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I.Herren - Spielberichte

   
 
30. Punktspiel

TSV Hallendorf - TSV Eintracht Edemissen 2:2 (1:0)

05.06.2007

 

Grottenkick ohne "Wünsch Dir Was"

Leider wurde es nichts aus der Wünsch Dir Was Aktion, da insbesonders in der 1. Halbzeit ein extrem schwacher Auftritt keine Experimente ermöglichte, wir wollten schließlich den mitgereisten Fans, alle im Bus untergebracht, etwas bieten. Ein unspektakulärer Saisonabschluss für uns, aber was soll es. Motivation und Einsatzwillen waren nur noch bedingt vorhanden, so dass insgesamt beim Absteiger nicht viel mehr drin war.. „Ein gerechtes Ergebnis“, befand TSV-Trainer Christian Gleich, der gestern auch Spieler zum Zug kommen ließ, die in den vergangenen Wochen weniger zum Einsatz gekommen waren.
In der Anfangsviertelstunde sahen die Zuschauer gleich drei Treffer (zwei für Hallendorf, einen für Edemissen), welche jedoch wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben wurden. „Insgesamt war es ein verteiltes Spiel“, so Gleich, dessen Mannschaft in der zweiten Hälfte etwas stärker wurde. „Da waren wir überlegen, Hallendorf hat aber gut gekontert.“ Dass die Moral beim Spitzenreiter auch noch am letzten Spieltag stimmte, zeigte die Mannschaft, als sie zweimal einen Rückstand ausglich. Zunächst traf Sven Siedentop nach einem Eckball zum 1:1 (70.), dann war Omar Fahmy per Kopf nach einer Flanke von André Jung zum 2:2-Endstand verantwortlich (82.).
Damit endete die überragende Saison des TSV Edemissen, der mit nur einer Niederlage in die Bezirksoberliga aufsteigt. Vom 14. bis 18. Juni begibt sich das Team auf Mannschaftsfahrt nach Ibiza, am 4. Juli ist Trainingsauftakt. Dann beginnt für den TSV das Abenteuer in der Bezirksoberliga.


TSV Edemissen: Kiontke – Neumann, Batt, Kunstmann – Spickschen (46. Schendera), Sierks (46. Kaiser), Ziehme, Eva (46. Siedentop), Jung – Fahmy, Demir.


Tore:
1:0 (36.) Kamara nach Torschuss von Elschner
1:1 (61.) Sven Siedentop nutzt Abpraller nach einer Ecke
2:1 (76.) Brandes nach schöner Einzelaktion
2:2 (82.) Omar Fahmy per Kopf nach Flanke Jung

Besonderheiten: Keine

Fazit:

Nicht verloren, Meister, was soll`s.....


Der Spieltag

Bor. Salzgitter –VfL Salder 4:2
FC Pfeil Broistedt–Arm. Adersheim 2:2
FSV Fuhsetal –KSV Vahdet SZ 4:2
SC Gitter –VfB Peine 3:1
SV Bosporus Peine–TSV Marathon Peine 3:2
GA Gebhardshag. –Germ. Wolfenb. 3:1
Viktoria Woltwiesche–SV Lengede 4:1

 

   
 
29. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen- Pfeil Broistedt 2:0 (0:0)

21.05.2007

 

Sieg in den letzten Minuten

Endlich einmal wieder ein starker Auftakt mit spielerisch guten Aktionen und gutem Kombinationsfussball. Denn dem Sturmlauf der Edemissener hatten die von Beginn an defensiv auftretenden Pfeile nur wenig entgegenzusetzen. Einzig der mangelnden Torausbeute der TSV-Akteure ist es zu verdanken, dass die Entscheidung erst in den Schlussminuten fiel. Beste Einschussmöglichkeiten vergaben hier Gabriel, Ziehme, Siedentop und Demir. Nach dem starken Beginn kam Broistedt besser ins Spiel und es plätscherte so vor sich hin.
In der 2. Halbzeit keine weiteren Veränderungen, mit Ausnahme der zwei Großchancen von Ugur Demir, der einmal nur das Leder freistehend an den Pfosten knallte. Es dauerte bis zur 80. Minute, ehe Sven Siedentop zum verdienten 1:0 traf. „Broistedt machte dann auf und wir begannen zu kontern“, sagte Gleich, dessen Team durch den eingewechselten Omar Fahmy das 2:0 und zugleich die Entscheidung markierte.
„Es war ein verdienter Erfolg der Edemissener“, bestätigte auch Pfeil-Trainer Manfred Müller. Der Trainer lobte: „Wir haben zwar in Edemissen verloren, aber viel Kampfgeist gezeigt.“ Eine Eigenschaft, die die Broistedter in der Saison auch brauchten. Müller: „Ich hatte mir den Saisonverlauf eigentlich anders vorgestellt. Durch den Weggang unseres Stürmers Mirko Beier sowie André Nimz zur Winterpause und die langwierige Verletzung unseres Kapitäns Frank Halus mussten wir einige Tiefschläge hinnehmen. Unter normalen Umständen wäre sicher mehr drin gewesen. Aber die Mannschaft hat immer den nötigen Willen gezeigt.“


TSV Edemissen: Kiontke – Neumann, Batt (46. Wöhler), Schendera, Sobert – Ziehme, Kaiser, Jung (75.Alic), Gabriel (53. Fahmy) – Demir, Siedentop.


FC Pfeil Broistedt: Rath – Halus, Brandes, Caruso – Sgubisch Thiel, Spissak, Aydogan, Kersten (46. Bucklisch), Kunz – Christian Kraune (78. Selcuk).


Tore:
1:0 (80.) Sven Siedentop per Aufsetzer aus 18m nach schöner Aktion von Kaiser
2:0 (86.) Omar Fahmy überlegt nach herrlichem Doppelpaß mit Sobert

Besonderheiten: Keine

Fazit:

Wir gewonnen, Broistedt gerettet



Fußball-Ballett mit dem Broistedter Patrik Kunz (links) und dem Edemissener Sven Sobert. Sven Siedentop (Mitte) möchte da nicht stören.

Der Spieltag

Germ. Wolfenb.–Bor. Salzgitter 5:4
Arm. Adersheim–SV Bosporus Peine 3:3
KSV Vahdet SZ –GA Gebhardshag. 0:4
SV Lengede –FSV Fuhsetal 9:0
TSV Marathon Peine–Viktoria Woltwiesche 1:5
VfB Peine –TSV Hallendorf 1:1
VfL Salder –SC Gitter 2:2

   
 
28. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen- VFB Peine 3:3 (2:2)

14.05.2007

 


Der TSV Edemissen steigt in die Bezirksoberliga auf. Das Team, oben von links: André Jung, Co-Trainer Frank Mennecke, Trainer Christian Gleich, Reinhold Eva, Joachim Neumann, Sven Siedentop, Andrew Kunstmann, Stefan Wöhler, Thorsten Ziehme,Alex Batt, Omar Fahmy, Betreuer Rudi Hinzmann; unten von links: Maik Schendera, Waldemar Fink, Sven Sobert, Marko Kaiser, Sven Kiontke, Ugur Demir, Jonder Spickschen und Stefan Sierks.
Es fehlen: Irhad Alic, Nils Gabriel, Thomas Erich, Birol Tanriverdi.

 

VFB bot starke Vorstellung

Einen Punkt beim Meister entführt, für VfB-Trainer Rüdiger Reiche waren es aber zwei Zähler zu wenig. „Wir haben zwei Punkte liegen lassen“, ärgerte sich der Coach über zahlreiche vergebene Möglichkeiten. Und auch Edemissens Coach Christian Gleich gab zu: „Das Unentschieden war für uns eher glücklich.“
Wie es zu erwarten war, schenkten sich beide Mannschaften nichts. Der VfB erwischte dabei den besseren Start und führte früh durch einen Abstauber von Stefan Friehe in Führung (7.). „Dann haben wir druckvoller agiert und sind verdient zum Ausgleich gekommen“, sagte Gleich. Reinhold Eva traf bei seiner Bezirksliga-Premiere für Edemissen, staubte nach einem Schuss von Ugur Demir ab (15.). Evas Auswechslung nach einer knappen halben Stunde war dann abgesprochen, Gleich wollte den Angreifer nach dessen langer Verletzungspause noch nicht länger spielen lassen.
Das Spiel ging dennoch flott weiter: Thorsten Ziehme brachte den Gastgeber per Freistoß in Führung (36.), Omar Fahmy vergab eine Großchance zum 3:1 (40.). Hier hätte schon die Entscheidung fallen können, doch im Gegenzug drehte der ganz starke Eugen Ansmann das Spiel wieder zugunsten des VfB (41., 56.). René Bunk hatte dann das 4:2 für die Gäste auf dem Fuß, traf aber freistehend nur die Latte (72.). „Hätte er den gemacht, hätten wir gewonnen“, ärgerte sich Trainer Reiche, den aber noch mehr der Platzverweis für seinen Libero Lars Trappe schmerzte. Nach einem groben Foulspiel an der Mittellinie sah Trappe (83.) ebenso Rot wie zuvor schon Edemissens Waldemar Fink (72. Schiedsrichterbeleidigung). „Trappe wird uns jetzt fehlen“, sagte Reiche, der hofft, dass am Ende nicht auch die verlorenen Punkte von gestern fehlen. Die klaute Edemissens Ziehme, der erneut per Freistoß zum 3:3 traf (73.).


TSV Edemissen: Kiontke – Neumann, Schendera, Wöhler (63. Kunstmann) – Sobert, Kaiser, Demir (68. Spikschen), Ziehme, Fink – Siedentop, Eva (28. Fahmy).
VfB Peine: Girnth – Trappe, Polomski, Brauer – Friehe, Bunk, John (80. Zwinger), Duda, Bode – Reiff, Ansmann.


Tore:
0:1 (07.) Stefan Friehe nutzt Unaufmerksamkeit
1:1(15). Reinhold Eva als Abstauber nach Traumpass von Siedentop und Schuß von Demir
2:1 (36.) Thorsten Ziehme mit haltbaren Freistoß ins lange Eck
2:2 (41.) Eugen Ansmann mit 12m Knaller nach dem sich zwei Edemissener Spieler im eigenen Strafraum angeschossen hatten
2:3 (56.) Eugen Ansmann umkurvt drei Gegenspieler und schießt trocken ein
3:3 (73.) Thorsten Ziehme wieder mit haltbarem Freistoß

Besonderheiten: Rot für Fink (72.) Schiedsrichterbeleidigung, Rot für Trappe (82.), der einen Edemissener Konter mit einem brutalen Foul an Spieckschen unterbindet

Fazit:

Glücklicher Punkt gegen starke Gäste


Alarm im Edemissener Strafraum: VfB-Angreifer Eduard Zwinger (vorne) zieht durch und trifft mit seinem Fuß gefährlich den Kopf von Edemissens Sven Sobert. Das Derby in der Bezirksliga endete 3:3 unentschieden.

Der Spieltag

Viktoria Woltwiesche–Arm. Adersheim 2:1
Bor. Salzgitter –KSV Vahdet SZ 5:0
FSV Fuhsetal –TSV Marathon Peine 2:2
SC Gitter –Germ. Wolfenb. 3:1
SV Bosporus Peine–FC Pfeil Broistedt 2:0
GA Gebhardshag. –SV Lengede 1:1
TSV Hallendorf –VfL Salder 1:4

   
 
27. Punktspiel

SV Salder - TSV Eintracht Edemissen 1:2 (0:0)

07.05.2007

 

MEISTER

Torsten Ziehme erzielt in der 81. Minute das Siegtor

Die verbleibenden drei Spiele kann der TSV Edemissen ganz locker angehen. Die Mannschaft ist nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen und spielt in der nächsten Saison in der Bezirksoberliga.

13.11 Uhr: Die Spieler des TSV und eine Handvoll Fans fahren vom Treffpunkt aus in Richtung Salder. Die Akteure wirken gelöst – man sieht ihnen an, dass sie ein Ziel vor Augen haben.

14.01 Uhr: Coach Christian Gleich beginnt in der Kabine in Salder seine Ansprache vor dem Spiel. Er sagt dem Team, dass durch Kontinuität, Geduld und taktische Disziplin diese hervorragende Tabellenposition ermöglicht wurde. Es soll da i-Tüpfelchen folgen....

15.02 Uhr: Nachdem sich das Team mit einem Mannschaftskreis auf dem Feld eingeschworen hat, pfeift der Schiedsrichter an.

15.02-15.48 Uhr: Ein auf schwer bespielbaren Betonrasen, die Bälle sprangen ca. 3m hoch ab, beginnendes Spiel lebt von der Spannung und von einer Vielzahl individueller Fehler. Jeweils gute Tormöglichkeiten für Lanz und Ott auf Salder Seite als für Fahmy und Demir auf Edemissen Seite waren noch die Höhepunkte in einem von taktischer Disziplin geprägtem Spiel.

15.49 Uhr: Nach einer Halbzeit ohne viele Höhepunkte steht es noch 0:0. In der Kabine fordert der Trainer einen kontrollierten Spielaufbau ohne hohe Flugbälle, die allesamt zuvor einen Ballgewinn für Salder bedeuteten.

16.01 Uhr: Spielbeginn 2. Halbzeit

16.10 Uhr: Durch einen von Joachim Neumann unglücklich abgefälschten Schuss in der 53. Minute, Torschütze Ott, gerät der TSV in Rückstand, zumal sich der Führungstreffer durch die agileren Spieler von Salder angedeutet hat.

16.13 Uhr: Die Mannschaft ist jetzt wach und kann durch einen schönen Treffer von Jung aus 18 Metern gleich zurückschlagen.

16.36 Uhr: Edemissen drängt auf eine Entscheidung. In der 81. Minute fasst sich Torsten Ziehme ein Herz und zieht ab. Sein Schuss aus 25 Metern schlägt wie eine Kanonenkugel im VfL-Gehäuse ein.

16.50 Uhr: Der Unparteiische pfeift ab – der Jubel auf der Bank des TSV kennt keine Grenzen. Alle liegen sich in den Armen. "So sehen Sieger aus", klingt es au einem mitgebrachten Radio.

TSV Edemissen: Kiontke – Neumann, Wöhler, Schendera, Batt (81. Fink), Sobert (52. Ziehme), Kaiser, Demir, Jung (69. Gabriel), Siedentop, Fahmy.


Tore:
1:0 (53.) Erich Ott zieht aus halblinker Position ab und Neumann fälscht den Ball ins eigene Tor ab
1:1 (56.) Andre Jung aus 20m nach Querpass von Ziehme
1:2 (81.) Thorsten Ziehme mit fulminanten Torschuß in den oberen linken Winkel aus 25 m


Besonderheiten: Keine

Fazit:
MEISTER............

Der Spieltag

BV Germ. Wolfenbüttel - TSV Hallendorf 1:2
SV Lengede Bor. Salzgitter 1:0
VfL Salder TSV Edemissen 1:2
FC Pf Broistedt VfB Peine 0:0
FC Arm. Adersheim FSV Fuhsetal 2:1
TSV Marathon Peine SV GA Gebhardshagen 1:4
KSV Vahdet Salzgitter SC Gitter 1:4

   
 
26. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen- Germania Wolfenbüttel 5:2 (2:0)

30.04.2007

 

Starke Gäste unter Wert geschlagen....

Die kompakt stehende Wolfenbütteler Elf begann mit gut vorgetragenen Kontern und einem aggressiven Abwehrpressing. Die Vorgabe, druckvoll die Angriffe über die Außenpositionen vorzutragen , verblieb. So hatte der agile Gästestürmer Glawe zweimal die Möglichkeit, die Führung zu erzielen. Nach der überraschenden Führung kamen wir besser ins Spiel und konnten das Spiel kontrollieren.
„In der zweiten Halbzeit war Wolfenbüttel besser als wir“, sagte TSV-Trainer Christian Gleich. „Wir haben sie nur klassisch ausgekontert.“ Der stark abstiegsbedrohte Gast habe eine hervorragende Leistung geboten. „Die dürfen eigentlich gar nicht absteigen, den sie hatten sich 4 oder 5 gute Einschussmöglichkeiten herausgespielt, scheiterten aber jeweils am glänzend agierenden TW Sven Kiontke..
Tolles Spiel nützt aber nichts, wenn man die Chancen nicht verwertet. Das war auch gestern das Manko der Germania.


TSV Edemissen: Kiontke – Neumann, Schendera, Batt, Sobert – Kaiser (62. Fink), Ziehme (65. Spikschen), Demir , Jung – Fahmy, Siedentop (77. Kunstmann).


Tore:
1:0 (37.) Omar Fahmy nach Flanke von Sobert und tollem Querpass von Kaiser
2:0 (44.) Sven Siedentop aus 10m freistehend nach Traumpass von Jung
3:0 (53.) Omar Fahmy mit Lupfer nach Kopfballverlängerung v. Siedentop per Konter 3:1 (61.) Thomas Schneider nutzt Unaufmerksamkeit
4:1 (76.) Waldemar Fink per Abstauber nach schönem Pass von Siedentop
5:1 (78.) Ugur Demir mit haltbaren Schuss aus 18m, VL Jung
5:2 (85.) Paul per Handelfmeter, Handspiel von Fink

Besonderheiten: Keine

Fazit:
Noch ein Sieg bis zum bösen M-Wort.....

 

Der Spieltag

Viktoria Woltwiesche–VfB Peine 1:1
Bor. Salzgitter –TSV Marathon Peine 2:1
FSV Fuhsetal –SV Bosporus Peine 3:7
SC Gitter –SV Lengede 3:2
GA Gebhardshag. –Arm. Adersheim 2:1
Viktoria Woltwiesche–FC Pfeil Broistedt 3:2
TSV Edemissen –Germ. Wolfenb. 5:2
TSV Hallendorf –KSV Vahdet SZ 0:0
VfB Peine –VfL Salder 2:2

   
 
25. Punktspiel

KSV Vahdet Salzgitter - TSV Eintracht Edemissen 1:3 (1:1)

23.04.2007

 


Schweres Auswärtsmatch

Nicht gerade eine Glanzleistung. In der 1. Halbzeit waren Chancen Mangelware, da der Gegner ein konsequentes Abwehrpressing mit schnell vorgetragenen Kontern praktizierte. Trotz der schnellen Führung kam keine Ruhe ins Spiel und Vahdet hätte bei besserer Chancenverwertung zur Halbzeit führen müssen. In der 2. Halbzeit dann engagierteres Spiel, ohne zwingend zu wirken. Vahdet lockerte die Pressingform und lief prompt in einen Konter. Nun verloren beide Mannschaften die Ordnung und das 3:1 besiegelte im Anschluß an eine Standardsituation die Niederlage der sehr fairen Gastgeber, denen wir wünschen, dass sie sich noch aus der Abstiegsgefahr lösen können.


TSV Edemissen: Kiontke – Batt, Wöhler, Neumann, Fink – Sobert, Jung (65. Spiekschen), Kaiser, Demir (55. Schendera) – Fahmy (78. Sierks), Siedentop.


Tore:
0:1 (05.) Ugur Gündogru mit Eigentor nach Flugball von Kaiser
1:1 (21.) Bekir Yeter nutzt Unaufmerksamkeit in der Abwehr
1:2 (54.) Sven Siedentop schießt Abpraller von Pfosten, Fahmy hatte abgezogen, in das leere Tor
1:3 (83.) Sven Siedentop nach Freistoß von Neumann und Verlängerung von Kaiser

Besonderheiten: Keine,
außer Lengede schont drei Leistungsträger im Spiel gegen Hallendorf mit Schnotale, Heyne und Mühl und wird bestraft.....

Fazit:

Noch 8 Punkte....


Der Spieltag

Viktoria Woltwiesche–FSV Fuhsetal 4:0
Germ. Wolfenb.–VfB Peine 4:2
Arm. Adersheim–Bor. Salzgitter 2:3
FC Pfeil Broistedt–VfL Salder 3:1
KSV Vahdet SZ –TSV Edemissen 1:3
SV Bosporus Peine–GA Gebhardshag. 0:2
SV Lengede –TSV Hallendorf 1:1
TSV Marathon Peine–SC Gitter 0:4

 

   
 
24. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - SV Lengede 2:2 (0:1)

15.04.2007

 


Der "gefühlte Sieg"

Mit einem Kraftakt behauptete der TSV Edemissen sechs Spieltage vor dem Ende der Meisterschaft seinen Fünf-Punkte-Vorsprung vor dem ärgsten Verfolger aus Lengede, obwohl die Gäste nach 73 Minuten noch wie der sichere Sieger ausgesehen hatten. Ein Lengeder Sieg hätten den Titelkampf noch einmal richtig spannend gemacht, doch die Platzherren wurden für ihre Leistungssteigerung nach der Pause in der Schlussviertelstunde belohnt. Glücklich, denn der Ausgleich fiel durch ein Eigentor. „Das war das Quäntchen Glück, was man als Spitzenreiter hat“, nahm Edemissens Trainer Christian Gleich den Punkt natürlich gerne mit, obwohl er eine Viertelstunde vor Schluss nicht mehr damit gerechnet hatte. Für SVL-Coach Thomas Mühl ist Edemissen jetzt durch: „Ich denke, das war’s. Fünf Punkte Vorsprung und keine schweren Spiele mehr: Der TSV wird das jetzt nach Hause spielen.“
Zuvor waren die Lengeder aber drauf und dran, den Rückstand auf Edemissen auf zwei Punkte zu verkürzen. Sie gingen von Beginn an sehr engagiert zu Werke, spielten ihre Angriffe aber nicht konsequent zu Ende. Der finale Pass fand meistens keinen Abnehmer. Für die einzige klare Torchance benötigten sie die Unterstützung des TSV. Nach einem Foul von Marko Kaiser nutzte Routinier Matthias Tietze den Strafstoß zur verdienten Pausenführung (42.).
Nach Wiederbeginn legte Edemissen dann eine Schippe drauf. Die Platzherren störten jetzt viel früher und setzten die Lengeder unter Druck. Der Erfolg blieb jedoch zunächst noch aus, nach einem scharf getretenen Freistoß vom eingewechselten Ziehme köpfte Omar Fahmy ein – doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits.
Die Gäste nutzten den gewonnenen Raum zum Kontern. Nachdem Timothy Olszewski im letzten Moment gestoppt worden war, holte Mark Rotter (72.) gegen Joachim Neumann den zweiten berechtigten Strafstoß heraus. Matthias Tietze verwandelte den genau so trocken wie den ersten Strafstoß. Die Entscheidung? „Ich habe nicht daran geglaubt, dass wir noch einmal zurückkommen“, sagte Gleich, „für mich war nach dem 2:0 das Spiel gegessen.“ Es kam jedoch anders.
„Wenn man 2:0 führt, muss man eigentlich gewinnen“, ärgerte sich Lengedes Trainer Thomas Mühl, für den das 1:2 der Knackpunkt war: „Der Anschluss ist einfach viel zu schnell gefallen.“ Der Ausgleich wäre beinahe auch früher gefallen, beim Treffer von Sven Siedentop entschied der Referee jedoch erneut auf Abseits (77.).
Dann aber nutzten die Hausherren ihre große Stärke: die Standardsituationen. Joachim Neumann verlängerte einen Freistoß von André Jung auf die Brust von Lengedes Mark Rotter, der nicht verhindern konnte, dass der Ball von dort ins eigene Tor rollte (84.). Ein Missgeschick, das dem SVL möglicherweise die Wende im Titelrennen gekostet hat.


TSV Edemissen: Kiontke – Wöhler (46. Sobert), Neumann, Schendera – Demir, Batt (73. Spickschen), Kaiser, Fink (32. Ziehme) Jung – Fahmy, Siedentop.


SV Lengede: Militschenko – Gordon, Heyne, Hilger - Franke, Tietze, Mühl, Nödler – Schnotale (79. Kosche) – Olszewski (87. Plewka), Puchalowitz (53. Rotter).


Tore:
0:1 (43.) Tietze per Foulelfmeter, Kaiser hatte zuvor gefoult
0:2 (73.) Tietze per Foulelfmeter, Rotter hatte sich bei Neumann eingehängt
1:2 (75.) Sven Sobert per Heber
2:2 (84.) Eigentor Rotter nach Kopfball Neumann

Fazit:

Nach dem Rückstand ein gefühlter Sieg bei weiterhin 5 Punkten Vorsprung, Riesenmoral, trotz der zwei aberkannten Tore.....

Reaktionen

Sven Siedentop (TSV Edemissen): „Meiner Meinung nach habe ich ein korrektes Tor erzielt, ich stand nicht im Abseits. In der ersten Hälfte haben wir uns zu viele Fehlpässe geleistet und nicht aggressiv genug gespielt. Nach Wiederbeginn haben wir kämpferisch zugelegt und verdient noch ein Unentschieden gemacht. Wenn wir die beiden nächsten Spiele gewinnen, sind wir durch.“


Matthias Tietze (SV Lengede): „Es war ein gutes Spitzenspiel mit vielen Torszenen und einem unglücklichen Ende für uns. Wenn wir gewonnen hätten, wäre die Meisterschaft noch einmal spannend geworden. Im Nachhinein muss man sagen, dass das Ergebnis gerecht ist. Wenn man 2:0 führt, darf man das Spiel eigentlich nicht mehr aus der Hand geben, aber das Anschlusstor fiel zu schnell.“


Sven Kiontke (Torwart TSV Edemissen): „Matthias Tietze ist ein alter Kollege aus Eintracht-Zeiten. Ich war an beiden Strafstößen dran, doch sie waren zu gut geschossen. Im Nachhinein müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Die Mannschaft hat gut gekämpft und eine gute Moral bewiesen. Die erste Hälfte haben wir ein wenig verschlafen“.


Mark Rotter (SV Lengede):
„Beim Ausgleich konnte ich nichts machen. Der Ball fiel mir auf die Brust und von dort sprang er ins Tor. Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und der kämpferische Einsatz stimmte. Zum Schluss hat uns ein wenig das Glück gefehlt. Mit einer 2:0-Führung hätten wir schlauer spielen und gewinnen müssen.“


Marko Kaiser (TSV Edemissen)
: „Beim ersten Strafstoß habe ich klar gefoult und der zweite war wohl auch berechtigt. Mit dem Ergebnis können wir sehr gut leben. Das Ziel, Lengede auf Abstand zu halten, haben wir erreicht. Die nächsten Gegner sind fast alles Abstiegskandidaten. Es wird schwer, da sie nichts zu verschenken haben.“


Christian Franke (SV Lengede):
„Das Remis ist ärgerlich, weil wir gut und eng gestanden haben. Bei der klaren Führung haben wir uns aber taktisch nicht gut verhalten. Die Gastgeber haben clever Freistöße provoziert. Mit Neumann und Siedentop hat der TSV clevere Leute, die bei Standards gefährlich sind. Ich glaube noch daran, dass wir noch herankommen können. Es bleibt spannend.“

 


Edemissener Glückseligkeit: Joachim Neumann schlägt vor Freude über das 2:2 einen Purzelbaum, Omar Fahmy kommt zum Feiern (großes Bild). Gerade hat Lengedes Mark Rotter (linkes Bild, Dritter von links) vor rund 350 Zuschauern mit einem Eigentor zum Edemissener 2:2 getroffen.


Das Tor zum 2:2


Rund 500 Zuschauer beobachteten das Derby


Hart umkämpftes Spitzenspiel: Hier Lengedes Puchalowitz (links) im Duell mit Stefan Wöhler


Der Spieltag

Bor. Salzgitter –SV Bosporus Peine 1:2
FSV Fuhsetal –FC Pfeil Broistedt 1:3
SC Gitter –Arm. Adersheim 3:1
GA Gebhardshag. –Viktoria Woltwiesche 1:1
TSV Edemissen –SV Lengede 2:2
TSV Hallendorf –TSV Marathon Peine 2:4
VfB Peine –KSV Vahdet SZ 2:1
VfL Salder –Germ. Wolfenb. 1:3

 

   
 
Vorbericht

Vorbericht zum Spitzenspiel

14.04.2007

 

„… dann gratuliere ich zur Meisterschaft“

Von Thomas Hiete und Peter Konrad, PAZ
Gern erinnern sie sich an das Hinspiel, die Bezirksliga-Fußballer des SV Lengede. Besiegten sie doch Mitte Oktober den TSV Edemissen mit 3:1. Es war die erste und bislang einzige Niederlage des Spitzenreiters in dieser Saison. Morgen nun möchte der SVL dieses Kunststück wiederholen, „damit das Titelrennen nicht eintönig wird“, erklärt Lengedes Coach Thomas Mühl.
TSV Edemissen – SV Lengede. Der TSV Edemissen kann den Sekt schon kalt stellen – das ist zumindest die Meinung der Konkurrenz. Alle glauben, dass die Meisterschaft bereits zum jetzigen Zeitpunkt zugunsten des TSV entschieden ist. Von derlei Vorschusslorbeeren möchte TSV-Coach Christian Gleich indes nichts wissen. „Wir sind noch nicht durch“, warnt er. Dabei spricht die jüngste Bilanz eindeutig für seine Mannschaft: In der Rückrunde gab sie in sechs Partien lediglich zwei Punkte ab (0:0 bei Bosporus Peine). Und das, obwohl der Coach in diesem Jahr permanent wichtige Spieler ersetzen musste. „Dass der TSV diese Ausfälle kompensiert hat, verdeutlicht, wie stark er ist“, erklärt SVL-Trainer Thomas Mühl.
Sein Team hingegen vermochte nach der Winterpause noch nicht zu überzeugen, patzte gleich mehrmals, zuletzt am Ostermontag auf eigener Anlage beim 1:1 gegen den Vorletzten aus Wolfenbüttel. „Dieses Ergebnis hat schon ein bisschen gefrustet“, gesteht Mühl, „weil man weiß, dass es die Mannschaft eigentlich besser kann.“ Doch derzeit laufe es einfach nicht rund, analysiert er.
Dennoch ist der SVL die einzige Mannschaft, die dem TSV den Titelgewinn noch streitig machen kann. Allzu optimistisch, dass es seiner Elf gelingt, die Hausherren noch abzufangen, ist Mühl allerdings nicht. „Denn wir haben in diesem Jahr noch nicht gut gespielt, außerdem fehlen mir mehrere wichtige Stützen.“ Als da wären: Daniel Plünnecke (wahrscheinlich Muskelfaserriss) fällt aus, und mit den Brüdern Sebastian (Kreuzbandriss) und Benjamin Korner fehlen gleich beide Innenverteidiger. „Benjamin hat sich wohl auch einen Kreuzbandriss zugezogen“, hadert Mühl. „Das ist natürlich richtig bitter, da die beiden die Garanten dafür waren, dass wir hinten sehr gut gestanden haben.“
Mithin sind die Voraussetzungen zwar nicht die besten, aber trotzdem haben sich die Lengeder viel vorgenommen: „Wir wollen, dass die Meisterschaft spannend bleibt“, betont Mühl. Soll heißen: Der SVL strebt einen Sieg an, „was aber sehr schwierig wird“, weiß Mühl und verweist auf die Torgefährlichkeit des Gastgebers. Doch obwohl Edemissen mit 64 Toren über den mit Abstand stärksten Angriff verfügt, rechnet Mühl nicht mit einem offensiv eingestellten, sondern mit einem abwartend agierenden Kontrahenten. „Schließlich reicht Edemissen ein Punkt“, sagt Mühl, für den schon vor dem Anpfiff eines feststeht: „Verlieren wir, werde ich Christian nach dem Spiel zur Meisterschaft gratulieren.“
Fraglich, ob Gleich diese Glückwünsche dann schon annehmen würde. „Ein Sieg für uns wäre noch keine Vorentscheidung“, sagt der Coach, „immerhin gibt es anschließend noch 18 zu vergeben. Da kann noch viel passieren.“ Gleichwohl gibt Gleich zu: „Bei einem Sieg für uns würden sich die Voraussetzungen natürlich verbessern.“
Und das ist das Ziel der Edemissener, sie wollen sich revanchieren für die 1:3-Niederlage im Oktober. „Wiedergutmachung“, nennt es Gleich, der im Hinspiel vom Titelkonkurrenten schier beeindruckt war. „Da haben uns die Lengeder in der zweiten Halbzeit an die Wand gespielt. Die hätten auch 5:1 oder 6:1 gewinnen können.“ Damit sich das nicht wiederholt, wird sich Gleich wohl für eine defensivere Ausrichtung entscheiden. „Lengede hat Probleme gegen tief stehende Mannschaften“, weiß der TSV-Trainer, der sich mit seinem Team deshalb erst einmal ein wenig zurückhalten wird. „Lengede kann gerne die Initiative ergreifen.“ Mit einem Punkt wäre Gleich schon zufrieden, „denn so würden wir Lengede auf Distanz halten“.
Personell hat sich die Lage in Edemissen im Vergleich zu den Vorwochen verbessert, Thorsten Ziehme und André Jung kehren in den Kader zurück, Abwehrchef Joachim Neumann hat bereits am vergangenen Wochenende sein Comeback gefeiert. Gute Voraussetzungen also für den TSV, im Titelrennen weiter zu enteilen.

So tippt die Bezirksliga-Konkurrenz
Rüdiger Reiche (Trainer des VfB Peine): „Das wird noch mal einen richtig heißen Tanz geben, Edemissen ist aber cleverer und hat die bessere Spielanlage. Deswegen tippe ich: Edemissen gewinnt das Duell mit 2:1. Die Meisterschaft dürfte dann entschieden sein. Die Lengeder habe ich gegen Wolfenbüttel gesehen, bei denen ist spielerisch ein wenig die Luft raus. Die Spielstärke der Hinrunde haben sie derzeit nicht.“
Dennis Mansfeld (Spieler des TSV Marathon Peine): „2:1 für Edemissen, weil die Mannschaft insgesamt die stärkste der Liga ist und in der Breite am besten besetzt ist. Ich denke, am Ende wird sich Edemissen in der Meisterschaft ganz klar durchsetzen. Morgen wird es aber knapp, weil es für Lengede die letzte Chance ist und die sich noch mal voll reinhauen werden.“
Daniel Schierding (Spieler des SV Viktoria Woltwiesche): „Edemissen gewinnt mit 3:1. Die Mannschaft ist in der Breite besser besetzt und ist vor allem im Angriff deutlich stärker. Zudem hat Edemissen einen Lauf, Lengede schwächelt momentan ein bisschen. Die Meisterschaft ist für mich entschieden, Edemissen geht hoch und hat es auch verdient.“
Patrick Bork (Torwart des SV Bosporus Peine): „Ich denke, Edemissen marschiert durch und wird aufsteigen. Das Spiel morgen gegen Lengede wird in der Abwehr entschieden, und weil Lengede dort Verletzungssorgen hat, gewinnt Edemissen mit 2:0. Damit wäre die Meisterschaft entschieden, Edemissen lässt sich das nicht mehr nehmen.“
Marc Neubauer (Trainer des TSV Marathon Peine): „Edemissen hat im Moment das nötige Glück, gegen Lengede gewinnt die Mannschaft mit 3:1. Und dann hoffe ich, dass Christian Gleich endlich sagt: ,Ja, wir wollen Meister werden.’ Wenn Edemissen das Spiel gewinnt, ist die Meisterschaft in meinen Augen auch entschieden.“
Christian Kraune (Spieler des FC Pfeil Broistedt): „Ich denke, das Titelrennen bleibt noch ein bisschen offen, das Spiel endet 1:1. Normal ist Edemissen zwar etwas stärker, aber Lengede ist in der Lage, dort einen Punkt zu holen. Wenn die Edemissener aber gewinnen, dann sind sie durch.“
Markus Reiff (Spieler des VfB Peine): „Edemissen gewinnt mit 3:1. Der TSV hat den besseren Kader, derzeit einen Lauf und wird verdient aufsteigen. Lengede finde ich spielerisch nicht so überzeugend. Die machen alles über ihre mannschaftliche Geschlossenheit, das reicht aber nicht, um Edemissen ein zweites Mal zu schlagen.“ th

Titel-Zweikampf: Lengedes David Gordon (links) im Duell mit Edemissens Marko Kaiser. Derzeit haben die Edemissener die Nase vorn.

Von Christian Brahmann, Braunschweiger Zeitung
Es ist das absolute Topspiel der Liga, wenn morgen der TSV Edemissen den SV Lengede empfängt. Der SV dürfte wohl die einzige Mannschaft sein, die dem Team von Trainer Christian Gleich die Meisterschaft noch streitig machen kann.

Im Hinspiel Mitte Oktober hatte der TSV bei der 1:3-Niederlage in Lengede keine Chance. Lengede war das spielstärkste Team der Liga. Doch hat sich das Bild gewandelt. Für den TSV blieb diese Niederlage die einzige der Spielzeit. Lengede liegt in der Tabelle bereits fünf Punkte zurück. Obwohl TSV-Trainer Gleich wieder auf einige Akteure verzichten muss, will er zu Hause weiter unbesiegt bleiben. Er sagt aber auch: "Wenn eine Mannschaft unter Druck ist, dann der SV Lengede." Gleich könne auch mit einem Unentschieden leben, um zumindest den Vorsprung zum SV zu halten. Warum die Gäste in der Rückrunde nicht wirklich in Tritt gekommen sind, kann sich Gleich nicht erklären. "Das ist schon ein wenig ominös, weil sie eigentlich personell sehr gut besetzt sind." Eine Vorentscheidung für die Meisterschaft sieht Gleich nicht.

Lengedes Coach Thomas Mühl fährt nach Edemissen, um dort zu gewinnen. "Nur dann ist keine Vorentscheidung gefallen." Bei Remis werde es schwierig – sollten die Gastgeber gewinnen, werde er nach dem Spiel Gleich zur Meisterschaft gratulieren. "Warum sollte Edemissen im weiteren Verlauf so einbrechen und die Meisterschaft noch verspielen?", fragt der SV-Trainer.

 

Ugur Demir (links) kämpft mit dem TSV gegen Lengede mit André Schnotale.

   
 
23. Punktspiel

FSV Fuhsetal - TSV Eintracht Edemissen 0:6 (0:2)

08.04.2007

 


Pflichtsieg

Unter der Kategorie Pflichtsieg, nicht mehr und nicht weniger, sollte dieses Spiel abgehakt werden. Der teilweise harte und holprige Boden ermöglichte nur teilweise schnelle Kombinationen. Zusätzlich versuchte das Tabellenschlusslicht durch eine kompakte Form von Abwehrpressing mit schnell vorgetragenen Kontern das Spiel erfolgreich zu gestalten. Aufgrund der äußeren Bedingungen wurde durch den TSV versucht, druckvoll nach vorn zu agieren, am gegnerischen 16er war jedoch meistens Schluß. Nach der beruhigenden Führung öffnete dann die Heimelf die Abwehr und ein zweistelliger Sieg, bei einer Vielzahl an vergebenen Chancen, wäre möglich gewesen.

Nichts geht von allein, aber die Heimelf dürfte sich aufgrund dieser Personalstärke schon intensiv mit der Kreisliga befassen....

TSV Edemissen: Kiontke – Neumann (62. Alic), Wöhler, Batt (55. Spieckschen)– Kaiser, Sobert, Demir, Fink, Schendera– Siedentop (75. Schlüter), Fahmy.

Tore:
0:1 (21.) Marko Kaiser köpft zurückprallenden Lattenkopfball von Siedentop ins leere Tor
0:2 (30.) Omar Fahmy aus kurzer Distanz nach Querpass Siedentop
0:3 (48.) Sven Siedentop nach schönem Querpass von Fink
0:4 (59.) Omar Fahmy nach Zuspiel von Demir
0:5 (63.) Omar Fahmy nach Alleingang von Fink
0:6 (82.) Ugur Demir nach Vorlage Fink

Besonderheiten: Keine

Fazit:

3 Punkte sind 3 Punkte


Der Oster-Spieltag

Arminia Adersheim ­- Germania Wolfenbüttel 2:1
FC Pfeil Broistedt -­ SV Lengede 2:3
FSV Fuhsetal -­ TSV Eintracht Edemissen 0:6
KSV Vahdet Salzgitter ­- Viktoria Woltwiesche 0:1
GA Gebhardshagen ­- Borussia Salzgitter 1:0
VfL Salder ­- VfB Peine 3:3
Borussia Salzgitter ­- SC Gitter 1:2
SV Bosporus Peine -­ FC Arminia Adersheim 2:1
SV Lengede ­- BV Germania Wolfenbüttel 1:1
SV Viktoria Woltwiesche -­ TSV Hallendorf 3:0
TSV Marathon Peine -­ KSV Vahdet Salzgitter 3:1

 

   
 
22. Punktspiel

TSV Marathon Peine - TSV Eintracht Edemissen 1:4 (1:2)

01.04.2007

 

Schwere Hürde Marathon genommen...

Sven Siedentop, der an allen Toren beteiligt war und A-Jugend-Talent Omar Fahmy, der in seinem 7 Herrenpflichtspiel seinen 8 Treffer erzielte !!! sorgten letztendlich für den schwer erkämpften Sieg bei Marathon.

Marathon hatte forsch angefangen, stand tief in der eigenen Abwehr und setzte sich geschickt durch Konter ein. In einer bis dahin niveauarmen Partie nutzte Dennis Mansfeld per Kopf die überraschende Führungsmöglichkeit. Der schnelle Anschluß und gute Aktionen bis zur Pause für Edemissen sorgten für eine bis dahin verdiente Halbzeitführung. Spielentscheidende Situation war der Platzverweis vön Öztürk, der nach einem vorangegangenen Foul das 2:1 für Marathon erzielte, das Tor wurde allerdings nicht anerkannt und der bereits vorbelastete Spieler sah Gelb/Rot.

In Halbzeit 2 wurde souverän das Überzahlspiel ausgenutzt, das Marathon sich nur noch darauf beschränkte, das eigene Tor zu verteidigen. In der Halbzeitpause wurde sogar der zweite, etatmäßige Stürmer Rohnert ausgewechselt.
Und obwohl wir nach dem Seitenwechsel mit Marko Kaiser (65.) und Alexander Batt (87.) zwei Spieler mit Gelb-Rot verloren, wurde der Sieg souverän perfekt gemacht: Zunächst traf André Junge nach Flanke von Sven Siedentop zum 3:1, danach verwandelte Ugur Demir einen Strafstoß zum 4:1. Ergebniskosmetik vergab Marathons Lars Schiller, der mit einem Strafstoß gleich zweimal an Edemissens-Keeper Sven Kiontke scheiterte. Nach dem ersten Schiller-Versuch hatte der Schiedsrichter auf Wiederholung entschieden. „Insgesamt war es ein verdienter Sieg“, resümierte Gleich.
Das sah auch Marathon-Trainer Neubauer so. „Edemissen hat zu Recht gewonnen, eine Niederlage gegen den Tabellenführer ist für uns kein Beinbruch.“


TSV Edemissen: Kiontke – Schendera – Wöhler, Batt – Kaiser, Sobert (76. Alic), Demir, Jung, Fink (62. Thomas Erich) – Siedentop, Fahmy (70. Kunstmann).

TSV Marathon Peine: Sprick – Willatowski – Hasani, Lorenz – Staats, Mansfeld, Schiller, Kobsch (46. Jelidi), Apel – Rohnert (46. Stencel), Öztürk.


Tore:
1:0 (21.) Dennis Mansfeld per Kopf nach Freistoß von Schiller
1:1 (23.) Omar Fahmy nutzt Abpraller nach Torschuß von Siedentop und guter Vorarbeit von Sobert
1:2 (43.) Sven Siedentop nach schönem Pass von Jung
1:3 (68.) Andre Jung nach einem schönen Konter und Flanke von Siedentop
1:4 (79.) Ugur Demir per Elfmeter nach Foul an Siedentop


Besonderheit:

Gelb/Rot: Öztürk, (Marathon), Kaiser u. Batt (Edemissen); insgesamt 17 Gelbe Karten, Nach Aussage der Heimelf (Trainer Neubauer) Sperre für Mansfeld, weil er nach dem Spiel dem "Spielergruss" nicht mehr beigewohnt hatte

 

Fazit:
Schwer erkämpfter Auswärtssieg, aber trotz der vielen Karten kein unfaires Spiel

Eng am Mann: Edemissens Waldemar Fink (rechts) behindert Marathon-Mann Alexander Apel. Die Edemissener gewannen das Spiel auf dem Gunzelinplatz mit 4:1 und behaupteten damit ihre Tabellenführung.

„Um ein Tor zu hoch“

Für viele Jahre hatte Sven Sobert für den TSV Marathon Peine Fußball gespielt, bevor er zu Saisonbeginn gemeinsam mit Trainer Christian Gleich zum TSV Edemissen gewechselt ist. Rein sportlich gesehen bislang die richtige Entscheidung: Die Edemissener führen in der Bezirksliga 3 die Tabelle an. Gestern nun der Auftritt des Spitzenreiters bei Soberts Ex-Klub, für den 26-Jährigen sei es aber kein allzu besonderes Spiel gewesen. „Zur jetzigen Marathon-Mannschaft habe ich kaum noch Bezug.“ Lediglich mit vier Spielern, die gestern für Marathon aufliefen (Stephan Sprick, Fabian Kobsch, Sefedin Hasani, Rafael Stencel), hat Sobert in den vergangenen Jahren zusammengespielt.
Und deshalb tat es ihm auch nicht sonderlich Leid, die drei Punkte beim 4:1-Erfolg auf dem Gunzelinplatz mitgenommen zu haben. „Das war für uns ein ganz wichtiges Spiel, wir haben eine hohe Hürde genommen.“ Auf dem Weg zum Aufstieg? Da hält sich Sobert ganz an seinen Trainer Christian Gleich und damit bewusst bedeckt. „Es ist unser Ziel, möglichst lange oben zu bleiben“, sagt der Mittelfeldmann, der erst einmal das Spitzenspiel in zwei Wochen gegen Verfolger SV Lengede abwarten will. „Danach wissen wir, was wir wollen.“
Gestern wollten die Edemissener die drei Punkte – und die bekamen sie. „Der Sieg ist vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen“, sagte Sobert, der besonders in der Anfangsphase ein etwas mulmiges Gefühl hatte. „Marathon war am Anfang heißer als wir, die ersten 15 Minuten haben wir total verpennt.“ Dann aber wachte der Tabellenführer auf und wurde seiner Spitzenposition gerecht. Nicht nur deshalb hat Sobert den Wechsel in den Nordkreis bislang nicht bereut. „Die Neuen wurden super integriert, wir haben hier viel Spaß miteinander.“ Und Erfolg.


Waldemar Fink (Lieblingobjekt des Fotografen)


Der Spieltag

Viktoria Woltwiesche–Bor. Salzgitter 3:0
Arm. Adersheim–TSV Hallendorf 4:1
FC Pfeil Broistedt–Germ. Wolfenb. 1:1
FSV Fuhsetal –GA Gebhardshag. 0:3
KSV Vahdet SZ –VfL Salder 1:0
SV Bosporus Peine–SC Gitter 1:3
SV Lengede –VfB Peine 3:2

   
 
21. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen- Arminia Adersheim 3:1 (2:0)

26.03.2007

 

Adersheimer Defensivkonzept....


Druckvoll und aggressiv startete der TSV in der Partie und erspielte sich gute Torchancen. Der Ball wurde gut über die Außenpositionen bis zum gegnerischen 16er transportiert und die Chancenverwertung war diesmal sehr effizient.
Schon nach 17 Minuten führten der TSVmit 2:0. Erst traf Jung aus 18 Metern nach Doppelpass mit Siedentop (12.). Dann verwertete Siedentop selbst per Kopf einen langen Flugball von Kaiser (17.).
Danach schalteten die Gastgeber etwas zurück. „Adersheim kam besser ins Spiel, ohne aber eine echte Torchance zu bekommen“, berichtete Gleich.
In der 2. Halbzeit versuchten die Gastgeber noch einmal Druck zu machen, was die Gäste aber durch eine sehr kompakte und defensive Spielweise zu erschweren versuchten. Den 3. Gegentreffer konnten sie jedoch nicht verhindern. Nach schönem Pass von Alic erzielte Jung (63.) mit seinem zweiten Treffer das 3:0. Danach kam Adersheim etwas besser ins Spiel. Das Tor zum 1:3 kann man in der Rubrik Gastgeschenke verbuchen, als die komplette Defensivabteilung die eigene Auslegung der Abseitsfalle wieder vorstellte.
Schön war insgesamt, dass Andre Jung und Sven Siedentop nach ihren vergebenen Chancen im Bosporus Spiel diesmal konsequent nutzten


TSV Edemissen: Kiontke – Schendera, Batt, Wöhler - Kaiser (72. Sobert), Fink, Thomas Erich (62. Kunstmann), Demir, Jung, Siedentop, Fahmy (68. Alic).


Tore:
1:0 (12.) Andre Jung aus 18m nach schönem Doppelpass mit Siedentop
2:0 (17.) Sven Siedentop per Kopf nach langem Pass von Kaiser
3:0 (63.) Andre Jung nach gutem Pass von Alic
3:1 (83.) Thorsten Birkhahn nutzt Fehlinterpretation der Abseitsfalle


Mit breiter Brust: Edemissens Ugur Demir (rechts) behauptet den Ball vor seinem Gegner aus Adersheim. Der Sieg des TSV war ungefährdet.

Der Spieltag

Germ. Wolfenb.–KSV Vahdet SZ 1:1
Bor. Salzgitter –FSV Fuhsetal 1:1
SC Gitter –Viktoria Woltwiesche 1:3
GA Gebhardshag. –FC Pfeil Broistedt 3:1
SV Lengede –VfL Salder 1:1
TSV Edemissen –Arm. Adersheim 3:1
TSV Hallendorf –SV Bosporus Peine 2:2
VfB Peine –TSV Marathon Peine ausg.


   
 
20. Punktspiel

SV Bosporus Peine - TSV Eintracht Edemissen 0:0 (0:0)

18.03.2007

 

Jüngste TSV-Elf seit langer Zeit...

Kaum zu glauben, aber wahr. Mit 6 Akteuren unter 20 Jahren agierte der TSV im schweren Auswärtsspiel bei Bosporus.

Insgesamt erspielte sich der Offensivbereich viel zu wenig zwingende Aktionen gegen die kompakt stehende Elf von Bosporus, die ihr Konzept konsequent auf das Konterspiel ausrichteten.So war es für die Zuschauer ein unansehnliches Spiel, viele Mittelfeldaktionen. Highligts waren hier noch die verschossenen Elfmeter beider Teams sowie die Großchance von Sven Siedentop, der den Ball nur hätte quer legen müssen auf den einschußbereiten Fahmy und das Spiel wären gewonnen worden.

„Es ist ein gerechtes Ergebnis“, urteilten Bosporus-Coach Hadi Bacaksiz und Edemissens Trainer Christian Gleich unisono. Überdies waren beide auch mit der Punkteteilung zufrieden. „Damit kann ich gut leben“, betonte Gleich. „Ich ebenfalls“, erklärte sein Gegenüber, „schließlich haben wir gegen den Tabellenführer gespielt.“
Selbiger war zwar in den ersten 45 Minuten aktiver als der Gastgeber, hatte außerdem mehr Ballbesitz, aber Zwingendes sprang dabei nicht heraus. „Weil wir die Räume gut zugemacht haben“, konstatierte Bacaksiz. Gleiches gelang allerdings auch dem TSV, sodass sich das Geschehen fast ausschließlich zwischen den Strafräumen abspielte, wobei die kämpferischen Aspekte klar im Vordergrund standen. Kombinationen hatten Seltenheitswert, zumeist landete das Leder nach nur wenigen Stationen wieder beim Gegner. Auch deshalb, weil das Geläuf sehr holprig und entsprechend schwer zu bespielen war.
Folglich verlebten beide Keeper einen geruhsamen Nachmittag, wurden kaum gefordert. Lediglich eine einzige Chance gab es in der kompletten ersten Halbzeit zu verzeichnen, allerdings war eben jene eine erstklassige: Bosporus-Libero Aydin Urfa vertändelte den Ball im eigenen Strafraum und stoppte anschließend den davoneilenden Ugur Demir per Grätsche. Dieses Einsteigen ahndete der Schiedsrichter trotz aller Proteste mit Strafstoß – André Jung zeigte jedoch Nerven, drosch die Kugel gegen die Latte (28.).
Den nächsten Aufreger gab es erst kurz nach dem Seitenwechsel, als der Linienrichter nach einem Einwurf, der bis zum Fünf-Meter-Raum der Gäste flog, die Fahne hob. Grund: Er glaubte ein Handspiel von einem Edemissener gesehen zu haben, woraufhin der Referee erneut auf den Punkt zeigte. Doch auch Yasin Öztürk scheiterte, TSV-Schlussmann Sven Kiontke hatte keinerlei Mühe, den schwach geschossenen Ball festzuhalten (47.).
„Geht der rein, wäre das Spiel für uns gelaufen“, erklärte Hadi Bacaksiz, dessen Team nur wenig später in Rückstand hätte geraten können. Denn Sven Siedentop nutzte eine Unaufmerksamtkeit der Bosporus-Abwehr und lief allein auf SV-Keeper Patrick Bork zu. „Leider haben wir diese Möglichkeit kläglich vergeben“, bedauerte Gleich. In der Tat, Bork musste noch nicht einmal eingreifen, weil Siedentop immer mehr an Tempo verlor und zum Schluss den Ball verstolperte – es sollte die letzte gute Gelegenheit in diesem Spiel gewesen sein.
Und das, obwohl die Hausherren von der 61. Minute an (Gelb-Rot für Alpaslan Urfa wegen wiederholten Foulspiels) in Unterzahl agieren mussten. Fortan versuchte der Gast zwar den Druck zu erhöhen, doch Bosporus hatte keine Probleme, die Angriffe des TSV frühzeitig zu unterbinden. „Weil der schlechte Platz es einfach unmöglich machte, den Ball vernünftig durch die eigenen Reihen laufen zu lassen“, sagte Christian Gleich.
Dementsprechend bekamen die knapp 130 Fans auch in den letzten 30 Minuten nur wenig Erwärmendes zu sehen. „Es war kein ansehnliches Spiel“, gestand Gleich, der jedoch trotz der Nullnummer zufrieden war. „Das Wichtigste ist, dass wir Bosporus auf Distanz gehalten haben.“

TSV Edemissen: Kiontke – Schendera – Wöhler, Batt – Fink (51. Thorsten Erich), Jung, Kaiser, Demir (76. Spieckschen), Thomas Erich – Siedentop, Fahmy (76. Kunstmann).


SV Bosporus: Bork – Aydin Urfa – Kocgün, Elma – Bel-Aiech, Alpaslan Urfa, Acun, Özyurt, Türk (76. Akyapi) – Öztürk (68. Jastrzebski), Odabasi (88. Koc).


Tore: Fehlanzeige

Besonderheit:
28. Andre Jung hämmert Elfmeter an die Latte
48. Sven Kiontke hält Elfmeter von Yasin Öztürk
61. Alparslan Urfa sieht unberechtigter Weise die Gelb/Rote Karte

 

Fazit:
Punkt im Spitzenspiel läßt alle Optionen offen



Ugur Demir, Burak Acun (Bosp.) und Marko Kaiser


Alpaslan Urfa (rechts), der in der 61. Minute Gelb-Rot sah, grätscht den Ball vor dem heranstürmenden Sven Siedentop weg.


Szene aus dem Hinspiel: Musa Capan und Waldemar Fink

Der Spieltag

Arm. Adersheim–VfB Peine 1:1
FSV Fuhsetal –SC Gitter 0:3
GA Gebhardshag. –Bor. Salzgitter ausg.
SV Lengede –Germ. Wolfenb. ausg.
Viktoria Woltwiesche–TSV Hallendorf ausg.
TSV Marathon Peine–VfL Salder ausg.
FC Pfeil Broistedt–KSV Vahdet SZ ausg.

   
 
19. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - Viktoria Woltwiesche 3:0 (0:0)

11.03.2007

 

Verdienter Sieg

In der 1 Halbzeit verlief die Partie harmlos und kaum ohne zwingende Akzente. Lediglich der Schiedsrichter brachte Farbe in Form reichlicher gelber Karten in das Spiel. Zwei interessante Entscheidungen zum Nachteil von Edemissen. Zunächst nach Foul im Mittelfeld unterbrach der Schiedsrichter das Spiel, obwohl Siedentop allein auf Gästekeeper Horaiske zulief, um dem gegn. Spieler die Gelbe Karte zu zeigen, schlechte Vorteilsauslegung. Anschl. lief Fahmy allein auf das Tor zu und sollte vorher gefoult haben, Konsequenz Freistoß für Woltwiesche, Gelbe Karte Fahmy. Allerdings besser so, als wenn der Schiedsrichter einem Spieler zwei gelbe Karten gegeben hätte. Woltwiesche wirkte im gesamten Spiel zu harmlos, ohne den unbedingten Willen, die Partie gewinnen zu wollen. Einzige Torchance für Woltwiesche hatte Schwalben- und Schreikönig Sven Bruns, der lediglich durch sein Verhalten auffiel, aber nicht durch seine sportlichen Qualitäten.
Die Tabellensituation spiegelte teilweise auch die Chancenverwertung wieder“, ärgerte sich Matthias Steinert, Spielertrainer der Gäste. Vor allem in der 52. Minute wurde deutlich, was der Abwehrchef damit meinte. Im bis dato durch viel Mittelfeldgeplänkel bestimmten Kreisderby erarbeitete sich Woltwiesche durch Sven Bruns eine Großchance. Doch der Viktoria-Spieler scheiterte allein auf das Tor zulaufend an Edemissens Torhüter Sven Kiontke. Der Gastgeber machte es im direkten Gegenzug besser: Nach einem Pressschlag gelang der Ball vor die Füße von Omar Fahmy. Und das Jungtalent nutzte die Möglichkeit ähnlich konsequent wie bei seinem zweiten Treffer, den Stefan Wöhler mit einem schönen Pass einleitete.
„Es war die logische Konsequenz, denn wir haben aufgemacht und Edemissen damit die Möglichkeit zu Kontern gegeben“, sagte Steinert, der letztlich auch von einem verdienten TSV-Sieg sprechen musste, „da sich Edemissen über weite Strecken mehr Spielanteile erarbeitet hat“.
Und zudem auch mehr Torchancen hatte als die Gäste. Mit dem 3:0 machte der wiedergenesene und kurz zuvor eingewechselte Ugur Demir, der nach seiner Nasen-Operation mit Gesichtsmaske spielte, per Kopf alles klar. Kein Wunder, dass Gleich über die Einsatzfreude seiner Mannschaft sehr erfreut war: „Angesichts unserer Personalsituation bin ich sehr zufrieden.“


TSV Edemissen:
Kiontke – Batt, Schendera, Wöhler - Sobert, Kaiser, Jung (63. Spikschen), Fink (56. Demir), Thomas Erich – Fahmy (75. Alic), Siedentop.


Viktoria Woltwiesche:
Horaiske – Steinert, Dennis Tracz, Nagel – Szudzinski, Thamm (74. Oliver Bruns), Thomas Tracz, Beier, Schierding (60. Schacht) – Sven Bruns, Klein.


Tore:
1:0 (48.) Omar Fahmy nach Abpraller, Steinert hatte Thomas Erich angeschossen
2:0 (63.) Omar Fahmy nach schönem Konter, Zuspiel von Wöhler
3:0 (68.) Ugur Demir per Kopf nach Freistoß von Jung


Besonderheit: Keine

Fazit:
Mannschaft zeigt Charakter trotz Personalmisere


Im Mittelpunkt des Geschehens: Edemissens Angreifer Sven Siedentop hat den Ball fest im Blick, obwohl er von gleich drei Woltwieschern umzingelt wird.


Der Spieltag

KSV Vahdet SZ –SV Lengede 1:0
Germ. Wolfenb.–TSV Marathon Peine 0:1
Bor. Salzgitter –FC Pfeil Broistedt 2:0
SC Gitter –GA Gebhardshag. 1:1
TSV Edemissen –Viktoria Woltwiesche 3:0
TSV Hallendorf –FSV Fuhsetal 3:1
VfB Peine –SV Bosporus Peine 0:1
VfL Salder –Arm. Adersheim 3:0

   
 
Umfrage

Trainerumfrage der PAZ Aufstieg Bezirksliga

04.03.2007

 

Der TSV Edemissen und der SV Lengede liefern sich in der Fußball-Bezirksliga 3 derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg. Doch wer steigt auf? Das und vieles anderes wollte die PAZ von sechs Peiner Bezirksliga-Trainern wissen. Für den VfB Peine antwortete Kapitän Lars Trappe, da Trainer Rüdiger Reiche in der Hinrunde noch nicht dabei war.

1. Wer ist der beste Feldspieler der Bezirksliga 3?
Jeder Befragte hatte drei Stimmen. Für Platz 1 erhielt ein Spieler fünf Punkte, für Platz zwei drei Punkte und für Platz drei einen. Spieler aus der eigenen Mannschaften durften nicht gewählt werden. Insgesamt 17 Spieler wurden genannt, nach Punkten setzte sich Lengedes André Schnotale durch. Das Ergebnis zeigt aber auch: Einen alles überragenden Spieler gibt es nicht.

1. André Schnotale (SV Lengede) 10 Punkte
2. Markus Reiff (VfB Peine), Marko Kaiser (TSV Edemissen) je 6 Punkte


Marko Kaiser

Außerdem wurden genannt: Artan Qollakaj, Thorsten Ziehme (beide TSV Edemissen), David Gordon, Jörg Heyne, Daniel Plünnecke (alle SV Lengede), Süleyman Odabasi, Murrat Akkoc, Hadi Bacaksiz, Emrullah Kaya (alle SV Bosporus Peine), Steffen John (VfB Peine), Matthias Steinert (Viktoria Woltwiesche), Dennis Mansfeld (TSV Marathon Peine), Hakan Gürer (Borussia Salzgitter), Andreas Peters (TSV Hallendorf).

2. Wer ist der beste Torwart der Bezirksliga 3?
Die Suche nach dem stärksten Rückhalt der Liga. Jeder Befragte durfte einen Torwart benennen, jedoch nicht seinen eigenen. Im Gegensatz zu den Feldspielern war die Sache hier ganz eindeutig: Sven Kiontke, Schlussmann des TSV Edemissen, ist der Beste.

1. Sven Kiontke (TSV Edemissen) 5 Stimmen
2. Rafael Frei (Borussia Salzgitter), Mathias Militschenko (SV Lengede) je 1 Stimme


Sven Kiontke

3. Wie sind die Leistungen der Schiedsrichter?
Sie sind die Unparteiischen. Aber sind sie auch gut? So bewerten die Peiner Befragten die Leistungen der Schiedsrichter:

1. gut 3 Stimmen
2. mittel 3 Stimmen
3. schlecht 1 Stimme

4. Welche Mannschaft ist die fairste?
Welche Mannschaft hat sich in der Hinserie auf und neben dem Platz besonders sportlich und sympathisch verhalten? Die Befragten durften auch hierbei nicht ihre eigenen Teams nennen. Überraschung: Zu den drei Klubs mit den meisten Stimmen (jeweils zwei) gehört nicht eine Peiner Mannschaft.

1. FSV Fuhsetal, SC Gitter, Germania Wolfenbüttel je 2 Stimmen
2. TSV Edemissen 1 Stimme

5. Welche Mannschaft ist die unfairste?
Welches Team ist nicht gerade durch faire Spielweise und freundliches Auftreten aufgefallen? „Gewonnen“ hat mit dem SV Bosporus Peine jene Mannschaft, die auch in der NFV-Fairness-Tabelle als unfairstes Peiner Team aufgeführt wird.

1. SV Bosporus Peine 3 Stimmen
2. SV GA Gebhardshagen 2 Stimmen
3. Vahdet Salzgitter, FC Pfeil Broistedt je 1 Stimme

6. Wer hat den besten Sportplatz der Liga?
Wo verspringt der Ball nicht alle paar Meter, auf welchem Rasen lässt sich richtig gut Fußball spielen? Das Rennen machte hier der Peiner Klub mit der neuesten Sportanlage.

1. FC Pfeil Broistedt 4 Stimmen
2. Borussia Salzgitter 2 Stimmen
3. TSV Edemissen 1 Stimme

7. Wer hat den schlechtesten Sportplatz der Liga?
Wohin fährt keine Mannschaft gerne, wessen Spielwiese gleicht einem Kartoffelacker? Zwei Peiner Klubs liegen hier gleichauf an der Spitze.

1. TSV Marathon Peine, SV Bosporus Peine je 3 Stimmen
2. FC Arminia Adersheim 1 Stimme

8. Wer wird Meister und steigt in die Bezirksoberliga auf?
Derzeit führt der TSV Edemissen die Bezirksligatabelle an, hat aber den punktgleichen Rivalen SV Lengede im Nacken. Die Befragten sind sich sicher: Diese beiden Teams machen den Aufstieg unter sich aus. Und die Mehrheit glaubt: Es siegt der derzeitige Zweite.

1. SV Lengede 4 Stimmen
2. TSV Edemissen 3 Stimmen

9. Welche Mannschaft spielt den schönsten Fußball?
Der TSV Edemissen führt punktgleich mit dem SV Lengede die Tabelle in der Bezirksliga an. Doch spielen beide Mannschaften auch schönen Fußball? Nicht unbedingt, sagen die Befragten. Während Edemissen bei dieser Frage zweimal genannt wurde und damit ebenso Spitze ist, blieb der SVL ganz ohne Stimme. Stattdessen wurden noch drei andere Teams genannt, die in der Hinserie jedoch weniger erfolgreich waren. Der VfB Peine, der eine Stimme erhielt, belegt in der Liga sogar nur Rang sechs.

1. TSV Edemissen, SV Bosporus Peine, Borussia Salzgitter je 2 Stimmen
2. VfB Peine 1 Stimme


Schönspieler: Der SV Bosporus Peine (links Murrat Akkoc) und der TSV Edemissen (hier Nils Gabriel) spielen attraktiven Fußball.

   
 
Freundschaftsspiel

TSV Edemissen - Eintracht Braunschweig (Profis) 0:4 (0:0)

27.02.2007

 

Riesen - Event

Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Eintracht-Trainer Willi Reimann und TSV-Trainer Christian Gleich konnte es nun doch losgehen. Ursache eines Streitgespräches war die Tatsache, dass der Eintracht Coach nicht bereit war, von Edemissen bereits ausgewechselte Spieler wieder einwechseln zu lassen, aber im Gegenzug einforderte, in Halbzeit 2 mit einer komplett neuen Mannschaft anzutreten. Logische Konsequenz war, dass in Halbzeit 2 zehn frische Eintracht Spieler auf dem Feld waren, während Edemissens Akteure bereits 45 Minuten in den Beinen hatten.

Wettbewerbsverzerrung???

Nein, es war nur ein Freundschaftsspiel, dabei natürlich für den TSV Eintracht Edemissen etwas Besonderes.....

Die Anfangsminuten begannen recht verhalten, aber Eintracht konnte sich nach fünf Minuten die erste Chance erspielen. Ein Schuss von Igor Zikovic landete dann auch im Netz des Gastgebers - der Schiedsrichter entschied jedoch auf Abseits. Nur drei Minuten später tauchte die Mannschaft des TSV Eintracht Edemissen zum ersten Mal vor dem Tor von Edin Nuredinoski auf und es wurde auch gleich gefährlich. Der Eintracht-Keeper verhinderte jedoch den Führungstreffer nach Schuß von Siedentop. In der Folgezeit nahmen die Blau-Gelben immer mehr das Heft in die Hand. konnten sie jedoch nur wenige zwingende Tormöglichkeiten erspielen, da der TSV ballorientiert gut verteidigte. Die größte Chance kurz vor dem Halbzeitpfiff vergab Leozinho - sein Schuss von der Strafraumgrenze streifte nur den Pfosten. So ging es schließlich mit einem 0:0 in die Pause.
Spielerisch und läuferisch war der Tabellenletzte der Zweiten Bundesliga, der all seine Spieler aus dem Kader mit dabei hatte, besonders in der ersten Hälfte nur selten in der Lage, dem Tabellenführer der Bezirksliga große Sorgen zu bereiten. „In der ersten Halbzeit haben wir schwach gespielt“, gab auch Eintracht-Trainer Willi Reimann zu, „das war sehr enttäuschend.“
Dass die Braunschweiger mit den Amateurfußballern aus Edemissen vor rund 350 Zuschauern derartige Probleme hatten, lag indes auch an der guten Leistung der Heimmannschaft. „Wir haben top gespielt“, lobte Trainer Gleich, dessen Ziel es eigentlich war, nicht zweistellig zu verlieren. Doch der Bezirksligist merkte schnell, dass gegen diese Eintracht mehr drin war. „Das war nicht zweitligatauglich“, befand Defensivmann Maik Schendera, „wir haben dagegen richtig geil gespielt.“

Im zweiten Durchgang schickte Willi Reimann dann eine fast komplett neue Mannschaft ins Rennen. Lediglich Nuredinoski und Grimm durften über die ganzen 90 Minuten ran.
Die Halbzeit begann dann auch gleich mit viel Elan, und Atem vollendete nach sechs gespielten Minuten zum vermeintlichen Führungstreffer. Der Schiedsrichter entschied - wie schon in der ersten Halbzeit - erneut auf eine Abseitsposition und gab den Treffer nicht. Dies änderte nichts am Offensivspiel der Eintracht und in der 55. Spielminute war es Daniyel Cimen, der einen Querpass am eigenen 16er von Maik Schendera aufnahm und das 0:1 erzielte. Gerade mal zwei Minuten später hatten die Gastgeber die große Chance auf den Ausgleich, aber Edin Nuredinoski hielt einen von ihm an Omar Fahmy verursachten Foulelfmeter, Schütze war Maik Schendera, der seinen Fehlpass aus der Aktion zuvor wieder gut machen wollte und weil alle Standardelfmeterschützen nicht anwesend waren, selbst an den Strafstoßpunkt antrat. Er schoss den Ball flach in die Arme des Eintracht-Keepers (59.). „Ärgerlich“, sagte der Edemissener, „aber trotzdem hat das Spiel richtig Spaß gemacht.“In der 64. Minute war es Golban, der sich als Torschütze eintragen ließ. Nach einem Gewühl im Strafraum reagierte er am schnellsten und drückte den Ball aus fünf Metern über die Linie. Kurze Zeit später (66.) erhöhte Valentine Atem das zwischenzeitliche Ergebnis auf 0:3, als Alexander Batt ihn am eigenen 5m Raum vor dem Tor anspielte. Eine Flanke von Alexander Huber legte Atem per Kopf auf den mitgelaufenen Golban ab, das war dann der Endstand.

. „Wir hatten es schlimmer erwartet“, sagte Marko Kaiser, „allein das 0:0 zur Pause ist doch ein echter Achtungserfolg für uns.“
Nach dem Seitenwechsel ließen beim Gastgeber auf dem tiefen Boden die Kräfte immer mehr nach, die Braunschweiger, die in der zweiten Halbzeit mit einer beinahe komplett neuen Elf spielten, nutzten die Lücken nun ein wenig besser. Die erschreckend schwache Leistung konnten aber auch die vier erzielten Tore nicht kaschieren. Die Eintracht-Fans sangen trotzdem. „Nie mehr Zweite Liga“ stimmten sie in der zweiten Hälfte an und lagen damit für die nahe Zukunft wohl gar nicht so daneben …


TSV Edemissen: Kiontke – Schendera, Wöhler, Batt, Fink, Kaiser, Gabriel, Kunstmann, Siedentop, Sachse (Gastspieler vom TSV Wendezelle) Torsten Erich; Thomas Erich, Fahmy, Sobert, Sierks, Tanriverdi.

Aufstellung 1. Halbzeit:
Nuredinoski - Jülich, Grimm, Banecki, Tauer - Schweinsteiger, Bick, Leozinho, Fuchs - Ratkovic, Zikovic

Aufstellung 2. Halbzeit:
Nuredinoski - Huber, Grimm, Barukcic, Rodrigues - Lieberknecht, Otacilio, Brinkmann, Cimen - Atem, Golban

Außerdem dabei: Stuckmann, Rische

Torschützen:
0:1 55. Minute, Cimen
0:2 64. Minute, Golban (Flachschuss aus 5 Metern nach Gewühl im Strafraum)
0:3 66. Minute, Atem
0:4 69. Minute, Golban (Huber flankt auf den langen Pfosten, Atem legt per Kopf zurück auf Golban, der aus Nahdistanz vollendet)

Besondere Vorkommnisse:
Nuredinoski hält Elfmeter in der 57. Spielminute


Laufduell: Edemissens Andrew Kunstmann (links) versucht, Braunschweigs Zoran Ratkovic auf den Fersen zu bleiben. Das gelang besonders im ersten Durchgang gut, zur Pause stand es noch 0:0.

Fazit:
Tolle ballorientierte Defensivleistung des TSV Edemissen beschert der spielerisch nicht überzeugenden Eintracht viele Probleme, die Tore fielen erst, als eine komplett neue Mannschaft in Halbzeit 2 die schwindenden Kräfte beim TSV nutzte.
Für den das Spiel emotionslos begleitenden Trainer Reimann und seine Mannschaft bedarf es einer erheblichen Steigerung, um den Klassenerhalt noch schaffen zu können.

Viel Glück.....

 

   
 
18. Punktspiel

VFB Peine - TSV Eintracht Edemissen 1:3 (1:2)

25.02.2007

 

Einfach genial, ein Wintermärchen

Szene 1
Hitziger Beginn des Spieltages, nicht auf dem Rasen, sondern außerhalb. Es begann damit, dass die Mannschaft vom TSV Eintracht Edemissen nicht das Gelände zum VFB-Platz befahren durfte, Anweisung vom Vorstand. Also wurden alle Taschen und das Zubehör 500 m weit geschleppt. Kommentar von Uwe Decker, seines Zeichens Torwächter von VFB: Bedankt Euch bei Eurem Trainer, ihr kommt hier nicht rein.
Egal....

Szene 2
Es wurde die hintere Kabine der Jugendabteilung ohne Zwischentür zugeteilt. Bei der Mannschaftsbesprechung kamen alle drei Minuten irgendwelche Verantwortlichen des VFB in die Kabine, um Gegenstände aus den Schränken zu holen.
Egal....

Szene 3
Die Verantwortlichen vom VFB Peine versuchten mehrfach, das Aufwärmen der Edemissener Spieler auf dem heiligen Rasen zu verhindern und forderten die Spieler auf, sich hinter dem Tor warmzumachen.
Abgelehnt....

Szene 4
Das Spiel beginnt, leichte Vorteile für VFB, die frischer wirken, gut pressen und viel Kraft auf dem tiefen Boden verbrauchen. VFB geht nach einem Ballverlust in der Offensivbewegung des TSV in Führung.
OK....

Szene 5
Druckvolleres Spiel beim TSV, gut vorgetragene Konter, bessere Einschußmöglichkeiten und eine verdiente Halbzeitführung.
Na also...

Szene 6
Nach Fehlpass von John vollendet Fahmy alleinstehend zum 3:1. Siedentop, dreimal Fahmy, Ziehme, Erich und Gabriel vergeben 200 %ige Chancen. Ein lockeres 8:1 wäre möglich gewesen. Einzige Torchance von VFB 90.min ein Schuß von Zwinger.
Auch egal...

Szene 7
Trotz Dauerregen und der vielen Ausfälle beim TSV wollte der VFB ja unbedingt spielen, um diese Chance effektiv zu nutzen.
Schade, Platz kaputt, drei Punkte weg....

Szene 8
Das aufgelegte Saisonheft trug noch die Berichte und die Inhalte vom ausgefallenen Spiel Ende November 2006, ohne Veränderung verteilt.
Ganz schlecht....

Szene 9
Das Freitagtraining vor diesem Spiel hatte Nick Gerull geleitet.
Zwei Trainer, null Punkte.
Macht nix, es gibt bessere Tage...

 

Und die Moral von der Geschicht.....

....................................................................?


Steffen John (VFB) im Zweikampf mit Marko Kaiser, der sich im Spiel Bestnoten verdiente und überragend agierte

TSV Edemissen: Kiontke – Schendera, Wöhler, Batt – Ziehme, Kaiser, Jung (ab. 68. Kunstmann), Gabriel, Thomas Erich (ab. 62. Fink) – Fahmy (ab. 76. Thorsten Erich), Siedentop

Tore:
1:0 (21.) Steinborn nach schönem Konter
1:1 (33.) Thorsten Ziehme per Volleyschuß nach Kombination über Kaiser und Siedentop
1:2 (38.) Nils Gabriel nach herrlichem Pass von Fahmy
1:3 (48.) Omar Fahmy nach Fehlpass von John

Besonderheit: Keine

Fazit:
Einfach nur GEIL gegen VFB zu gewinnen....



Der Spieltag


SV Lengede - GA Gebhardshagen 2:0
VFB Peine –TSV Edemissen 1:3
KSV Vahdet SZ - FSV Fuhsetal 5:1
SV Bospurus - Adersheim -ausf.-

   
 
Freundschaftsspiel

TSV Edemissen - TSV Wendezelle 2:1 (1:0)

17.02.2007

 

 

Schwierige Bedingungen durch Personalmangel und Platzverhältnisse. Die fast in Bestbesetzung antretenden Gäste (nur Arikan u. Puchalowitz fehlten) gingen taktisch diszipliniert und schwungvoll in die Partie. Zwei gute Einschußmöglichkeiten nutzte dabei jeweils Marcel Sachse für die Gäste nicht. Bei der Heimelf sorgten die Personalverschiebungen für viel Leerlauf, es fehlten in der Partie:

Batt, Neumann, Wöhler, Kunstmann, Demir, Qollakaj, Schendera, Sobert, Gabriel, Alic, Tanriverdi, Eva !!!

Dafür füllten die vorhandenen Lücken Christoph Schlüter und Thorsten Erich aus der II. Herren sowie Jonder Spieckschen und Dennis Pörsch aus der A-Jugend. Sie erfüllten gut ihre Aufgaben, ein Sonderlob hier für Jonder Spieckschen. Nach der überraschenden Führung in einem bis dahin ausgeglichenem Spiel durch Marko Kaiser kam Wendezelle in den letzten Minuten noch besser ins Spiel und traf zum verdienten Anschlusstreffer.


Aufstellung
Kiontke, Sierks, Fink, Schlüter, Ziehme, Jung, Kaiser, Thomas Erich, Thorsten Erich, Pörsch, Spieckschen, Fahmy, Siedentop


Tore:
1:0 (42.) Marko Kaiser mit fulminanten 25m-Aufsetzer
2:0 (48.) Marko Kaiser trifft mit verunglückter Flanke ins Netz
2:1 (87.) Marcel Sachse nach schön vorgetragenem Konter

   
 
Freundschaftsspiel

TSV Edemissen - BSC Braunschweig 0:1 (0:0)

11.02.2007

 

Starke Vorstellung der Gäste

Ein starker Gast aus Braunschweig stellte sich auf schwer bespielbaren, unebenen Geläuf (B-Platz) in Edemissen vor. Der TSV Edemissen wechselte nach Absprache im 15 Minuten-Takt, um verschiedene Spielsysteme und Personalverschiebungen auszuprobieren, hier litt erheblich der Spielfluß und die Ordnung im Spiel.
BSC dominierte in der 1. Halbzeit klar das Spiel, ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und ließ wenig Aktionen durch die gut organisierte Viererkette zu. Zwingende Torchancen waren jedoch Mangelware auf beiden Seiten. In Halbzeit 2 verändertes Spiel, Edemissen druckvoller mit guten Möglichkeiten, BSC war jedoch durch immer wieder gut angelegte Konter gefährlich. Hier hatte Gästetrainer Dieter Hoff in der 2. Halbzeit 3 A-Jugendliche ins Spiel gebracht, die für frischen Wind sorgten. Nach der Führung für BSC eine Reihe von hochkarätigen Torchancen, die jeweils von Siedentop (2x), Batt, Erich und Fink (Edemissen) nicht genutzt worden.

Insgesamt ein interessanter Vergleich, der allerdings erheblich unter den ständigen Ein- /Auswechselungen und Umstellungen litt.


Aufstellung
Kiontke – Neumann, Kunstmann, Sierks, Schendera - Gabriel, Ziehme, Jung, Alic, Fink, Fahmy - Siedentop, Batt, Thomas Erich


Tore:
0:1 (66.) Patrick Tilbert nach schöner Vorlage und Stellungsfehler von Kunstmann

Das Spiel gegen Rot-Weiß Braunschweig fiel den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer.

   
 
Freundschaftsspiel

Fortuna Lebenstedt - TSV Edemissen

03.02.2007

 

Guter Test auf Hartplatz

Gegen die Fortuna aus Lebenstedt gab es einen interressanten und ansprechenden Vergleich. Die Gastgeber traten in Bestbesetzung an, mit dabei Neuzugang Andre Kramer, in der Winterpause gewechselt vom MTV Wolfenbüttel (Niedersachsenliga). Beim TSV fehlten Stammkräfte wie Alex Batt, Sven Sobert, Thomas Erich, Irhad Alic, Stefan Wöhler, die Langzeitverletzten Artan Qollakaj und Ugur Demir. Insgesamt zog sich der TSV trotz allem gut aus der Affäre. Der im Torabschluß gut aufgelegte Sven Siedentop nutzte seine zwei Torchancen effizient und bereitete das dritte Tor vor.

In Halbzeit 1 war die Fortuna spielbestimmend, doch ohne sich zwingende Torchancen erspielen zu können. Die Tore fielen jeweils nach Ballverlusten beim TSV im Spielaufbau mit ungeordneter Viererkette. Ansonsten war Mittelfeldgeplänkel ohne zwingende Torchancen maßgeblich. In Halbzeit 2 dann verteiltes Spiel mit guten Torchancen auf beiden Seiten. Während Fortuna zwei Großchancen ausließ, waren jeweils alleinstehend Fahmy und Schendera nicht effektiv genug, um den möglichen Siegtreffer zu erzielen. Die Grundlagenausdauer ist in Teilbereichen bereits vorhanden, spielerisch und taktisch gibt es noch Nachholbedarf


Aufstellung
Kiontke – Fink, Neumann, Kunstmann, Sierks (52.Gabriel) - Ziehme, Jung, Kaiser, Schendera - Siedentop, Fahmy


Tore:
0:1 (16.) Sven Siedentop nach schönem Pass von Ziehme
1:1 (32.) Andre Kramer nutzt Ballverlust im Spielaufbau
1:2 (35.) Sven Siedentop nach herrlicher Vorabeit von Kaiser
2:2 (40.) Daniel-Rene Grundanutzt erneuten Ballverlust
3:2 (65.) Pascal Üstün nach eklatantem Rückpass von Nils Gabriel
3:3 (70.) Omar Fahmy nach schönem Querpass von Siedentop

   
 
Freundschaftsspiel

TSV Edemissen - Eintracht Braunschweig II

31.01.2007

 

Starkes Spiel trotz widriger Verhältnisse


Der starke Oberligist aus Braunschweig spielte von Beginn an druckvoll nach vorn und presste insgesamt überzeugend. Auf dem sehr schlecht bespielbaren Sportplatz mit schlechten Lichtverhältnissen in Duttenstedt wurde der freundschaftliche Vergleich trotz aller Widrigkeiten eine überzeugende Darstellung beider Mannschaften.
„Vom Ergebnis her war das absolut top“, sagte Edemissens Trainer Christian Gleich, „wir haben uns gut aus der Affäre gezogen.“ In der Tat: Zwar ging die Eintracht, die ohne Profi-Spieler angetreten war, durch Mirko Burgdorf bereits nach acht Minuten in Führung, ein Drei-Klassen-Unterschied war jedoch während der gesamten 90 Minuten nicht zu erkennen. „Wir haben ballorientiert gut verschoben“, lobte Gleich. Der Ausgleich ließ auch nicht lange auf sich warten: Edemissens Gastspieler Markus Reiff (vom VfB Peine) wurde nach elf Minuten im Braunschweiger Strafraum zu Fall gebracht, Thorsten Ziehme ließ beim fälligen Strafstoß Eintracht-Torwart Nico Lauenstein keine Chance.
Nur drei Minuten später markierte Sebastian Bönig die erneute Eintracht-Führung, bis zur Halbzeit wurde den rund 150 Zuschauern in Duttenstedt dann aber nicht mehr viel geboten.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verschärfte der Gast ein wenig das Tempo und kam durch Bönig zum 3:1 (51.) – damit hatte die Eintracht ihr Pulver aber verschossen. „Im zweiten Durchgang haben wir gut hinten rausgespielt und unsere Konter besser ausgespielt“, fand Christian Gleich seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel verbessert. Folgerichtig das 2:3 nach einem Konter: Sven Siedentop flankte von der rechten Seite, Nils Gabriel verpasste in der Mitte und der 18-jährige Omar Fahmy aus der A-Jugend vollstreckte am langen Pfosten (61.). In der Schlussphase hätten Reiff (81.) und Siedentop (83.) beinahe sogar noch zum Ausgleich getroffen – unverdient wäre er nicht gewesen.
„Edemissen hat gut gespielt“, lobte auch Eintracht-Trainer Uwe Hain, der freilich wenig angetan war vom Duttenstedter Sportplatz. „Katastrophal.“ Trotzdem fuhr der Ex-Profi nicht unzufrieden nach Hause. „Für uns war das ein guter Test.“


Aufstellung
Kiontke – Fink, Neumann, Wöhler, Kunstmann, Ziehme, Jung, Kaiser, Thomas Erich, Siedentop, Reiff, Sierks, Fahmy, Thorsten Erich, Gabriel.


Tore:
0:1 (08.) Mirko Burgdorf nutzt Unaufmerksamkeit mit einem tückischen Aufsetzer
1:1 (11.) Thorsten Ziehme per Elfmeter nach Foul an Markus Reiff
1:2 (14.) Sebastian Bönig nach herrlichem Doppelpass mit Burgdorf
1:3 (51.) Sebastian Bönig nutzt Abpraller nach einer Ecke aus 5m
2:3 (61.) Omar Fahmy nach schnellem Konter über Sven Siedentop

Starke Partie von Gastakteur Markus REIFF, hier noch einmal vielen Dank.

Überragender Akteur war Spieler Hashim Gökden von der Braunschweiger Eintracht


Eng am Mann: Stefan Wöhler beim Tackling gegen den Braunschweiger Sebastian Bönig beim Torschuss.

   
 
Hallenturnier PAZ-CUP Endrunde

Hallenturnier

06.01.2007

 

3. Platz bei der Hallenkreismeisterschaft

" Riesenkompliment an das TEAM !"
Ohne Niederlage und nur das 9m Schiessen....
Nächstes Jahr sind wir dran !!!

Gruppe A

SV Lengede – VfB Peine 3:0
Tore: 1:0 Jörg Heyne, 2:0 Eigentor Mehmet Yasti, 3:0 Andre Grosser.

SV Bosporus – BW Schmedenst. 3:1
Tore: 1:0 Emrullah Kaya, 2:0 Hadi Bacaksiz, 2:1 Bülent Karahan, 3:1 Emrullah Kaya.

VfB Peine – SV Bosporus 1:2
Tore: 1:0 Steffen John, 1:1 Hakan Özyurt, 1:2 Murat Akkoc.

BW Schmedenst. – SV Lengede 0:4
Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Andre Grosser.

VfB Peine – BW Schmedenst. 4:2
Tore: 0:1 Christoph Dröse, 1:1 Martin Bode, 1:2 Benjamin Hohndorf, 2:2 Mehmet Yasti, 3:2 René Bunk, 4:2 Martin Bode.

SV Lengede – SV Bosporus 1:1
Tore: 1:0 André Schnotale, 1:1 Yasin Öztürk.

Tabelle:
1. SV Lengede 8:1 7
2. SV Bosporus 7:2 7
3. VfB Peine 5:7 3
4. BW Schmedenstedt 3:11 0

Gruppe B

TVJ Abbensen – TSV Edemissen 1:2
Tore: 0:1 Marko Kaiser, 0:2 André Jung, 1:2 Oliver Pickert.

TSV Bildung – GW Vallstedt 0:2
Tore: 0:1 Wolfgang Schmitz, 0:2 Steffen Dindogru.

TSV Edemissen – TSV Bildung 3:1
Tor: 1:0 Omar Fahmy, 1:1 Marek Gawlista, 2:1 Marko Kaiser, 3:1 Omar Fahmy.

GW Vallstedt – TVJ Abbensen 3:0
Tore: 1:0 Ulf Peitsmeyer, 2:0 Paris Triantaphillidis, 3:0 Marco Criscione.

TSV Edemissen – GW Vallstedt 3:1
Tore: 0:1 Thomas Heinzel, 1:1 Marko Kaiser, 2:1 Ugur Demir, 3:1 Thorsten Ziehme.

TVJ Abbensen – TSV Bildung 1:2
Tore: 0:1 Florian Kuhlemann, 0:2 Kevin Genter, 1:2 Michael Kobbe.

Tabelle:
1. TSV Edemissen 8:3 9
2. GW Vallstedt 6:3 6
3. TSV Bildung 3:6 3
4. TVJ Abbensen 2:7 0

1. Halbfinale

SV Lengede – GW Vallstedt 3:1. Es war die One-Man-Show das Andre Grosser: Mit drei Toren schoss der Lengeder Angreifer den Bezirksoberligisten aus Vallstedt im Alleingang ab und seine Mannschaft ins Finale. „Irgendwann musste der Knoten bei mir ja mal platzen“, sagte Grosser, der gestern mit insgesamt acht Treffern Torschützenkönig der Turniers wurde. Erstaunlich, mit welcher Abgeklärtheit der 23-Jährige vor dem Tor auftrat: Zunächst lief er alleine auf GW-Torwart Amin Stenzel zu und schloss mit einem trockenen Schuss zum 1:0 ab (6.), anschließend tänzelte er gleich zweimal an Stenzel vorbei und schob zum 2:0 (9.) und 3:1 (13.) ein. Zwischenzeitlich hatte GW-Neuzugang Steffen Dindogru (kam vom BSC Braunschweig) auf 1:2 verkürzt (11.), gegen den „SV Grosser“ reichte das aber nicht. „Wir haben uns zu viele leichte Ballverluste erlaubt“, resümierte Vallstedts Wolfgang Schmitz, „Lengede war außerdem die beste Mannschaft des Turniers.“ Und hatte mit Andre Grosser einen eiskalten Torjäger.

SV Lengede – GW Vallstedt 3:1
Tore: 1:0, 2:0 Andre Grosser, 2:1 Steffen Dindogru, 3:1 Andre Grosser.

 

2. Halbfinale

SV Bosporus Peine – TSV Edemissen 4:3 nach Neunmeterschießen (0:0). Dass beide Teams großen Respekt voreinander hatten, war von der ersten Sekunde an zu sehen: Beide Mannschaften agierten vorsichtig, waren überwiegend auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht. Dennoch hatte jedes Team in der Anfangsphase gleich zweimal die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Doch sowohl Bosporus-Schlussmann Patrick Bork als auch sein Gegenüber, Sven Kiontke, reagierten jeweils glänzend.
In der Folgezeit jedoch bekamen die Keeper nicht mehr allzu viel Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Denn die Partie war geprägt von vielen Zweikämpfen, Kombinationen gab es nur noch wenige. Gefährlich wurde es nur noch nach Einzelaktionen. Allerdings erarbeitete sich der SV Bosporus nach und nach ein Übergewicht. Grund: „Wir waren viel zu passiv“, ärgerte sich Edemissens Kapitän Stefan Wöhler. Und wenn der TSV nach vorne spielte, hatte Bosporus nur wenig Mühe, die Angriffsversuche zu unterbinden. „Weil wir zu einfallslos und umständlich gespielt haben“, konstatierte Wöhler. Doch auch Bosporus verstand es nur selten, sich gegen die Edemissener Abwehr durchzusetzen. Dementsprechend ging die chancenarme Partie auch mit einer Nullnummer zu Ende.
Im darauffolgenden Neunmeterschießen behielten dann die Peiner die Nerven: Patrick Bork parierte die Schüsse von Thorsten Ziehme und Omar Fahmy, den entscheidenden Treffer zum 4:3 erzielte Burak Acun – der Rest war lautstarker Jubel, Freude und eine Riesentraube von Spielern und Anhängern. „Letztlich sind wir verdient ins Finale gekommen“, resümierte Bosporus-Kapitän Hadi Bacaksiz, „da wir mehr für das Spiel getan haben. Edemissen hat viel zu verhalten agiert.“
Geplant gewesen sei diese Spielweise aber nicht, betonte TSV-Trainer Christian Gleich. „Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden“, bemängelte er. Die Spritzigkeit habe gefehlt, „und wir sind nicht vernünftig nachgegangen, wenn der Ball in die Spitze gespielt worden ist“. Dieses Verhalten habe es Bosporus ermöglicht, „Druck aufzubauen und das Spiel zu kontrollieren“, sagte Gleich.


TSV Edemissen – SV Bosporus 3:4 nach Neunmeterschießen (0:0)
Neunmeterschießen: 0:1 Hakan Özyurt, 1:1 Ugur Demir, 2:1 Marko Kaiser, 2:2 Lutz Schabelski, 3:2 Achim Neumann, 3:3 Yasin Öztürk, 3:4 Burak Acun. Bacaksiz (Bosporus) traf die Latte, Bork parierte die Schüsse von Ziehme und Fahmy (Edemissen).


Langes Bein: Edemissens Thorsten Ziehme im Halbfinale gegen Bosporus. Er gehörte zu den besten Spielern des Turniers.

Spiel um Platz 3

TSV Edemissen – GW Vallstedt 4:3 nach Neunmeterschießen (2:2).
Die Edemissener dürfte es nur unwesentlich getröstet haben: Nach dem verlorenen Neunmeterschießen im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von Trainer Christian Gleich immerhin im kleinen Finale von der gestrichelten Linie aus durch. „Das war nochmal ein schöner Abschluss einer tollen Hallenserie“, sagte Gleich, der gleichwohl dem verpassten Endspiel nachtrauerte. „Mit der Regelung der letzten Jahre wären wir im Endspiel gewesen.“ Nun aber gab es erstmals Halbfinalspiele – und Edemissen scheiterte. „Egal, ich bin trotzdem zufrieden.“
Gegen Vallstedt brachten Marko Kaiser (2.) und Omar Fahmy (10.) den Bezirksligisten zweimal in Front, zweimal hatte GW jedoch eine passende Antwort parat. Zunächst fand der Ball nach einem Schuss von Marcel Müller über den Innenpfosten den Weg ins Tor (6.), dann traf Thomas Heinzel nach einem Eckball (11.). Die Entscheidung im Neunmeterschießen: Als letzter Schütze behielt Edemissens Maik Schendera die Nerven und verwandelte zum 4:3. Klar, dass die Vallstedter damit nicht glücklich waren: „Als ranghöchste Mannschaft können wir damit nicht ganz zufrieden sein“, sagte GW-Spieler Wolfgang Schmitz. „Aber im Vergleich zu den anderen Turnieren haben wir uns gesteigert.“

GW Vallstedt – TSV Edemissen 3:4 nach Neunmeterschießen (2:2)
Tore: 0:1 Marko Kaiser, 1:1 Marcel Müller, 1:2 Omar Fahmy, 2:2 Thomas Heinzel. Neunmeterschießen: 2:3 Ugur Demir, 3:3 Marcel Müller, 3:4 Maik Schendera. Kiontke parierte den Schuss von Dindogru (GW), Heinzel (GW) schoss vorbei. Stenzel parierte den Schuss von Kaiser (Edemissen).


Kleines Finale: Die Edemissener Maik Schendera (von links) und Omar Fahmy setzten Vallstedts Marco Criscione unter Druck. Edemissen gewann im Neunmeterschießen

Finale

SV Lengede – SV Bosporus Peine 1:3 nach Neunmeterschießen (1:1). Es war die Sekunde, in der dem Lengeder Nico Nödler die Nerven versagten. Wie schon zuvor sein Teamkollege Timothy Olszewski setzte er im alles entscheidenden Neunmeterschießen den Ball neben das Tor und machte damit den SV Bosporus zum PAZ-Cup-Gewinner 2007. Der Jubel der Peiner Mannschaft und seines Anhangs kannte anschließend keine Grenzen: Spieler und Fans sprangen aufeinander und bildeten ein riesiges Menschenknäuel. Als sich Trainer Nick Gerull daraus befreit hatte, musste er erst einmal nach passenden Worten suchen. „So etwas geht unter die Haut“, sagte der Coach, der stolz war auf seine Mannschaft. „Wir haben sicherlich keinen Budenzauber gezeigt, dafür aber unheimlich ergebnisorientiert gespielt.“ Und auch Fortuna war auf Seiten des SV Bosporus. Gleich zweimal setzte er sich im Neunmeterschießen durch. „Das ist natürlich Glückssache“, so Gerull.
Dessen Team musste schon nach einer Minute kräftig durchatmen, nachdem Lengedes Timothy Olszewski freistehend die SVL-Führung verpasst hatte. Adrian Mühl hatte aus guter Schussposition auf den überraschten Olszewski abgelegt, der scheiterte jedoch am starken Bosporus-Schlussmann Patrick Bork. „Ich dachte, Adrian macht’s allein“, sagte der SVL-Angreifer, der seiner Chance nachtrauerte. „Ich glaube, wenn der drin gewesen wäre, dann hätten wir gewonnen.“
So aber ging Bosporus in Führung: Nachdem Hadi Bacaksiz kurz zuvor bereits bei einer Riesenchance an Lengedes Schlussmann Matthias Militschenko gescheitert war (7.), machte er es nun besser: Nach Zuspiel von Yasin Öztürk schob der 38-Jährige den Ball ins kurze Eck (8.). Hakan Özyurt verpasste anschließend die Vorentscheidung (12.) – und das rächte sich. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Bosporus-Spieler Lutz Schabelski (12.) schlug Lengede doch noch einmal zurück: 165 Sekunden vor dem Ende markierte Christopher Plewka nach Vorlage von Mühl den Ausgleich.
Die Entscheidung musste also im Neunmeterschießen her, und hier hatte Bosporus die besseren Nerven: Özyurt und Bacaksiz verwandelten, Lengedes Olszewski und Nödler brachten den Ball nicht einmal aufs Tor. „Schade, sagte SVL-Trainer Thomas Mühl, „wir wurden dafür bestraft, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben.“ Bosporus-Trainer Nick Gerull bedankte sich besonders bei seinem Torwart Patrick Bork. „Er hat überragend gehalten.“ Dabei musste er im Neunmeterschießen nicht einmal eingreifen.

SV Lengede – SV Bosporus 1:3 nach Neunmeterschießen (1:1)
Tore: 0:1 Hadi Bacaksiz, 1:1 Christopher Plewka. Neunmeterschießen: 1:2 Hakan Özyurt, 1:3 Hadi Bacaksiz. Beim SVL verschossen Timothy Olszewski und Nico Nödler.

 

Die Preisverleihung
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Zum dritten Platz gratulierte Nicola Rasch (AOK) Edemissens Spielern Stefan Wöhler (links) und Marko Kaiser.

TSV Eintracht Edemissen

„Es wäre mehr drin gewesen“, konstatierte TSV-Coach Christian Gleich. Einen Vorwurf wollte er seinem Team indes nicht machen. „Die Jungs haben ein Super-Turnier gespielt.“ Erfreulich zudem: „Wir haben unser Elfmeterschießen-Trauma abgelegt.“ Denn diese Duelle seien in dieser Serie bislang alle verloren worden – bis gestern: Da war der TSV im Spiel um Platz drei vom Punkt aus der mental Stärkere.

Der Kader: Sven Kiontke – Marko Kaiser, Thorsten Ziehme, André Jung, Ugur Demir, Stefan Wöhler, Omar Fahmy, Joachim Neumann, Maik Schendera, Sven Sobert.

 

Die weiteren Teams

SV Lengede
„Mit dem, was die Mannschaft gezeigt hat, bin ich sehr zufrieden“, erklärte SVL-Coach Thomas Mühl. „Sie hat in der Vor- und in der Endrunde gut gespielt.“ Ein wenig ärgerlich sei nur, „dass wir das Finale im Neunmeterschießen verloren haben“, sagte Mühl. „Aber so ist das eben: Der schönste Fußball wird nicht immer mit Platz eins belohnt.“
Der Kader: Mathias Militschenko, Marco Lüttgau – Nico Nödler, Andre Grosser, Christopher Plewka, Timothy Olszewski, Adrian Mühl, André Schnotale, Oliver Hilger, David Gordon-Garcia.

VfB Peine
Nicht das vorzeitige Ausscheiden an sich ärgerte VfB-Coach Willi Feer, „sondern die Art und Weise, wie wir rausgeflogen sind“. Insbesondere das Spiel gegen Lengede sei katastrophal gewesen. „Da haben wir völlig versagt.“ Danach gegen Bosporus sei die Leistung akzeptabel gewesen, „aber leider haben wir die vielen Chancen nicht genutzt“. Resümee: „Unser Auftritt war sehr enttäuschend.“
Der Kader: Alexander Girnth, Christopher Ottenberg – Daniel Restel, Lars Trappe, Michael Duda, René Bunk, Steffen John, Mehmet Yasti, Markus Reiff, Martin Bode.

SV Bosporus Peine
Zum zweiten Mal nach 1999 gewinnt der SV Bosporus den PAZ-Cup. Trainer Nick Gerull freute sich riesig über den Sieg, vergaß aber auch nicht die Verlierer. „Lengede und Edemissen haben ganz stark gespielt.“ Auch wenn Bosporus zweimal ins Neunmeterschießen musste, war Gerull überzeugt: „Unser Sieg ist verdient.“ Und nach der Roten Karte von Süleyman Odabasi in der Vorrunde war der Coach glücklich: „Wir sind fair aufgetreten.“
Der Kader: Patrick Bork – Hüseyin Elma, Alparslan Urfa, Lutz Schabelski, Marouen Bel-Aiech, Burak Acun, Hadi Bacaksiz, Murat Akkoc, Emrullah Kaya, Yasin Öztürk, Hakan Özyurt.

BW Schmedenstedt
Drei Spiele, drei Niederlagen: „Ich bin trotzdem sehr zufrieden“, sagte BW-Spielertrainer Ekrem Kocak. „denn wir haben uns in allen Partien gut verkauft. Und fast hätten wir ja auch unser Ziel, einen der Großen zu ärgern, beim 1:2 gegen Bosporus erreicht.“ Nun hofft Kocak, „dass wir diese Euphorie, die es jetzt bei uns gibt, mit nach draußen nehmen.“
Der Kader: Danny Baumgart – René Jeglinsky, Benjamin Hohndorf, Thorsten Ludwig, Alexander Schmidt, Marc Lüddecke, Bülent Karahan, Adem Bozkurt, Christoph Dröse, Ekrem Kocak.

TVJ Abbensen
Obgleich der TVJ gestern nicht einen einzigen Punkt einfuhr, war Carsten Doliwa keineswegs enttäuscht. „Für uns alle war das ein Riesen-Erlebnis, wir haben die Atmosphäre einfach nur genossen“, bilanzierte der Coach, der bereits im Anschluss an das letzte Spiel seiner Mannschaft das Ziel für das nächste PAZ-Cup-Turnier ausgab: „Wir wollen unbedingt wieder in die Endrunde kommen.“
Der Kader: Christian Wöhrle – Manuel Jabs, Sven Henneke, Pasquale Hillmer, Kim Plothe, Fabian Guttmann, Lars Timpe, Nils Koch, Jens Gehlhaar, Oliver Pickert, Michael Kobbe.

TSV Bildung Peine
Auch wenn es nicht für den Halbfinaleinzug reichte, war Bildung-Trainer Peter Wedemeyer rundum zufrieden. „Wir haben uns gut verkauft“, sagte der Coach, „und sind immerhin nicht Letzter geworden.“ Im abschließenden Gruppenspiel besiegte der TSV den TVJ Abbensen mit 2:1 und sicherte sich in der Gruppe B damit den dritten Platz. Mehr war nicht drin: „Dazu fehlte einfach die Reife.“
Der Kader: Sascha Felka – Thomas Gawlista, Ersin Kocak, Nils Querfurth, Steffen Brüggemann, Florian Kuhlemann, Yasin Kocak, Marek Gawlista, Kevin Genter.

Grün-Weiß Vallstedt
Nur Platz vier für das ranghöchste Peiner Team (Bezirksoberliga). „Damit können wir nicht ganz zufrieden sein“, sagte GW-Spieler Wolfgang Schmitz. Die Pflichtaufgabe, das Erreichen des Halbfinales, erfüllte die Mannschaft von Trainer Jochen Osterloh, dann aber kam das Aus gegen den SV Lengede (1:3). „Zu viele dumme Fehler“, so Schmitz.
Der Kader: Amin Stenzel – Sven Schierding, Ulf Peitsmeyer, Rafael Schindzielorz, Thomas Heinzel, Wolfgang Schmitz, Paris Triantaphillidis, Marcel Müller, Marco Criscione, Markus Schindelar, Steffen Dindogru

 

   
 
Hallenturnier PAZ-CUP Endrunde

Hallenturnier

06.01.2007

 

Fünf Große, drei Kleine
Morgen um 14 Uhr geht es los: Acht Mannschaften kämpfen in der Silberkamphalle um den PAZ-Cup

Nun gilt’s: Das von der PSG Peine ausgerichtete Hallenfußball-Turnier geht am morgigen Sonntag in seine letzte Runde. Acht Mannschaften haben sich in vier Vorrundengruppen für die Endrunde, die morgen in der Peiner Silberkamphalle um 14 Uhr angepfiffen wird, qualifiziert und kämpfen in zwei Gruppen um den PAZ-Cup sowie den Titel des Hallen-Kreismeisters. Erfreulich für die Fans: Zum ersten Mal in der Historie dieses Wettbewerbs stehen Halbfinalspiele auf dem Programm. Überdies gibt es gleich drei Premieren, denn BW Schmedenstedt, TVJ Abbensen und Bildung Peine haben allesamt erstmals den Sprung in die Endrunde geschafft – so viele Überraschungen gab es noch nie. Wie gehabt können die Teams erneut viel Geld gewinnen: 2000 Euro, gestiftet von Obi, erhält der Sieger, 1000 Euro (von der Kreissparkasse) die im Finale unterlegene Mannschaft. Platz drei wird von der AOK mit 500 Euro belohnt, der Vierte bekommt von der Härke-Brauerei 250 Euro. Für die Ränge fünf bis acht schüttet Härke jeweils 150 Euro aus.

Gruppe A
SV Lengede:
Souverän zog der SVL in die Finalrunde ein: Lediglich einen Punkt (beim 1:1 gegen Vallstedt) gab der Bezirksligist in fünf Partien ab. Dementsprechend zufrieden war auch Coach Thomas Mühl. „Das war das erste Mal in diesem Winter, dass wir in der Halle eine gute Leistung geboten haben.“ Überbewerten dürfe man diese jedoch nicht, mahnt er. „Schließlich waren die Gegner nicht allzu stark.“ Am Sonntag sehe das schon völlig anders aus. „Schwache Teams gibt es da nicht mehr“, konstatiert Mühl.
Folglich müsse seine Mannschaft noch zulegen. Mehr Konzentration in der Defensive und größere Zielstrebigkeit im Abschluss – das verlangt Mühl morgen von den Seinen. Schließlich hat er sich vorgenommen, „zumindest das Halbfinale zu erreichen“. Aber auch das werde angesichts der starken Konkurrenz nicht leicht zu realisieren sein. „Einen echten Überflieger gibt es allerdings nicht, das Feld ist sehr ausgeglichen“, erklärt Mühl. Genau dieser Umstand jedoch eröffne vielen Teams die Möglichkeit, den Pokal zu gewinnen, sagt Mühl, für den eines ausschlaggebend sein wird: „Die Tagesform.“ Und noch eines benötige man, um am Ende die Nase vorn zu haben: „Ein wenig Glück.“
Titeltipp: „Wenn der SV Bosporus die Ruhe bewahrt, hat er gute Chancen, das Turnier zu gewinnen.“

VfB Peine:
Viel fehlte nicht und der Titelverteidiger wäre am Sonntag nicht dabei gewesen. Doch ein 2:1-Sieg im letzten Spiel gegen den TSV Marathon Peine bescherte dem VfB den Gruppensieg, zugleich war es das Aus für den Bezirksliga-Rivalen. Zufrieden war VfB-Coach Willi Feer mit den Darbietungen der Seinen indes nicht. „Wir sind recht holprig weitergekommen“, gesteht er. Zwar sei seine Mannschaft in fast allen Partien überlegen gewesen und habe sich reichlich Chancen erspielt, „aber es fehlt die Effizienz“, bemängelt er. Auch das Defensivverhalten missfiel ihm. „Wir haben zu viele und vor allem dumme Gegentore kassiert.“ Fazit: „Wir haben nicht die Form, die wir im vergangenen Jahr hatten.“
Folglich stuft Feer sein Team auch nicht als Favoriten ein. „Das sind wir auf gar keinen Fall.“ Sein Ziel ist es, ins Halbfinale zu kommen. Das gelinge aber nur dann, „wenn wir uns enorm steigern“, sagt Feer. Die Mannschaft müsse insbesondere wesentlich ruhiger agieren als das am Donnerstag der Fall war, fordert Feer und verweist auf die Nervosität, mit der viele seiner jungen Spieler in der Vorrunde zu kämpfen hatten. Grund dafür: „Sie haben die Messlatte selbst sehr hoch gelegt – und diesem Druck sind einige nicht gewachsen.“
Titeltipp: „Bosporus oder Lengede.“

SV Bosporus Peine:
Als Tabellenzweiter ist der SV Bosporus gestern Abend in die vermeintlich schwerere Endrunden-Gruppe A gerutscht, in der morgen mit dem SV Lengede, dem VfB Peine und Bosporus gleich drei Bezirksligisten um den Halbfinaleinzug kämpfen. SV-Trainer Nick Gerull war’s jedoch egal. „In der Endrunde gibt es keine leichten Spiele“, so der Coach, der einen herben Rückschlag hinnehmen musste. Mit Süleyman Odabasi sah einer seiner stärksten Offensivkräfte Rot und ist damit morgen gesperrt. Und noch zwei weitere Stützen drohen auszufallen: Hakan Özyurt plagt sich mit Leistenproblemen herum, Hüseyin-Nuh Elma hat eine Oberschenkelprellung. Beide wurden vom Trainer gestern nicht eingesetzt. Vielleicht gibt Gerull auch deswegen den Titel öffentlich nicht als Ziel vor. „Attraktiven, disziplinierten und schönen Fußball – das ist alles, was ich will.“ Den hat seine Mannschaft gestern Abend gezeigt – in den letzten beiden Spielen. „Da haben wir angefangen, Fußball zu spielen“, so Gerull.
Titeltipp: „Lengede und Edemissen sind für mich die Favoriten.“

BW Schmedenstedt:
Sie gehörten zweifellos zu den positiven Überraschungen in der Vorrunde, die Kreisklassen-Kicker aus Schmedenstedt. Als Zweiter qualifizierten sie sich erstmals für die Endrunde und warfen dabei sogar die Bezirksligisten TSV Wendezelle und FC Broistedt aus dem Rennen. Ein Erfolg, mit dem sich die Blau-Weißen jedoch nicht begnügen wollen. „Wir sind zwar Außenseiter“, erklärt BW-Spielertrainer Ekrem Kocak, „aber wir wollen versuchen, einigen Mannschaften ein Bein zu stellen.“ Machbar sei dieses Vorhaben durchaus, sagt Kocak, „schließlich sind wir nicht mit Glück weitergekommen, sondern wir haben bei mehreren Turnieren bewiesen, dass wir mit den höherklassigen Vereinen mithalten können“.
Zudem habe sein Team einen großen Vorteil: „Wir haben nichts zu verlieren“, konstatiert Kocak, für den die erste Partie gegen Bosporus richtungweisenden Charakter hat. „Gestalten wir die positiv, dann rechne ich mir etwas aus.“ Soll heißen: „Den Einzug ins Halbfinale“, sagt Kocak, der davor warnt, seine Mannschaft zu unterschätzen. „Die, die das getan haben, sind am Sonntag nicht dabei.“
Titeltipp: „Der SV Bosporus gewinnt, weil er das größte Potenzial hat.“

Gruppe B

TVJ Abbensen:
Nichts zu verlieren, das hat auch die Überraschungsriege aus Abbensen. „Die Endrunde wird für uns ein Riesenereignis“, sagt Trainer Carsten Doliwa, „wir werden locker aufspielen.“ Der Spaß stehe für sein Team im Vordergrund, Doliwas Vorgaben sind gering: „Fair und diszipliniert spielen.“ So will der Leistungsklassist versuchen, vielleicht den einen oder anderen Punkt zu ergattern. An das Erreichen der Halbfinalspiele glaubt Doliwa indes nicht. „Das wäre unrealistisch, da sollten wir die Kirche im Dorf lassen.“ Zumal mit Holger Planitz ein wichtiger Eckpfeiler der TVJ-Mannschaft ausfällt. In der Vorrunde am Mittwoch zog sich der Routinier einen schweren Pferdekuss zu, an Sport ist in den nächsten Wochen nicht zu denken. „Das ist ein großer Verlust.“
Doch trotz aller Bescheidenheit, herschenken werden die Abbensener morgen ganz bestimmt nichts. „Ich werde die Jungs schon heiß machen“, kündigt Doliwa an, „wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen.“ Wie das dann aussehen kann, das bekamen die Bezirksligisten aus Broistedt und Wendezelle ja in der Vorrunde schon zu spüren.
Titeltipp: „Der SV Bosporus hat einfach die technisch beste Mannschaft und spielt in der Halle hervorragenden, schnellen Fußball.“

TSV Edemissen:
Fünf Spiele, fünf Siege, 23 Tore geschossen und keines kassiert – eine wahrlich beeindruckende Bilanz, mit der der Tabellenführer der Bezirksliga die Vorrunde überstand. Zudem glänzte der TSV mit sehenswerten Kombinationen und technischen Kabinettstückchen – die Zuschauer waren äußert angetan vom Auftreten des TSV. Kein Wunder also, dass Coach Christian Gleich rundum zufrieden war. „Es gibt nicht viel zu meckern“, sagt er. Lediglich die vier Minuten, als der TSV aufgrund von Zeitstrafen gegen Bosporus Überzahl hatte, gaben ihm Anlass zur Kritik. „Da haben wir schlecht gespielt.“
Doch trotz der starken Leistung sieht er seine Mannschaft keineswegs als heißesten Anwärter auf den PAZ-Cup. „Für mich ist nach wie vor der SV Bosporus der Topfavorit“, erklärt Gleich. Schließlich sei der Druck am Sonntag erheblich größer als noch in der Vorrunde. „Und auch die Atmosphäre ist anders, viel hektischer.“ Gleichwohl gehen die Edemissener ambitioniert in die Endrunde. „Wenn wir schon dabei sind, wollen wir auch das Optimale erreichen – was immer das auch heißen mag.“
Titeltipp: „Der SV Bosporus oder der VfB Peine gewinnen den PAZ-Cup. Bosporus ist technisch sehr stark, der VfB kann die gleiche Rolle wie im Vorjahr spielen.“

TSV Bildung Peine:
„Einfach nur genießen.“ Diesen Tipp gibt Bildung-Trainer Peter Wedemeyer seiner Mannschaft mit auf den Weg in die mindestens drei Endrundenspiele. Völlig überraschend hat das Team aus der Leistungsklasse am Donnerstag den TSV Marathon Peine aus der Bezirksliga hinter sich gelassen und somit erstmals den Sprung unter die besten acht Peiner Hallenteams geschafft. „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Wedemeyer, auf den ebenso wie auf die junge Mannschaft eine ganz neue Erfahrung wartet: Ein Auftritt in der sicherlich restlos ausverkauften Silberkamphalle. „Spaß haben“, gibt Wedemeyer seinen Jungs vor, „wir haben doch schon alles erreicht.“
Und geht vielleicht noch mehr? „Wir haben nur eine Chance, wenn wir diszipliniert spielen“, so der Coach, der ansonsten auf die Unbekümmertheit seiner Truppe setzt. „Wir haben viele junge Spieler, die machen sich vielleicht nicht so viele Gedanken.“ Fraglich scheint jedoch, ob sich der TSV Bildung auch mit den Großen messen kann. In der Vorrunde gab es trotz des Weiterkommens Niederlagen gegen Marathon (0:2) und den VfB Peine (0:1). Aber vielleicht wächst die Mannschaft ja morgen über sich hinaus. Auch Trainer Wedemeyer ist gespannt: „Alles ist möglich.“
Titeltipp: „Der SV Lengede gewinnt, er hat die stärkste Mannschaft.“

GW Vallstedt:
Obgleich die ranghöchste Mannschaft in diesem Turnier in der Vorrunde keineswegs überzeugte, gibt es für sie nur ein Ziel: „Keine Frage, wir wollen unbedingt gewinnen“, betont GW-Coach Jochen Osterloh. Allerdings, fügt er hinzu, „habe ich im Moment so meine Zweifel, ob uns das auch gelingt“. Denn die bisher gezeigten Leistungen in der Halle seien überwiegend dürftig gewesen, gesteht er. Ursache dafür ist, „dass mir einige gute Hallenspieler aus beruflichen oder verletzungsbedingten Gründen nicht zur Verfügung stehen“, bedauert Osterloh. Folglich müssen Akteure auflaufen, „die nicht gerade prädestiniert sind für die Halle“.
Dennoch glaubt er, dass sein Team dazu in der Lage ist, den Titel – es wäre der vierte für GW – zu holen. Voraussetzung ist, „dass wir uns erheblich steigern und nicht überheblich auftreten“, fordert Osterloh. Zugleich wünscht er sich gute Referees. „Das ist der wichtigste Aspekt in solch einem Turnier. Die Schiris dürfen sich nicht nur an der Mittellinie aufhalten, sondern sie müssen sich bewegen und von Beginn an konsequent alle Härten unterbinden, damit die Emotionen erst gar nicht hochkochen“, sagt Osterloh. Zudem plädiert er für eine Regeländerung: „Das Reinkloppen an der Bande und das Grätschen sollten generell unterbunden werden. Erst wenn diese Dinge abgepfiffen werden, gibt es in der Halle auch wieder technisch guten Fußball zu sehen.“
Titeltipp: „Kann ich nichts zu sagen, da ich die anderen Teams zu wenig kenne.


Marko Kaiser, TSV Edemissen

Wir gewinnen den PAZ-Cup, weil…

„…wir uns bereits in der Vorbereitung auf der Hexentreppe im Herzberg auf dieses Highlight vorbereitet haben.“

(Na also, das ist mal eine Aussage, willkommen zur Rückrunde !!!)

 

Aufstellung:
Kiontke - Kaiser - Jung - Sobert - Neumann - Wöhler - Ziehme - Fahmy - Demir - Schendera

 

   
 
Hallenturnier TSV Marathon Peine

Hallenturnier

06.01.2007

 

Sieger beim TSV Marathon Peine

Endspiel
TSV Marathon Peine - TSV Eintracht Edemissen 0:2

Das mit Abstand sehenswerteste Spiel beim Turnier des TSV Marathon für Herrenfußballteams war die letzte Begegung des Tages zwischen den Favoriten Eintracht Edemissen und TSV Marathon Peine. Im Endspiel zeigten die Bezirksligamannschaften sehr viel Tempo, die Techniker beider Teams setzten ihre Zeichen, es gab überragende Torwartparaden und auch eine gewisse Portion Härte kam ins Spiel, ohne dass es unfair wurde. Der Sieger TSV Eintracht Edemissen (250 Euro Preisgeld) hatte schließlich gegen die Gastgeber (150 Euro) durch Tore von Waldemar Fink und von Ugur Demis das glücklichere Ende.
Dabei hatte es in den vorausgegangenen Gruppenspielen nicht nach einem Durchmarsch des Teams von Trainer Christian Gleich ausgesehen. Gleich war mit immerhin fünf Spielern angetreten, die am Vorabend beim PAZ-Turnier so überragend aufgetreten waren.
Der TSV Dungelbeck war im entscheidenden Gruppenspiel nahe daran, im direkten Aufeinandertreffen den Favoriten aus dem Rennen zu werfen. Erst ganz spät konnte der Edemisser Marko Kaiser den Ausgleich zum 1:1 markieren, nachdem Mike Hoppe den Kreisligisten in Führung gebracht hatte. Dungelbecks Coach Thomas Plate war dann auch trotz der gezeigten guten Leistungen „stinksauer. Heute wäre eine kleine Sensation möglich gewesen.“
In Gruppe B zog der TSV Marathon ziemlich ungefährdet in das Endspiel ein. Lediglich gegen Viktoria Ölsburg gab es eine Niederlage, als der Gruppensieg schon feststand.
Viel Spannung gab es im Spiel um Platz drei. Schon nach wenigen Minuten führte TSV Ölsburg (50 Euro Preisgeld) mit 3:0 durch Tore von Sascha Voges und Michael Andermark (2), ebenso schnell glich TSV Dungelbeck durch Dennis Peter, Sascha Mauritz und Chris Faustmann aus. Die Entscheidung brachte dann ein Neunmeter von Michael Andermark, der erst im Nachschuss von Ruzmir Kulovic verwandelt werden konnte. Der fünfte Treffer von Ali Chehadi fiel mit dem Schlusspfiff.
Ölsburgs Spieler Sascha Voges war zufrieden: „Wir hatten heute nicht mit dem dritten Platz gerechnet. Wichtig war auch, dass wir dank der guten Moral immer wieder nach einem Rückstand ins Spiel gekommen sind.“

 

Aufstellung:
Kiontke - Kaiser - Jung - Wöhler - Ziehme - Demir - Fink - Sierks - Tanriverdi

Tore:

   
 
Hallenturnier PAZ-CUP Vorrunde

Hallenturnier

04.01.2007

 

 

Gruppe 1:

Die ersten beiden Favoriten haben ihre Vorrunden-Aufgaben erledigt: Bezirksligist SV Lengede und Bezirksoberligist Grün-Weiß Vallstedt lösten gestern Abend in der ersten Vorrundengruppe der Hallenfußball-Kreismeisterschaft als erste Mannschaften die Tickets für die Endrunde. Damit sind beide Teams am Sonntag dabei, wenn es ab 14 Uhr in der Silberkamphalle um den PAZ-Cup geht. Stark dabei vor allem der Auftritt der Lengeder: „Die haben unbestritten den besten Fußball gespielt“, lobte Vallstedts Trainer Jochen Osterloh.
Als Lengede und Vallstedt im letzten Spiel des Tages aufeinander trafen, waren beide Teams praktisch schon durch, lediglich Vallstedt wäre bei einer 0:12-Niederlage noch vom starken Kreisligisten Rot-Weiß Groß Gleidingen abgefangen worden. Doch anstatt sich schiedlich friedlich zu duellieren, ging es zwischen GW und dem SVL noch mal richtig zur Sache. Nach vielen kleinen Nickeligkeiten gipfelte die Auseinandersetzung erst in der Verbannung von Vallstedts Trainer Osterloh auf die Tribüne, er hatte sich lautstark bei Schiedsrichter Frank Gerloff beschwert. Zudem musste GW-Angreifer Thorsten Schulz nach hartem Einsteigen gegen Lengedes André Schnotale für zwei Minuten vom Feld. Am Ende stand es dann 1:1 (Tore durch Thomas Heinzel für Vallstedt und André Grosser für Lengede) – was dem SVL zum Gruppensieg genügte.
Sehr zur Freude von Trainer Thomas Mühl, der einverstanden war mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben relativ schnell gespielt und uns in der Defensive clever verhalten.“ Mühl weiß aber auch: „Am Sonntag werden die Gegner wesentlich stärker sein.“
Stärker sollten auch die Vallstedter in der Endrunde auftreten, wenn sie dort etwas reißen wollen. „Ich gehe auch davon aus, dass wir uns dann besser präsentieren“, sagte Trainer Osterloh, der gestern „die Konsequenz“ bei seinem Team vermisste. Gar nicht gut sah GW beim 3:3 (nach 1:3-Rückstand) gegen Groß Gleidingen aus, auch beim 2:1 gegen Falke Rosenthal bekleckerte sich die Mannschaft nicht gerade mit Ruhm. „Ansätze sind aber da“, so Osterloh, der gestern noch auf einige Spieler verzichten musste, die am Sonntag auflaufen sollen.
Zu großer Form aufgelaufen ist gestern Groß Gleidingens Christian Jasiewicz, der mit fünf Treffern gemeinsam mit Lengedes Timothy Olszewski bester Torschütze des Abends war. Beinahe hätte es für die Rot-Weißen sogar zu Überraschung gereicht, die Enttäuschung hielt sich am Ende aber in Grenzen. „Wir hatten hier einen Riesenspaß“, sagte Trainer Marco Sauer
Weniger lustig war der Abend für den MTV Wedtlenstedt, der sich eigentlich viel vorgenommen hatte, am Ende aber nur einen Punkt holte. „Wir haben den Auftakt verpennt“, erklärte Spielertrainer Karsten Blanke, „vielleicht fehlte meiner jungen Mannschaft etwas die Erfahrung.“

RW Groß Gleidingen – SV Lengede 1:6 SV Falke Rosenthal – MTV Wedtlenstedt 3:1 TSV Sonnenberg – GW Vallstedt 1:5 SV Lengede – SV Falke Rosenthal 5:0 RW Groß Gleidingen – GW Vallstedt 3:3 MTV Wedtlenstedt – TSV Sonnenberg 2:2 GW Vallstedt – SV Falke Rosenthal 2:1 TSV Sonnenberg – RW Groß Gleidingen 2:3 MTV Wedtlenstedt – SV Lengede 0:5 RW Groß Gleidingen – SV Falke Rosenthal 1:0 SV Lengede – TSV Sonnenberg 5:0 GW Vallstedt – MTV Wedtlenstedt 5:2 SV Falke Rosenthal – TSV Sonnenberg 3:4 MTV Wedtlenstedt – RW Groß Gleidingen 3:4 SV Lengede – GW Vallstedt 1:1
1. SV Lengede 5 4 1 0 22: 2 13
2. GW Vallstedt 5 3 2 0 16: 8 11
3. RW Groß Gleidingen 5 3 1 1 12:14 10
4. TSV Sonnenberg 5 1 1 3 9:18 4
5. SV Falke Rosenthal 5 1 0 4 7:13 3
6. MTV Wedtlenstedt 5 0 1 4 8:19 1

Gruppe 2:

Drei starke Außenseiter und zwei schwache Favoriten – das waren die Zutaten für eine bis zum letzten Spiel packende zweite Vorrundengruppe gestern Abend bei der Hallenfußball-Kreismeisterschaft. Vor 245 zahlenden Zuschauern in der gut gefüllten Silberkamphalle zogen am Ende der TVJ Abbensen aus der Leistungsklasse und Blau-Weiß Schmedenstedt aus der 1. Kreisklasse Süd verdient in die Endrunde um den PAZ-Cup ein. In die Röhre schauen mussten hingegen die beiden Bezirksligisten dieser Gruppe: Der FC Pfeil Broistedt und der TSV Wendezelle verabschiedeten sich nach schwachen Vorstellungen vorzeitig aus dem lukrativen Turnier.
„Wir sind keine Hallenmannschaft“, konstatierte Pfeile-Trainer Manfred Müller, der gerne mit seinem Team in der Endrunde dabei gewesen wäre. „Aber wir hatten es auch nicht verdient.“ Etwas besser präsentierte sich noch der TSV Wendezelle, doch auch für die Mannschaft von Trainer Thomas Mainka reichte es nicht. „Enttäuscht bin ich aber nicht“, so der Coach, dessen Hauptaugenmerk auf dem Abstiegskampf in der Bezirksliga liege. „Das hat absolute Priorität.“ Immerhin hatte der TSV im letzten Spiel gegen Broistedt noch die Chance, aus eigener Kraft in die Finalrunde zu gelangen, jedoch verfehlte die Mainka-Mannschaft den benötigten Sieg mit drei Toren Unterschied beim 1:1 deutlich.
Feiern durften schließlich zwei Außenseiter. Als erste Mannschaft machte der TVJ Abbensen den Endrundeneinzug perfekt. „Das ist eine Riesensensation“, freute sich Trainer Carsten Doliwa, der aber immerhin das Ziel „Endrunde“ vor den Spielen ausgegeben hatte. „Ich hatte insgeheim an unsere Chance geglaubt.“ Und diese nutzten die Abbensener eindrucksvoll: Mit Jens Gehlhaar hatte der TVJ einen der beiden treffsichersten Angreifer in seinen Reihen – er traf wie auch Schmedenstedts Bülent Karahan viermal –, im Tor überragte Christian Wöhrle. Und die Abbensener können es wohl noch besser. „Mit Nils Koch, Lars Timpe, Daniel Grote und Manuel Jabs haben noch vier gute Hallenspieler gefehlt“, sagte Doliwa, „am Sonntag sind sie aber dabei.“
Wie auch Blau-Weiß Schmedenstedt. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Spielertrainer Ekrem Kocak, der mit Danny Baumgart ebenfalls einen überragenen Schlussmann aufgeboten hatte. „Das Erreichen der Endrunde ist ein Riesenerfolg für unseren Verein. Ich freue mich besonders für unsere jungen Spieler.“ Und in der Endrunde gilt für die Blau-Weißen wie auch schon gestern: „Wir haben nichts zu verlieren“, so Kocak.
Knapp verloren hat Kreisliga-Spitzenreiter Germania Blumenhagen. Nach dem 4:1-Auftaktsieg gegen Broistedt und einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung gegen Wendezelle sah es anfangs nach einem Durchmarsch der Germanen aus. Jedoch drehte Wendezelle das Spiel noch zum 4:3, gegen Abbensen verloren die Blumenhagener das entscheidende Spiel dann mit 1:2. „Wir haben uns wohl zu sicher gefühlt,“ ärgerte sich Trainer Reinhold Düsterhöf, „bis zum 3:0 gegen Wendezelle war es in Ordnung, danach hat uns jegliche Disziplin gefehlt.“ Schwacher Trost: Immerhin landeten die Germanen noch vor den Bezirksligisten aus Broistedt und Wendezelle.

Germania Blumenhagen – FC Pfeil Broistedt 4: 1 TVJ Abbensen – TSV Wendeburg 6: 1 BW Schmedenstedt – TSV Wendezelle 2: 2 FC Pfeil Broistedt – TVJ Abbensen 1: 1 Germania Blumenhagen – TSV Wendezelle 3: 4 TSV Wendeburg – BW Schmedenstedt 1: 5 TSV Wendezelle – TVJ Abbensen 2: 3 BW Schmedenstedt – Germania Blumenhagen 0: 1 TSV Wendeburg – FC Pfeil Broistedt 0:10 Germania Blumenhagen – TVJ Abbensen 1: 2 FC Pfeil Broistedt – BW Schmedenstedt 0: 1 TSV Wendezelle – TSV Wendeburg 2: 0 TVJ Abbensen – BW Schmedenstedt 0: 1 TSV Wendeburg – Germania Blumenhagen 1: 3 FC Pfeil Broistedt – TSV Wendezelle 1: 1
1. TVJ Abbensen 5 3 1 1 12: 6 10
2. BW Schmedenstedt 5 3 1 1 9: 4 10
3. Germania Blumenhagen 5 3 0 2 12: 8 9
4. TSV Wendezelle 5 2 2 1 11: 9 8
5. FC Pfeil Broistedt 5 1 2 2 13: 7 5
6. TSV Wendeburg 5 0 0 5 3:26 0

Gruppe 3:

Das war an Spannung kaum zu überbieten: Vor dem letzten Spiel der Gruppe 3 zitterten drei Mannschaften um den Einzug in die Endrunde des PAZ-Cups: TSV Marathon Peine, der VfB Peine und der TSV Bildung.
Im letzten Spiel gestern standen sich die Favoriten VfB Peine und TSV Marathon gegenüber. Beiden hätte ein Unentschieden gereicht, um in die Finalrunde einzuziehen. Dann wäre Bildung draußen gewesen. Und tatsächlich tasteten sich beide Teams 10 Minuten lang ab, keines wollte die Deckung entblößen und ins offene Messer laufen.
Doch dann bekam Marathons Sefedin Hasani eine Zweiminuten-Strafe, und Markus Reiff nutzte die Überzahlsituation zum 1:0 für den VfB Peine. Zwar glich Apel umgehend aus, doch in der vorletzten Spielminute wühlte sich Martin Bode auf der linken Angriffs-Seite durch und traf zum 2:1 für den VfB. Marathon versuchte es nun mit der Brechstange, aber Herfort, Mansfeld und Schiller verfehlten mit ihren Schüssen das Tor.
„Natürlich dürfen wir das Spiel gegen den VfB nicht verlieren. Wir hätten ja nur Unentschieden spielen müssen. Wir wollten aber gewinnen. Das Weiterkommen haben wir aber gegen Barbecke und Ilsede verpennt“, sagte der enttäuschte Marathon-Trainer Marc Neubauer. Beide Spiele endeten Remis. „Wir haben da zu vorsichtig und unspektakulär gespielt. Wenn man in die Finalrunde will, muss man die Kleinen besiegen.“
VfB-Trainer Willi Feer war mit dem Erfolg „absolut zufrieden“, hatte aber an der Spielweise seiner Mannschaft noch einiges auszusetzen. „Wir sind heute sehr schwer ins Turnier gekommen“, sagte er in Anspielung auf die 2:3-Auftaktniederlage gegen den TSV Bildung. „Die Mannschaft hat sich dann gesteigert, wenn auch holprig. Am Sonntag müssen wir auf jeden Fall mehr auf die Defensive achten.“ Nicht nur seiner Mannschaft machte Feer ein Kompliment, sondern auch dem TSV Bildung, VT Union Groß Ilsede und Germania Barbecke: „Sie haben sich prächtig geschlagen.“
Riesenjubel gab es nach der Marathon-Niederlage bei Spielern und Fans des TSV Bildung. Die Mannschaft war mit beherztem Offensiv-Fußball ins Turnier gestartet, hatte sich zwar immer wieder durch Abwehrfehler selbst in Bedrängnis gebracht, aber am Ende das Glück des Tüchtigen gehabt. Nur zwei Tore im Spiel gegen die PSG (6:1) hatten gefehlt, und Bildung hätte schon vor dem letzten Spiel den Einzug in die Finalrunde geschafft.
Umso größer war der Stein, der Trainer Peter Wedemeyer vom Herzen fiel. „Mit dem Finalrunden-Einzug haben wir vorher überhaupt nicht gerechnet. Bei unseren Niederlagen gegen Marathon und VfB war unsere Angst größer als das Selbstvertrauen. Wir haben es trotzdem geschafft und sind sehr zufrieden.“
Nah an einer Überraschung war auch VT Union. Hätte das Team in seinem letzten Spiel gegen Barbecke gewonnen, wäre es am Sonntag dabei gewesen. Doch die Partie endete 0:5. Trainer Markus Puschmann: „Am Ende hat uns die Kraft gefehlt. Wir haben gegen Barbecke viele leichte Fehler gemacht. Aber wir können sehr zufrieden sein.“

PSG 04 Peine – TSV Marathon Peine 1:6 Germania Barbecke – TSV Bildung Peine 2:3 VT Union Groß Ilsede – VfB Peine 3:2 TSV Marathon Peine – Germania Barbecke 0:0 PSG 04 Peine – VfB Peine 1:3 TSV Bildung Peine – VT Union Groß Ilsede 3:1 VfB Peine – Germania Barbecke 7:2 VT Union Groß Ilsede – PSG 04 Peine 4:3 TSV Bildung Peine – TSV Marathon Peine 0:2 PSG 04 Peine – Germania Barbecke 2:9 TSV Marathon Peine – VT Union Groß Ilsede 2:2 VfB Peine – TSV Bildung Peine 1:0 Germania Barbecke – VT Union Groß Ilsede 6:0 TSV Bildung Peine – PSG 04 Peine 6:1 TSV Marathon Peine – VfB Peine 1:2
1. VfB Peine 5 4 0 1 15: 7 12
2. TSV Bildung Peine 5 3 0 2 12: 7 9
3. TSV Marathon Peine 5 2 2 1 11: 5 8
4. Germania Barbecke 5 2 1 2 19:12 7
5. VT Union Groß Ilsede 5 2 1 2 10:16 7
6. PSG 04 Peine 5 0 0 5 8:28 0

Gruppe 4, Freitag, 5. Januar 2007, 18.00 Uhr
Nr. 1: SV Bosporus Peine
Nr. 2: Viktoria Woltwiesche
Nr. 3: TSV Edemissen
Nr. 4: Viktoria Ölsburg
Nr. 5: TSV Clauen/Soßmar
Nr. 6: TB Bortfeld

Der Expertentipp
Für mich ist die Sache in der Gruppe 4 eindeutig: Der SV Bosporus und Edemissen ziehen in die Endrunde ein. Bosporus spielt immer guten Hallenfußball und kommt eigentlich immer in die Endrunde. Die Mannschaft ist mein Top-Favorit, das Halbfinale oder Finale muss drin sein. Ich glaube auch, dass Bosporus die Gruppe gewinnt – vor Edemissen, meiner Ex-Mannschaft. In den vergangenen Jahren hatten wir in der Halle immer so unsere Probleme, vielleicht läuft es mit dem neuen Trainer ja ein bisschen besser. Beim letzten Mal hat uns in der Endrunde ein wenig das Glück gefehlt. Aber Edemissen ist sehr stabil, defensiv unheimlich stark. Es ist schwer, gegen diese Mannschaft ein Tor zu erzielen. Natürlich kann in der Halle jede Mannschaft überraschen, ich rechne damit heute aber nicht. Auch Viktoria Woltwiesche wird nicht weiterkommen. Bosporus und Edemissen sind einfach zu stark.“


Tomislav Bosnjak (43) trainierte bis zum Sommer den TSV Edemissen und wurde beim letztjährigen PAZ-Cup Dritter in der Endrunden-Gruppe A.

 

Starker Auftritt in einer gut besetzten Gruppe
In der letzten Vorrundengruppe qualifizieren sich gestern der TSV Edemissen und der SV Bosporus Peine für die Endrunde

Vor 257 zahlenden Zuschauern haben sich gestern Abend die Favoriten TSV Edemissen und SV Bosporus Peine für die Endrunde des PAZ-Cups am Sonntag qualifiziert. Der SV büßte dabei jedoch einen seiner stärksten Spieler ein: Süleyman Odabasi handelte sich in der Partie gegen Edemissen die Rote Karte ein und wird in der Endrunde fehlen.
Die Edemissener marschierten mit einer hervorragenden Leistung durch die Gruppe. Sie holten die optimale Punktausbeute und blieben ohne Gegentor. „Unser Auftreten hat mich positiv überrascht“, freute sich Edemissens Trainer Christian Gleich nach dem Gruppensieg. „Der TSV war eigentlich nie eine Hallenmannschaft gewesen. Aber wir haben mit viel Disziplin gespielt. Wir wollten ein Offensiv-Pressing praktizieren und den Ball weit vom Tor weghalten. Das ist uns gelungen.“
Das Spiel der beiden Favoriten gegeneinander war die 9. Partie des Tages, und es war vom Anpfiff an Feuer drin. Zwar hatten beide Teams die Spiele bis dahin gewonnen und hätten sich auch ein Unentschieden leisten können, aber beiden war anzusehen, dass sie diese Partie gewinnen wollten. Beinahe wäre Bosporus in Führung gegangen, als Akkoc die Latte traf und Öztürk den Abpraller aufs Tor drosch. Aber Edemissens Torhüter Kiontke war mit einer Klasse-Parade zur Stelle und wehrte den Ball ab. Nur Sekunden später tauchte Ziehme vor dem Bosporus-Tor auf, spielte den frei stehenden Fahmy an, der das entscheidende Tor erzielte.
Dann hatte Odabasi seine Nerven nicht im Griff. Für einen Rempler gegen Neumann, der dabei auf die Bosporus-Auswechselbank flog, kassierte er eine Zwei-Minuten-Strafe. Für das anschließende Meckern und die Wortwahl zückte Schiri Dietmar Reihers die Rote Karte. Das zweimalige Unterzahlspiel (später musste auch Alparslan Urfa nach einem Foul für zwei Minuten auf die Bank) überstand der SV Bosporus aber ohne weiteres Gegentor.
„Die Disziplinlosigkeiten gegen Edemissen haben mich maßlos geärgert“, sagte Bosporus-Trainer Nick Gerull. „Die Mannschaft hat erst nach dem Edemissen-Spiel angefangen, Fußball zu spielen. Dann hat sie Charakter gezeigt.“ Tatsächlich kamen die Peiner in den folgenden beiden Spielen gegen Bortfeld und Woltwiesche auf zusammen 16:2 Tore.
Gut präsentierte sich Viktoria Ölsburg. Das Team startete zwar mit einer 1:2-Niederlage gegen Bosporus, schoss bei den 3 folgenden Siegen aber jeweils 5 Tore. „Das war O.k., wie wir uns präsentiert haben“, freute sich Viktoria-Spieler Michael Andermark.

PAZ-Cup, Gruppe 4
Viktoria Ölsburg – SV Bosporus Peine 1:2 TSV Clauen/Soßmar – TSV Edemissen 0:6 TB Bortfeld – Viktoria Woltwiesche 1:3 SV Bosporus Peine – TSV Clauen/Soßmar 3:0 Viktoria Ölsburg – Viktoria Woltwiesche 5:1 TSV Edemissen – TB Bortfeld 11:0 Viktoria Woltwiesche – TSV Clauen/Soßmar 1:2 TB Bortfeld – Viktoria Ölsburg 1:5 TSV Edemissen – SV Bosporus Peine 1:0 Viktoria Ölsburg – TSV Clauen/Soßmar 5:0 SV Bosporus Peine – TB Bortfeld 10:1 Viktoria Woltwiesche – TSV Edemissen 0:3 TSV Clauen/Soßmar – TB Bortfeld 4:0 TSV Edemissen – Viktoria Ölsburg 2:0 SV Bosporus Peine – Viktoria Woltwiesche 6:1

1. TSV Edemissen 5 5 0 0 23: 0 15
2. SV Bosporus Peine 5 4 0 1 21: 4 12
3. Viktoria Ölsburg 5 3 0 2 16: 6 9
4. TSV Clauen/Soßmar 5 2 0 3 6:15 6
5. Viktoria Woltwiesche 5 1 0 4 6:17 3
6. TB Bortfeld 5 0 0 5 3:33 0

Aufstellung:
Kiontke - Kaiser - Jung - Batt - Neumann - Wöhler - Ziehme - Fahmy - Demir - Schendera

 

   
 
Hallenturnier Salzgitter-Lebenstedt

Hallenturnier

30.12.2006

 

Fortuna-Cup 2006
Sporthalle „Amselstieg“, Salzgitter-Lebenstedt

Samstag, den 30.12.2006 (17:30Uhr)

Gruppe A
Eintracht Braunschweig II
TSV Edemissen
GW Vallstedt
Borussia Salzgitter

Gruppe B
Goslarer SC 08
VFL Salder
BSV Ölper
Fortuna Lebenstedt

17:43 – 17:55 Uhr Eintracht Braunschweig II : TSV Edemissen 4:2

18:22 – 18:34 Uhr TSV Edemissen : GW Vallstedt 1:0

19:14 – 19:26 Uhr TSV Edemissen : Borussia SZ 1:1



Halbfinale 1
Eintr. BS II - Fort. Lebenstedt 1:0

Halbfinale 2
Goslar 08 - TSV Edemissen 3:2

Finale
Eintr. BS II - Goslar 08

 

Aufstellung.
Kiontke - Kaiser - Thomas Erich - Thorsten Erich - Ziehme - Fahmy - Demir - Jung - Schlüter

Tore:
Schlüter 3
.
.

   
 
Hallenturnier Ölsburg

2. Platz beim Hallenturnier in Ölsburg

16.12.2006

 

SV Bosporus siegt souverän
Fußball: Beim Hallenturnier von Viktoria Ölsburg holt TSV Edemissen 2. Platz

SV Bosporus Peine war beim „handys-mobile-Cup“ des TSV Viktoria Ölsburg das Maß aller Dinge. In souveräner Manier mit zeitweiligem „Zauberfußball“ absolvierte der Bezirksligist seine Spiele.
Überragend dabei das Spiel beim 4:0 gegen die Mannschaft von TSV Marathon Peine, die Platz drei und 150 Euro in der Endabrechnung holte. Marathon war am Sonnabend, trotz des gestern anstehenden Punktspieles gegen den FSV Fuhsetal, in Bestbesetzung aufgelaufen. Als Mannschaftsführer Hüseyin Elma den 400-Euro-Sieger-Scheck in Empfang nahm, hatten die wenigen Zuschauer ein von der Klasse des SV Bosporus und von der Spannung im Kampf um den zweiten Platz (250 Euro) lebendes Turniers gesehen.


Im letzten der 15 Spiele hätte der Kreisligist TSV Dungelbeck bei einem Sieg über Edemissen sogar noch den 2. Platz errungen. Die Überraschungsmannschaft mit einem überragenden Torwart Sascha Scheer hatte durch herzerfrischenden Fußball für Furore gesorgt. Als Edemissens Dennis Poersch aus der A-Jugend aber den einzigen Treffer des Spiels erzielt hatte, war Dungelbecks Trainer Thomas Plate („Ich bin trotzdem stolz auf diese junge Mannschaft“) sichtlich enttäuscht.


Der TSV Edemissen hatte mit dem Siegtreffer selber Platz 2 erreicht. Trainer Christian Gleich war dann auch zufrieden: „Wir haben aus unseren Möglichkeiten das Optimale herausgeholt. Mehr war, auch dank der Weihnachtsfeier am Vorabend, nicht drin. Wir hatten wahrscheinlich gemeinsam noch 12,75 Promille im Blut“

Zum überragenden Spieler wurde dabei sein Stürmer Ugur Demir, der nach einem Strafstoßschießen gegen die mit ebenfalls vier Turniertoren gleichauf liegenden Süleyman Odabasi, Murat Akkoc (bei SV Bosporus) und Jörg Heyne (SV Lengede) einen 50-Euro-Scheck für den besten Torschützen in Empfang nahm.


Obwohl der TSV Arminia Vöhrum „nur“ Platz sechs in der Endabrechnung einnehmen konnte, war die Mannschaft um Trainer Karsten Stallmann einer der Sieger des Tages. In der Mannschaft standen sechs Spieler, die unter 19 Jahre alt waren. Obmann Reinhard „Oje“ Bäthje war stolz auf seine „Perspektivmannschaft“: „Wir haben hier gelernt. Diese Spiele bringen uns weiter.“
Die beiden Schiedsrichter Uwe Präkels (TV Klein Ilsede) und Silvio Horge (SSV Plockhorst) kamen mit einigen wenigen Zeitstrafen aus und hatten die fairen Spiele stets „im Griff“.
Das Fazit von Bosporus-Obmann Turan Binbir „Wir sind zufrieden und haben zu Beginn der Hallensaison schon sehr gute Leistungen gesehen“, konnte schließlich auf alle Mannschaften übertragen werden

Viktoria-Turnier Endrunde

Marathon Peine – SV Lengede 2:2
Bosporus Peine – TSV Dungelbeck 3:1
Arminia Vöhrum – Eintracht Edemissen 2:4
Bosporus Peine – Marathon Peine 4:0
TSV Dungelbeck – SV Lengede 0:0
Marathon Peine – Arminia Vöhrum 6:0
SV Lengede – Eintracht Edemissen 2:2
Arminia Vöhrum – Bosporus Peine 2:4
TSV Dungelbeck – Marathon Peine 1:1
SV Lengede – Arminia Vöhrum 3:1
Eintracht Edemissen – Bosporus Peine 1:3
Arminia Vöhrum – TSV Dungelbeck 2:3
Marathon Peine – Eintracht Edemissen 3:3
Bosporus Peine – SV Lengede 2:1
TSV Dungelbeck – Eintracht Edemissen 0:1

1. Bosporus Peine 5 5 0 0 16: 5 Tore 15 Pkt.
2. Eintracht Edemissen 5 2 2 1 11:10 Tore 8 Pkt.
3. Marathon Peine 5 1 3 1 12:10 Tore 6 Pkt.
4. SV Lengede 5 1 3 1 8: 7 Tore 6 Pkt.
5. TSV Dungelbeck 5 1 2 2 5: 7 Tore 5 Pkt.
6. Arminia Vöhrum 5 0 0 5 7:20 Tore 0 Pkt.

Endrunde:
Kiontke - Sierks - Wöhler - Gabriel - Ziehme - Fahmy - Poersch - Demir

 

VORRUNDE

In der Gruppe A qualifizierten sich gestern der TSV Edemissen, TSV Marathon Peine sowie der TSV Arminia Vöhrum für die Endrunde, die am morgigen Sonnabend ausgetragen wird. Heute ab 18.15 Uhr finden in der Ilseder Stadionsporthalle die Spiele der Gruppe B statt.
Während gestern mit dem Weiterkommen der beiden Bezirksligisten TSV Edemissen und TSV Marathon zu rechnen war, sorgte zumindest die junge Mannschaft des TSV Arminia Vöhrum für eine kleine Überraschung, in dem sie Veranstalter Viktoria Ölsburg in der Tabelle hinter sich ließ. „Sehr gut“, lobte Trainer Karsten Stallmann, der insgesamt vier A-Jugendliche aufgeboten hatte.

Kleiner Wermutstropfen am gestrigen Abend: Edemissens Thomas Erich zog sich nach einem Sturz gegen die Hallenwand eine tiefe Fleischwunde am Knie zu und musste im Klinikum genäht werden.

Viktoria-Turnier, Gruppe A
SpVgg Groß Bülten – TSV Edemissen 0:7
TSV Arminia Vöhrum – TuS Bierbergen 1:0
TSV Marathon Peine – TSV Viktoria Ölsburg 1:2
TSV Arminia Vöhrum – SpVgg Groß Bülten 4:0
TuS Bierbergen – TSV Edemissen 1:5
SpVgg Groß Bülten – TSV Marathon Peine 0:5
TSV Edemissen – TSV Viktoria Ölsburg 2:1
TSV Marathon Peine – TSV Arminia Vöhrum 2:2
TuS Bierbergen – SpVgg Groß Bülten 4:0
TSV Edemissen – TSV Marathon Peine 0:1
TSV Viktoria Ölsburg – TSV Arminia Vöhrum 1:3
TSV Marathon Peine – TuS Bierbergen 2:0
SpVgg Groß Bülten – TSV Viktoria Ölsburg 0:8
TSV Arminia Vöhrum – TSV Edemissen 1:2
TuS Bierbergen – TSV Viktoria Ölsburg 1:4

1. TSV Edemissen 5 4 0 1 16: 4 Tore 12 Pkt.
2. TSV Marathon Peine 5 3 1 1 11: 4 Tore 10 Pkt.
3. TSV Arminia Vöhrum 5 3 1 1 11: 5 Tore 10 Pkt.
4. TSV Viktoria Ölsburg 5 3 0 2 16: 7 Tore 9 Pkt.
5. TuS Bierbergen 5 1 0 4 6:12 Tore 3 Pkt.
6. SpVgg Groß Bülten 5 0 0 5 0:28 Tore 0 Pkt.

Kiontke - Sierks - Kaiser - Thomas Erich - Ziehme - Fahmy - Fink - Demir - Siedentop

   
 
17. Punktspiel

Borussia Salzgitter - TSV Eintracht Edemissen 1:1 (1:0)

11.12.2006

 

Herbstmeister durch ein Tor des A-Jugendlichen Omar Fahmy

Nach der Rückkehr zur Viererkette verlief die Partie zu Beginn äußerst einseitig. Borussia war druckvoll, kaum Entlastung des TSV gegen die spielerisch starke Heimelf. Zu wenig Zweikampfverhalten beinhaltete ein absolut druckvolles und einseitiges Spiel mit der logischen Konsequenz, der Führung für Borussia. Hier legte die Heimelf zu unserem Glück nicht nach und versuchte anschließend, durch gut vorgetragene Konter das Spiel locker nach Hause zu schaukeln. Nach der Umstellung in die Dreierkette erfolgte eine höhe Frequenz im Mittelfeldspiel mit mehr Anspielmöglichkeiten im Offensivbereich. Zwingende Torchancen waren jedoch Mangelware. Hier vergab eher Holewa alleinstehend für die Heimelf die beruhigende Führung.

Verändertes Bild in Halbzeit zwei, insbesonders nach der Einwechslung des A-Jugendlichen Omar Fahmy, der bereits vergangene Woche dreimal traf. Druckvoll wurde nach vorn gespielt und die kräftemäßig nachlassende Heimelf mußte dem hohen Anfangstempo Dribut zollen. Trotz allem ein erstklassig vorgetragener Konter, bei dem Borussia 4-1 Überzahl spielte und Cetkin nicht vollenden konnte, die Entscheidung wäre es gewesen. Fast im Gegenzug der Ausgleichstreffer, nach Foul an Fahmy flankte Jung den fälligen Freistoß und Fahmy vollendete. Nun die beste Edemissener Phase. Nach Flanke von Jung köpfte der kurzfristig einsetzbare Siedentopf alleinstehend, TW Frei klärte hinter der Linie, aber der insgesamt super-schwach agierende Schiedsrichter reagierte mit "Weiterspielen". Auch der Nachschuß von Fahmy wurde noch geklärt. Einen weiteren Konter der Borussia, obwohl nun nur noch mit 9 Spielern auf dem Feld, vergab wiederum alleinstehend Holewa, der für die Entscheidung hätte sorgen können. Im Gegenzug war Fahmy allein vor TW Frei, der überragend hielt.

Eine hektische und temperamentvolle Partie, die keinen Sieger verdient hatte und insgesamt dem TSV Eintracht Edemissen die unerwartete Herbstmeisterschaft beschert.

Frohes Fest.

TSV Edemissen: Kiontke – Fink (55. Fahmy), Wöhler, Neumann, Schendera (33. Siedentop) – Sobert, Ziehme, Kaiser, Jung, Gabriel – Demir (68. Kunstmann).

Tore:
1:0 (06.) Ahmet Cetkin nach langem Pass
1:1 (64.) Omar Fahmy nach Freistoß Jung

Besonderheit: Gelb/Rot: 75. Gürer; Rot: Sickert 75.

Fazit:
Herbstmeister



Der Spieltag

Viktoria Woltwiesche–Germ. Wolfenb. 4:1
Arm. Adersheim–SV Lengede 1:2
Bor. Salzgitter –TSV Edemissen 1:1
SC Gitter –TSV Hallendorf 5:2
SV Bosporus Peine–KSV Vahdet SZ 2:1
GA Gebhardshag. –VfB Peine 0:2
TSV Marathon Peine–FC Pfeil Broistedt 2:0

   
 
16. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - SC Gitter 5:1 (0:0)

03.12.2006

 

Schwer erkämpfter Sieg - 3 Tore durch den A-Jugendlichen Omar Fahmy

Bedingt durch das Fehlen von Artan Qollakaj (Kniescheibenbruch) und Sven Siedentop (Rotsperre) schien der TSV Edemissen ein Sturmproblem zu haben. Insbesonders in der 1. Halbzeit wurde drucklos, ohne flüssige Kombinationen gegen die tief gestaffelten Spieler des SC Gitter agiert. Planlos ist hier noch harmlos.
Fehlpässe im Spielaufbau, ganz intensiv im Bereich der Dreierkette, waren an der Tagesordnung. Die beste Chance der Gäste vergab Vrbica, der allein vor TW Kiontke den Ball zum neben ihm postierten Stürmer spielen wollte. Kiontke agierte schnell und verhinderte die frühe Führung der Gäste.
Nach der Umstellung in der 2. Halbzeit auf drei Stürmer kam mit der Einwechselung des A-Jugendlichen Omar Fahmy mehr Schwung in das Angriffsspiel. Seinen 1. Ballkontakt konnte der gegnerische TW gerade noch um den Pfosten lenken. Die starken 5 Minuten reichten schließlich, um die Führung zu erzielen. Die nun offener agierenden Gäste liefen jetzt immer wieder in gut vorgetragene Konter. Mit viel Übersicht agierte hier Ugur Demir, der ein Tor selbst erzielte und drei Tore von Omar Fahmy grandios vorbereitete, so dass dieser nur den Fuß hinhalten musste.


TSV Edemissen: Kiontke – Wöhler, Neumann, Schendera – Sobert, Kaiser (65. Tanriverdi), Jung (60. Kunstmann), Gabriel, Fink (55. Fahmy) – Ziehme, Demir.


Tore:
1:0 (58.) Nils Gabriel vollendet nach Flanke von Jung
2:0 (72.) Omar Fahmy nach toller Vorarbeit von Demir
3:0 (86.) Ugur Demir per Kopf nach Flanke Kunstmann
3:1 (88.) Weber nach Flanke aus dem Gewühl heraus
4:1 (89.) Omar Fahmy nach toller Vorarbeit von Demir
5:1 (91.) Omar Fahmy nach toller Vorarbeit von Demir

Besonderheit: Keine

Fazit:
Gewonnen .....



Der Spieltag

Germ. Wolfenb.–FSV Fuhsetal 2:1
KSV Vahdet SZ –Viktoria Woltwiesche ausg.
SV Lengede –SV Bosporus Peine 1:0
TSV Edemissen –SC Gitter 5:1
TSV Hallendorf –FC Pfeil Broistedt 2:4
TSV Marathon Peine–Arm. Adersheim 3:2
VfB Peine –Bor. Salzgitter 2:1
VfL Salder –GA Gebhardshag. 0:0

   
 
15. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - TSV Hallendorf 3:0 (0:0)

26.11.2006

 

Teuer erkaufter Sieg / Artan Qollakaj mit Kniescheibenbruch, heute OP

Eine durchwachsene Leistung reichte am Ende für den sechsten Heimsieg des TSV Edemissen. „Die erste Halbzeit war insgesamt eine der schwächeren Saisonleistungen.
Dabei hatte Edemissen über weite Strecken mehr Spielanteile, konnte sich aber aufgrund „des tief stehenden Gegners“ kaum zwingende Torchancen erarbeiten. Das mit Abwehrpressing auflaufende Bollwerk der Hallendorfer war kaum zu überwinden. Ein schöner Kopfballtreffer von Qollakaj wurde wegen Abseitsstellung aberkannt, aber ansonsten lief auf beiden Seiten wenig zusammen.

,Dann hatte die Gleich-Elf sogar Glück: Hallendorf wäre in der 58. Minute beinahe in Führung gegangen, aber der mit bislang zwölf Saisontoren erfolgreiche Steven Elschner vergab freistehend.
Besser machte es wenig später Edemissens Thorsten Ziehme. Nachdem der erneut starke Mittelfeldakteur im Strafraum zu Fall gebracht worden war, verwandelte er selbst den fälligen Strafstoß zum wichtigen 1:0.

Fast im Gegenzug der Ausgleich. Peters schießt einen Freistoß aus 20m an den Edemissener Pfosten und Severovic vergibt den zurückprallenden Kopfball aus 3m freistehend. „Danach machte Hallendorf auf“, sagte Gleich, dessen Mannschaft fortan geschickt konterte. Zwei schnelle Gegenangriffe schlossen Ugur Demir und Marko Kaiser zum letztlich gerechten Sieg ab.

Kuriosum: Der zuvor ausgewechselte Sven Siedentop sah in der 75. Minute die Rote Karte, nachdem er den Linienrichter von der Bank aus „für eine klare Fehlentscheidung“ (Gleich) kritisiert hatte.


TSV Edemissen: Kiontke – Neumann, Wöhler, Schendera – Sobert, Kaiser, Ziehme, Gabriel (55. Demir), Jung (75. Kunstmann) – Qollakaj, Siedentop (72. Fink).
Tore: 1:0 Ziehme (70., Foulelfmeter), 2:0 Demir (85.), 3:0 Kaiser (88.).

Tore:
1:0 (70.) Thorsten Ziehme per Foulelfmeter
2:0 (85.) Ugur Demir nach schönem Pass von Kaiser
3:0 (88.) Marko Kaiser mit schönem Flachschuß nach Vorlage Ziehme

Besonderheit: Rot: S. Siedentop (72.). / A. Qollakaj mit Kniescheibenbruch

Fazit:
Teuer erkaufter Sieg



Platzverweis von der Auswechselbank: Sven Siedentop

 

Der Spieltag

SV Lengede –Viktoria Woltwiesche 4:2
Germ. Wolfenb.–GA Gebhardshag. 1:4
Arm. Adersheim–FC Pfeil Broistedt 1:1
KSV Vahdet SZ –FSV Fuhsetal ausg.
TSV Edemissen –TSV Hallendorf 3:0
TSV Marathon Peine–SV Bosporus Peine 2:3
VfB Peine –SC Gitter 3:1
VfL Salder –Bor. Salzgitter 1:3

   
 
14. Punktspiel

Pfeil Broistedt - TSV Eintracht Edemissen 1:3 (0:2)

19.11.2006

 

Top-Leistung gegen starke Pfeile

Der TSV Edemissen hat in der Fußball-Bezirksliga 3 seine Tabellenführung eindrucksvoll behauptet: Das Kreisduell beim FC Pfeil Broistedt entschieden die Mannen von Trainer Christian Gleich mit 3:1 für sich und führen weiter mit zwei Punkten vor dem ebenfalls siegreichen SV Lengede.

Heimpleite für die Pfeile, von großer Verärgerung war bei FC-Trainer Manfred Müller dennoch nichts zu spüren. „Bosporus hat in der vergangenen Woche 80 Prozent schlechter gespielt als Edemissen“, stellte der Coach fest und ist sich daher sicher: „Der TSV wird Meister.“ Trainer Christian Gleich verfüge über die am ausgeglichensten besetzte Mannschaft, so Müller, „ohne Schwachstellen“.

Den Weg zum Sieg ebneten die Edemissener bereits in der Anfangsphase – in Person von Thorsten Ziehme. Zweimal zog der Mittelfeldmann von der linken Seite in den Strafraum der Pfeile, ließ dabei den völlig indisponierten André Nimz, der bereits nach 35 Minuten raus musste, stehen und schloss erfolgreich ab (6., 12.). „Wenn Edemissen so schnell in Führung geht, dann kann die in dieser Klasse keiner schlagen“, glaubt Müller, dessen Mannschaft anschließend dennoch besser ins Spiel kam.

„Broistedt hatte zwei Superchancen“, beschrieb Gästetrainer Gleich, der sich bei seinem „überragenden“ Torwart Sven Kiontke und Marko Kaiser, der auf der Linie gerettet hatte, bedankte, dass die Führung auch zur Pause noch Bestand hatte. Mit dem 3:0 nach dem Seitenwechsel machte der Tabellenführer dann alles klar, Ugur Demir ließ Pfeile-Schlussmann Benjamin Rath, der auch schon beim 0:2 eine unglückliche Figur gemacht hatte, nicht gut aussehen (57.). „Ihm fehlt noch die Spielpraxis“, nahm Trainer Müller seinen Keeper in Schutz, „da muss er jetzt durch.“

Das 1:3 der Broistedter durch Kunz fünf Minuten vor Schluss kam schließlich zu spät, um den Spiel noch eine Wende zu geben. Zwar drängten die Hausherren nach dem Platzverweis für Edemissens Sven Sobert (85., Gelb-Rot) noch mal nach vorne, ein Treffer gelang aber nicht mehr. „Wir sind am Ende ganz schön geschwommen“, sagte Christian Gleich, der dann erleichtert war, als der Schlusspfiff ertönte. Überbewerten wollte der Übungsleiter den wichtigen Sieg aber nicht. „Es hätte auch andersherum ausgehen können.“

FC Pfeil Broistedt: Rath – Kühn – Thiel (65. Bucklisch), Brandes – Nimz (15 Wiegleb), C. Kraune, Spissak, H. Kraune, Sgubisch – Aydogan (80. Kersten), Kunz.

TSV Edemissen: Kiontke – Neumann, Schendera, Wöhler – Sobert, Ziehme, Gabriel (65. Fink), Jung, Kaiser – Qollakaj (72. Kunstmann), Demir (61. Siedentop).

Tore:
0:1 (06.) Thorsten Ziehme aus 16 m nach schönem Doppelpass mit Demir,
0:2 (12.) Thorsten Ziehme aus 18 m nach schönem Doppelpass mit Qollakaj
0:3 (57) Ugur Demir per Konter nach Vorlage Gabriel
1:3 (85.) Kunz nutzt TW-Abstoß und Mißverständnis v. Neumann u. Kiontke

Besonderheit: Gelb-Rot: S. Sobert (85.)

Fazit:
Gute Leistung gegen starke Broistedter Elf


Thorsten "Toto" Ziehme war überragend

„Die Stimmung ist super“

Vor gut einem Monat sah die Fußballwelt für den TSV Edemissen trotz des guten Starts in der Fußball-Bezirksliga gar nicht so gut aus. Mit 1:3 verlor die Mannschaft am 15. Oktober das Spitzenspiel beim SV Lengede und rutschte auf Rang drei ab. Nun, vier Wochen später, scheint aber wieder alles im Lot. Das 3:1 gestern beim FC Pfeil Broistedt war der vierte TSV-Sieg in Serie, mit zwei Zählern Vorsprung steht das Team an der Spitze.
„Die Stimmung ist super“, freut sich Kapitän Stefan Wöhler, der jedoch jegliche Aufstiegsambitionen von sich und seiner Mannschaft wegwischt. „Über dieses Thema haben wir noch gar nicht gesprochen.“ Das Team genieße jeden Augenblick an der Tabellenspitze, so Wöhler, „die Saison ist aber noch jung“. Druck mache sich die Mannschaft auf jeden Fall keinen. „Wir stellen uns nicht hin und sagen, dass wir aufsteigen werden.“
Die Edemissener wollen lieber Taten sprechen lassen – so wie gestern in Broistedt. „Der Sieg war auf jeden Fall verdient“, so der 24-jährige Spielführer, „Broistedt hat aber gut dagegengehalten.“

Der Spieltag

SV Bosp.Peine - FC Arm. Adersheim -ausfall-
V.Woltwiesche - Marathon Peine 1:3
FSV Fuhsetal - SV Lengede 0:7
GA Gebhardshag. -KSV Vahdet SZ 0 4:1
Bor. Salzgitter - BV Germ. Wolfenb. 5:2
SC Gitter - VfL Salder 1:1
TSV Hallendorf - VfB Peine 1:1

   
 
13. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - VFL Salder 4:1 (2:0)

05.11.2006

 

Sieg bedeutet erneute Tabellenführung

„Das Ergebnis täuscht ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg, im Prinzip wäre hier ein Unentschieden gerechter gewesen“, relativierte Edemissens Trainer Christian Gleich den Erfolg seiner Mannschaft gegen den Tabellenzehnten. Schließlich sei der VfL Salder über weite Strecken druckvoll und aggressiv aufgetreten und habe im zweiten Durchgang die große Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer gehabt. Yesilova scheiterte jedoch am glänzend parierenden TSV-Keeper Sven Kiontke (70.). „Andernfalls hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Spielentscheidend war dann das Tor zum 3:1 wenige Minuten später“, betonte Gleich. Verantwortlich für den dritten Treffer war TSV-Spieler Artan Qollakaj, der in dieser Partie den Unterschied ausmachte. Drei Mal traf der Stürmer, erhöhte damit sein Torekonto auf mittlerweile 11 Treffer und verhalf seiner Mannschaft zum Sprung an die Tabellenspitze.
In Halbzeit 1 überlegen geführtes Spiel mit gut vorgetragenen Kontern der Gäste und einer Vielzahl an hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Nach der souveränen Halbzeitführung kam Salder druckvoll, lauffreudig und effizient aus der Kabine. Der verdiente Anschlußtreffer führte zu weiteren guten Einschussmöglichkeiten. Erst nach dem Konter zum 3:1 kam Ruhe ins Spiel. Unauffällig, aber äußerst effektiv, wirkte Thorsten Ziehme, der drei Tore vorbereitete.


TSV Edemissen: Kiontke – Schendera, Neumann, Batt – Ziehme, Sobert, Kaiser, Jung (64. Fink), Gabriel (56. Wöhler) – Siedentop (60 Demir), Qollakaj.

Tore:
1:0 (07.) Artan Qollakaj per Kopf nach Ecke von Ziehme
2:0 (23.) Sven Siedentop nach einem Fehlpaß der Gäste
2:1 (48.) Erich Ott nach schöner Vorarbeit des agilen Yesilova
3:1 (77.) Artan Qollakaj nach tollem Solo von Ziehme
4:1 (80.) Artan Qollakaj per Kopf nach Ecke Ziehme

 

Besonderheit: Keine

Fazit:
Schwache Leistung in Halbzeit zwei, konditionelle Mängel ???


Der Spieltag

Viktoria Woltwiesche–SV Bosporus Peine 0:2
Bor. Salzgitter –SV Lengede 1:0
FSV Fuhsetal –Arm. Adersheim 1:2
GA Gebhardshag. –TSV Marathon Peine 1:2
TSV Edemissen –VfL Salder 4:1
TSV Hallendorf –Germ. Wolfenb. 3:0
VfB Peine –FC Pfeil Broistedt 3:1

 

Kommentar von Suleyman Odabasi, Stürmer des SV Bosporus:„Wir werden Meister“

20 Punkte aus den letzten acht Partien sind ein Beleg für die starke Form des SV Bosporus Peine, der in Fußball-Bezirksliga 3 nach dem 2:0-Auswärtssieg gegen Viktoria Woltwiesche mittlerweile den 2. Platz belegt. Eng mit der Erfolgsserie verbunden wird häufig der Name des zu Saisonbeginn vom TSV Hohenhameln zum SV Bosporus gewechselten Stürmers Süleyman Odabasi.
„Zurzeit passt einfach alles“, freut sich der 26-Jährige, „ich bin hier in Mannschaft und Umfeld sehr gut angekommen.“ In Woltwiesche sollte sich die Zufriedenheit Odabasis einmal mehr auszahlen. Mit seinem Tor zum 2:0 steuerte er einen wichtigen Teil zum Auswärtssieg bei. „Die drei Punkte haben wir absolut verdient eingefahren, spielerisch müssen wir allerdings noch etwas zulegen.“
Auf die Frage welches Saisonziel er mit dem SV Bosporus verfolge, antwortet der mit nun 7 Toren erfolgreiche Stürmer überzeugt:

„Wir werden Meister. Im Prinzip können wir uns nur selber schlagen.“

Die Meisterschaft wäre auch in punkto persönlicher Zielsetzung interessant für Odabasi: „Bezirksoberliga würde ich gerne wieder spielen.“ Wie schnell der einstige Regionalligaspieler der Sportfreunde Ricklingen und Landesligakicker des TSV Hohenhameln sein Ziel erreicht und ob gar ein Wechsel zur Winterpause in ein höher spielendes Team ansteht, bleibt abzuwarten: „Einen Wechsel mache ich vom Jobangebot abhängig. Höchstwahrscheinlich werde ich die Saison beim SV Bosporus aber zu Ende spielen.“

   
 
12. Punktspiel

BV Germania Wolfenbüttel - TSV Eintracht Edemissen 0:6 (0:2)

29.10.2006

 

Überzeugender Sieg in Wolfenbüttel

Trotz der kurzfristigen Ausfälle der Abwehrspieler Stefan Wöhler und Waldemar Fink überzeugte die Mannschaft in Wolfenbüttel und gewann hochverdient. „Mein Team zeigte die beste Offensivleistung der gesamten Saison“, lobte Edemissens Trainer Christian Gleich, der nicht zuletzt von der Anzahl der geschossenen Tore, sondern vielmehr vom Auftreten seiner Schützlinge begeistert war. „Wir haben von Beginn an Druck ausgeübt, viel kombiniert und der Germania im gesamten Match zwei Chancen ermöglicht. So stelle ich mir das vor.“

Bereits im ersten Durchgang hätten wir höher als 2:0 führen müssen, aber beste Einschussmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Druckvoll, mit vielen schönen Kombinationen über die Außenbereiche des Mittelfeldes mit den überragend agierenden Ziehme und Kaiser, wurden beste Möglichkeiten herausgespielt. Nach der Entscheidung in Halbzeit 2 war für 15 Minuten völlige Unordnung im Defensivverhalten und Egoismus gefragt, die Mannschaft fing sich jedoch wieder. Eine deutliche Resultatsverbesserung wurde hier vergeben.

TSV Edemissen: Kiontke – Schendera, Neumann (65. Alic), Batt – Ziehme, Sobert (67. Tanriverdi), Kaiser, Jung, Gabriel – Qollakaj (60. Siedentop), Demir.


Tore:
0:1 10. Artan Qollakaj nach toller Vorarbeit von Kaiser
0:2 43. Artan Qollakaj mit starkem Schuß aus 16m, Zuspiel Schendera
0:3 54. Andre Jung vollendet Vorlage von Kaiser
0:4 62. Joachim Neumann per Kopf nach Ecke Jung
0:5 65. Sven Sobert per Kopf nach Ecke Ziehme
0:6 70. Sven Siedentop per Kopf nach Kopfballvorlage von Kaiser

Besonderheit: Keine

Fazit:
Stark verbessert und die Trainingsvorgaben effektiv umgesetzt


Der Spieltag

Germ. Wolfenb.–TSV Edemissen 0:6
Arm. Adersheim–GA Gebhardshag. 1:1
FC Pfeil Broistedt–Viktoria Woltwiesche 0:4
KSV Vahdet SZ –TSV Hallendorf 3:0
TSV Marathon Peine–Bor. Salzgitter 0:4
SV Bosporus Peine–FSV Fuhsetal 5:1
VfL Salder –VfB Peine ausg.

 

   
 
11. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - KSV Vahdet Salzgitter 3:0 (1:0)

22.10.2006

 

Pflichtsieg

Kompliment an die Gäste, ein sehr faires Team. Zum Spiel läßt sich nicht viel berichten. Mittelfeldgeplänkel gegen insgesamt schwache Gäste, aber die Heimelf konnte die eigenen Vorgaben auch nicht effizient umsetzen. Beste Aktion in Halbzeit 1 die herausragende Vorarbeit von Kaiser zum 1:0, ansonsten Leerlauf ohne Ende und viel Stückwerk. Bei besserer Chancenausbeute hätten die Gäste in den letzten 10 Minuten der 1. Halbzeit noch den Ausgleich erzielen können. In Halbzeit 2 keine großere Besserung in Sicht. Die konditionell stark abbauenden Gäste verblieben ohne echte Torchance, der TSV war insgesamt zu drucklos, um sich aus dem Spiel heraus echte Torchancen herauszuspielen.


TSV Edemissen: Kiontke – Wöhler, Neumann, Schendera, Ziehme – Jung (ab. 65. Tanriverdi), Gabriel (46. Batt), Kaiser (ab. 75. Fink), Sobert– Qollakaj, Siedentop


Tore:
1:0 14. Artan Qollakaj nach herllichem Solo von Kaiser
2:0 70. Joachim Neumann per Kopf nach Ecke Tanriverdi
3:0 85. Waldemar Fink nach Konter über Ziehme

Besonderheit: Keine

Fazit:
3 Punkte.


Nicht schön, aber erfolgreich: Dem TSV Edemissen (links Sven Sobert) reichte eine durchschnittliche Leistung zum 3:0-Sieg gegen Vahdet Salzgitter.

Der Spieltag

Bor. Salzgitter –Arm. Adersheim 2:0
FSV Fuhsetal –Viktoria Woltwiesche 3:7
GA Gebhardshag. –SV Bosporus Peine 1:1
SC Gitter –TSV Marathon Peine 0:1
TSV Edemissen –KSV Vahdet SZ 3:0
TSV Hallendorf –SV Lengede 0:3
VfB Peine –Germ. Wolfenb. 2:1
VfL Salder –FC Pfeil Broistedt 2:4

 

   
 
10. Punktspiel

SV Lengede - TSV Eintracht Edemissen 3:1 (1:1)

15.10.2006

 

Verdienter Sieg: Dank einer starken zweiten Hälfte gewann der SV Lengede das Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga 3 gegen den TSV Edemissen mit 3:1 Toren und untermauerte seine Spitzenposition.
Viele hatten im Vorfeld der Spitzenpartie ein remis erwartet, doch daraus wurde nichts – sehr zum Leidwesen des TSV Edemissen. „Unser Spiel lief gut. Edemissen hat in der zweiten Hälfte keine Torchance mehr gehabt“, freute sich Lengedes Trainer Thomas Mühl, dessen Mannschaft die Tabellenführung ausbaute. „Zu bemängeln gibt es nur, dass wir die Entscheidung nicht früher herbeigeführt haben.“ Das Spiel wurde nach Mühls Auffassung aber nicht im Angriff gewonnen. „Unsere starke Defensivleistung war der Schlüssel zum Sieg.“
Vor der Pause deutete noch nichts auf den klaren Lengeder Erfolg hin. Trotz der schnellen Führung durch Nico Nödler, bei dem Edemissens Torhüter Sven Kiontke keine gute Figur machte, konnten sich die Gastgeber keine großen Vorteile erarbeiten. Edemissen kämpfte sich ins Spiel und Joachim Neumann (17.) ließ nach einer Ecke von André Jung seine Kopfballstärke aufblitzen. Die Platzherren nahmen die Warnung nicht ernst. Neun Minuten später die gleiche Situation: Ecke Jung, Kopfball Neumann – der Ausgleich. Kurz vor dem Wechsel vergab Lengedes Timothy Olszewski aus elf Metern freistehend, den Nachschuss setzte André Schnotale über den Kasten.
Nach Wiederbeginn erneut die schnelle Lengeder Führung. Nachdem Olszewski (47.) mit einem Heber an Kiontke gescheitert war, ließ er den Edemissener Torhüter sieben Minuten später mit der gleichen Aktion ins Leere laufen – 2:1. Nach dem erneuten Rückstand lief bei den Gästen nicht mehr viel zusammen. Der TSV war nicht in der Lage, die sehr sicher agierende Lengeder Abwehr in Verlegenheit zu bringen. „Lengede war nach der Pause in allen Mannschaftsteilen stärker als wir. Der Tabellenführer hat uns die Grenzen aufgezeigt“, lobte TSV-Trainer Christian Gleich die Gastgeber.
Zunächst stand den Edemissenern aber noch das Glück und die Abschlussschwäche der Platzherren zur Seite. Schnotale (62., 75.) und André Grosser (68., 72.) verfehlten völlig freistehend das Tor oder scheiterten am immer stärker werdenden Kiontke, der seinen Fehler aus der ersten Hälfte mehrfach wiedergutmachte. Drei Minuten vor dem Abpfiff war er aber machtlos: Schnotale markierte aus der Drehung den dritten Lengeder Treffer.
Edemissens Trainer Gleich bescheinigte den Lengedern „einen hochverdienten Sieg“: Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte habe seine Mannschaft nach dem erneuten Rückstand eine Menge Torchancen zugelassen. „Mit Olszewski und Schnotale hatten die Gastgeber die überragenden Leute in ihren Reihen.“ In der gezeigten Form sind die Lengeder für Gleich „der erste Anwärter auf die Bezirksoberliga“.

SV Lengede: Militschenko – Heyne, Benjamin Korner, Sebastian Korner, Nödler – Tietze, Grosser (82. Puchalowitz), Mühl (89. Duwe), Gordon – Schnotale, Olszewski (90. Plewka).

TSV Edemissen: Kiontke – Schendera, Wöhler, Neumann, Fink (28. Ziehme) – Kaiser (65. Siedentop), Sobert, Batt (78. Gabriel), Jung – Qollakaj, Demir.


Tore:
1:0 07. Nödler per Aufsetzer aus 18m nach schlechter Abwehr einer Ecke
1:1 28. Joachim Neumann per Kopf nach Ecke Jung
2:1 54. Olszewski nutzt Unaufmerksamkeit nach einem Einwurf im Mittelfeld
3:1 87. Schnotale nach Konter aus der Drehung


Besonderheit: Keine

Fazit:
Die erste Punktspielniederlage hatte sich bereits in den letzten Wochen angebahnt, 6 Punkte bis zum Abstiegsplatz, 4 Punkte bis zum Aufstiegsplatz
= Quo Vadis

Reaktionen
Marko Kaiser (TSV Edemissen):
„Ein verdienter Lengeder Sieg. Die Gastgeber waren uns in allen Belangen überlegen. Wir haben alle nicht gut gespielt, keiner von uns hat Normalform erreicht.“


Maik Schendera (TSV Edemissen):
„Bei uns hat nicht viel geklappt. Das frühe Gegentor war für unser Spiel nicht förderlich. Lengede wollte den Sieg viel mehr als wir und das hat man deutlich gemerkt. Wir konnten uns kaum eine Torchance erspielen und deshalb hat Lengede auch verdient gewonnen.“


André Jung (TSV Edemissen):
„Unsere erste Hälfte war bis auf die ersten zehn Minuten in Ordnung. Nach der Pause hatten wir den Lengedern dann nicht mehr viel entgegenzusetzen. Wir haben uns keine Chance mehr erspielt. Im Endeffekt können wir froh sein, nur 1:3 verloren zu haben.“


Jörg Heyne (SV Lengede):
„Es war ein verdienter Sieg. Unser größtes Problem bleibt, dass wir viel zu viele Chancen brauchen, um ein Tor zu erzielen. Gott sei Dank reicht es aber so auch immer noch. Wir haben nicht viel zugelassen und deshalb ist Edemissen nicht zur Entfaltung gekommen.“


Adrian Mühl (Kapitän SV Lengede):
„Wir haben gut gespielt und uns viele Torchancen erarbeitet, Edemissen dagegen nur eine. In der ersten Hälfte haben wir nach dem Führungstor nicht energisch genug nachgesetzt. Das 3:1 hätte früher fallen müssen, aber es lief heute schon besser als gegen Vallstedt – das gibt Hoffnung für die Zukunft.“


Timothy Olszewski (SV Lengede):
„Wir haben das Spitzenspiel gewonnen und deshalb bin ich sehr zufrieden. Anhand der Chancen in der zweiten Hälfte war der Sieg auch verdient. Mit unseren Kontern hätten wir die Begegnung nach der Pause früher entscheiden müssen.“


Sein Tor reichte nicht: Joachim Neumann (rechts, gegen André Schnotale) traf für Edemissen.


Der Eindruck täuscht: Lengedes Matthias Tietze sitzt in dieser Szene zwar am Boden, war am Ende mit dem SVL aber obenauf.


Ugur Demir im Zweikampf

 

Die STARTAUFSTELLUNG

 

Der Spieltag

Viktoria Woltwiesche–GA Gebhardshag. 3:2
Germ. Wolfenb.–VfL Salder 3:1
Arm. Adersheim–SC Gitter 2:0
FC Pfeil Broistedt–FSV Fuhsetal 3:0
KSV Vahdet SZ –VfB Peine 1:6
TSV Marathon Peine–TSV Hallendorf 3:2
SV Bosporus Peine–Bor. Salzgitter 2:0
SV Lengede –TSV Edemissen 3:1

 

   
 
9. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - GA Gebhardshagen 1:1 (1:1)

10.10.2006

 

4 Unentschieden in Folge bringt keinen weiter....

Für den TSV Edemissen waren die Gäste der erwartet schwere Gegner: „Gebhardshagen war ultraschwierig zu spielen, sie präsentierten sich zweikampfstark und druckvoll“, beschrieb TSV-Coach Christian Gleich. Torchancen blieben Mangelware, wobei es für Edemissen viel versprechend begann. Alex Batt brachte sein Team nach Vorlage von André Jung in Führung. „Doch leider haben wir es versäumt, in der Folgezeit nachzulegen“, was Gebhardshagen nur wenig später zum Ausgleich durch Spielertrainer Siegfried Kuschel nutzte. Mit Wiederbeginn entledigte sich Edemissen schließlich dem Druck der Gäste, kam jedoch nur zu einer Möglichkeit im zweiten Abschnitt. Sven Siedentop zögerte allerdings zu lange.
Dahin ist für die Edemissener vorerst auch die Tabellenführung, was dem TSV-Übungsleiter keine Sorgen bereitet: „Einzig das Unentschieden ärgert mich.“


TSV Edemissen: Kiontke – Kunstmann (46. Demir), Neumann, Wöhler, Ziehme (14. Fink), Jung, Batt, Sobert, Schendera – Qollakaj, Siedentop.

Tore:
1:0 (14.) Alexander Batt nach Konter und schönem Pass von Jung
1:1 (28.) Kuschel köpft einen Freistoß ein


Besonderheit: Keine
Gelb/Rot (89). Wöhler
Schwere Schulterverletzung des zuletzt stärksten Edemisseners Thorsten Ziehme (14.)

 

Fazit:
Das Herausspielen von Torchancen, Zweikampfverhalten und Torabschluß sind verbesserungswürdig

Der Spieltag

Germ. Wolfenb.–SV Bosporus Peine 2:5
KSV Vahdet SZ –Arm. Adersheim 2:3
SC Gitter –FC Pfeil Broistedt 0:2
SV Lengede –TSV Marathon Peine 1:1
TSV Edemissen –GA Gebhardshag. 1:1
TSV Hallendorf –Bor. Salzgitter 0:4
VfB Peine –FSV Fuhsetal 4:2
VfL Salder –Viktoria Woltwiesche 2:1

 

   
 
5. Runde Bezirkspokal

TSV Eintracht Edemissen - TuSpo Petershütte 3:3 (1:3)n.E. 4:6

04.10.2006

 

"Elfmeterschießen ist nicht gerade unser Ding"

Fußball-Bezirkspokal: TSV Edemissen scheitert im Viertelfinale an Petershütte

Eine gelungene Vorstellung zeigte der TSV Edemissen im Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals gegen den Bezirksoberligisten TuSpo Petershütte. Vor eigenem Publikum musste sich die Gleich-Elf erst nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

TSV Edemissen – TuSpo Petershütte 4:6 n. E. (3:3, 1:3).

"Elfmeterschießen ist nicht gerade unser Ding", lautete die kurze aber prägnante Analyse von TSV-Trainer Christian Gleich. Bereits im Härke- und Gemeindepokal war seine Truppe im Elfmeterschießen gescheitert. Und auch diesmal versagten den Platzherren nach einer klasse Partie über 90 Minuten die Nerven: Lediglich Qollakaj brachte den Ball im Tor unter. Ziehme, Batt und Demir scheiterten.

Unglücklich, denn über die gesamte Spielzeit war kein Klassenunterschied zwischen beiden Teams zu erkennen. Edemissen bestimmte sogar die Anfangsphase – Demir und Siedentop vergaben allerdings Chancen. Mitte der ersten Halbzeit kamen dann auch die Gäste ins Spiel und gingen nach 35 Minuten in Führung. Im Gegenzug war es Siedentop, der ausglich. Der starke Torsten Ziehme hatte gekonnt Vorarbeit geleistet.

Kurz vor der Pause dann der Schock. Durch zwei schnelle Konter überraschten die Gäste die TSV-Abwehr und gingen mit einer 3:1-Führung in die Kabine. Die Hausherren zeigten sich nach dem Seitenwechsel wenig beeindruckt. Sie dominierten TuSpo jetzt und erspielten sich hochkarätige Möglichkeiten. Nach 73. Minuten war es wiederum Siedentop, der von einer schönen Vorarbeit von Ziehme profitierte und den Anschlusstreffer erzielte. Nur vier Minute später trug sich Siedentop zum dritten Mal in die Torschützenliste ein. Demir hatte uneigennützig vorgelegt.

"Mit der Niederlage können wir leben", sagte Gleich. "Wir haben Moral gezeigt und uns den Ausgleich in der zweiten Hälfte ganz stark erkämpft", lobte er. Dieses Spiel werde sich positiv auf den Ligaalltag auswirken.

TSV: Kiontke – Fink (68. Kunstmann), Schendera, Wöhler, Ziehme, Sobert (78. Alic), Siedentop, Gabriel (46. Batt), Jung, Demir, Qollakaj.


Tore:
0:1 (35.) Oleyniczak
1:1 (36.) Sven Siedentop nach überragender Vorarbeit von Ziehme
1:2 (40.) Mike Drechsel nach Flanke Oleyniczak
1:3 (43.) Steinbrück
2:3 (73.) Sven Siedentop nach Flanke Ziehme
3:3 (78.) Sven Siedentop nach Flanke Demir

Fazit:

Riesenmoral und läuferische Topleistung in Halbzeit 2 gegen Spitzenteam der Bezirksoberliga

Anm. d. Verf.:.: Das heisst WEITER und nicht weidddddddeer.

   
 
8. Punktspiel

FC Arminia Adersheim - TSV Eintracht Edemissen 0:0 (0:0)

25.09.2006

 

Das mittlerweile 24. Spiel in dieser Saison, erneute Nullnummer

Mit Sportplatz hatte die Betonwüste von Adersheim nichts zu tun. Der Platz war so schmal wie die Kabinen. Adersheim begann druckvoll und brachte Torgefahr in den ersten 10 Spielminuten durch Einwürfe, die von der Seitenauslinie bis vor das Tor geworfen wurden. Im Verlaufe der 1. Halbzeit viele Fehlpässe, bedingt durch starken Wind und die Platzverhältnisse. Beste Einschußmöglichkeiten vergaben Gabriel alleinstehend aus 5m und Schendera, der nur den Pfosten traf. In Halbzeit 2 Spiel auf das Tor der Heimelf. Kaiser vergibt aus 8m freistehend, Qollakaj zweimal aus 5m. Torchancen in den letzten 10 Minuten im Minutentakt. Siedentop zweimal allein vor dem gegn. TW und ein Kopfball in der Nachsapielzeit von Neumann wird noch von einem Feldspieler von der Linie geschlagen. Krönun war das klare Foul an Ziehme, als der nicht immer souverän agierende Schiedsrichter nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (76.).

„Wir haben einfach das Tor nicht getroffen“, haderte TSV-Coach Christian Gleich mit der Chancenverwertung seines Teams beim FC Arminia Adersheim.
„Nach dem Spielverlauf hätten wir klar gewinnen müssen“, betonte Gleich, dessen Team nach der zweiten Nullnummer in Folge Gelegenheit haben wird, die Chancenverwertung zu trainieren. Schließlich sind die Kicker des bislang ungeschlagenen Tabellenführers in der kommenden Woche spielfrei.


TSV Edemissen: Kiontke – Wöhler, Neumann, Fink (82. KUnstmann), Ziehme – Schendera, Jung, Gabriel (70. Siedentop), Kaiser – Qollakaj, Demir.


Tore: Fehlanzeige

Besonderheit: Keine

Fazit:
Die Chancenverwertung war schlecht, die Bedingungen katastrophal. Allerdings müssen in Adersheim andere Mannschaften erst einmal gewinnen.

Der Spieltag

Vikt. Woltwiesche–SC Gitter 0:0
Arm. Adersheim–TSV Edemissen 0:0
Pfeil Broistedt–GA Gebhardshag. 1:0
FSV Fuhsetal –Bor. Salzgitter 0:8
KSV Vahdet SZ –Germ. Wolfenb. 3:0
Marathon Peine –VfB Peine 1:0
SV Bosporus–TSV Hallendorf 3:0
VfL Salder –SV Lengede 0:2

 

   
 
4. Runde Bezirkspokal

TSV Wendezelle - TSV Eintracht Edemissen 0:2 (0:2)

06.09.2006

 

Derby-Sieg

Der TSV Edemissen sorgt weiter für Furore im Fußball-Bezirkspokal. Gestern siegte die Elf 3:0 im Kreisderby beim TSV Wendezelle.

"Es hätte 8:8 ausgehen können", stellte Edemissens Coach angesichts der zahlreichen Einschussmöglichkeiten beider Teams fest. Beide Trainer nutzten das Match, um ihren Ergänzungsspielern Spielpraxis zu verschaffen und wollten angeschlagene Stammkräfte schonen. So waren Abstimmungsprobleme unvermeidbar.

Edemissen, der Tabellenführer der Bezirksliga 3, überspielte dies allerdings vor allem in der ersten Halbzeit ganz ordentlich. Doch so wie Marcel Sachse (23.) verzog auch Henrik Kükemück (48.) in aussichtsreicher Situation. "Wir haben uns gut verkauft und wer weiß, wie das Spiel läuft, wenn wir das 1:2 schaffen", spekulierte Wendezelles Coach Thomas Mainka. Denn nach der Pause tat Edemissen zu wenig. Doch selbst einen Strafstoß (64.) wussten die Wendezeller nicht zu nutzen: Markus Bottke jagte das Leder übers Tor.

Es haben sehr viele junge Leute bei uns gespielt, deshalb bin ich trotz der Niederlage ganz zufrieden mit der Leistung“, sagte Wendezelles Trainer Thomas Mainka. Beide Trainer waren sich einig, dass der Sieg etwas zu hoch ausgefallen ist. „Wir haben gegen eine ganz starke Mannschaft 4 bis 5 sehr gute Torchancen herausgespielt – allerdings keine hineinbekommen“, berichtete Mainka. So köpfte Sachse über das Edemissener Tor, nachdem Torhüter Kiontke einen Freistoß von Sommer abprallen ließ (8.). Dann schoss Sachse aus 9 Metern am Tor vorbei (23.). Die Gäste hatten auch Chancen – und sie nutzten sie. Erst köpfte Qollakaj eine Sobert-Flanke ins Netz (36.), dann nutzte Siedentop eine schöne Flanke von Jung zum 0:2 (40.).
In der zweiten Halbzeit machte Wendezelle mehr Druck, traf aber trotz bester Chancen nicht. Kükemück bugsierte zweimal den Ball aus Nahdistanz über das Tor, und Bottke schoss einen Elfmeter (63.) nach Foul an Kükemück ebenfalls drüber. Auch Edemissens Siedentop schoss wenige Meter vor dem Tor über die Latte (66.). Dann erzielte Gabriel nach einem Konter, das 0:3 (67.).

TSV Edemissen: Kiontke – Ziehme, Kunstmann (32. Fink), Schendera, Neumann, Sobert (45. Sierks), Gabriel, Kaiser, Siedentop, Jung, Qollakaj (75. Tanriverdi).

TSV Wendezelle: Meyn – Schwalm, Weissbeck (63. Michael Mainka), Rautmann (16. Lemke), René Ahlers, Sachse, Sommer, Bottke (75. Robin Ahlers), Jäger, Arican, Kükemück

Tore:
0:1 36. Artan Qollakaj köpft schöne Flanke von Sobert ein
0:2 40. Sven Siedentop nach schöner Kombination über Sobert und Fl. Jung
0:3 67. Nils Gabriel nach gutem Konter und überragender Vorlage von Schendera

Besonderheit: Keine

Fazit:
Das Spiel der vergebenen Torchancen, "üben........"


Durch Freund und Feind hindurch: Edemissens Siedentop (Nr. 9) kann dem Ball nur nachschauen, auch Qollakaj (Nr. 11) und Wendezelles Schwalm (Nr. 2) kommen nicht dran.

Startaufstellung


   
 
7. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - SV Bosporus Peine 0:0 (0:0)

17.09.2006

 

Bosporus stark, aber zum Sieg reicht es nicht

Nach dem Spiel waren sich beide Trainer einig: Das Unentschieden kann aus Edemissener Sicht als glücklich bezeichnet werden. Den Hauptgrund dafür sah Bosporus-Coach Nick Gerull im Chancenplus seiner Mannschaft: „Wir hatten drei richtig gute Einschussmöglichkeiten, Edemissen im gesamten Match keine.“
Erstmals gefährlich für TSV-Keeper Sven Kiontke wurde es in der neunten Minute beim Torschuss von Yasin Öztürk, doch Edemissens Schlussmann lenkte den Ball an den Pfosten. Nur wenige Minuten später erwies sich Kiontke erneut als großer Rückhalt seines Teams, indem er eine Eins-gegen-Eins Situation mit SV-Stürmer Süleyman Odabasi für sich entscheiden konnte (19.). „Bosporus war in der Anfangsphase klar besser, die Führung zu diesem Zeitpunkt wäre verdient gewesen“, stellte Edemissens Trainer Christian Gleich fest, dessen Team im weiteren Spielverlauf vom Gelb/Rot des Bosporus-Akteurs Burak Acun (23.) profitierte. „Fortan haben wir dominiert, allerdings fehlte die nötige Durchschlagskraft in der Offensive.“ Und als Edemissens Torsten Ziehme ebenfalls wegen einer Ampelkarte vorzeitig duschen ging (58.), war der Vorteil der Überzahlsituation dahin. Die Konsequenz: Kurz vor Schluss ergaben sich für Bosporus noch zwei Konterchancen, doch Süleyman Odabasi (84.) und Hikmet Koc (87.) scheiterten. „Schade“, bedauerte SV-Coach Gerull, „wir hätten durchaus gewinnen können, meine Mannschaft hat eine sehr gute Leistung abgeliefert.“


TSV Eintracht Edemissen:
Kiontke – Fink, Neumann, Wöhler (65. Kunstmann), Ziehme – Kaiser, Gabriel (78. Sierks), Siedentop, Jung – Demir (60. Schendera), Qollakaj


SV Bosporus Peine: Bork – Schabelski, Aslan, Elma – Kocgün, Acun, Türk, Capan (46. Jastrzebski), Odabasi – Öztürk (30. Bel-Aiech, 80. Koc), Akkoc.

Tore:
Fehlanzeige

Besonderheit: Gelb/Rot Acun (Bosporus)23. und Gelb/Rot Ziehme, 58.

Fazit:
Auch schlechte Tage können zum Punkt reichen;
weiterhin ungeschlagen und Jeder kann wirklich Jeden besiegen

Ohne Kommentar
(Zitat N. Gerull, Trainer Bosporus Peine, nach dem Spiel)
"Wenn das der Tabellenführer war, lach ich mich tot"


Bosporus-Stürmer Murat Akkoc zupft Edemissens Waldemar Fink am Trikot, Marco Kaiser (von links) schaut zu. Die Teams trennten sich am Ende torlos


Auf und davon: Edemissens Thorsten Ziehme zieht am Gegenspieler vorbei. Im Derby gegen Bosporus wird der TSV in der Defensive gefordert sein.

Startaufstellung


Der Spieltag

TSV Hallendorf : Vikt.Woltwiesche 1 : 2
TSV Edemissen : Bosporus PE 0 : 0
VfB Peine : Arm.Adersheim 2 : 2
VfL Salder : Marathon PE 5 : 0
Germ.Wolfenbüttel : SV Lengede 2 : 0
Bor.Salzgitter : Gebhardshagen 2 : 2
SC Gitter : FSV Fuhsetal 0 : 8

   
 
6. Punktspiel

Viktoria Woltwiesche - TSV Eintracht Edemissen 1:2 (0:1)

10.09.2006

 

Knapper Sieg bei starker Woltwiescher Elf

Eine für die Zuschauer nicht unbedingt ansehnliche Partie boten beide Mannschaften. Von taktischem Verhalten geprägt und mit viel Disziplin umgesetzt, ließen die Viererketten kaum Chancen der gegenerischen Mannschaft zu. Nach der schnellen Führung für den TSV ergaben sich kaum Torchancen auf beiden Seiten. Edemissen war in der 1. Halbzeit leicht feldüberlegen, zwingendes hatte jedoch auf beiden Seiten Seltenheitswert. Nach dem in der 2. Halbzeit Woltwiesche druckvoller spielte und Spielertrainer Matthias Steinert in das Mittelfeld aufrückte, kam mehr Offensivdruck, Torchancen waren jedoch immer noch selten. Einzige Chance der Heimelf, als Neumann ausrutschte und Bruns allein auf den glänzend parierenden Kiontke zulief. Nach dem Ausgleich jubelten die Woltwiescher wohl ein wenig zu lange, sodaß der Kopfballtreffer von Qollakaj die Spielentscheidung darstellte.

 

TSV Edemissen: Kiontke – Wöhler, Neumann, Fink, Ziehme – Sobert, Siedentop (ab. 62. Schendera), Gabriel (ab. 82. Sierks), Jung (ab 73. Kunstmann) – Demir, Qollakaj .

Tore:
0:1 07. Artan Qollakaj mit 16m Schuß nach schöner Vorlage von Demir
1:1 75. Sascha Kratzert per Elfmeter nach Foul von Neumann an Bruns
1:2 76. Artan Qollakaj mit herrlichem Kopfball nach maßgerechter Flanke von Kunstmann

Besonderheit: Keine

Fazit:
In der Ruhe liegt die Kraft.


Startaufstellung

   
 
3. Runde Bezirkspokal

TSV Eintracht Edemissen - TUS Neudorf 5:1 (3:1)

06.09.2006

 

Auch schlechte Spiele werden gewonnen

5:1, das hört sich nach einer klaren Angelegenheit für dieI: Herren an. War es aber nicht: „Das Ergebnis täuscht“, Neudorf wurde unter Wert geschlagen.“ Der Coach hatte „eines der schlechteren Spiele von Edemissen“ gesehen, der Gastgeber fand nur schwer ins Spiel und hatte Glück, dass die Neudorfer fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. Schon nach 10 Minuten hätte Neudorf durch zwei Chancen von Mennecke führen müssen. Das rächte sich für den Gast, Edemissen schlug zu – vornehmlich nach Standards. Überragend dabei der Treffer von Thorsten Ziehme: „Ein Freistoß aus 45 Metern. Alle sind vorbeigesprungen, der Torwart auch“, beschrieb Gleich.
Nach dem Seitenwechsel spielten sich drei Edemissener in den Vordergrund: Keeper Sven Kiontke vereitelte weitere Großchancen der Gäste, der eingewechselte Kim-Oliver Ebeling aus der Reservemannschaft legte zweimal auf, Sven Siedentop vollstreckte jeweils. „Im Endeffekt war Neudorf im Defensivbereich zu dünn, überzeugte jedoch durch guten Kombinationsfussball im Offensivspiel", resümierte der TSV-Trainer.

Restlos bedient war Platendorfs Trainer Frank Huneke nach dem Auftritt seiner Mannschaft gestern Abend. "Wir haben absolut keine Einstellung gefunden. Drei krasse Abwehrfehler und wir liegen 0:3 hinten", schimpfte der Coach. Damit meinte er die drei Kopfballtore der Hausherren (7., 15., 22.). "Nach einer halben Stunde ist praktisch alles gelaufen gewesen." Sandro Mennecke brachte den TuS in der 35. Minute noch einmal heran, als er einen Abpraller einlochte. Das war es dann aber auch schon. Obwohl die Platendorfer in der zweiten Hälfte besser spielten und drückten, blieben sie ohne Torerfolg. Im Gegenteil: Zwei Konter der Gastgeber (72., 85.) sorgten für die deutliche Niederlage. (BS-Zeitung)

TSV Edemissen: Kiontke – Wöhler, Neumann, Fink, Kunstmann (ab.62. Sierks) - Ziehme (ab. 75. Krüger), Sobert, Siedentop, Gabriel (ab 65. Ebeling)– Demir, Qollakaj .

Tore:
1:0 12. Artan Qollakaj mit der Schulter nach Freistoß von Ziehme
2:0 25. Thorsten Ziehme mit Freistoß aus 25m, weil der TW von Artan Qollakaj, der am Ball vorbeiläuft, irritiert wird
3:0 27. Ugur Demir nach schöner Vorarbeit von Qollakaj
3:1 28. Sandro Mennecke im Nachschuß nach einer Ecke
4:1 75. Sven Siedentop nach schönem Querpaß von Ebeling
5:1 86. Sven Siedentop per Kopf nach Traumflanke von Ebeling

Besonderheit: Keine

Fazit:
In Halbzeit 1 endlich eine gute Chancenverwertung, die Laufintensität und das taktische Verhalten in den gesamten 90 Minuten insgesamt zu wenig

   
 
5. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - FSV Fuhsetal 7:0 (3:0)

03.09.2006

 

Überzeugende Leistung gegen Fuhsetal

Starker Beginn mit druckvollem Spiel gegen die Gäste aus Fuhsetal. Torchancen im 3 Minuten -Takt. Durch die schnelle Führung verflachte das Spiel und Fuhsetal wurde stärker. Bei entsprechenden Kontermöglichkeiten wurden die Bälle immer wieder schnell in die Spitze gespielt, die beste Einschußmöglichkeit verpasste Miri für die Gäste, der an einer scharfen Hereingabe vorbeirutschte. Ansonsten waren Torchancen Mangelware für Fuhsetal. In der 2. Halbzeit versuchten die Gästen durch Pressing und mit drei Spitzen gegen die Viererkette zu agieren. Nach dem 4:0 war das Spiel jedoch gelaufen und bei besserer Chancenverwertung wäre ein noch höherer Sieg möglich gewesen.

TSV Edemissen: Kiontke – Wöhler, Neumann, Fink (ab. 62. Kunstmann), Ziehme – Sobert (ab 78. Sierks), Siedentop (ab 62. Thorsten Erich), Gabriel, Jung – Demir, Qollakaj .

Tore:
1:0 08. Joachim Neumann per Kopf nach Freistoß von Jung
2:0 17. Andre Jung mit direkt verwandeltem Freistoß
3:0 41. Nils Gabriel alleinstehnd nach herrlicher Kombination über Siedentop und Jung
4:0 65. Thorsten Ziehme per Hacke nach Querpass von Demir
5:0 68. Ugur Demir nach einem Konter und Zuspiel von Qollakaj
6:0 76. Ugur Demir nach herrlichem Alleingang von Qollakaj
7:0 83. Artan Qollakaj aus 16m nach Zuspiel von Ziehme

Besonderheit: Gelb/Rot für Kerkeni (Fuhsetal) 76. Minute

Fazit:
Endlich die notwendige Konzentration über 90 Minuten bewiesen....


Startaufstellung

 

   
 
4. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - TSV Marathon Peine 3:0 (3:0)

31.08.2006

 

Topleistung gegen enttäuschende Marathon-Elf

Nur wenig Freude hatte der TSV Marathon Peine gestern an dem Wiedersehen mit seinem Ex-Coach: Denn Christian Gleich feierte mit seiner neuen Elf, dem TSV Edemissen, einen hoch verdienten 3:0-Erfolg. Dieser brachte obendrein die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga.
TSV Edemissen – TSV Marathon Peine. Kurz vor der Halbzeit ließ er seinem Zorn freien Lauf. „Wir machen uns hier lächerlich“, schrie Marathon-Akteur Lars Schiller. Doch der lautstarke Versuch, seine Teamkollegen aufzurütteln, kam viel zu spät. Denn zu diesem Zeitpunkt lag der Gastgeber durch Treffer von Ugur Demir (9., 41.) und Nils Gabriel (22.) bereits mit 3:0 vorn, dominierte zudem die Begegnung eindeutig. Grund: „Wir haben den Edemissenern viel zu viele Freiräume gelassen und überhaupt keine Zweikämpfe angenommen“, schimpfte Marathon-Coach Marc Neubauer.
In der Tat, seine Mannschaft war den Hausherren in den ersten 45 Minuten in allen Belangen unterlegen. „Wir haben uns ergeben“, konstatierte Neubauer. Hinzu kam auch noch ein wenig Pech, „schließlich war der erste Gegentreffer klar Abseits – das hat jeder gesehen“. Als Ausrede für die schwache Vorstellung der Gäste wollte Neubauer dies indes nicht gelten lassen. „Wir haben alles falsch gemacht, was falsch zu machen ist. Selbst die Viertelstunde in der Pause war zu kurz, um alle Defizite anzusprechen“, monierte er, „mit Bezirksliga-Fußball hatte dies nichts zu tun.“
Wesentlich erfreuter hingegen war sein Gegenüber. „Dass wir zur Halbzeit so klar führen, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet“, gestand Edemissens Trainer Christian Gleich, dessen Team vor allem durch eine hervorragende Raumaufteilung und geschicktes Verschieben überzeugte, den Gästen kaum ein Durchkommen gestattete. Folglich wurde Keeper Sven Kiontke kaum geprüft – erstmals ernstlich eingreifen musste er in der 79. Minute. „Weil die Mannschaft das Konzept super umgesetzt hat“, lobte Gleich.
Doch trotz aller Zufriedenheit gab es auch Kritik. Anlass war die Chancenverwertung in Durchgang zwei: Denn Artan Qollakaj (48., 53.), Sven Siedentop (56.) und Demir (60.) hätten die Partie binnen weniger Minuten für Marathon zum Debakel werden lassen können, doch alle scheiterten sie jeweils freistehend vor Keeper Tolga Colakoglu am selbigen. „Da fehlt noch die Cleverness“, konstatierte Gleich. Dies war auch in den letzten zehn Minuten zu sehen, als sich Edemissen noch einige erstklassige Einschussgelegenheiten boten, aber keine genutzt wurde.
Zwar erarbeitete sich der Gast in der Schlussphase ebenfalls noch zwei Möglichkeiten, „aber nur weil Edemissen ein, zwei Gänge zurückgeschaltet hat. Das war unser Glück, sonst hätten wir eine richtige Reise bekommen“, erklärte Neubauer, dessen Mannschaft sich im zweiten Abschnitt zwar bemühte, vieles blieb jedoch Stückwerk und dem Zufall überlassen – ein echtes Aufbäumen gab es nicht.
Peter Konrad, PAZ

TSV Edemissen: Kiontke – Wöhler, Neumann, Fink, Ziehme – Sobert, Siedentop (76. Kaub), Gabriel (63. Erich), Jung – Demir, Qollakaj (60. Kunstmann).

Besonders beeindruckende Leistung: Ziehme, Gabriel, Demir

Marathon Peine: Colakoglu – Herfort (39. Hasani), Lorenz, Kobsch – Staats, Schiller, Stencel (65. Akyapi), Jelidi (40. Rohnert), Mansfeld – Öztürk.

Tore:
1:0 09. Ugur Demir per Heber nach schönem Pass von Ziehme
2:0 24. Nils Gabriel mit tollem Schuß aus 22 m nach Querpass von Jung
3:0 41. Ugur Demir wieder mit Heber über den herauslaufenden Colakoglu nach Paß von Siedentop

Besonderheit: Chancenverwertung 2. Halbzeit war Katasprophe !!!

Fazit:
Auf den einzelnen Positionen war Marathon wohl doch nicht, wie angekündigt, im Vergleich mit Edemissen mehr als gleichwertig besetzt, sprich besser besetzt


Artan Qollakaj im Zweikampf mit Marathon`s Lars Lorenz

Startaufstellung

   
 
3. Punktspiel

SV GA Gebhardshagen - TSV Eintracht Edemissen 0:1 (0:1)

28.08.2006

 

Wichtiger Auswärtssieg trotz Personalmisere

Beide Mannschaften gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie. In der 1. Halbzeit begann GA druckvoll, ohne jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Im Verlaufe des Spieles wurde der TSV besser und hatte durch Jung alleinstehend und Qollakaj, dessen Schuß TW Bornemann überragend parierte, beste Einschußmöglichkeiten. Nach einer Standardsituation anschl. der erhoffte Führungstreffer. In Halbzeit 2 wurde GA immer offensiver. Zwingende Torchancen waren hier jedoch Mangelware. Einzig gute Aktion bei einem Freistoß, als Kiontke klären konnte. Die teilweise zu hektisch vorgetragenen Angriffe von GA Gebhardshagen verpufften immer wieder an der gut postierten Viererkette. In den letzten 20 Minuten 3 hundertprozentige Torchancen für den TSV, als nacheinander Fink, Siedentop und Qollakaj allein auf TW Bornemann zuliefen und das Runde nicht in das Eckige bekamen.

Fazit: Abwehrkette stark verbessert, Torabschluß......

TSV Eintracht Edemissen: Kiontke – Fink, Neumann, Wöhler, Kunstmann (ab. 36. Ziehme)- Kaiser, Gabriel (ab. 68. Thosten Erich), Jung, Siedentop - Demir (ab. 76. Sohn), Qollakaj.

Tore:
0:1 27. Artan Qollakaj im Nachschuß nach einer Ecke, Neumann hatte zuvor den Ball an die Latte geköpft

Besonderheit: Der ansonsten souveräne Schiedsrichter zeigte M. Kaiser zunächst Gelb/Rot. Nach dem Spiel offerierte er, er habe wegen angebl. Nachtretens "Rot" gezeigt. Selbst der gegnerische Spieler bestritt ein Nachtreten von Kaiser.
Nicht überzeugend, Herr Ebeling.

   
 
2. Runde Bezirkspokal

TSV Eintracht Edemissen - TUS Müden/Diekhorst 2:1 (0:1)

23.08.2006

 

Sieg in den letzten 7 Minuten

TUS Müden war in Halbzeit 1 die bessere Mannschaft. Druckvoll, lauf- und zweikampfstark, mit guten Pressingaktionen , war das Team im Gegensatz zum vorhergehenden Freundschaftsspiel nicht wiederzuerkennen. Obwohl die einzige echte Torchance in der 1. Halbzeit von Müden zum Führungstreffer genutzt wurde, sprang mehr nicht heraus. In der 2. Halbzeit schwanden bei den Gästen die Kraftreserven, die Mannschaftsfahrt in der letzten Woche auf Mallorca hat wohl die Laufintensität eingeschränkt, so daß der TSV immer besser ins Spiel kam. Zwingende Torchancen ergaben sich jedoch nur aus Standardsituationen, die kurz vor Schluß zum glücklichen Sieg genutzt wurden. Eine gute Partie bot Thomas Erich.

Fazit: Kaum Torchancen erspielt gegen eine starke Müdener Mannschaft

TSV Eintracht Edemissen: Kiontke – Fink (ab. 46. Demir), Neumann, Wöhler, Kunstmann (ab. 72. Heise)- Thomas Erich, Kaiser, Gabriel (ab. 46. Jung)- Siedentop, Qollakaj.

Tore:
0:1 24. Döring nach schön vorgetragenen Konter
1:1 84. Artan Qollakaj im Nachschuß nach Freistoß aus abseitsverdächtiger Position
2:1 87. Artan Qollakaj per Kopf nach Freistoß Jung

   
 
2. Punktspiel

TSV Eintracht Edemissen - Borussia Salzgitter 2:0 (1:0)

20.08.2006

 

Unnötiger Zittersieg

Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als der alleine auf das Tor zulaufende Borusse Martin Cholewa für die Führung seiner Mannschaft hätte sorgen können, doch TSV-Schlussmann Sven Kiontke entschied das Eins-gegen-Eins-Duell für sich und bewahrte die Platzherren damit vor einem frühen Rückstand.
In der Folgezeit kam der TSV besser ins Spiel und dominierte die erste Halbzeit. Echte Torchancen für die Gäste waren nicht vorhanden. Beste Einschußmöglichkeiten vergaben zweimal Siedentop sowie Demir. Nicht unbedingt überraschend, aber ohne ein eigenes Tor erzielt zu haben, die Halbzeitführung nach dem Eigentor von Schmidtheisler. In Halbzeit zwei im Mittelfeldbereich klar dominierende Gäste, die ihr Überzahlspiel infolge der gut aufgebauten Viererkette vom TSV nutzten. Echte Einschußmöglichkeiten gab es jedoch für die Borussia nicht. Beste Konterchancen von Demir und zweimal Qollakaj wurden wieder einmal nicht genutzt, so dass man lange zittern mußte, bis der letztlich verdiente Sieg unter Dach und Fach war.

Fazit: Ballorientiertes Verteidigen beim TSV mit erheblichen Mängeln, insgesamt aber verdienter Sieg.

TSV Eintracht Edemissen: Kiontke – Fink, Neumann, Wöhler, Kunstmann (ab. 46. Batt)- Schendera, Sobert, Kaiser, Jung- Demir (ab. 73. Gabriel), Siedentop (46. Qollakaj).

Tore:
1:0 37. Schmidtheisler per Eigentor nach Pressschlag mit Demir
2:0 89. Artan Qollakaj erobert den Ball vom herausstürzenden TW Frei und schiebt ins leere Tor ein

Andre Jung mit dem überragenden Gästeakteur Sebastian Ulrich

   
 
Härke-Pokal

Germania Blumenhagen - TSV Eintracht Edemissen 0:0 (4:2)n.Elfmeterschiessen

17.08.2006

 

Deutliche Parallelen zum Gemeindepokal

Blumenhagen begann stark und hatte bereits nach 5. Minuten per Ecke eine gute Kopfballchance von Tschapke. Anschließend dominierte aber nur noch eine Mannschaft. Beste Möglichkeiten für den TSV vergaben jedoch Fink, Demir, Siedentop und Schendera. In der 2. Halbzeit gelang den Blumenhagenern bei zwei drei gut vorgetragenen Kontern erstklassige Einschußmöglichkeiten, jeweils in Person von Patrick Tschapke. Auf Edemissener Seite vergaben Siedentop, Demir und Jung beste Möglichkeiten. So kam es, wie es kommen mußte, das Elfmeterschiessen. Die besseren Schützen wie auch im Gemeindepokal waren auf Blumenhagener Seite, bei denen auch TW Görke auf der Linie stark agierte.

Torschützen Blumenhagen: Welege, Marks, Bellinskies, Düsterhöf.
Torschützen Edemissen: Gabriel, Kaiser, Schendera und Neumann vergaben.

Fazit: Mängel im Torabschluß, ähnlich dem 1. Punktspiel, ermöglichten die Niederlage. Ein 12:4 Chancenverhältnis muß zum Sieg reichen.

Germania Blumenhagen: Görke – Feldt, Buddrus, Welge, Bellinskies, Zimbalist, Berendt, Marks, Schacht, Düsterhöf, Tschapke. Eingewechselt: T. Meyer, C. Meyer.


TSV Edemissen: Kiontke – Kunstmann, Wöhler, Neumann, Fink, Schendera, Tanriverdi, Kaiser, Jung, Siedentop, Demir, Gabriel, Sobert, Thomas Erich.

Waldemar Fink im Zweikampf

   
 
1. Punktspiel

SC Gitter - TSV Eintracht Edemissen 3:3 (2:2)

13.08.2006

 

Starke Vorstellung, nur die Torchancen nicht genutzt

 

„Wir haben zwei Punkte verschenkt“, weil beim SC Gitter eine Vielzahl an Chancen nicht genutzt wurden. Guter Auftakt, druckvolles Spiel mit reichlich Torchancen. Nach schöner Flanke von Demir (02.Minute) köpft Siedentop alleinstehend den Ball an den Pfosten. Nächste Chance und Auftakt nach Maß. Fink setzt sich allein durch, den Querpaß läßt Batt durchlaufen und Demir vollendet. Weiter druckvolles Spiel und Fink vollendet einen Alleingang zum 2:0. Im Gegenzug die erste Ecke des Gegners, Konfusion im Abwehrzentrum und aus dem Gewühl heraus der völlig überraschende Anschlußtreffer. Gitter wurde nun von Engelsdorf angetrieben immer besser, zwingende Torchancen waren jedoch nicht vorhanden. Ein schnell ausgeführter, direkter Freistoß ermöglicht den völlig unnötigen Ausgleich.

2. Halbzeit Spiel auf ein Tor und zwar das der Gitteraner. Lediglich bei Ecken war die Heimelf gefährlich. Beste Torchancen von Kaiser, Sobert, Demir und Jung wurden nicht genutzt. Dann der langersehnte Führungstreffer nach schöner Aktion von Demir. Prompt fällt im Gegenzug, 2 Minuten vor Schluß der Partie, nach einem unnötigen Ballverlust von S. Wöhler und einem anschl. Foul des Torschützen nach einem Einwurf der Ausgleich. In der 91. Minute dann noch einmal die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen, aber Neumann scheitert mit Kopfball und Kaiser im Nachschuß am TW der Heimelf.

 

TSV Eintracht Edemissen: Kiontke – Fink, Neumann, Wöhler, Schendera- Batt (72. Kunstmann), Sobert, Kaiser, Jung- Demir, Siedentop (53. Gabriel).

Tore:
0:1 03. Ugur Demir vollendet nach Querpass von Fink
0:2 18. Waldemar Fink vollendet nach Alleingang und anschl. Torschuß von Demir
1:2 19. Erdmanski nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus
2:2 40. Kahlefeld vollendet Freistoß, als TW Kiontke noch die Mauer stellt
2:3 86. Ugur Demir mit tollem Schlenzer aus 18 m und schöner Vorlage von Sobert
3:3 88. Erdmanski nach Einwurf mit Sonntagsschuß aus 22 m

Besonderheiten: Gelb/Rot: 89. Sobert.

 


   
 
Härke-Pokal

TB Bortfeld - TSV Eintracht Edemissen 1:3 (0:1)

09.08.2006

 

Tore: 0:1 Torsten Ziehme (Foulelfmeter, 42.); 1:1 Robert Sontopski (46.); 1:2 Ziehme (Handelfmeter, 84.); 1:3 Thomas Erich (87.).

Nicht nur Bortfelds Obmann Carsten Lehne war von der Vorstellung des TB-Teams angetan: "Das war eine wunderbare Leistung, wir hätten das Elfmeterschießen verdient gehabt." Besonders Ersatzkeeper Maurice Maus und eine vielbeinige Abwehr schienen die wie erwartet überlegen agierenden Bezirksliga-Kicker bremsen zu können.

Pech, dass Sontopski (65.) die Möglichkeit zum 2:1 für TB vergab. Letztlich scheiterte Bortfeld auch daran, dass bei den Kontern die Präzision beim letzten Pass fehlte. Lehne fair: "Schade, allerdings ist Edemissens Sieg verdient, beide Strafstöße waren auch berechtigt."

 


   
 
Bezirkspokal

Germania Barbecke - TSV Eintracht Edemissen 0:1 (0:0)

06.08.2006

 

Schwache Vorstellung beim Kreisligisten, in Halbzeit 1 wurden beste Einschußmöglichkeiten von Siedentop, Demir und Gabriel nicht genutzt, in Halbzeit 2 gute Torchancen für Barbecke durch Hamo, Weber und Nixdorf

Fazit: Glück
Tor:
0:1 88. Joachim Neumann per Kopf nach Ecke

Sven Sobert beim Torschußversuch

   
 
Härke-Pokal

TVJ Abbensen - TSV Eintracht Edemissen 0:5 (0:3)

03.08.2006

 

Tore:
0:1 40. Thorsten Ziehme nach Vorlage Qollakaj
0:2 44. Artan Qollakaj per Kopf nach Vorlage Jung
0:3 45. Sven Siedentop nach Vorlage Jung
0:4 55. Nils Gabriel nach Vorlage Fink
0:5 87. Ugur Demir per Elfmeter

Besonderheit: 12. Andre Jung verschiesst Elfmeter


   
 
Freundschaftsspiel

TSV Eintracht Edemissen - MTV Gifhorn 1:0 (1:0)

12.07.2006

 

Ein Höhepunkt zum Saisonbeginn mit entsprechendem Rahmenprogramm soll das Fußball-Freundschaftsspiel gegen den MTV Gifhorn für den Bezirksligisten TSV Eintracht Edemissen sein. Der Niedersachsenligist Gifhorn wird am heutigen Dienstag (19 Uhr) mit komplettem Kader antreten. Das Team wird von Klaus Fricke (bisher VfL Wolfsburg) und seinem Co, dem Ex-Profi Frank Greiner, gecoacht. Angesichts namhafter Verstärkungen ist der MTV ein Aufstiegskandidat in die Oberliga. Das Spiel wird für den TSV zwar nicht überzubewerten sein, jedoch soll die zu erwartende Niederlage in Grenzen gehalten werden. Edemissens Trainer Christian Gleich: "Nach der zuletzt nur mäßigen Vorstellung im Endspiel des Gemeindepokals wird sowohl Standortbestimmung als auch Wiedergutmachung für die enttäuschten Fans oberste Priorität haben."

Zum Spiel:

Tor: 29. Artan Qollakaj nach schöner Kombination über Kaiser und Demir

Aus Gifhorner Sicht:
Das war wieder nichts! Die Niedersachsenliga-Fußballer des MTV Gifhorn suchen auch eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel noch immer ihre Form. Beim Bezirksliga-Neuling TSV Eintracht Edemissen gab es eine peinliche 0:1 (0:1)-Niederlage – so wird der MTV am nächsten Dienstag im NFV-Pokal in Havelse nichts zu bestellen haben.

"Wir stecken momentan in einem spielerischen Tief. Das zieht sich aber schon durch die ganze Vorbereitung", war MTV-Coach Klaus Fricke nicht einverstanden mit dem Auftritt seiner Mannen. Vor allem die Offensivabteilung blieb einmal mehr blass. "Wir haben jetzt das dritte Vorbereitungsspiel in Folge kein Tor erzielt – und dreimal mit 0:1 verloren", betonte Fricke.

Die besten Chancen für die Schwarz-Gelben hatte nach dem Seitenwechsel Alexander Gutknecht. Der Stürmer scheiterte jedoch gleich zweimal in aussichtsreicher Position. "Wir werden weiter konzentriert im Training arbeiten und hoffen, dass irgendwann der Knoten platzt", erklärte der MTV-Coach. Aus diesem Grund standen gestern Abend während der Einheit vor allem Spielformen auf dem Trainingsprogramm

 


   
 
Gemeindepokal

Germania Blumenhagen - TSV Eintracht Edemissen 1:1 (1:1)
5:2 n.Elfmeterschiessen

30.07.2006

 

Finale Gemeindepokal:
Tore: 0:1 Maik Düsterhöf (11.), 1:1 André Jung (30.).

Abbensens Fußball-Obmann Horst Oppermann erkannte keinen Klassenunterschied. Das Match lebte von der Spannung, beide Abwehrreihen ließen kaum Chancen zu. Beim Elfmeterschießen zeigten die Blumenhagener Welge, Marks, Bellinskies und Düsterhöf keine Nerven, dagegen traf nur Schendera für Eintracht: Jung und Demir vergaben.


   
 
Gemeindepokal

TSV Wipshausen - TSV Eintracht Edemissen 0:5 (0:2)

28.08.2006

 

Spielzeit 60 Minuten

Tore:
0:1 07. Sven Siedentop
0:2 28. Waldemar Fink
0:3 45. Sven Siedentop
0:4 57. Sven Siedentop
0:5 58. Ugur Demir


   
 
Gemeindepokal

TVJ Abbensen - TSV Eintracht Edemissen 0:2 (0:0)

26.08.2006

 

Spielzeit 60 Minuten

Tore:
0:1 47. Sven Siedentop nach Vorlage Qollakaj
0:2 58. Sven Siedentop nach Vorlage Demir

 


   
 
Gemeindepokal

SSV Plockhorst - TSV Eintracht Edemissen 0:6 (0:3)

24.08.2006

 

Spielzeit 60 Minuten

Tore:
0:1 12. Artan Qollakaj
0:2 17. Artan Qollakaj
0:3 23. Ugur Demir
0:4 43. Artan Qollakaj
0:5 49. Ugur Demir
0:6 59. Ugur Demir


   
 
Freundschaftsspiel

TSV Eintracht Edemissen - TUS Müden 6:0 (3:0)

22.07.2006

 

Starke Leistung bei hochsommerlichen Temperaturen

Tore:
1:0 06. Eigentor nach Flanke von Ziehme
2:0 10. Alexander Batt
3:0 38. Artan Qollakaj nach Vorlage Batt
4:0 50. Alexander Batt nach Vorlage Qollakaj
5:0 65. Waldemar Fink nach Alleingang
6:0 75. Sven Siedentop nach Vorlage demir


   
 

Vorstellung der Neuzugänge

21.07.2006

 

Klassenerhalt hat oberste Priorität

Edemissen startet mit sechs neuen Spielern und neuem Trainer in die Bezirksliga

Mit sechs Neuzugängen sowie einem neuen Trainer geht der TSV Edemissen die kommende Saison in der Fußball-Bezirksliga an.

"Als Aufsteiger muss selbstverständlich das Halten der Klasse die oberste Priorität besitzen", erklärt Trainer Christian Gleich, der vom TSV Marathon Peine zu den Edemissenern gewechselt ist.

In der neuen Umgebung Bezirksliga müsse man sich erst einmal neu orientieren, deshalb sei es schwer, genauere Ziele im Vorfeld der Saison zu definieren. Daher wolle man zunächst die Leistungen des Teams zu Saisonbeginn abwarten und sich dann im weiteren Saisonverlauf durch eine kontinuierliche Steigerung von den Abstiegsrängen zu distanzieren. "Erst dann können wir besser einschätzen, welche Platzierung die Mannschaft in dieser Klasse erreichen kann", betont Gleich.

Das Aufsteigerteam der Vorsaison ist zusammengeblieben und wurde gezielt durch Neuzugänge ergänzt. Bei der Verpflichtung der Neuen habe man besonders auf die spielerische Qualität der Fußballer geachtet, so der neue Coach. Der jedoch auch betont, dass ein weiteres wichtiges Kriterium gewesen sei, "dass die Neuzugänge auch menschlich gut ins Team passen." Bemerkenswerterweise kommen die Neulinge Artan Qollakaj, Sven Sobert, Waldemar Fink und Oliver Schmidt ebenso wie Trainer Gleich vom TSV Marathon Peine zu den Edemissenern. Thorsten Ziehme stößt vom VfL Woltorf zum Team, Andre Jung kommt vom TSV Hillerse.

"Mit diesen Spielern und dem Kader der Vorsaison besitzen wir nun genug Alternativen im Kader", sagt Gleich. Außerdem habe er nun auf vielen Positionen die für den Trainer oft sehr erfreuliche "Qual der Wahl". Somit stehen in Edemissen die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonverlauf äußerst günstig.

v.li. Artan Qollakaj, Oliver Schmidt, Sven Sobert, Waldemar Fink, Thorsten Ziehme, Andre Jung, Trainer Christian Gleich

Die Neuen (von links): Artan Qollakaj, Sven Sobert, Waldemar Fink, Oliver Schmidt, Thorsten Ziehme, Andre Jung, Trainer Christian Gleich

   
 
Freundschaftsspiel

TSV Eintracht Edemissen - TSV Hillerse 2:3 (1:1)

12.07.2006

 

Der TSV Edemissen spielte in der technisch anspruchsvollen Partie gut mit und konnte den Gästen aus der Bezirksoberliga lange Zeit Paroli bieten. In eine Drangphase des TSV Edemissen fiel nach einem Konter das vorentscheidende 3:1 für die Gäste.
Der stark aufspielende Gästeakteur Feysel Demir musste ohne Fremdverschulden in das Krankenhaus eingeliefert werden.


Tore:
1:0 11. Artan Qollakaj nach Konter
1:1 25. Feysel Demir nach katastrophalen Fehlpaß im Mittelfeld
1:2 63. Deppe per Freistoß
1:3 79. Faustmann nach einem Konter
2:3 86. Artan Qollakaj

   
 
Freundschaftsspiel

TSV Eintracht Edemissen - Falke Rosenthal 3:2 (2:1)

14.05.2006

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen nutzten die stark defensiv eingestellten Gäste aus Rosenthal ihre wenigen Kontermöglichkeiten zu zwei Treffern und wussten insgesamt durch die taktisch gute Leistung zu gefallen. Beim TSV Edemissen ließ die starke Personalrotation kaum Spielfluß zu.


Tore:
1:0 04. Thorsten Ziehme nach Ecke
1:1 19. Markus Wolter nach Konter
2:1 39. Oliver Schmidt mit sehenswerten Fernschuß
2:2 63. Markus Wolter nutzt Abspielfehler
3:2 73. Klingebiel per Eigentor

 

   
 
Freundschaftsspiel

TSV Eintracht Edemissen - GW Vallstedt 2:1 (1:0)

12.07.2006

 

Für beide Mannschaften soll es nach erst wenigen Trainingseinheiten eine Vorstellung der neuen Kader und eine wage Standortbestimmung sein. Am heutigen Mittwoch (Anstoß 19 Uhr) erwartet der Fußball-Bezirksligist TSV Eintracht Edemissen den Bezirksoberligisten Grün-Weiß Vallstedt.

Beide Teams stehen unter neuer Leitung und gehen vermutlich mit allen Neuzugängen in die Partie. Edemissens neuer Trainer Christian Gleich setzt seinen kompletten Kader ein. Außer der Stammformation ohne Abgänge werden auch die Neuzugänge Artan Qollakaj, Sven Sobert, Waldemar Fink und Oliver Schmidt (alle Marathon Peine), Torsten Ziehme (VfL Woltorf) und Andre Jung (TSV Hillerse) ihr Debüt im Edemissener Dress geben. "Die Zuschauer dürfen ein offensiv ausgerichtetes Spiel erwarten", verspricht Gleich

Zum Spiel:

Gelungener Auftakt, viele Positionswechsel

Tore:
1:0 33. Artan Qollakaj nach Konter
1:1 58. Schulze per Kopf
2:1 84. Siedentop nach Vorlage von Kunstmann

 

 


   
   
  
 
   
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