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Bezirksliga 2,Saison 2007/2008:
FC Pfeil Broistedt, FC Germania Barbecke, SV Lengede,
SV Bosporus Peine, TSV Marathon Peine, VfB Peine, Viktoria
Woltwiesche, TSV Wendezelle, Freie Turner Braunschweig
II, HSC Leu Braunschweig, RW Braunschweig, SV Kralenriede,
VfL Bienrode, Helmstedter SV, MTV Frellstedt, SV Lauingen/Bornum.
Fußball-Bezirksliga: Alle acht
Peiner Teams spielen in der neuen Serie gemeinsam in
einer Staffel / Etliche neue Kontrahenten
Etliche Wochen wurde spekuliert, seit Sonnabend nun
haben die Peiner Vereine, die in der Fußball-Bezirksliga
kicken, Gewissheit: Auch in der kommenden Saison werden
sie wieder gemeinsam in einer Staffel um Meisterschaftspunkte
kämpfen – inklusive des TSV Wendezelle, der
in der vergangenen Serie noch in einer anderen Staffel
eingruppiert war. Komplettiert wird das 16er-Feld mit
Braunschweiger und Helmstedter Klubs, so dass es die
Peiner Vertretungen mit etlichen neuen Kontrahenten
zu tun bekommen.
„Das war nicht anders zu machen“, betont
Wolfgang Reese, Spielausschuss-Vorsitzender des Fußball-Bezirks
Braunschweig. Ursprünglich sah sein Plan sogar
vor, „dass wir die Peiner Mannschaften trennen“,
erklärt er. Doch diese Überlegung sei aus
unterschiedlichen Gründen nicht realisierbar gewesen,
sagt Reese.
Sehr zur Freude der hiesigen Teams. „Das ist richtig
klasse“, freut sich Jörg Heyne, Libero und
Obmann des SV Lengede, über die Entscheidung des
Spielausschusses. Denn diese Einteilung habe gleich
mehrere Vorteile: Es gebe jede Menge reizvolle Derbys
und folglich auch mehr Zuschauer, konstatiert Heine.
„Außerdem hat man mehr vom Sonntag, da man
nicht so weit fahren muss. Und deswegen gibt es auch
die Möglichkeit, die Familie mal mitzunehmen.“
Einziger, wenn auch kleiner Wermutstropfen für
den SVL, FC Broistedt, Viktoria Woltwiesche und Aufsteiger
FC Barbecke: Die Salzgitteraner Teams gehören nicht
mehr – wie noch in der abgelaufenen Spielzeit
– zu den Gegnern. „Das wäre natürlich
die Krönung gewesen, aber man kann eben nicht alles
haben“, sagt Heyne.
Auch bei Hilmi Özyurt stößt die Staffel-Zusammensetzung
auf Freude. „Das ist sehr gut“, lobt er.
„Es wäre auch echt Schwachsinn gewesen, die
Peiner in unterschiedliche Staffeln zu packen.“
Schließlich sei ja die Reform unter dem Gesichtspunkt
gemacht worden, „dass es mehr Derbys und nicht
so weite Reisen gibt“, erklärt Özyurt.
Zudem verbessere die Vielzahl der Lokalduelle auch die
Finanzen der Vereine, betont er. „Wenn Mannschaften
aus demselben Kreis aufeinander treffen, kommen einfach
mehr Fans, und deshalb sind die Einnahmen auch höher.“
Zugleich sei ein Derby für jeden Spieler „ein
zusätzlicher Reiz“, sagt Hilmi Özyurt.
Genauso sieht es auch der Trainer des TSV Wendezelle.
„Es ist natürlich viel interessanter, gegen
Teams zu spielen, die sich untereinander kennen“,
erklärt Thomas Mainka, der aber auch mit einer
anderen Eingruppierung nicht unzufrieden gewesen wäre,
„denn die Eindrücke, die wir vergangene Saison
in der anderen Staffel gesammelt haben, waren fast nur
positiv.“
Doch letztlich sei es egal, gegen wen man in der neuen
Serie antreten müsse, „da es für uns
aufgrund der vielen Abgänge ohnehin überall
ein Überlebenskampf geworden wäre“,
erläutert Mainka. „Aber“, fügt
er hinzu, „ich begrüße es schon, dass
wir wieder mit den anderen Peinern Klubs zusammen sind.“
Grund dafür sind die guten Erfahrungen, die Mainka
mit dem TSV in den zurückliegenden Jahren in den
Derbys gemacht hat. „In diesen Begegnungen haben
wir fast immer gut ausgesehen und jede Menge Punkte
geholt – egal, mit welcher Truppe wir aufgelaufen
sind“, resümiert Thomas Mainka, „und
deswegen rechne ich mir auch in der kommenden Saison
einiges aus.“
Quelle: PAZ-online
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