürmt. Defensiv standen wir kompakt
und haben gute Konter gefahren. Auch ich wollte dem
Trainer beweisen, dass ich es besser kann und hatte
mir viel vorgenommen. Mit zwei Toren ging es gut los,
doch dann kam diese blöde Verletzung schon im zweiten
Spiel gegen Vallstedt. Nach meinem Kniescheibenbruch
hatte ich doch schon im vergangenen Jahr nicht an der
Endrunde teilnehmen können.
Gibt der Hallenkreismeistertitel Selbstvertrauen
für die Rückrunde in der Bezirksoberliga?
Auf jeden Fall. Der Zusammenhalt in der Mannschaft wird
noch besser sein. Ich bin guter Dinge, dass wir den
Klassenerhalt noch schaffen.
Interview mit Christian Meyer, PAZ
Quelle paz-online
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