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I.Herren - Spielberichte |
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30. Punktspiel
TSV Hallendorf - TSV Eintracht Edemissen
2:2 (1:0) |
05.06.2007 |
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Grottenkick ohne "Wünsch
Dir Was"
Leider wurde es nichts aus der
Wünsch Dir Was Aktion, da insbesonders in
der 1. Halbzeit ein extrem schwacher Auftritt
keine Experimente ermöglichte, wir wollten
schließlich den mitgereisten Fans, alle
im Bus untergebracht, etwas bieten. Ein unspektakulärer
Saisonabschluss für uns, aber was soll es.
Motivation und Einsatzwillen waren nur noch bedingt
vorhanden, so dass insgesamt beim Absteiger nicht
viel mehr drin war.. „Ein gerechtes Ergebnis“,
befand TSV-Trainer Christian Gleich, der gestern
auch Spieler zum Zug kommen ließ, die in
den vergangenen Wochen weniger zum Einsatz gekommen
waren.
In der Anfangsviertelstunde sahen die Zuschauer
gleich drei Treffer (zwei für Hallendorf,
einen für Edemissen), welche jedoch wegen
vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben wurden.
„Insgesamt war es ein verteiltes Spiel“,
so Gleich, dessen Mannschaft in der zweiten Hälfte
etwas stärker wurde. „Da waren wir
überlegen, Hallendorf hat aber gut gekontert.“
Dass die Moral beim Spitzenreiter auch noch am
letzten Spieltag stimmte, zeigte die Mannschaft,
als sie zweimal einen Rückstand ausglich.
Zunächst traf Sven Siedentop nach einem Eckball
zum 1:1 (70.), dann war Omar Fahmy per Kopf nach
einer Flanke von André Jung zum 2:2-Endstand
verantwortlich (82.).
Damit endete die überragende Saison des TSV
Edemissen, der mit nur einer Niederlage in die
Bezirksoberliga aufsteigt. Vom 14. bis 18. Juni
begibt sich das Team auf Mannschaftsfahrt nach
Ibiza, am 4. Juli ist Trainingsauftakt. Dann beginnt
für den TSV das Abenteuer in der Bezirksoberliga.
TSV Edemissen: Kiontke
– Neumann, Batt, Kunstmann – Spickschen
(46. Schendera), Sierks (46. Kaiser), Ziehme,
Eva (46. Siedentop), Jung – Fahmy, Demir.
Tore:
1:0 (36.) Kamara nach Torschuss von Elschner
1:1 (61.) Sven Siedentop nutzt Abpraller nach
einer Ecke
2:1 (76.) Brandes nach schöner Einzelaktion
2:2 (82.) Omar Fahmy per Kopf nach Flanke Jung
Besonderheiten: Keine
Fazit:
Nicht verloren, Meister, was soll`s.....
Der Spieltag
Bor.
Salzgitter –VfL Salder 4:2
FC Pfeil Broistedt–Arm. Adersheim 2:2
FSV Fuhsetal –KSV Vahdet SZ 4:2
SC Gitter –VfB Peine 3:1
SV Bosporus Peine–TSV Marathon Peine 3:2
GA Gebhardshag. –Germ. Wolfenb. 3:1
Viktoria Woltwiesche–SV Lengede 4:1
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29. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen- Pfeil Broistedt
2:0 (0:0) |
21.05.2007 |
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Sieg in den letzten Minuten
Endlich einmal wieder ein starker
Auftakt mit spielerisch guten Aktionen und gutem
Kombinationsfussball. Denn dem Sturmlauf der Edemissener
hatten die von Beginn an defensiv auftretenden
Pfeile nur wenig entgegenzusetzen. Einzig der
mangelnden Torausbeute der TSV-Akteure ist es
zu verdanken, dass die Entscheidung erst in den
Schlussminuten fiel. Beste Einschussmöglichkeiten
vergaben hier Gabriel, Ziehme, Siedentop und Demir.
Nach dem starken Beginn kam Broistedt besser ins
Spiel und es plätscherte so vor sich hin.
In der 2. Halbzeit keine weiteren Veränderungen,
mit Ausnahme der zwei Großchancen von Ugur
Demir, der einmal nur das Leder freistehend an
den Pfosten knallte. Es dauerte bis zur 80. Minute,
ehe Sven Siedentop zum verdienten 1:0 traf. „Broistedt
machte dann auf und wir begannen zu kontern“,
sagte Gleich, dessen Team durch den eingewechselten
Omar Fahmy das 2:0 und zugleich die Entscheidung
markierte.
„Es war ein verdienter Erfolg der Edemissener“,
bestätigte auch Pfeil-Trainer Manfred Müller.
Der Trainer lobte: „Wir haben zwar in Edemissen
verloren, aber viel Kampfgeist gezeigt.“
Eine Eigenschaft, die die Broistedter in der Saison
auch brauchten. Müller: „Ich hatte
mir den Saisonverlauf eigentlich anders vorgestellt.
Durch den Weggang unseres Stürmers Mirko
Beier sowie André Nimz zur Winterpause
und die langwierige Verletzung unseres Kapitäns
Frank Halus mussten wir einige Tiefschläge
hinnehmen. Unter normalen Umständen wäre
sicher mehr drin gewesen. Aber die Mannschaft
hat immer den nötigen Willen gezeigt.“
TSV Edemissen: Kiontke
– Neumann, Batt (46. Wöhler), Schendera,
Sobert – Ziehme, Kaiser, Jung (75.Alic),
Gabriel (53. Fahmy) – Demir, Siedentop.
FC Pfeil Broistedt: Rath –
Halus, Brandes, Caruso – Sgubisch Thiel,
Spissak, Aydogan, Kersten (46. Bucklisch), Kunz
– Christian Kraune (78. Selcuk).
Tore:
1:0 (80.) Sven Siedentop per Aufsetzer aus 18m
nach schöner Aktion von Kaiser
2:0 (86.) Omar Fahmy überlegt nach herrlichem
Doppelpaß mit Sobert
Besonderheiten:
Keine
Fazit:
Wir gewonnen, Broistedt
gerettet

Fußball-Ballett mit dem Broistedter Patrik
Kunz (links) und dem Edemissener Sven Sobert.
Sven Siedentop (Mitte) möchte da nicht stören.
Der
Spieltag
Germ.
Wolfenb.–Bor. Salzgitter 5:4
Arm. Adersheim–SV Bosporus Peine 3:3
KSV Vahdet SZ –GA Gebhardshag. 0:4
SV Lengede –FSV Fuhsetal 9:0
TSV Marathon Peine–Viktoria Woltwiesche
1:5
VfB Peine –TSV Hallendorf 1:1
VfL Salder –SC Gitter 2:2
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28. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen- VFB Peine 3:3
(2:2) |
14.05.2007 |
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Der TSV Edemissen steigt
in die Bezirksoberliga auf. Das Team, oben von
links: André Jung, Co-Trainer Frank Mennecke,
Trainer Christian Gleich, Reinhold Eva, Joachim
Neumann, Sven Siedentop, Andrew Kunstmann, Stefan
Wöhler, Thorsten Ziehme,Alex Batt, Omar Fahmy,
Betreuer Rudi Hinzmann; unten von links: Maik
Schendera, Waldemar Fink, Sven Sobert, Marko Kaiser,
Sven Kiontke, Ugur Demir, Jonder Spickschen und
Stefan Sierks.
Es fehlen: Irhad Alic, Nils Gabriel, Thomas Erich,
Birol Tanriverdi.
VFB bot starke Vorstellung
Einen Punkt beim Meister entführt,
für VfB-Trainer Rüdiger Reiche waren
es aber zwei Zähler zu wenig. „Wir
haben zwei Punkte liegen lassen“, ärgerte
sich der Coach über zahlreiche vergebene
Möglichkeiten. Und auch Edemissens Coach
Christian Gleich gab zu: „Das Unentschieden
war für uns eher glücklich.“
Wie es zu erwarten war, schenkten sich beide Mannschaften
nichts. Der VfB erwischte dabei den besseren Start
und führte früh durch einen Abstauber
von Stefan Friehe in Führung (7.). „Dann
haben wir druckvoller agiert und sind verdient
zum Ausgleich gekommen“, sagte Gleich. Reinhold
Eva traf bei seiner Bezirksliga-Premiere für
Edemissen, staubte nach einem Schuss von Ugur
Demir ab (15.). Evas Auswechslung nach einer knappen
halben Stunde war dann abgesprochen, Gleich wollte
den Angreifer nach dessen langer Verletzungspause
noch nicht länger spielen lassen.
Das Spiel ging dennoch flott weiter: Thorsten
Ziehme brachte den Gastgeber per Freistoß
in Führung (36.), Omar Fahmy vergab eine
Großchance zum 3:1 (40.). Hier hätte
schon die Entscheidung fallen können, doch
im Gegenzug drehte der ganz starke Eugen Ansmann
das Spiel wieder zugunsten des VfB (41., 56.).
René Bunk hatte dann das 4:2 für die
Gäste auf dem Fuß, traf aber freistehend
nur die Latte (72.). „Hätte er den
gemacht, hätten wir gewonnen“, ärgerte
sich Trainer Reiche, den aber noch mehr der Platzverweis
für seinen Libero Lars Trappe schmerzte.
Nach einem groben Foulspiel an der Mittellinie
sah Trappe (83.) ebenso Rot wie zuvor schon Edemissens
Waldemar Fink (72. Schiedsrichterbeleidigung).
„Trappe wird uns jetzt fehlen“, sagte
Reiche, der hofft, dass am Ende nicht auch die
verlorenen Punkte von gestern fehlen. Die klaute
Edemissens Ziehme, der erneut per Freistoß
zum 3:3 traf (73.).
TSV Edemissen: Kiontke
– Neumann, Schendera, Wöhler (63. Kunstmann)
– Sobert, Kaiser, Demir (68. Spikschen),
Ziehme, Fink – Siedentop, Eva (28. Fahmy).
VfB Peine: Girnth
– Trappe, Polomski, Brauer – Friehe,
Bunk, John (80. Zwinger), Duda, Bode – Reiff,
Ansmann.
Tore:
0:1 (07.) Stefan Friehe nutzt Unaufmerksamkeit
1:1(15). Reinhold Eva als Abstauber nach Traumpass
von Siedentop und Schuß von Demir
2:1 (36.) Thorsten Ziehme mit haltbaren Freistoß
ins lange Eck
2:2 (41.) Eugen Ansmann mit 12m Knaller nach dem
sich zwei Edemissener Spieler im eigenen Strafraum
angeschossen hatten
2:3 (56.) Eugen Ansmann umkurvt drei Gegenspieler
und schießt trocken ein
3:3 (73.) Thorsten Ziehme wieder mit haltbarem
Freistoß
Besonderheiten:
Rot für Fink (72.) Schiedsrichterbeleidigung,
Rot für Trappe (82.), der einen Edemissener
Konter mit einem brutalen Foul an Spieckschen
unterbindet
Fazit:
Glücklicher Punkt
gegen starke Gäste
Alarm im Edemissener Strafraum: VfB-Angreifer
Eduard Zwinger (vorne) zieht durch und trifft
mit seinem Fuß gefährlich den Kopf
von Edemissens Sven Sobert. Das Derby in der Bezirksliga
endete 3:3 unentschieden.
Der
Spieltag
Viktoria
Woltwiesche–Arm. Adersheim 2:1
Bor. Salzgitter –KSV Vahdet SZ 5:0
FSV Fuhsetal –TSV Marathon Peine 2:2
SC Gitter –Germ. Wolfenb. 3:1
SV Bosporus Peine–FC Pfeil Broistedt 2:0
GA Gebhardshag. –SV Lengede 1:1
TSV Hallendorf –VfL Salder 1:4
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27. Punktspiel
SV Salder - TSV Eintracht Edemissen
1:2 (0:0) |
07.05.2007 |
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MEISTER
Torsten Ziehme erzielt
in der 81. Minute das Siegtor
Die verbleibenden drei Spiele
kann der TSV Edemissen ganz locker angehen. Die
Mannschaft ist nicht mehr von der Tabellenspitze
zu verdrängen und spielt in der nächsten
Saison in der Bezirksoberliga.
13.11 Uhr: Die Spieler des TSV und eine Handvoll
Fans fahren vom Treffpunkt aus in Richtung Salder.
Die Akteure wirken gelöst – man sieht
ihnen an, dass sie ein Ziel vor Augen haben.
14.01 Uhr: Coach Christian Gleich beginnt in
der Kabine in Salder seine Ansprache vor dem Spiel.
Er sagt dem Team, dass durch Kontinuität,
Geduld und taktische Disziplin diese hervorragende
Tabellenposition ermöglicht wurde. Es soll
da i-Tüpfelchen folgen....
15.02 Uhr: Nachdem sich das Team mit einem Mannschaftskreis
auf dem Feld eingeschworen hat, pfeift der Schiedsrichter
an.
15.02-15.48 Uhr: Ein auf schwer bespielbaren
Betonrasen, die Bälle sprangen ca. 3m hoch
ab, beginnendes Spiel lebt von der Spannung und
von einer Vielzahl individueller Fehler. Jeweils
gute Tormöglichkeiten für Lanz und Ott
auf Salder Seite als für Fahmy und Demir
auf Edemissen Seite waren noch die Höhepunkte
in einem von taktischer Disziplin geprägtem
Spiel.
15.49 Uhr: Nach einer Halbzeit ohne viele Höhepunkte
steht es noch 0:0. In der Kabine fordert der Trainer
einen kontrollierten Spielaufbau ohne hohe Flugbälle,
die allesamt zuvor einen Ballgewinn für Salder
bedeuteten.
16.01 Uhr: Spielbeginn 2. Halbzeit
16.10 Uhr: Durch einen von Joachim Neumann unglücklich
abgefälschten Schuss in der 53. Minute, Torschütze
Ott, gerät der TSV in Rückstand, zumal
sich der Führungstreffer durch die agileren
Spieler von Salder angedeutet hat.
16.13 Uhr: Die Mannschaft ist jetzt wach und
kann durch einen schönen Treffer von Jung
aus 18 Metern gleich zurückschlagen.
16.36 Uhr: Edemissen drängt auf eine Entscheidung.
In der 81. Minute fasst sich Torsten Ziehme ein
Herz und zieht ab. Sein Schuss aus 25 Metern schlägt
wie eine Kanonenkugel im VfL-Gehäuse ein.
16.50 Uhr: Der Unparteiische pfeift ab –
der Jubel auf der Bank des TSV kennt keine Grenzen.
Alle liegen sich in den Armen. "So sehen
Sieger aus", klingt es au einem mitgebrachten
Radio.
TSV Edemissen:
Kiontke – Neumann, Wöhler, Schendera,
Batt (81. Fink), Sobert (52. Ziehme), Kaiser,
Demir, Jung (69. Gabriel), Siedentop, Fahmy.
Tore:
1:0 (53.) Erich Ott zieht aus halblinker Position
ab und Neumann fälscht den Ball ins eigene
Tor ab
1:1 (56.) Andre Jung aus 20m nach Querpass von
Ziehme
1:2 (81.) Thorsten Ziehme mit fulminanten Torschuß
in den oberen linken Winkel aus 25 m
Besonderheiten: Keine
Fazit:
MEISTER............
Der
Spieltag
BV
Germ. Wolfenbüttel - TSV Hallendorf 1:2
SV Lengede Bor. Salzgitter 1:0
VfL Salder TSV Edemissen 1:2
FC Pf Broistedt VfB Peine 0:0
FC Arm. Adersheim FSV Fuhsetal 2:1
TSV Marathon Peine SV GA Gebhardshagen 1:4
KSV Vahdet Salzgitter SC Gitter 1:4
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26. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen- Germania Wolfenbüttel
5:2 (2:0) |
30.04.2007 |
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Starke Gäste unter
Wert geschlagen....
Die kompakt stehende Wolfenbütteler
Elf begann mit gut vorgetragenen Kontern und einem
aggressiven Abwehrpressing. Die Vorgabe, druckvoll
die Angriffe über die Außenpositionen
vorzutragen , verblieb. So hatte der agile Gästestürmer
Glawe zweimal die Möglichkeit, die Führung
zu erzielen. Nach der überraschenden Führung
kamen wir besser ins Spiel und konnten das Spiel
kontrollieren.
„In der zweiten Halbzeit war Wolfenbüttel
besser als wir“, sagte TSV-Trainer Christian
Gleich. „Wir haben sie nur klassisch ausgekontert.“
Der stark abstiegsbedrohte Gast habe eine hervorragende
Leistung geboten. „Die dürfen eigentlich
gar nicht absteigen, den sie hatten sich 4 oder
5 gute Einschussmöglichkeiten herausgespielt,
scheiterten aber jeweils am glänzend agierenden
TW Sven Kiontke..
Tolles Spiel nützt aber nichts, wenn man
die Chancen nicht verwertet. Das war auch gestern
das Manko der Germania.
TSV Edemissen: Kiontke
– Neumann, Schendera, Batt, Sobert –
Kaiser (62. Fink), Ziehme (65. Spikschen), Demir
, Jung – Fahmy, Siedentop (77. Kunstmann).
Tore:
1:0 (37.) Omar Fahmy nach Flanke von Sobert und
tollem Querpass von Kaiser
2:0 (44.) Sven Siedentop aus 10m freistehend nach
Traumpass von Jung
3:0 (53.) Omar Fahmy mit Lupfer nach Kopfballverlängerung
v. Siedentop per Konter 3:1 (61.) Thomas Schneider
nutzt Unaufmerksamkeit
4:1 (76.) Waldemar Fink per Abstauber nach schönem
Pass von Siedentop
5:1 (78.) Ugur Demir mit haltbaren Schuss aus
18m, VL Jung
5:2 (85.) Paul per Handelfmeter, Handspiel von
Fink
Besonderheiten:
Keine
Fazit:
Noch ein Sieg bis zum bösen M-Wort.....
Der
Spieltag
Viktoria
Woltwiesche–VfB Peine 1:1
Bor. Salzgitter –TSV Marathon Peine 2:1
FSV Fuhsetal –SV Bosporus Peine 3:7
SC Gitter –SV Lengede 3:2
GA Gebhardshag. –Arm. Adersheim 2:1
Viktoria Woltwiesche–FC Pfeil Broistedt
3:2
TSV Edemissen –Germ. Wolfenb. 5:2
TSV Hallendorf –KSV Vahdet SZ 0:0
VfB Peine –VfL Salder 2:2
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25. Punktspiel
KSV Vahdet Salzgitter - TSV Eintracht
Edemissen 1:3 (1:1) |
23.04.2007 |
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Schweres Auswärtsmatch
Nicht gerade eine Glanzleistung.
In der 1. Halbzeit waren Chancen Mangelware, da
der Gegner ein konsequentes Abwehrpressing mit
schnell vorgetragenen Kontern praktizierte. Trotz
der schnellen Führung kam keine Ruhe ins
Spiel und Vahdet hätte bei besserer Chancenverwertung
zur Halbzeit führen müssen. In der 2.
Halbzeit dann engagierteres Spiel, ohne zwingend
zu wirken. Vahdet lockerte die Pressingform und
lief prompt in einen Konter. Nun verloren beide
Mannschaften die Ordnung und das 3:1 besiegelte
im Anschluß an eine Standardsituation die
Niederlage der sehr fairen Gastgeber, denen wir
wünschen, dass sie sich noch aus der Abstiegsgefahr
lösen können.
TSV Edemissen: Kiontke
– Batt, Wöhler, Neumann, Fink –
Sobert, Jung (65. Spiekschen), Kaiser, Demir (55.
Schendera) – Fahmy (78. Sierks), Siedentop.
Tore:
0:1 (05.) Ugur Gündogru mit Eigentor nach
Flugball von Kaiser
1:1 (21.) Bekir Yeter nutzt Unaufmerksamkeit in
der Abwehr
1:2 (54.) Sven Siedentop schießt Abpraller
von Pfosten, Fahmy hatte abgezogen, in das leere
Tor
1:3 (83.) Sven Siedentop nach Freistoß von
Neumann und Verlängerung von Kaiser
Besonderheiten: Keine,
außer Lengede schont drei Leistungsträger
im Spiel gegen Hallendorf mit Schnotale, Heyne
und Mühl und wird bestraft.....
Fazit:
Noch 8 Punkte....
Der Spieltag
Viktoria
Woltwiesche–FSV Fuhsetal 4:0
Germ. Wolfenb.–VfB Peine 4:2
Arm. Adersheim–Bor. Salzgitter 2:3
FC Pfeil Broistedt–VfL Salder 3:1
KSV Vahdet SZ –TSV Edemissen 1:3
SV Bosporus Peine–GA Gebhardshag. 0:2
SV Lengede –TSV Hallendorf 1:1
TSV Marathon Peine–SC Gitter 0:4
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24. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - SV Lengede
2:2 (0:1) |
15.04.2007 |
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Der "gefühlte
Sieg"
Mit einem Kraftakt behauptete
der TSV Edemissen sechs Spieltage vor dem Ende
der Meisterschaft seinen Fünf-Punkte-Vorsprung
vor dem ärgsten Verfolger aus Lengede, obwohl
die Gäste nach 73 Minuten noch wie der sichere
Sieger ausgesehen hatten. Ein Lengeder Sieg hätten
den Titelkampf noch einmal richtig spannend gemacht,
doch die Platzherren wurden für ihre Leistungssteigerung
nach der Pause in der Schlussviertelstunde belohnt.
Glücklich, denn der Ausgleich fiel durch
ein Eigentor. „Das war das Quäntchen
Glück, was man als Spitzenreiter hat“,
nahm Edemissens Trainer Christian Gleich den Punkt
natürlich gerne mit, obwohl er eine Viertelstunde
vor Schluss nicht mehr damit gerechnet hatte.
Für SVL-Coach Thomas Mühl ist Edemissen
jetzt durch: „Ich denke, das war’s.
Fünf Punkte Vorsprung und keine schweren
Spiele mehr: Der TSV wird das jetzt nach Hause
spielen.“
Zuvor waren die Lengeder aber drauf und dran,
den Rückstand auf Edemissen auf zwei Punkte
zu verkürzen. Sie gingen von Beginn an sehr
engagiert zu Werke, spielten ihre Angriffe aber
nicht konsequent zu Ende. Der finale Pass fand
meistens keinen Abnehmer. Für die einzige
klare Torchance benötigten sie die Unterstützung
des TSV. Nach einem Foul von Marko Kaiser nutzte
Routinier Matthias Tietze den Strafstoß
zur verdienten Pausenführung (42.).
Nach Wiederbeginn legte Edemissen dann eine Schippe
drauf. Die Platzherren störten jetzt viel
früher und setzten die Lengeder unter Druck.
Der Erfolg blieb jedoch zunächst noch aus,
nach einem scharf getretenen Freistoß vom
eingewechselten Ziehme köpfte Omar Fahmy
ein – doch das Schiedsrichtergespann entschied
auf Abseits.
Die Gäste nutzten den gewonnenen Raum zum
Kontern. Nachdem Timothy Olszewski im letzten
Moment gestoppt worden war, holte Mark Rotter
(72.) gegen Joachim Neumann den zweiten berechtigten
Strafstoß heraus. Matthias Tietze verwandelte
den genau so trocken wie den ersten Strafstoß.
Die Entscheidung? „Ich habe nicht daran
geglaubt, dass wir noch einmal zurückkommen“,
sagte Gleich, „für mich war nach dem
2:0 das Spiel gegessen.“ Es kam jedoch anders.
„Wenn man 2:0 führt, muss man eigentlich
gewinnen“, ärgerte sich Lengedes Trainer
Thomas Mühl, für den das 1:2 der Knackpunkt
war: „Der Anschluss ist einfach viel zu
schnell gefallen.“ Der Ausgleich wäre
beinahe auch früher gefallen, beim Treffer
von Sven Siedentop entschied der Referee jedoch
erneut auf Abseits (77.).
Dann aber nutzten die Hausherren ihre große
Stärke: die Standardsituationen. Joachim
Neumann verlängerte einen Freistoß
von André Jung auf die Brust von Lengedes
Mark Rotter, der nicht verhindern konnte, dass
der Ball von dort ins eigene Tor rollte (84.).
Ein Missgeschick, das dem SVL möglicherweise
die Wende im Titelrennen gekostet hat.
TSV Edemissen: Kiontke
– Wöhler (46. Sobert), Neumann, Schendera
– Demir, Batt (73. Spickschen), Kaiser,
Fink (32. Ziehme) Jung – Fahmy, Siedentop.
SV Lengede: Militschenko
– Gordon, Heyne, Hilger - Franke, Tietze,
Mühl, Nödler – Schnotale (79.
Kosche) – Olszewski (87. Plewka), Puchalowitz
(53. Rotter).
Tore:
0:1 (43.) Tietze per Foulelfmeter, Kaiser hatte
zuvor gefoult
0:2 (73.) Tietze per Foulelfmeter, Rotter hatte
sich bei Neumann eingehängt
1:2 (75.) Sven Sobert per Heber
2:2 (84.) Eigentor Rotter nach Kopfball Neumann
Fazit:
Nach dem Rückstand
ein gefühlter Sieg bei weiterhin 5 Punkten
Vorsprung, Riesenmoral, trotz der zwei aberkannten
Tore.....
Reaktionen
Sven Siedentop
(TSV Edemissen): „Meiner
Meinung nach habe ich ein korrektes Tor erzielt,
ich stand nicht im Abseits. In der ersten Hälfte
haben wir uns zu viele Fehlpässe geleistet
und nicht aggressiv genug gespielt. Nach Wiederbeginn
haben wir kämpferisch zugelegt und verdient
noch ein Unentschieden gemacht. Wenn wir die beiden
nächsten Spiele gewinnen, sind wir durch.“
Matthias Tietze (SV Lengede):
„Es war ein gutes Spitzenspiel mit vielen
Torszenen und einem unglücklichen Ende für
uns. Wenn wir gewonnen hätten, wäre
die Meisterschaft noch einmal spannend geworden.
Im Nachhinein muss man sagen, dass das Ergebnis
gerecht ist. Wenn man 2:0 führt, darf man
das Spiel eigentlich nicht mehr aus der Hand geben,
aber das Anschlusstor fiel zu schnell.“
Sven Kiontke (Torwart TSV Edemissen):
„Matthias Tietze ist ein alter Kollege aus
Eintracht-Zeiten. Ich war an beiden Strafstößen
dran, doch sie waren zu gut geschossen. Im Nachhinein
müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.
Die Mannschaft hat gut gekämpft und eine
gute Moral bewiesen. Die erste Hälfte haben
wir ein wenig verschlafen“.
Mark Rotter (SV Lengede): „Beim
Ausgleich konnte ich nichts machen. Der Ball fiel
mir auf die Brust und von dort sprang er ins Tor.
Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt
und der kämpferische Einsatz stimmte. Zum
Schluss hat uns ein wenig das Glück gefehlt.
Mit einer 2:0-Führung hätten wir schlauer
spielen und gewinnen müssen.“
Marko Kaiser (TSV Edemissen): „Beim
ersten Strafstoß habe ich klar gefoult und
der zweite war wohl auch berechtigt. Mit dem Ergebnis
können wir sehr gut leben. Das Ziel, Lengede
auf Abstand zu halten, haben wir erreicht. Die
nächsten Gegner sind fast alles Abstiegskandidaten.
Es wird schwer, da sie nichts zu verschenken haben.“
Christian Franke (SV Lengede): „Das
Remis ist ärgerlich, weil wir gut und eng
gestanden haben. Bei der klaren Führung haben
wir uns aber taktisch nicht gut verhalten. Die
Gastgeber haben clever Freistöße provoziert.
Mit Neumann und Siedentop hat der TSV clevere
Leute, die bei Standards gefährlich sind.
Ich glaube noch daran, dass wir noch herankommen
können. Es bleibt spannend.“

Edemissener Glückseligkeit: Joachim Neumann
schlägt vor Freude über das 2:2 einen
Purzelbaum, Omar Fahmy kommt zum Feiern (großes
Bild). Gerade hat Lengedes Mark Rotter (linkes
Bild, Dritter von links) vor rund 350 Zuschauern
mit einem Eigentor zum Edemissener 2:2 getroffen.

Das Tor zum 2:2

Rund 500 Zuschauer beobachteten das Derby

Hart umkämpftes Spitzenspiel: Hier Lengedes
Puchalowitz (links) im Duell mit Stefan Wöhler
Der Spieltag
Bor.
Salzgitter –SV Bosporus Peine 1:2
FSV Fuhsetal –FC Pfeil Broistedt 1:3
SC Gitter –Arm. Adersheim 3:1
GA Gebhardshag. –Viktoria Woltwiesche 1:1
TSV Edemissen –SV Lengede 2:2
TSV Hallendorf –TSV Marathon Peine 2:4
VfB Peine –KSV Vahdet SZ 2:1
VfL Salder –Germ. Wolfenb. 1:3
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Vorbericht
Vorbericht zum Spitzenspiel |
14.04.2007 |
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„… dann gratuliere
ich zur Meisterschaft“
Von Thomas Hiete und Peter Konrad, PAZ
Gern erinnern sie sich an das Hinspiel, die Bezirksliga-Fußballer
des SV Lengede. Besiegten sie doch Mitte Oktober
den TSV Edemissen mit 3:1. Es war die erste und
bislang einzige Niederlage des Spitzenreiters
in dieser Saison. Morgen nun möchte der SVL
dieses Kunststück wiederholen, „damit
das Titelrennen nicht eintönig wird“,
erklärt Lengedes Coach Thomas Mühl.
TSV Edemissen – SV Lengede. Der TSV Edemissen
kann den Sekt schon kalt stellen – das ist
zumindest die Meinung der Konkurrenz. Alle glauben,
dass die Meisterschaft bereits zum jetzigen Zeitpunkt
zugunsten des TSV entschieden ist. Von derlei
Vorschusslorbeeren möchte TSV-Coach Christian
Gleich indes nichts wissen. „Wir sind noch
nicht durch“, warnt er. Dabei spricht die
jüngste Bilanz eindeutig für seine Mannschaft:
In der Rückrunde gab sie in sechs Partien
lediglich zwei Punkte ab (0:0 bei Bosporus Peine).
Und das, obwohl der Coach in diesem Jahr permanent
wichtige Spieler ersetzen musste. „Dass
der TSV diese Ausfälle kompensiert hat, verdeutlicht,
wie stark er ist“, erklärt SVL-Trainer
Thomas Mühl.
Sein Team hingegen vermochte nach der Winterpause
noch nicht zu überzeugen, patzte gleich mehrmals,
zuletzt am Ostermontag auf eigener Anlage beim
1:1 gegen den Vorletzten aus Wolfenbüttel.
„Dieses Ergebnis hat schon ein bisschen
gefrustet“, gesteht Mühl, „weil
man weiß, dass es die Mannschaft eigentlich
besser kann.“ Doch derzeit laufe es einfach
nicht rund, analysiert er.
Dennoch ist der SVL die einzige Mannschaft, die
dem TSV den Titelgewinn noch streitig machen kann.
Allzu optimistisch, dass es seiner Elf gelingt,
die Hausherren noch abzufangen, ist Mühl
allerdings nicht. „Denn wir haben in diesem
Jahr noch nicht gut gespielt, außerdem fehlen
mir mehrere wichtige Stützen.“ Als
da wären: Daniel Plünnecke (wahrscheinlich
Muskelfaserriss) fällt aus, und mit den Brüdern
Sebastian (Kreuzbandriss) und Benjamin Korner
fehlen gleich beide Innenverteidiger. „Benjamin
hat sich wohl auch einen Kreuzbandriss zugezogen“,
hadert Mühl. „Das ist natürlich
richtig bitter, da die beiden die Garanten dafür
waren, dass wir hinten sehr gut gestanden haben.“
Mithin sind die Voraussetzungen zwar nicht die
besten, aber trotzdem haben sich die Lengeder
viel vorgenommen: „Wir wollen, dass die
Meisterschaft spannend bleibt“, betont Mühl.
Soll heißen: Der SVL strebt einen Sieg an,
„was aber sehr schwierig wird“, weiß
Mühl und verweist auf die Torgefährlichkeit
des Gastgebers. Doch obwohl Edemissen mit 64 Toren
über den mit Abstand stärksten Angriff
verfügt, rechnet Mühl nicht mit einem
offensiv eingestellten, sondern mit einem abwartend
agierenden Kontrahenten. „Schließlich
reicht Edemissen ein Punkt“, sagt Mühl,
für den schon vor dem Anpfiff eines feststeht:
„Verlieren wir, werde ich Christian nach
dem Spiel zur Meisterschaft gratulieren.“
Fraglich, ob Gleich diese Glückwünsche
dann schon annehmen würde. „Ein Sieg
für uns wäre noch keine Vorentscheidung“,
sagt der Coach, „immerhin gibt es anschließend
noch 18 zu vergeben. Da kann noch viel passieren.“
Gleichwohl gibt Gleich zu: „Bei einem Sieg
für uns würden sich die Voraussetzungen
natürlich verbessern.“
Und das ist das Ziel der Edemissener, sie wollen
sich revanchieren für die 1:3-Niederlage
im Oktober. „Wiedergutmachung“, nennt
es Gleich, der im Hinspiel vom Titelkonkurrenten
schier beeindruckt war. „Da haben uns die
Lengeder in der zweiten Halbzeit an die Wand gespielt.
Die hätten auch 5:1 oder 6:1 gewinnen können.“
Damit sich das nicht wiederholt, wird sich Gleich
wohl für eine defensivere Ausrichtung entscheiden.
„Lengede hat Probleme gegen tief stehende
Mannschaften“, weiß der TSV-Trainer,
der sich mit seinem Team deshalb erst einmal ein
wenig zurückhalten wird. „Lengede kann
gerne die Initiative ergreifen.“ Mit einem
Punkt wäre Gleich schon zufrieden, „denn
so würden wir Lengede auf Distanz halten“.
Personell hat sich die Lage in Edemissen im Vergleich
zu den Vorwochen verbessert, Thorsten Ziehme und
André Jung kehren in den Kader zurück,
Abwehrchef Joachim Neumann hat bereits am vergangenen
Wochenende sein Comeback gefeiert. Gute Voraussetzungen
also für den TSV, im Titelrennen weiter zu
enteilen.

So tippt die Bezirksliga-Konkurrenz
Rüdiger Reiche (Trainer des VfB Peine): „Das
wird noch mal einen richtig heißen Tanz
geben, Edemissen ist aber cleverer und hat die
bessere Spielanlage. Deswegen tippe ich: Edemissen
gewinnt das Duell mit 2:1. Die Meisterschaft dürfte
dann entschieden sein. Die Lengeder habe ich gegen
Wolfenbüttel gesehen, bei denen ist spielerisch
ein wenig die Luft raus. Die Spielstärke
der Hinrunde haben sie derzeit nicht.“
Dennis Mansfeld (Spieler des TSV Marathon Peine):
„2:1 für Edemissen, weil die Mannschaft
insgesamt die stärkste der Liga ist und in
der Breite am besten besetzt ist. Ich denke, am
Ende wird sich Edemissen in der Meisterschaft
ganz klar durchsetzen. Morgen wird es aber knapp,
weil es für Lengede die letzte Chance ist
und die sich noch mal voll reinhauen werden.“
Daniel Schierding (Spieler des SV Viktoria Woltwiesche):
„Edemissen gewinnt mit 3:1. Die Mannschaft
ist in der Breite besser besetzt und ist vor allem
im Angriff deutlich stärker. Zudem hat Edemissen
einen Lauf, Lengede schwächelt momentan ein
bisschen. Die Meisterschaft ist für mich
entschieden, Edemissen geht hoch und hat es auch
verdient.“
Patrick Bork (Torwart des SV Bosporus Peine):
„Ich denke, Edemissen marschiert durch und
wird aufsteigen. Das Spiel morgen gegen Lengede
wird in der Abwehr entschieden, und weil Lengede
dort Verletzungssorgen hat, gewinnt Edemissen
mit 2:0. Damit wäre die Meisterschaft entschieden,
Edemissen lässt sich das nicht mehr nehmen.“
Marc Neubauer (Trainer des TSV Marathon Peine):
„Edemissen hat im Moment das nötige
Glück, gegen Lengede gewinnt die Mannschaft
mit 3:1. Und dann hoffe ich, dass Christian Gleich
endlich sagt: ,Ja, wir wollen Meister werden.’
Wenn Edemissen das Spiel gewinnt, ist die Meisterschaft
in meinen Augen auch entschieden.“
Christian Kraune (Spieler des FC Pfeil Broistedt):
„Ich denke, das Titelrennen bleibt noch
ein bisschen offen, das Spiel endet 1:1. Normal
ist Edemissen zwar etwas stärker, aber Lengede
ist in der Lage, dort einen Punkt zu holen. Wenn
die Edemissener aber gewinnen, dann sind sie durch.“
Markus Reiff (Spieler des VfB Peine): „Edemissen
gewinnt mit 3:1. Der TSV hat den besseren Kader,
derzeit einen Lauf und wird verdient aufsteigen.
Lengede finde ich spielerisch nicht so überzeugend.
Die machen alles über ihre mannschaftliche
Geschlossenheit, das reicht aber nicht, um Edemissen
ein zweites Mal zu schlagen.“ th

Titel-Zweikampf: Lengedes David
Gordon (links) im Duell mit Edemissens Marko Kaiser.
Derzeit haben die Edemissener die Nase vorn.
Von Christian Brahmann, Braunschweiger
Zeitung
Es ist das absolute Topspiel der Liga, wenn morgen
der TSV Edemissen den SV Lengede empfängt.
Der SV dürfte wohl die einzige Mannschaft
sein, die dem Team von Trainer Christian Gleich
die Meisterschaft noch streitig machen kann.
Im Hinspiel Mitte Oktober hatte der TSV bei der
1:3-Niederlage in Lengede keine Chance. Lengede
war das spielstärkste Team der Liga. Doch
hat sich das Bild gewandelt. Für den TSV
blieb diese Niederlage die einzige der Spielzeit.
Lengede liegt in der Tabelle bereits fünf
Punkte zurück. Obwohl TSV-Trainer Gleich
wieder auf einige Akteure verzichten muss, will
er zu Hause weiter unbesiegt bleiben. Er sagt
aber auch: "Wenn eine Mannschaft unter Druck
ist, dann der SV Lengede." Gleich könne
auch mit einem Unentschieden leben, um zumindest
den Vorsprung zum SV zu halten. Warum die Gäste
in der Rückrunde nicht wirklich in Tritt
gekommen sind, kann sich Gleich nicht erklären.
"Das ist schon ein wenig ominös, weil
sie eigentlich personell sehr gut besetzt sind."
Eine Vorentscheidung für die Meisterschaft
sieht Gleich nicht.
Lengedes Coach Thomas Mühl fährt nach
Edemissen, um dort zu gewinnen. "Nur dann
ist keine Vorentscheidung gefallen." Bei
Remis werde es schwierig – sollten die Gastgeber
gewinnen, werde er nach dem Spiel Gleich zur Meisterschaft
gratulieren. "Warum sollte Edemissen im weiteren
Verlauf so einbrechen und die Meisterschaft noch
verspielen?", fragt der SV-Trainer.

Ugur Demir (links) kämpft
mit dem TSV gegen Lengede mit André Schnotale.
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23. Punktspiel
FSV Fuhsetal - TSV Eintracht Edemissen
0:6 (0:2) |
08.04.2007 |
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Pflichtsieg
Unter der Kategorie Pflichtsieg,
nicht mehr und nicht weniger, sollte dieses Spiel
abgehakt werden. Der teilweise harte und holprige
Boden ermöglichte nur teilweise schnelle
Kombinationen. Zusätzlich versuchte das Tabellenschlusslicht
durch eine kompakte Form von Abwehrpressing mit
schnell vorgetragenen Kontern das Spiel erfolgreich
zu gestalten. Aufgrund der äußeren
Bedingungen wurde durch den TSV versucht, druckvoll
nach vorn zu agieren, am gegnerischen 16er war
jedoch meistens Schluß. Nach der beruhigenden
Führung öffnete dann die Heimelf die
Abwehr und ein zweistelliger Sieg, bei einer Vielzahl
an vergebenen Chancen, wäre möglich
gewesen.
Nichts geht von allein, aber
die Heimelf dürfte sich aufgrund dieser Personalstärke
schon intensiv mit der Kreisliga befassen....
TSV
Edemissen: Kiontke – Neumann (62. Alic),
Wöhler, Batt (55. Spieckschen)– Kaiser,
Sobert, Demir, Fink, Schendera– Siedentop
(75. Schlüter), Fahmy.
Tore:
0:1 (21.) Marko Kaiser köpft zurückprallenden
Lattenkopfball von Siedentop ins leere Tor
0:2 (30.) Omar Fahmy aus kurzer Distanz nach Querpass
Siedentop
0:3 (48.) Sven Siedentop nach schönem Querpass
von Fink
0:4 (59.) Omar Fahmy nach Zuspiel von Demir
0:5 (63.) Omar Fahmy nach Alleingang von Fink
0:6 (82.) Ugur Demir nach Vorlage Fink
Besonderheiten: Keine
Fazit:
3 Punkte sind 3 Punkte
Der Oster-Spieltag
Arminia
Adersheim - Germania Wolfenbüttel 2:1
FC Pfeil Broistedt - SV Lengede 2:3
FSV Fuhsetal - TSV Eintracht Edemissen 0:6
KSV Vahdet Salzgitter - Viktoria Woltwiesche
0:1
GA Gebhardshagen - Borussia Salzgitter 1:0
VfL Salder - VfB Peine 3:3
Borussia Salzgitter - SC Gitter 1:2
SV Bosporus Peine - FC Arminia Adersheim
2:1
SV Lengede - BV Germania Wolfenbüttel
1:1
SV Viktoria Woltwiesche - TSV Hallendorf
3:0
TSV Marathon Peine - KSV Vahdet Salzgitter
3:1
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22. Punktspiel
TSV Marathon Peine - TSV Eintracht Edemissen
1:4 (1:2) |
01.04.2007 |
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Schwere Hürde Marathon
genommen...
Sven Siedentop, der an allen Toren
beteiligt war und A-Jugend-Talent Omar Fahmy,
der in seinem 7 Herrenpflichtspiel seinen 8 Treffer
erzielte !!! sorgten letztendlich für den
schwer erkämpften Sieg bei Marathon.
Marathon hatte forsch angefangen,
stand tief in der eigenen Abwehr und setzte sich
geschickt durch Konter ein. In einer bis dahin
niveauarmen Partie nutzte Dennis Mansfeld per
Kopf die überraschende Führungsmöglichkeit.
Der schnelle Anschluß und gute Aktionen
bis zur Pause für Edemissen sorgten für
eine bis dahin verdiente Halbzeitführung.
Spielentscheidende Situation war der Platzverweis
vön Öztürk, der nach einem vorangegangenen
Foul das 2:1 für Marathon erzielte, das Tor
wurde allerdings nicht anerkannt und der bereits
vorbelastete Spieler sah Gelb/Rot.
In Halbzeit 2 wurde souverän
das Überzahlspiel ausgenutzt, das Marathon
sich nur noch darauf beschränkte, das eigene
Tor zu verteidigen. In der Halbzeitpause wurde
sogar der zweite, etatmäßige Stürmer
Rohnert ausgewechselt.
Und obwohl wir nach dem Seitenwechsel mit Marko
Kaiser (65.) und Alexander Batt (87.) zwei Spieler
mit Gelb-Rot verloren, wurde der Sieg souverän
perfekt gemacht: Zunächst traf André
Junge nach Flanke von Sven Siedentop zum 3:1,
danach verwandelte Ugur Demir einen Strafstoß
zum 4:1. Ergebniskosmetik vergab Marathons Lars
Schiller, der mit einem Strafstoß gleich
zweimal an Edemissens-Keeper Sven Kiontke scheiterte.
Nach dem ersten Schiller-Versuch hatte der Schiedsrichter
auf Wiederholung entschieden. „Insgesamt
war es ein verdienter Sieg“, resümierte
Gleich.
Das sah auch Marathon-Trainer Neubauer so. „Edemissen
hat zu Recht gewonnen, eine Niederlage gegen den
Tabellenführer ist für uns kein Beinbruch.“
TSV Edemissen: Kiontke
– Schendera – Wöhler, Batt –
Kaiser, Sobert (76. Alic), Demir, Jung, Fink (62.
Thomas Erich) – Siedentop, Fahmy (70. Kunstmann).
TSV Marathon Peine: Sprick –
Willatowski – Hasani, Lorenz – Staats,
Mansfeld, Schiller, Kobsch (46. Jelidi), Apel
– Rohnert (46. Stencel), Öztürk.
Tore:
1:0 (21.) Dennis Mansfeld per Kopf nach Freistoß
von Schiller
1:1 (23.) Omar Fahmy nutzt Abpraller nach Torschuß
von Siedentop und guter Vorarbeit von Sobert
1:2 (43.) Sven Siedentop nach schönem Pass
von Jung
1:3 (68.) Andre Jung nach einem schönen Konter
und Flanke von Siedentop
1:4 (79.) Ugur Demir per Elfmeter nach Foul an
Siedentop
Besonderheit:
Gelb/Rot:
Öztürk, (Marathon), Kaiser u. Batt (Edemissen);
insgesamt 17 Gelbe Karten, Nach Aussage der Heimelf
(Trainer Neubauer) Sperre für Mansfeld, weil
er nach dem Spiel dem "Spielergruss"
nicht mehr beigewohnt hatte
Fazit:
Schwer erkämpfter Auswärtssieg,
aber trotz der vielen Karten kein unfaires Spiel
Eng am Mann: Edemissens Waldemar
Fink (rechts) behindert Marathon-Mann Alexander
Apel. Die Edemissener gewannen das Spiel auf dem
Gunzelinplatz mit 4:1 und behaupteten damit ihre
Tabellenführung.
„Um
ein Tor zu hoch“
Für viele Jahre hatte Sven Sobert für
den TSV Marathon Peine Fußball gespielt,
bevor er zu Saisonbeginn gemeinsam mit Trainer
Christian Gleich zum TSV Edemissen gewechselt
ist. Rein sportlich gesehen bislang die richtige
Entscheidung: Die Edemissener führen in der
Bezirksliga 3 die Tabelle an. Gestern nun der
Auftritt des Spitzenreiters bei Soberts Ex-Klub,
für den 26-Jährigen sei es aber kein
allzu besonderes Spiel gewesen. „Zur jetzigen
Marathon-Mannschaft habe ich kaum noch Bezug.“
Lediglich mit vier Spielern, die gestern für
Marathon aufliefen (Stephan Sprick, Fabian Kobsch,
Sefedin Hasani, Rafael Stencel), hat Sobert in
den vergangenen Jahren zusammengespielt.
Und deshalb tat es ihm auch nicht sonderlich Leid,
die drei Punkte beim 4:1-Erfolg auf dem Gunzelinplatz
mitgenommen zu haben. „Das war für
uns ein ganz wichtiges Spiel, wir haben eine hohe
Hürde genommen.“ Auf dem Weg zum Aufstieg?
Da hält sich Sobert ganz an seinen Trainer
Christian Gleich und damit bewusst bedeckt. „Es
ist unser Ziel, möglichst lange oben zu bleiben“,
sagt der Mittelfeldmann, der erst einmal das Spitzenspiel
in zwei Wochen gegen Verfolger SV Lengede abwarten
will. „Danach wissen wir, was wir wollen.“
Gestern wollten die Edemissener die drei Punkte
– und die bekamen sie. „Der Sieg ist
vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen“,
sagte Sobert, der besonders in der Anfangsphase
ein etwas mulmiges Gefühl hatte. „Marathon
war am Anfang heißer als wir, die ersten
15 Minuten haben wir total verpennt.“ Dann
aber wachte der Tabellenführer auf und wurde
seiner Spitzenposition gerecht. Nicht nur deshalb
hat Sobert den Wechsel in den Nordkreis bislang
nicht bereut. „Die Neuen wurden super integriert,
wir haben hier viel Spaß miteinander.“
Und Erfolg.

Waldemar Fink (Lieblingobjekt des Fotografen)
Der Spieltag
Viktoria
Woltwiesche–Bor. Salzgitter 3:0
Arm. Adersheim–TSV Hallendorf 4:1
FC Pfeil Broistedt–Germ. Wolfenb. 1:1
FSV Fuhsetal –GA Gebhardshag. 0:3
KSV Vahdet SZ –VfL Salder 1:0
SV Bosporus Peine–SC Gitter 1:3
SV Lengede –VfB Peine 3:2 |
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21. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen- Arminia Adersheim
3:1 (2:0) |
26.03.2007 |
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Adersheimer Defensivkonzept....
Druckvoll und aggressiv startete der TSV in der
Partie und erspielte sich gute Torchancen. Der
Ball wurde gut über die Außenpositionen
bis zum gegnerischen 16er transportiert und die
Chancenverwertung war diesmal sehr effizient.
Schon nach 17 Minuten führten der TSVmit
2:0. Erst traf Jung aus 18 Metern nach Doppelpass
mit Siedentop (12.). Dann verwertete Siedentop
selbst per Kopf einen langen Flugball von Kaiser
(17.).
Danach schalteten die Gastgeber etwas zurück.
„Adersheim kam besser ins Spiel, ohne aber
eine echte Torchance zu bekommen“, berichtete
Gleich.
In der 2. Halbzeit versuchten die Gastgeber noch
einmal Druck zu machen, was die Gäste aber
durch eine sehr kompakte und defensive Spielweise
zu erschweren versuchten. Den 3. Gegentreffer
konnten sie jedoch nicht verhindern. Nach schönem
Pass von Alic erzielte Jung (63.) mit seinem zweiten
Treffer das 3:0. Danach kam Adersheim etwas besser
ins Spiel. Das Tor zum 1:3 kann man in der Rubrik
Gastgeschenke verbuchen, als die komplette Defensivabteilung
die eigene Auslegung der Abseitsfalle wieder vorstellte.
Schön war insgesamt, dass Andre Jung und
Sven Siedentop nach ihren vergebenen Chancen im
Bosporus Spiel diesmal konsequent nutzten
TSV Edemissen: Kiontke
– Schendera, Batt, Wöhler - Kaiser
(72. Sobert), Fink, Thomas Erich (62. Kunstmann),
Demir, Jung, Siedentop, Fahmy (68. Alic).
Tore:
1:0 (12.) Andre Jung aus 18m nach schönem
Doppelpass mit Siedentop
2:0 (17.) Sven Siedentop per Kopf nach langem
Pass von Kaiser
3:0 (63.) Andre Jung nach gutem Pass von Alic
3:1 (83.) Thorsten Birkhahn nutzt Fehlinterpretation
der Abseitsfalle

Mit breiter Brust: Edemissens Ugur Demir (rechts)
behauptet den Ball vor seinem Gegner aus Adersheim.
Der Sieg des TSV war ungefährdet.
Der
Spieltag
Germ.
Wolfenb.–KSV Vahdet SZ 1:1
Bor. Salzgitter –FSV Fuhsetal 1:1
SC Gitter –Viktoria Woltwiesche 1:3
GA Gebhardshag. –FC Pfeil Broistedt 3:1
SV Lengede –VfL Salder 1:1
TSV Edemissen –Arm. Adersheim 3:1
TSV Hallendorf –SV Bosporus Peine 2:2
VfB Peine –TSV Marathon Peine ausg.
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20. Punktspiel
SV Bosporus Peine - TSV Eintracht Edemissen
0:0 (0:0) |
18.03.2007 |
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Jüngste TSV-Elf seit
langer Zeit...
Kaum zu glauben, aber wahr. Mit
6 Akteuren unter 20 Jahren agierte der TSV im
schweren Auswärtsspiel bei Bosporus.
Insgesamt erspielte sich der Offensivbereich
viel zu wenig zwingende Aktionen gegen die kompakt
stehende Elf von Bosporus, die ihr Konzept konsequent
auf das Konterspiel ausrichteten.So war es für
die Zuschauer ein unansehnliches Spiel, viele
Mittelfeldaktionen. Highligts waren hier noch
die verschossenen Elfmeter beider Teams sowie
die Großchance von Sven Siedentop, der den
Ball nur hätte quer legen müssen auf
den einschußbereiten Fahmy und das Spiel
wären gewonnen worden.
„Es ist ein gerechtes Ergebnis“,
urteilten Bosporus-Coach Hadi Bacaksiz und Edemissens
Trainer Christian Gleich unisono. Überdies
waren beide auch mit der Punkteteilung zufrieden.
„Damit kann ich gut leben“, betonte
Gleich. „Ich ebenfalls“, erklärte
sein Gegenüber, „schließlich
haben wir gegen den Tabellenführer gespielt.“
Selbiger war zwar in den ersten 45 Minuten aktiver
als der Gastgeber, hatte außerdem mehr Ballbesitz,
aber Zwingendes sprang dabei nicht heraus. „Weil
wir die Räume gut zugemacht haben“,
konstatierte Bacaksiz. Gleiches gelang allerdings
auch dem TSV, sodass sich das Geschehen fast ausschließlich
zwischen den Strafräumen abspielte, wobei
die kämpferischen Aspekte klar im Vordergrund
standen. Kombinationen hatten Seltenheitswert,
zumeist landete das Leder nach nur wenigen Stationen
wieder beim Gegner. Auch deshalb, weil das Geläuf
sehr holprig und entsprechend schwer zu bespielen
war.
Folglich verlebten beide Keeper einen geruhsamen
Nachmittag, wurden kaum gefordert. Lediglich eine
einzige Chance gab es in der kompletten ersten
Halbzeit zu verzeichnen, allerdings war eben jene
eine erstklassige: Bosporus-Libero Aydin Urfa
vertändelte den Ball im eigenen Strafraum
und stoppte anschließend den davoneilenden
Ugur Demir per Grätsche. Dieses Einsteigen
ahndete der Schiedsrichter trotz aller Proteste
mit Strafstoß – André Jung
zeigte jedoch Nerven, drosch die Kugel gegen die
Latte (28.).
Den nächsten Aufreger gab es erst kurz nach
dem Seitenwechsel, als der Linienrichter nach
einem Einwurf, der bis zum Fünf-Meter-Raum
der Gäste flog, die Fahne hob. Grund: Er
glaubte ein Handspiel von einem Edemissener gesehen
zu haben, woraufhin der Referee erneut auf den
Punkt zeigte. Doch auch Yasin Öztürk
scheiterte, TSV-Schlussmann Sven Kiontke hatte
keinerlei Mühe, den schwach geschossenen
Ball festzuhalten (47.).
„Geht der rein, wäre das Spiel für
uns gelaufen“, erklärte Hadi Bacaksiz,
dessen Team nur wenig später in Rückstand
hätte geraten können. Denn Sven Siedentop
nutzte eine Unaufmerksamtkeit der Bosporus-Abwehr
und lief allein auf SV-Keeper Patrick Bork zu.
„Leider haben wir diese Möglichkeit
kläglich vergeben“, bedauerte Gleich.
In der Tat, Bork musste noch nicht einmal eingreifen,
weil Siedentop immer mehr an Tempo verlor und
zum Schluss den Ball verstolperte – es sollte
die letzte gute Gelegenheit in diesem Spiel gewesen
sein.
Und das, obwohl die Hausherren von der 61. Minute
an (Gelb-Rot für Alpaslan Urfa wegen wiederholten
Foulspiels) in Unterzahl agieren mussten. Fortan
versuchte der Gast zwar den Druck zu erhöhen,
doch Bosporus hatte keine Probleme, die Angriffe
des TSV frühzeitig zu unterbinden. „Weil
der schlechte Platz es einfach unmöglich
machte, den Ball vernünftig durch die eigenen
Reihen laufen zu lassen“, sagte Christian
Gleich.
Dementsprechend bekamen die knapp 130 Fans auch
in den letzten 30 Minuten nur wenig Erwärmendes
zu sehen. „Es war kein ansehnliches Spiel“,
gestand Gleich, der jedoch trotz der Nullnummer
zufrieden war. „Das Wichtigste ist, dass
wir Bosporus auf Distanz gehalten haben.“
TSV
Edemissen: Kiontke – Schendera – Wöhler,
Batt – Fink (51. Thorsten Erich), Jung,
Kaiser, Demir (76. Spieckschen), Thomas Erich
– Siedentop, Fahmy (76. Kunstmann).
SV Bosporus: Bork – Aydin Urfa – Kocgün,
Elma – Bel-Aiech, Alpaslan Urfa, Acun, Özyurt,
Türk (76. Akyapi) – Öztürk
(68. Jastrzebski), Odabasi (88. Koc).
Tore: Fehlanzeige
Besonderheit:
28. Andre Jung hämmert Elfmeter an die Latte
48. Sven Kiontke hält Elfmeter von Yasin
Öztürk
61. Alparslan Urfa sieht unberechtigter Weise
die Gelb/Rote Karte
Fazit:
Punkt im Spitzenspiel läßt
alle Optionen offen
Ugur Demir, Burak Acun (Bosp.) und Marko Kaiser

Alpaslan Urfa (rechts), der in der 61. Minute
Gelb-Rot sah, grätscht den Ball vor dem heranstürmenden
Sven Siedentop weg.

Szene aus dem Hinspiel: Musa Capan und Waldemar
Fink
Der Spieltag
Arm.
Adersheim–VfB Peine 1:1
FSV Fuhsetal –SC Gitter 0:3
GA Gebhardshag. –Bor. Salzgitter ausg.
SV Lengede –Germ. Wolfenb. ausg.
Viktoria Woltwiesche–TSV Hallendorf ausg.
TSV Marathon Peine–VfL Salder ausg.
FC Pfeil Broistedt–KSV Vahdet SZ ausg.
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19. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - Viktoria Woltwiesche
3:0 (0:0) |
11.03.2007 |
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Verdienter Sieg
In der 1 Halbzeit verlief die
Partie harmlos und kaum ohne zwingende Akzente.
Lediglich der Schiedsrichter brachte Farbe in
Form reichlicher gelber Karten in das Spiel. Zwei
interessante Entscheidungen zum Nachteil von Edemissen.
Zunächst nach Foul im Mittelfeld unterbrach
der Schiedsrichter das Spiel, obwohl Siedentop
allein auf Gästekeeper Horaiske zulief, um
dem gegn. Spieler die Gelbe Karte zu zeigen, schlechte
Vorteilsauslegung. Anschl. lief Fahmy allein auf
das Tor zu und sollte vorher gefoult haben, Konsequenz
Freistoß für Woltwiesche, Gelbe Karte
Fahmy. Allerdings besser so, als wenn der Schiedsrichter
einem Spieler zwei gelbe Karten gegeben hätte.
Woltwiesche wirkte im gesamten Spiel zu harmlos,
ohne den unbedingten Willen, die Partie gewinnen
zu wollen. Einzige Torchance für Woltwiesche
hatte Schwalben- und Schreikönig Sven Bruns,
der lediglich durch sein Verhalten auffiel, aber
nicht durch seine sportlichen Qualitäten.
Die Tabellensituation spiegelte teilweise auch
die Chancenverwertung wieder“, ärgerte
sich Matthias Steinert, Spielertrainer der Gäste.
Vor allem in der 52. Minute wurde deutlich, was
der Abwehrchef damit meinte. Im bis dato durch
viel Mittelfeldgeplänkel bestimmten Kreisderby
erarbeitete sich Woltwiesche durch Sven Bruns
eine Großchance. Doch der Viktoria-Spieler
scheiterte allein auf das Tor zulaufend an Edemissens
Torhüter Sven Kiontke. Der Gastgeber machte
es im direkten Gegenzug besser: Nach einem Pressschlag
gelang der Ball vor die Füße von Omar
Fahmy. Und das Jungtalent nutzte die Möglichkeit
ähnlich konsequent wie bei seinem zweiten
Treffer, den Stefan Wöhler mit einem schönen
Pass einleitete.
„Es war die logische Konsequenz, denn wir
haben aufgemacht und Edemissen damit die Möglichkeit
zu Kontern gegeben“, sagte Steinert, der
letztlich auch von einem verdienten TSV-Sieg sprechen
musste, „da sich Edemissen über weite
Strecken mehr Spielanteile erarbeitet hat“.
Und zudem auch mehr Torchancen hatte als die Gäste.
Mit dem 3:0 machte der wiedergenesene und kurz
zuvor eingewechselte Ugur Demir, der nach seiner
Nasen-Operation mit Gesichtsmaske spielte, per
Kopf alles klar. Kein Wunder, dass Gleich über
die Einsatzfreude seiner Mannschaft sehr erfreut
war: „Angesichts unserer Personalsituation
bin ich sehr zufrieden.“
TSV Edemissen:
Kiontke – Batt, Schendera, Wöhler -
Sobert, Kaiser, Jung (63. Spikschen), Fink (56.
Demir), Thomas Erich – Fahmy (75. Alic),
Siedentop.
Viktoria Woltwiesche:
Horaiske – Steinert, Dennis Tracz, Nagel
– Szudzinski, Thamm (74. Oliver Bruns),
Thomas Tracz, Beier, Schierding (60. Schacht)
– Sven Bruns, Klein.
Tore:
1:0 (48.) Omar Fahmy nach Abpraller, Steinert
hatte Thomas Erich angeschossen
2:0 (63.) Omar Fahmy nach schönem Konter,
Zuspiel von Wöhler
3:0 (68.) Ugur Demir per Kopf nach Freistoß
von Jung
Besonderheit:
Keine
Fazit:
Mannschaft zeigt Charakter trotz
Personalmisere
Im Mittelpunkt des Geschehens: Edemissens Angreifer
Sven Siedentop hat den Ball fest im Blick, obwohl
er von gleich drei Woltwieschern umzingelt wird.
Der Spieltag
KSV
Vahdet SZ –SV Lengede 1:0
Germ. Wolfenb.–TSV Marathon Peine 0:1
Bor. Salzgitter –FC Pfeil Broistedt 2:0
SC Gitter –GA Gebhardshag. 1:1
TSV Edemissen –Viktoria Woltwiesche 3:0
TSV Hallendorf –FSV Fuhsetal 3:1
VfB Peine –SV Bosporus Peine 0:1
VfL Salder –Arm. Adersheim 3:0
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Umfrage
Trainerumfrage der PAZ Aufstieg Bezirksliga
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04.03.2007 |
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Der TSV Edemissen und
der SV Lengede liefern sich in der Fußball-Bezirksliga
3 derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg.
Doch wer steigt auf? Das und vieles anderes wollte
die PAZ von sechs Peiner Bezirksliga-Trainern
wissen. Für den VfB Peine antwortete Kapitän
Lars Trappe, da Trainer Rüdiger Reiche in
der Hinrunde noch nicht dabei war.
1.
Wer ist der beste Feldspieler der Bezirksliga
3?
Jeder Befragte hatte drei Stimmen.
Für Platz 1 erhielt ein Spieler fünf
Punkte, für Platz zwei drei Punkte und für
Platz drei einen. Spieler aus der eigenen Mannschaften
durften nicht gewählt werden. Insgesamt 17
Spieler wurden genannt, nach Punkten setzte sich
Lengedes André Schnotale durch. Das Ergebnis
zeigt aber auch: Einen alles überragenden
Spieler gibt es nicht.
1. André Schnotale (SV Lengede) 10 Punkte
2. Markus Reiff (VfB Peine), Marko
Kaiser (TSV Edemissen) je 6 Punkte

Marko Kaiser
Außerdem wurden genannt: Artan
Qollakaj, Thorsten Ziehme (beide TSV Edemissen),
David Gordon, Jörg Heyne, Daniel Plünnecke
(alle SV Lengede), Süleyman Odabasi, Murrat
Akkoc, Hadi Bacaksiz, Emrullah Kaya (alle SV Bosporus
Peine), Steffen John (VfB Peine), Matthias Steinert
(Viktoria Woltwiesche), Dennis Mansfeld (TSV Marathon
Peine), Hakan Gürer (Borussia Salzgitter),
Andreas Peters (TSV Hallendorf).
2.
Wer ist der beste Torwart der Bezirksliga 3?
Die Suche nach dem stärksten
Rückhalt der Liga. Jeder Befragte durfte
einen Torwart benennen, jedoch nicht seinen eigenen.
Im Gegensatz zu den Feldspielern war die Sache
hier ganz eindeutig: Sven
Kiontke, Schlussmann des TSV Edemissen,
ist der Beste.
1. Sven Kiontke (TSV Edemissen)
5 Stimmen
2. Rafael Frei (Borussia Salzgitter), Mathias
Militschenko (SV Lengede) je 1 Stimme
Sven Kiontke
3.
Wie sind die Leistungen der Schiedsrichter?
Sie sind die Unparteiischen. Aber
sind sie auch gut? So bewerten die Peiner Befragten
die Leistungen der Schiedsrichter:
1. gut 3 Stimmen
2. mittel 3 Stimmen
3. schlecht 1 Stimme
4.
Welche Mannschaft ist die fairste?
Welche Mannschaft hat sich in
der Hinserie auf und neben dem Platz besonders
sportlich und sympathisch verhalten? Die Befragten
durften auch hierbei nicht ihre eigenen Teams
nennen. Überraschung: Zu den drei Klubs mit
den meisten Stimmen (jeweils zwei) gehört
nicht eine Peiner Mannschaft.
1. FSV Fuhsetal, SC Gitter, Germania Wolfenbüttel
je 2 Stimmen
2. TSV Edemissen 1 Stimme
5.
Welche Mannschaft ist die unfairste?
Welches Team ist nicht gerade
durch faire Spielweise und freundliches Auftreten
aufgefallen? „Gewonnen“ hat mit dem
SV Bosporus Peine jene Mannschaft, die auch in
der NFV-Fairness-Tabelle als unfairstes Peiner
Team aufgeführt wird.
1. SV Bosporus Peine 3 Stimmen
2. SV GA Gebhardshagen 2 Stimmen
3. Vahdet Salzgitter, FC Pfeil Broistedt je 1
Stimme
6.
Wer hat den besten Sportplatz der Liga?
Wo verspringt der Ball nicht alle
paar Meter, auf welchem Rasen lässt sich
richtig gut Fußball spielen? Das Rennen
machte hier der Peiner Klub mit der neuesten Sportanlage.
1. FC Pfeil Broistedt 4 Stimmen
2. Borussia Salzgitter 2 Stimmen
3. TSV Edemissen 1 Stimme
7.
Wer hat den schlechtesten Sportplatz der Liga?
Wohin fährt keine Mannschaft
gerne, wessen Spielwiese gleicht einem Kartoffelacker?
Zwei Peiner Klubs liegen hier gleichauf an der
Spitze.
1. TSV Marathon Peine, SV Bosporus Peine je 3
Stimmen
2. FC Arminia Adersheim 1 Stimme
8.
Wer wird Meister und steigt in die Bezirksoberliga
auf?
Derzeit führt der TSV Edemissen
die Bezirksligatabelle an, hat aber den punktgleichen
Rivalen SV Lengede im Nacken. Die Befragten sind
sich sicher: Diese beiden Teams machen den Aufstieg
unter sich aus. Und die Mehrheit glaubt: Es siegt
der derzeitige Zweite.
1. SV Lengede 4 Stimmen
2. TSV Edemissen 3 Stimmen
9.
Welche Mannschaft spielt den schönsten Fußball?
Der TSV Edemissen führt punktgleich
mit dem SV Lengede die Tabelle in der Bezirksliga
an. Doch spielen beide Mannschaften auch schönen
Fußball? Nicht unbedingt, sagen die Befragten.
Während Edemissen bei dieser Frage zweimal
genannt wurde und damit ebenso Spitze ist, blieb
der SVL ganz ohne Stimme. Stattdessen wurden noch
drei andere Teams genannt, die in der Hinserie
jedoch weniger erfolgreich waren. Der VfB Peine,
der eine Stimme erhielt, belegt in der Liga sogar
nur Rang sechs.
1. TSV Edemissen,
SV Bosporus Peine, Borussia Salzgitter je 2 Stimmen
2. VfB Peine 1 Stimme

Schönspieler: Der SV Bosporus Peine (links
Murrat Akkoc) und der TSV Edemissen (hier Nils
Gabriel) spielen attraktiven Fußball.
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Freundschaftsspiel
TSV Edemissen - Eintracht Braunschweig
(Profis) 0:4 (0:0) |
27.02.2007 |
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Riesen
- Event
Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten
zwischen Eintracht-Trainer Willi Reimann und TSV-Trainer
Christian Gleich konnte es nun doch losgehen.
Ursache eines Streitgespräches war die Tatsache,
dass der Eintracht Coach nicht bereit war, von
Edemissen bereits ausgewechselte Spieler wieder
einwechseln zu lassen, aber im Gegenzug einforderte,
in Halbzeit 2 mit einer komplett neuen Mannschaft
anzutreten. Logische Konsequenz war, dass in Halbzeit
2 zehn frische Eintracht Spieler auf dem Feld
waren, während Edemissens Akteure bereits
45 Minuten in den Beinen hatten.
Wettbewerbsverzerrung???
Nein, es war nur ein Freundschaftsspiel,
dabei natürlich für den TSV Eintracht
Edemissen etwas Besonderes.....
Die Anfangsminuten begannen recht
verhalten, aber Eintracht konnte sich nach fünf
Minuten die erste Chance erspielen. Ein Schuss
von Igor Zikovic landete dann auch im Netz des
Gastgebers - der Schiedsrichter entschied jedoch
auf Abseits. Nur drei Minuten später tauchte
die Mannschaft des TSV Eintracht Edemissen zum
ersten Mal vor dem Tor von Edin Nuredinoski auf
und es wurde auch gleich gefährlich. Der
Eintracht-Keeper verhinderte jedoch den Führungstreffer
nach Schuß von Siedentop. In der Folgezeit
nahmen die Blau-Gelben immer mehr das Heft in
die Hand. konnten sie jedoch nur wenige zwingende
Tormöglichkeiten erspielen, da der TSV ballorientiert
gut verteidigte. Die größte Chance
kurz vor dem Halbzeitpfiff vergab Leozinho - sein
Schuss von der Strafraumgrenze streifte nur den
Pfosten. So ging es schließlich mit einem
0:0 in die Pause.
Spielerisch und läuferisch war der Tabellenletzte
der Zweiten Bundesliga, der all seine Spieler
aus dem Kader mit dabei hatte, besonders in der
ersten Hälfte nur selten in der Lage, dem
Tabellenführer der Bezirksliga große
Sorgen zu bereiten. „In der ersten Halbzeit
haben wir schwach gespielt“, gab auch Eintracht-Trainer
Willi Reimann zu, „das war sehr enttäuschend.“
Dass die Braunschweiger mit den Amateurfußballern
aus Edemissen vor rund 350 Zuschauern derartige
Probleme hatten, lag indes auch an der guten Leistung
der Heimmannschaft. „Wir haben top gespielt“,
lobte Trainer Gleich, dessen Ziel es eigentlich
war, nicht zweistellig zu verlieren. Doch der
Bezirksligist merkte schnell, dass gegen diese
Eintracht mehr drin war. „Das war nicht
zweitligatauglich“, befand Defensivmann
Maik Schendera, „wir haben dagegen richtig
geil gespielt.“
Im zweiten Durchgang schickte
Willi Reimann dann eine fast komplett neue Mannschaft
ins Rennen. Lediglich Nuredinoski und Grimm durften
über die ganzen 90 Minuten ran.
Die Halbzeit begann dann auch gleich mit viel
Elan, und Atem vollendete nach sechs gespielten
Minuten zum vermeintlichen Führungstreffer.
Der Schiedsrichter entschied - wie schon in der
ersten Halbzeit - erneut auf eine Abseitsposition
und gab den Treffer nicht. Dies änderte nichts
am Offensivspiel der Eintracht und in der 55.
Spielminute war es Daniyel Cimen, der einen Querpass
am eigenen 16er von Maik Schendera aufnahm und
das 0:1 erzielte. Gerade mal zwei Minuten später
hatten die Gastgeber die große Chance auf
den Ausgleich, aber Edin Nuredinoski hielt einen
von ihm an Omar Fahmy verursachten Foulelfmeter,
Schütze war Maik Schendera, der seinen Fehlpass
aus der Aktion zuvor wieder gut machen wollte
und weil alle Standardelfmeterschützen nicht
anwesend waren, selbst an den Strafstoßpunkt
antrat. Er schoss den Ball flach in die Arme des
Eintracht-Keepers (59.). „Ärgerlich“,
sagte der Edemissener, „aber trotzdem hat
das Spiel richtig Spaß gemacht.“In
der 64. Minute war es Golban, der sich als Torschütze
eintragen ließ. Nach einem Gewühl im
Strafraum reagierte er am schnellsten und drückte
den Ball aus fünf Metern über die Linie.
Kurze Zeit später (66.) erhöhte Valentine
Atem das zwischenzeitliche Ergebnis auf 0:3, als
Alexander Batt ihn am eigenen 5m Raum vor dem
Tor anspielte. Eine Flanke von Alexander Huber
legte Atem per Kopf auf den mitgelaufenen Golban
ab, das war dann der Endstand.
. „Wir hatten es schlimmer
erwartet“, sagte Marko Kaiser, „allein
das 0:0 zur Pause ist doch ein echter Achtungserfolg
für uns.“
Nach dem Seitenwechsel ließen beim Gastgeber
auf dem tiefen Boden die Kräfte immer mehr
nach, die Braunschweiger, die in der zweiten Halbzeit
mit einer beinahe komplett neuen Elf spielten,
nutzten die Lücken nun ein wenig besser.
Die erschreckend schwache Leistung konnten aber
auch die vier erzielten Tore nicht kaschieren.
Die Eintracht-Fans sangen trotzdem. „Nie
mehr Zweite Liga“ stimmten sie in der zweiten
Hälfte an und lagen damit für die nahe
Zukunft wohl gar nicht so daneben …

TSV Edemissen: Kiontke
– Schendera, Wöhler, Batt, Fink, Kaiser,
Gabriel, Kunstmann, Siedentop, Sachse (Gastspieler
vom TSV Wendezelle) Torsten Erich; Thomas Erich,
Fahmy, Sobert, Sierks, Tanriverdi.
Aufstellung
1. Halbzeit:
Nuredinoski
- Jülich, Grimm, Banecki, Tauer - Schweinsteiger,
Bick, Leozinho, Fuchs - Ratkovic, Zikovic
Aufstellung
2. Halbzeit:
Nuredinoski
- Huber, Grimm, Barukcic, Rodrigues - Lieberknecht,
Otacilio, Brinkmann, Cimen - Atem, Golban
Außerdem
dabei: Stuckmann, Rische
Torschützen:
0:1 55. Minute, Cimen
0:2 64. Minute, Golban (Flachschuss aus 5 Metern
nach Gewühl im Strafraum)
0:3 66. Minute, Atem
0:4 69. Minute, Golban (Huber flankt auf den langen
Pfosten, Atem legt per Kopf zurück auf Golban,
der aus Nahdistanz vollendet)
Besondere Vorkommnisse:
Nuredinoski hält Elfmeter in der 57. Spielminute

Laufduell: Edemissens Andrew Kunstmann (links)
versucht, Braunschweigs Zoran Ratkovic auf den
Fersen zu bleiben. Das gelang besonders im ersten
Durchgang gut, zur Pause stand es noch 0:0.
Fazit:
Tolle ballorientierte Defensivleistung
des TSV Edemissen beschert der spielerisch nicht
überzeugenden Eintracht viele Probleme, die
Tore fielen erst, als eine komplett neue Mannschaft
in Halbzeit 2 die schwindenden Kräfte beim
TSV nutzte.
Für den das Spiel emotionslos begleitenden
Trainer Reimann und seine Mannschaft bedarf es
einer erheblichen Steigerung, um den Klassenerhalt
noch schaffen zu können.
Viel Glück.....
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18. Punktspiel
VFB Peine - TSV Eintracht Edemissen
1:3 (1:2) |
25.02.2007 |
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Einfach
genial, ein Wintermärchen
Szene 1
Hitziger Beginn des Spieltages,
nicht auf dem Rasen, sondern außerhalb.
Es begann damit, dass die Mannschaft vom TSV Eintracht
Edemissen nicht das Gelände zum VFB-Platz
befahren durfte, Anweisung vom Vorstand. Also
wurden alle Taschen und das Zubehör 500 m
weit geschleppt. Kommentar von Uwe Decker, seines
Zeichens Torwächter von VFB: Bedankt Euch
bei Eurem Trainer, ihr kommt hier nicht rein.
Egal....
Szene 2
Es wurde die hintere Kabine der Jugendabteilung
ohne Zwischentür zugeteilt. Bei der Mannschaftsbesprechung
kamen alle drei Minuten irgendwelche Verantwortlichen
des VFB in die Kabine, um Gegenstände aus
den Schränken zu holen.
Egal....
Szene 3
Die Verantwortlichen vom VFB
Peine versuchten mehrfach, das Aufwärmen
der Edemissener Spieler auf dem heiligen Rasen
zu verhindern und forderten die Spieler auf, sich
hinter dem Tor warmzumachen.
Abgelehnt....
Szene 4
Das Spiel beginnt, leichte Vorteile für VFB,
die frischer wirken, gut pressen und viel Kraft
auf dem tiefen Boden verbrauchen. VFB geht nach
einem Ballverlust in der Offensivbewegung des
TSV in Führung.
OK....
Szene 5
Druckvolleres Spiel beim TSV, gut vorgetragene
Konter, bessere Einschußmöglichkeiten
und eine verdiente Halbzeitführung.
Na also...
Szene 6
Nach Fehlpass von John vollendet Fahmy alleinstehend
zum 3:1. Siedentop, dreimal Fahmy, Ziehme, Erich
und Gabriel vergeben 200 %ige Chancen. Ein lockeres
8:1 wäre möglich gewesen. Einzige Torchance
von VFB 90.min ein Schuß von Zwinger.
Auch egal...
Szene 7
Trotz Dauerregen und der vielen Ausfälle
beim TSV wollte der VFB ja unbedingt spielen,
um diese Chance effektiv zu nutzen.
Schade, Platz kaputt, drei Punkte weg....
Szene 8
Das aufgelegte Saisonheft trug noch die Berichte
und die Inhalte vom ausgefallenen Spiel Ende November
2006, ohne Veränderung verteilt.
Ganz schlecht....
Szene 9
Das Freitagtraining vor diesem Spiel hatte Nick
Gerull geleitet.
Zwei Trainer, null Punkte.
Macht nix, es gibt bessere Tage...
Und die Moral von der
Geschicht.....
....................................................................?
Steffen John (VFB) im Zweikampf mit Marko Kaiser,
der sich im Spiel Bestnoten verdiente und überragend
agierte
TSV
Edemissen: Kiontke – Schendera, Wöhler,
Batt – Ziehme, Kaiser, Jung (ab. 68. Kunstmann),
Gabriel, Thomas Erich (ab. 62. Fink) – Fahmy
(ab. 76. Thorsten Erich), Siedentop
Tore:
1:0 (21.) Steinborn nach schönem Konter
1:1 (33.) Thorsten Ziehme per Volleyschuß
nach Kombination über Kaiser und Siedentop
1:2 (38.) Nils Gabriel nach herrlichem Pass von
Fahmy
1:3 (48.) Omar Fahmy nach Fehlpass von John
Besonderheit:
Keine
Fazit:
Einfach nur GEIL gegen VFB zu
gewinnen....
Der Spieltag
SV Lengede - GA Gebhardshagen 2:0
VFB Peine –TSV Edemissen 1:3
KSV Vahdet SZ - FSV Fuhsetal 5:1
SV Bospurus - Adersheim -ausf.-
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Freundschaftsspiel
TSV Edemissen - TSV Wendezelle 2:1 (1:0)
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17.02.2007 |
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Schwierige Bedingungen durch Personalmangel und
Platzverhältnisse. Die fast in Bestbesetzung
antretenden Gäste (nur Arikan u. Puchalowitz
fehlten) gingen taktisch diszipliniert und schwungvoll
in die Partie. Zwei gute Einschußmöglichkeiten
nutzte dabei jeweils Marcel Sachse für die
Gäste nicht. Bei der Heimelf sorgten die
Personalverschiebungen für viel Leerlauf,
es fehlten in der Partie:
Batt, Neumann, Wöhler,
Kunstmann, Demir, Qollakaj, Schendera, Sobert,
Gabriel, Alic, Tanriverdi, Eva !!!
Dafür füllten die vorhandenen Lücken
Christoph Schlüter und Thorsten Erich aus
der II. Herren sowie Jonder Spieckschen und Dennis
Pörsch aus der A-Jugend. Sie erfüllten
gut ihre Aufgaben, ein Sonderlob hier für
Jonder Spieckschen. Nach der überraschenden
Führung in einem bis dahin ausgeglichenem
Spiel durch Marko Kaiser kam Wendezelle in den
letzten Minuten noch besser ins Spiel und traf
zum verdienten Anschlusstreffer.
Aufstellung
Kiontke, Sierks, Fink, Schlüter, Ziehme,
Jung, Kaiser, Thomas Erich, Thorsten Erich, Pörsch,
Spieckschen, Fahmy, Siedentop
Tore:
1:0 (42.) Marko Kaiser mit fulminanten 25m-Aufsetzer
2:0 (48.) Marko Kaiser trifft mit verunglückter
Flanke ins Netz
2:1 (87.) Marcel Sachse nach schön vorgetragenem
Konter
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Freundschaftsspiel
TSV Edemissen - BSC Braunschweig 0:1
(0:0) |
11.02.2007 |
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Starke Vorstellung der
Gäste
Ein starker Gast aus Braunschweig stellte sich
auf schwer bespielbaren, unebenen Geläuf
(B-Platz) in Edemissen vor. Der TSV Edemissen
wechselte nach Absprache im 15 Minuten-Takt, um
verschiedene Spielsysteme und Personalverschiebungen
auszuprobieren, hier litt erheblich der Spielfluß
und die Ordnung im Spiel.
BSC dominierte in der 1. Halbzeit klar das Spiel,
ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen
laufen und ließ wenig Aktionen durch die
gut organisierte Viererkette zu. Zwingende Torchancen
waren jedoch Mangelware auf beiden Seiten. In
Halbzeit 2 verändertes Spiel, Edemissen druckvoller
mit guten Möglichkeiten, BSC war jedoch durch
immer wieder gut angelegte Konter gefährlich.
Hier hatte Gästetrainer Dieter Hoff in der
2. Halbzeit 3 A-Jugendliche ins Spiel gebracht,
die für frischen Wind sorgten. Nach der Führung
für BSC eine Reihe von hochkarätigen
Torchancen, die jeweils von Siedentop (2x), Batt,
Erich und Fink (Edemissen) nicht genutzt worden.
Insgesamt ein interessanter Vergleich, der allerdings
erheblich unter den ständigen Ein- /Auswechselungen
und Umstellungen litt.
Aufstellung
Kiontke – Neumann, Kunstmann, Sierks, Schendera
- Gabriel, Ziehme, Jung, Alic, Fink, Fahmy - Siedentop,
Batt, Thomas Erich
Tore:
0:1 (66.) Patrick Tilbert nach schöner Vorlage
und Stellungsfehler von Kunstmann
Das Spiel gegen Rot-Weiß Braunschweig fiel
den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer. |
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Freundschaftsspiel
Fortuna Lebenstedt - TSV Edemissen |
03.02.2007 |
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Guter Test auf Hartplatz
Gegen die Fortuna aus Lebenstedt gab es einen
interressanten und ansprechenden Vergleich. Die
Gastgeber traten in Bestbesetzung an, mit dabei
Neuzugang Andre Kramer, in der Winterpause gewechselt
vom MTV Wolfenbüttel (Niedersachsenliga).
Beim TSV fehlten Stammkräfte wie Alex Batt,
Sven Sobert, Thomas Erich, Irhad Alic, Stefan
Wöhler, die Langzeitverletzten Artan Qollakaj
und Ugur Demir. Insgesamt zog sich der TSV trotz
allem gut aus der Affäre. Der im Torabschluß
gut aufgelegte Sven Siedentop nutzte seine zwei
Torchancen effizient und bereitete das dritte
Tor vor.
In Halbzeit 1 war die Fortuna spielbestimmend,
doch ohne sich zwingende Torchancen erspielen
zu können. Die Tore fielen jeweils nach Ballverlusten
beim TSV im Spielaufbau mit ungeordneter Viererkette.
Ansonsten war Mittelfeldgeplänkel ohne zwingende
Torchancen maßgeblich. In Halbzeit 2 dann
verteiltes Spiel mit guten Torchancen auf beiden
Seiten. Während Fortuna zwei Großchancen
ausließ, waren jeweils alleinstehend Fahmy
und Schendera nicht effektiv genug, um den möglichen
Siegtreffer zu erzielen. Die Grundlagenausdauer
ist in Teilbereichen bereits vorhanden, spielerisch
und taktisch gibt es noch Nachholbedarf
Aufstellung
Kiontke – Fink, Neumann, Kunstmann, Sierks
(52.Gabriel) - Ziehme, Jung, Kaiser, Schendera
- Siedentop, Fahmy
Tore:
0:1 (16.) Sven Siedentop nach schönem Pass
von Ziehme
1:1 (32.) Andre Kramer nutzt Ballverlust im Spielaufbau
1:2 (35.) Sven Siedentop nach herrlicher Vorabeit
von Kaiser
2:2 (40.) Daniel-Rene Grundanutzt erneuten Ballverlust
3:2 (65.) Pascal Üstün nach eklatantem
Rückpass von Nils Gabriel
3:3 (70.) Omar Fahmy nach schönem Querpass
von Siedentop
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Freundschaftsspiel
TSV Edemissen - Eintracht Braunschweig
II |
31.01.2007 |
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Starkes Spiel trotz widriger
Verhältnisse
Der starke Oberligist aus Braunschweig spielte
von Beginn an druckvoll nach vorn und presste
insgesamt überzeugend. Auf dem sehr schlecht
bespielbaren Sportplatz mit schlechten Lichtverhältnissen
in Duttenstedt wurde der freundschaftliche Vergleich
trotz aller Widrigkeiten eine überzeugende
Darstellung beider Mannschaften.
„Vom Ergebnis her war das absolut top“,
sagte Edemissens Trainer Christian Gleich, „wir
haben uns gut aus der Affäre gezogen.“
In der Tat: Zwar ging die Eintracht, die ohne
Profi-Spieler angetreten war, durch Mirko Burgdorf
bereits nach acht Minuten in Führung, ein
Drei-Klassen-Unterschied war jedoch während
der gesamten 90 Minuten nicht zu erkennen. „Wir
haben ballorientiert gut verschoben“, lobte
Gleich. Der Ausgleich ließ auch nicht lange
auf sich warten: Edemissens Gastspieler Markus
Reiff (vom VfB Peine) wurde nach elf Minuten im
Braunschweiger Strafraum zu Fall gebracht, Thorsten
Ziehme ließ beim fälligen Strafstoß
Eintracht-Torwart Nico Lauenstein keine Chance.
Nur drei Minuten später markierte Sebastian
Bönig die erneute Eintracht-Führung,
bis zur Halbzeit wurde den rund 150 Zuschauern
in Duttenstedt dann aber nicht mehr viel geboten.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verschärfte
der Gast ein wenig das Tempo und kam durch Bönig
zum 3:1 (51.) – damit hatte die Eintracht
ihr Pulver aber verschossen. „Im zweiten
Durchgang haben wir gut hinten rausgespielt und
unsere Konter besser ausgespielt“, fand
Christian Gleich seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel
verbessert. Folgerichtig das 2:3 nach einem Konter:
Sven Siedentop flankte von der rechten Seite,
Nils Gabriel verpasste in der Mitte und der 18-jährige
Omar Fahmy aus der A-Jugend vollstreckte am langen
Pfosten (61.). In der Schlussphase hätten
Reiff (81.) und Siedentop (83.) beinahe sogar
noch zum Ausgleich getroffen – unverdient
wäre er nicht gewesen.
„Edemissen hat gut gespielt“, lobte
auch Eintracht-Trainer Uwe Hain, der freilich
wenig angetan war vom Duttenstedter Sportplatz.
„Katastrophal.“ Trotzdem fuhr der
Ex-Profi nicht unzufrieden nach Hause. „Für
uns war das ein guter Test.“
Aufstellung
Kiontke – Fink, Neumann, Wöhler, Kunstmann,
Ziehme, Jung, Kaiser, Thomas Erich, Siedentop,
Reiff, Sierks, Fahmy, Thorsten Erich, Gabriel.
Tore:
0:1 (08.) Mirko Burgdorf nutzt Unaufmerksamkeit
mit einem tückischen Aufsetzer
1:1 (11.) Thorsten Ziehme per Elfmeter nach Foul
an Markus Reiff
1:2 (14.) Sebastian Bönig nach herrlichem
Doppelpass mit Burgdorf
1:3 (51.) Sebastian Bönig nutzt Abpraller
nach einer Ecke aus 5m
2:3 (61.) Omar Fahmy nach schnellem Konter über
Sven Siedentop
Starke Partie von
Gastakteur Markus REIFF, hier noch einmal vielen
Dank.
Überragender Akteur
war Spieler Hashim Gökden von der Braunschweiger
Eintracht
Eng am Mann: Stefan Wöhler beim Tackling
gegen den Braunschweiger Sebastian Bönig
beim Torschuss.
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Hallenturnier PAZ-CUP Endrunde
Hallenturnier |
06.01.2007 |
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3.
Platz bei der Hallenkreismeisterschaft
" Riesenkompliment an das TEAM !"
Ohne Niederlage und nur das 9m Schiessen....
Nächstes Jahr sind wir dran
!!!
Gruppe A
SV Lengede – VfB Peine 3:0
Tore: 1:0 Jörg Heyne, 2:0 Eigentor Mehmet
Yasti, 3:0 Andre Grosser.
SV Bosporus – BW Schmedenst.
3:1
Tore: 1:0 Emrullah Kaya, 2:0 Hadi Bacaksiz, 2:1
Bülent Karahan, 3:1 Emrullah Kaya.
VfB Peine – SV Bosporus
1:2
Tore: 1:0 Steffen John, 1:1 Hakan Özyurt,
1:2 Murat Akkoc.
BW Schmedenst. – SV Lengede
0:4
Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Andre Grosser.
VfB Peine – BW Schmedenst.
4:2
Tore: 0:1 Christoph Dröse, 1:1 Martin Bode,
1:2 Benjamin Hohndorf, 2:2 Mehmet Yasti, 3:2 René
Bunk, 4:2 Martin Bode.
SV Lengede – SV Bosporus
1:1
Tore: 1:0 André Schnotale, 1:1 Yasin Öztürk.
Tabelle:
1. SV Lengede 8:1 7
2. SV Bosporus 7:2 7
3. VfB Peine 5:7 3
4. BW Schmedenstedt 3:11 0
Gruppe B
TVJ Abbensen – TSV
Edemissen 1:2
Tore: 0:1 Marko Kaiser, 0:2 André
Jung, 1:2 Oliver Pickert.
TSV Bildung – GW Vallstedt
0:2
Tore: 0:1 Wolfgang Schmitz, 0:2 Steffen Dindogru.
TSV Edemissen –
TSV Bildung 3:1
Tor: 1:0 Omar Fahmy, 1:1 Marek Gawlista, 2:1 Marko
Kaiser, 3:1 Omar Fahmy.
GW Vallstedt – TVJ Abbensen
3:0
Tore: 1:0 Ulf Peitsmeyer, 2:0 Paris Triantaphillidis,
3:0 Marco Criscione.
TSV Edemissen –
GW Vallstedt 3:1
Tore: 0:1 Thomas Heinzel, 1:1 Marko Kaiser, 2:1
Ugur Demir, 3:1 Thorsten Ziehme.
TVJ Abbensen – TSV Bildung
1:2
Tore: 0:1 Florian Kuhlemann, 0:2 Kevin Genter,
1:2 Michael Kobbe.
Tabelle:
1. TSV Edemissen 8:3 9
2. GW Vallstedt 6:3 6
3. TSV Bildung 3:6 3
4. TVJ Abbensen 2:7 0
1. Halbfinale
SV Lengede – GW Vallstedt 3:1. Es war die
One-Man-Show das Andre Grosser: Mit drei Toren
schoss der Lengeder Angreifer den Bezirksoberligisten
aus Vallstedt im Alleingang ab und seine Mannschaft
ins Finale. „Irgendwann musste der Knoten
bei mir ja mal platzen“, sagte Grosser,
der gestern mit insgesamt acht Treffern Torschützenkönig
der Turniers wurde. Erstaunlich, mit welcher Abgeklärtheit
der 23-Jährige vor dem Tor auftrat: Zunächst
lief er alleine auf GW-Torwart Amin Stenzel zu
und schloss mit einem trockenen Schuss zum 1:0
ab (6.), anschließend tänzelte er gleich
zweimal an Stenzel vorbei und schob zum 2:0 (9.)
und 3:1 (13.) ein. Zwischenzeitlich hatte GW-Neuzugang
Steffen Dindogru (kam vom BSC Braunschweig) auf
1:2 verkürzt (11.), gegen den „SV Grosser“
reichte das aber nicht. „Wir haben uns zu
viele leichte Ballverluste erlaubt“, resümierte
Vallstedts Wolfgang Schmitz, „Lengede war
außerdem die beste Mannschaft des Turniers.“
Und hatte mit Andre Grosser einen eiskalten Torjäger.
SV Lengede – GW Vallstedt 3:1
Tore: 1:0, 2:0 Andre Grosser, 2:1 Steffen Dindogru,
3:1 Andre Grosser.
2. Halbfinale
SV Bosporus Peine – TSV Edemissen 4:3 nach
Neunmeterschießen (0:0). Dass beide Teams
großen Respekt voreinander hatten, war von
der ersten Sekunde an zu sehen: Beide Mannschaften
agierten vorsichtig, waren überwiegend auf
die Sicherung des eigenen Tores bedacht. Dennoch
hatte jedes Team in der Anfangsphase gleich zweimal
die Möglichkeit, in Führung zu gehen.
Doch sowohl Bosporus-Schlussmann Patrick Bork
als auch sein Gegenüber, Sven Kiontke, reagierten
jeweils glänzend.
In der Folgezeit jedoch bekamen die Keeper nicht
mehr allzu viel Gelegenheit, sich auszuzeichnen.
Denn die Partie war geprägt von vielen Zweikämpfen,
Kombinationen gab es nur noch wenige. Gefährlich
wurde es nur noch nach Einzelaktionen. Allerdings
erarbeitete sich der SV Bosporus nach und nach
ein Übergewicht. Grund: „Wir waren
viel zu passiv“, ärgerte sich Edemissens
Kapitän Stefan Wöhler. Und wenn der
TSV nach vorne spielte, hatte Bosporus nur wenig
Mühe, die Angriffsversuche zu unterbinden.
„Weil wir zu einfallslos und umständlich
gespielt haben“, konstatierte Wöhler.
Doch auch Bosporus verstand es nur selten, sich
gegen die Edemissener Abwehr durchzusetzen. Dementsprechend
ging die chancenarme Partie auch mit einer Nullnummer
zu Ende.
Im darauffolgenden Neunmeterschießen behielten
dann die Peiner die Nerven: Patrick Bork parierte
die Schüsse von Thorsten Ziehme und Omar
Fahmy, den entscheidenden Treffer zum 4:3 erzielte
Burak Acun – der Rest war lautstarker Jubel,
Freude und eine Riesentraube von Spielern und
Anhängern. „Letztlich sind wir verdient
ins Finale gekommen“, resümierte Bosporus-Kapitän
Hadi Bacaksiz, „da wir mehr für das
Spiel getan haben. Edemissen hat viel zu verhalten
agiert.“
Geplant gewesen sei diese Spielweise aber nicht,
betonte TSV-Trainer Christian Gleich. „Wir
haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden“,
bemängelte er. Die Spritzigkeit habe gefehlt,
„und wir sind nicht vernünftig nachgegangen,
wenn der Ball in die Spitze gespielt worden ist“.
Dieses Verhalten habe es Bosporus ermöglicht,
„Druck aufzubauen und das Spiel zu kontrollieren“,
sagte Gleich.
TSV Edemissen – SV Bosporus 3:4
nach Neunmeterschießen (0:0)
Neunmeterschießen: 0:1 Hakan Özyurt,
1:1 Ugur Demir, 2:1 Marko Kaiser, 2:2 Lutz Schabelski,
3:2 Achim Neumann, 3:3 Yasin Öztürk,
3:4 Burak Acun. Bacaksiz (Bosporus) traf die Latte,
Bork parierte die Schüsse von Ziehme und
Fahmy (Edemissen).

Langes Bein: Edemissens Thorsten Ziehme im Halbfinale
gegen Bosporus. Er gehörte zu den besten
Spielern des Turniers.
Spiel um Platz 3
TSV Edemissen – GW Vallstedt
4:3 nach Neunmeterschießen (2:2).
Die Edemissener dürfte es nur unwesentlich
getröstet haben: Nach dem verlorenen Neunmeterschießen
im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von Trainer
Christian Gleich immerhin im kleinen Finale von
der gestrichelten Linie aus durch. „Das
war nochmal ein schöner Abschluss einer tollen
Hallenserie“, sagte Gleich, der gleichwohl
dem verpassten Endspiel nachtrauerte. „Mit
der Regelung der letzten Jahre wären wir
im Endspiel gewesen.“ Nun aber gab es erstmals
Halbfinalspiele – und Edemissen scheiterte.
„Egal, ich bin trotzdem zufrieden.“
Gegen Vallstedt brachten Marko Kaiser (2.) und
Omar Fahmy (10.) den Bezirksligisten zweimal in
Front, zweimal hatte GW jedoch eine passende Antwort
parat. Zunächst fand der Ball nach einem
Schuss von Marcel Müller über den Innenpfosten
den Weg ins Tor (6.), dann traf Thomas Heinzel
nach einem Eckball (11.). Die Entscheidung im
Neunmeterschießen: Als letzter Schütze
behielt Edemissens Maik Schendera die Nerven und
verwandelte zum 4:3. Klar, dass die Vallstedter
damit nicht glücklich waren: „Als ranghöchste
Mannschaft können wir damit nicht ganz zufrieden
sein“, sagte GW-Spieler Wolfgang Schmitz.
„Aber im Vergleich zu den anderen Turnieren
haben wir uns gesteigert.“
GW Vallstedt – TSV Edemissen 3:4
nach Neunmeterschießen (2:2)
Tore: 0:1 Marko Kaiser, 1:1 Marcel Müller,
1:2 Omar Fahmy, 2:2 Thomas Heinzel. Neunmeterschießen:
2:3 Ugur Demir, 3:3 Marcel Müller, 3:4 Maik
Schendera. Kiontke parierte den Schuss von Dindogru
(GW), Heinzel (GW) schoss vorbei. Stenzel parierte
den Schuss von Kaiser (Edemissen).

Kleines Finale: Die Edemissener Maik Schendera
(von links) und Omar Fahmy setzten Vallstedts
Marco Criscione unter Druck. Edemissen gewann
im Neunmeterschießen
Finale
SV Lengede – SV Bosporus
Peine 1:3 nach Neunmeterschießen (1:1).
Es war die Sekunde, in der dem Lengeder Nico Nödler
die Nerven versagten. Wie schon zuvor sein Teamkollege
Timothy Olszewski setzte er im alles entscheidenden
Neunmeterschießen den Ball neben das Tor
und machte damit den SV Bosporus zum PAZ-Cup-Gewinner
2007. Der Jubel der Peiner Mannschaft und seines
Anhangs kannte anschließend keine Grenzen:
Spieler und Fans sprangen aufeinander und bildeten
ein riesiges Menschenknäuel. Als sich Trainer
Nick Gerull daraus befreit hatte, musste er erst
einmal nach passenden Worten suchen. „So
etwas geht unter die Haut“, sagte der Coach,
der stolz war auf seine Mannschaft. „Wir
haben sicherlich keinen Budenzauber gezeigt, dafür
aber unheimlich ergebnisorientiert gespielt.“
Und auch Fortuna war auf Seiten des SV Bosporus.
Gleich zweimal setzte er sich im Neunmeterschießen
durch. „Das ist natürlich Glückssache“,
so Gerull.
Dessen Team musste schon nach einer Minute kräftig
durchatmen, nachdem Lengedes Timothy Olszewski
freistehend die SVL-Führung verpasst hatte.
Adrian Mühl hatte aus guter Schussposition
auf den überraschten Olszewski abgelegt,
der scheiterte jedoch am starken Bosporus-Schlussmann
Patrick Bork. „Ich dachte, Adrian macht’s
allein“, sagte der SVL-Angreifer, der seiner
Chance nachtrauerte. „Ich glaube, wenn der
drin gewesen wäre, dann hätten wir gewonnen.“
So aber ging Bosporus in Führung: Nachdem
Hadi Bacaksiz kurz zuvor bereits bei einer Riesenchance
an Lengedes Schlussmann Matthias Militschenko
gescheitert war (7.), machte er es nun besser:
Nach Zuspiel von Yasin Öztürk schob
der 38-Jährige den Ball ins kurze Eck (8.).
Hakan Özyurt verpasste anschließend
die Vorentscheidung (12.) – und das rächte
sich. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Bosporus-Spieler
Lutz Schabelski (12.) schlug Lengede doch noch
einmal zurück: 165 Sekunden vor dem Ende
markierte Christopher Plewka nach Vorlage von
Mühl den Ausgleich.
Die Entscheidung musste also im Neunmeterschießen
her, und hier hatte Bosporus die besseren Nerven:
Özyurt und Bacaksiz verwandelten, Lengedes
Olszewski und Nödler brachten den Ball nicht
einmal aufs Tor. „Schade, sagte SVL-Trainer
Thomas Mühl, „wir wurden dafür
bestraft, dass wir unsere Chancen nicht genutzt
haben.“ Bosporus-Trainer Nick Gerull bedankte
sich besonders bei seinem Torwart Patrick Bork.
„Er hat überragend gehalten.“
Dabei musste er im Neunmeterschießen nicht
einmal eingreifen.
SV Lengede – SV Bosporus 1:3 nach Neunmeterschießen
(1:1)
Tore: 0:1 Hadi Bacaksiz, 1:1 Christopher Plewka.
Neunmeterschießen: 1:2 Hakan Özyurt,
1:3 Hadi Bacaksiz. Beim SVL verschossen Timothy
Olszewski und Nico Nödler.
Die
Preisverleihung
.
Zum dritten Platz gratulierte Nicola Rasch (AOK)
Edemissens Spielern Stefan Wöhler (links)
und Marko Kaiser.
TSV
Eintracht Edemissen
„Es
wäre mehr drin gewesen“, konstatierte
TSV-Coach Christian Gleich. Einen Vorwurf wollte
er seinem Team indes nicht machen. „Die
Jungs haben ein Super-Turnier gespielt.“
Erfreulich zudem: „Wir haben unser Elfmeterschießen-Trauma
abgelegt.“ Denn diese Duelle seien in dieser
Serie bislang alle verloren worden – bis
gestern: Da war der TSV im Spiel um Platz drei
vom Punkt aus der mental Stärkere.
Der Kader: Sven Kiontke – Marko Kaiser,
Thorsten Ziehme, André Jung, Ugur Demir,
Stefan Wöhler, Omar Fahmy, Joachim Neumann,
Maik Schendera, Sven Sobert.
Die
weiteren Teams
SV
Lengede
„Mit dem, was die Mannschaft gezeigt hat,
bin ich sehr zufrieden“, erklärte SVL-Coach
Thomas Mühl. „Sie hat in der Vor- und
in der Endrunde gut gespielt.“ Ein wenig
ärgerlich sei nur, „dass wir das Finale
im Neunmeterschießen verloren haben“,
sagte Mühl. „Aber so ist das eben:
Der schönste Fußball wird nicht immer
mit Platz eins belohnt.“
Der Kader: Mathias Militschenko, Marco Lüttgau
– Nico Nödler, Andre Grosser, Christopher
Plewka, Timothy Olszewski, Adrian Mühl, André
Schnotale, Oliver Hilger, David Gordon-Garcia.
VfB
Peine
Nicht das
vorzeitige Ausscheiden an sich ärgerte VfB-Coach
Willi Feer, „sondern die Art und Weise,
wie wir rausgeflogen sind“. Insbesondere
das Spiel gegen Lengede sei katastrophal gewesen.
„Da haben wir völlig versagt.“
Danach gegen Bosporus sei die Leistung akzeptabel
gewesen, „aber leider haben wir die vielen
Chancen nicht genutzt“. Resümee: „Unser
Auftritt war sehr enttäuschend.“
Der Kader: Alexander Girnth, Christopher Ottenberg
– Daniel Restel, Lars Trappe, Michael Duda,
René Bunk, Steffen John, Mehmet Yasti,
Markus Reiff, Martin Bode.
SV
Bosporus Peine
Zum zweiten
Mal nach 1999 gewinnt der SV Bosporus den PAZ-Cup.
Trainer Nick Gerull freute sich riesig über
den Sieg, vergaß aber auch nicht die Verlierer.
„Lengede und Edemissen haben ganz stark
gespielt.“ Auch wenn Bosporus zweimal ins
Neunmeterschießen musste, war Gerull überzeugt:
„Unser Sieg ist verdient.“ Und nach
der Roten Karte von Süleyman Odabasi in der
Vorrunde war der Coach glücklich: „Wir
sind fair aufgetreten.“
Der Kader: Patrick Bork – Hüseyin Elma,
Alparslan Urfa, Lutz Schabelski, Marouen Bel-Aiech,
Burak Acun, Hadi Bacaksiz, Murat Akkoc, Emrullah
Kaya, Yasin Öztürk, Hakan Özyurt.
BW
Schmedenstedt
Drei Spiele,
drei Niederlagen: „Ich bin trotzdem sehr
zufrieden“, sagte BW-Spielertrainer Ekrem
Kocak. „denn wir haben uns in allen Partien
gut verkauft. Und fast hätten wir ja auch
unser Ziel, einen der Großen zu ärgern,
beim 1:2 gegen Bosporus erreicht.“ Nun hofft
Kocak, „dass wir diese Euphorie, die es
jetzt bei uns gibt, mit nach draußen nehmen.“
Der Kader: Danny Baumgart – René
Jeglinsky, Benjamin Hohndorf, Thorsten Ludwig,
Alexander Schmidt, Marc Lüddecke, Bülent
Karahan, Adem Bozkurt, Christoph Dröse, Ekrem
Kocak.
TVJ
Abbensen
Obgleich
der TVJ gestern nicht einen einzigen Punkt einfuhr,
war Carsten Doliwa keineswegs enttäuscht.
„Für uns alle war das ein Riesen-Erlebnis,
wir haben die Atmosphäre einfach nur genossen“,
bilanzierte der Coach, der bereits im Anschluss
an das letzte Spiel seiner Mannschaft das Ziel
für das nächste PAZ-Cup-Turnier ausgab:
„Wir wollen unbedingt wieder in die Endrunde
kommen.“
Der Kader: Christian Wöhrle – Manuel
Jabs, Sven Henneke, Pasquale Hillmer, Kim Plothe,
Fabian Guttmann, Lars Timpe, Nils Koch, Jens Gehlhaar,
Oliver Pickert, Michael Kobbe.
TSV
Bildung Peine
Auch wenn
es nicht für den Halbfinaleinzug reichte,
war Bildung-Trainer Peter Wedemeyer rundum zufrieden.
„Wir haben uns gut verkauft“, sagte
der Coach, „und sind immerhin nicht Letzter
geworden.“ Im abschließenden Gruppenspiel
besiegte der TSV den TVJ Abbensen mit 2:1 und
sicherte sich in der Gruppe B damit den dritten
Platz. Mehr war nicht drin: „Dazu fehlte
einfach die Reife.“
Der Kader: Sascha Felka – Thomas Gawlista,
Ersin Kocak, Nils Querfurth, Steffen Brüggemann,
Florian Kuhlemann, Yasin Kocak, Marek Gawlista,
Kevin Genter.
Grün-Weiß
Vallstedt
Nur Platz
vier für das ranghöchste Peiner Team
(Bezirksoberliga). „Damit können wir
nicht ganz zufrieden sein“, sagte GW-Spieler
Wolfgang Schmitz. Die Pflichtaufgabe, das Erreichen
des Halbfinales, erfüllte die Mannschaft
von Trainer Jochen Osterloh, dann aber kam das
Aus gegen den SV Lengede (1:3). „Zu viele
dumme Fehler“, so Schmitz.
Der Kader: Amin Stenzel – Sven Schierding,
Ulf Peitsmeyer, Rafael Schindzielorz, Thomas Heinzel,
Wolfgang Schmitz, Paris Triantaphillidis, Marcel
Müller, Marco Criscione, Markus Schindelar,
Steffen Dindogru
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Hallenturnier PAZ-CUP Endrunde
Hallenturnier |
06.01.2007 |
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Fünf Große, drei Kleine
Morgen um 14 Uhr geht es los: Acht Mannschaften
kämpfen in der Silberkamphalle um den PAZ-Cup
Nun gilt’s: Das von der
PSG Peine ausgerichtete Hallenfußball-Turnier
geht am morgigen Sonntag in seine letzte Runde.
Acht Mannschaften haben sich in vier Vorrundengruppen
für die Endrunde, die morgen in der Peiner
Silberkamphalle um 14 Uhr angepfiffen wird, qualifiziert
und kämpfen in zwei Gruppen um den PAZ-Cup
sowie den Titel des Hallen-Kreismeisters. Erfreulich
für die Fans: Zum ersten Mal in der Historie
dieses Wettbewerbs stehen Halbfinalspiele auf
dem Programm. Überdies gibt es gleich drei
Premieren, denn BW Schmedenstedt, TVJ Abbensen
und Bildung Peine haben allesamt erstmals den
Sprung in die Endrunde geschafft – so viele
Überraschungen gab es noch nie. Wie gehabt
können die Teams erneut viel Geld gewinnen:
2000 Euro, gestiftet von Obi, erhält der
Sieger, 1000 Euro (von der Kreissparkasse) die
im Finale unterlegene Mannschaft. Platz drei wird
von der AOK mit 500 Euro belohnt, der Vierte bekommt
von der Härke-Brauerei 250 Euro. Für
die Ränge fünf bis acht schüttet
Härke jeweils 150 Euro aus.
Gruppe A
SV Lengede:
Souverän zog der SVL in die Finalrunde ein:
Lediglich einen Punkt (beim 1:1 gegen Vallstedt)
gab der Bezirksligist in fünf Partien ab.
Dementsprechend zufrieden war auch Coach Thomas
Mühl. „Das war das erste Mal in diesem
Winter, dass wir in der Halle eine gute Leistung
geboten haben.“ Überbewerten dürfe
man diese jedoch nicht, mahnt er. „Schließlich
waren die Gegner nicht allzu stark.“ Am
Sonntag sehe das schon völlig anders aus.
„Schwache Teams gibt es da nicht mehr“,
konstatiert Mühl.
Folglich müsse seine Mannschaft noch zulegen.
Mehr Konzentration in der Defensive und größere
Zielstrebigkeit im Abschluss – das verlangt
Mühl morgen von den Seinen. Schließlich
hat er sich vorgenommen, „zumindest das
Halbfinale zu erreichen“. Aber auch das
werde angesichts der starken Konkurrenz nicht
leicht zu realisieren sein. „Einen echten
Überflieger gibt es allerdings nicht, das
Feld ist sehr ausgeglichen“, erklärt
Mühl. Genau dieser Umstand jedoch eröffne
vielen Teams die Möglichkeit, den Pokal zu
gewinnen, sagt Mühl, für den eines ausschlaggebend
sein wird: „Die Tagesform.“ Und noch
eines benötige man, um am Ende die Nase vorn
zu haben: „Ein wenig Glück.“
Titeltipp: „Wenn der SV Bosporus die Ruhe
bewahrt, hat er gute Chancen, das Turnier zu gewinnen.“
VfB Peine:
Viel fehlte nicht und der Titelverteidiger wäre
am Sonntag nicht dabei gewesen. Doch ein 2:1-Sieg
im letzten Spiel gegen den TSV Marathon Peine
bescherte dem VfB den Gruppensieg, zugleich war
es das Aus für den Bezirksliga-Rivalen. Zufrieden
war VfB-Coach Willi Feer mit den Darbietungen
der Seinen indes nicht. „Wir sind recht
holprig weitergekommen“, gesteht er. Zwar
sei seine Mannschaft in fast allen Partien überlegen
gewesen und habe sich reichlich Chancen erspielt,
„aber es fehlt die Effizienz“, bemängelt
er. Auch das Defensivverhalten missfiel ihm. „Wir
haben zu viele und vor allem dumme Gegentore kassiert.“
Fazit: „Wir haben nicht die Form, die wir
im vergangenen Jahr hatten.“
Folglich stuft Feer sein Team auch nicht als Favoriten
ein. „Das sind wir auf gar keinen Fall.“
Sein Ziel ist es, ins Halbfinale zu kommen. Das
gelinge aber nur dann, „wenn wir uns enorm
steigern“, sagt Feer. Die Mannschaft müsse
insbesondere wesentlich ruhiger agieren als das
am Donnerstag der Fall war, fordert Feer und verweist
auf die Nervosität, mit der viele seiner
jungen Spieler in der Vorrunde zu kämpfen
hatten. Grund dafür: „Sie haben die
Messlatte selbst sehr hoch gelegt – und
diesem Druck sind einige nicht gewachsen.“
Titeltipp: „Bosporus oder Lengede.“
SV Bosporus Peine:
Als Tabellenzweiter ist der SV Bosporus gestern
Abend in die vermeintlich schwerere Endrunden-Gruppe
A gerutscht, in der morgen mit dem SV Lengede,
dem VfB Peine und Bosporus gleich drei Bezirksligisten
um den Halbfinaleinzug kämpfen. SV-Trainer
Nick Gerull war’s jedoch egal. „In
der Endrunde gibt es keine leichten Spiele“,
so der Coach, der einen herben Rückschlag
hinnehmen musste. Mit Süleyman Odabasi sah
einer seiner stärksten Offensivkräfte
Rot und ist damit morgen gesperrt. Und noch zwei
weitere Stützen drohen auszufallen: Hakan
Özyurt plagt sich mit Leistenproblemen herum,
Hüseyin-Nuh Elma hat eine Oberschenkelprellung.
Beide wurden vom Trainer gestern nicht eingesetzt.
Vielleicht gibt Gerull auch deswegen den Titel
öffentlich nicht als Ziel vor. „Attraktiven,
disziplinierten und schönen Fußball
– das ist alles, was ich will.“ Den
hat seine Mannschaft gestern Abend gezeigt –
in den letzten beiden Spielen. „Da haben
wir angefangen, Fußball zu spielen“,
so Gerull.
Titeltipp: „Lengede und Edemissen sind für
mich die Favoriten.“
BW Schmedenstedt:
Sie gehörten zweifellos zu den positiven
Überraschungen in der Vorrunde, die Kreisklassen-Kicker
aus Schmedenstedt. Als Zweiter qualifizierten
sie sich erstmals für die Endrunde und warfen
dabei sogar die Bezirksligisten TSV Wendezelle
und FC Broistedt aus dem Rennen. Ein Erfolg, mit
dem sich die Blau-Weißen jedoch nicht begnügen
wollen. „Wir sind zwar Außenseiter“,
erklärt BW-Spielertrainer Ekrem Kocak, „aber
wir wollen versuchen, einigen Mannschaften ein
Bein zu stellen.“ Machbar sei dieses Vorhaben
durchaus, sagt Kocak, „schließlich
sind wir nicht mit Glück weitergekommen,
sondern wir haben bei mehreren Turnieren bewiesen,
dass wir mit den höherklassigen Vereinen
mithalten können“.
Zudem habe sein Team einen großen Vorteil:
„Wir haben nichts zu verlieren“, konstatiert
Kocak, für den die erste Partie gegen Bosporus
richtungweisenden Charakter hat. „Gestalten
wir die positiv, dann rechne ich mir etwas aus.“
Soll heißen: „Den Einzug ins Halbfinale“,
sagt Kocak, der davor warnt, seine Mannschaft
zu unterschätzen. „Die, die das getan
haben, sind am Sonntag nicht dabei.“
Titeltipp: „Der SV Bosporus gewinnt, weil
er das größte Potenzial hat.“
Gruppe B
TVJ Abbensen:
Nichts zu verlieren, das hat auch die Überraschungsriege
aus Abbensen. „Die Endrunde wird für
uns ein Riesenereignis“, sagt Trainer Carsten
Doliwa, „wir werden locker aufspielen.“
Der Spaß stehe für sein Team im Vordergrund,
Doliwas Vorgaben sind gering: „Fair und
diszipliniert spielen.“ So will der Leistungsklassist
versuchen, vielleicht den einen oder anderen Punkt
zu ergattern. An das Erreichen der Halbfinalspiele
glaubt Doliwa indes nicht. „Das wäre
unrealistisch, da sollten wir die Kirche im Dorf
lassen.“ Zumal mit Holger Planitz ein wichtiger
Eckpfeiler der TVJ-Mannschaft ausfällt. In
der Vorrunde am Mittwoch zog sich der Routinier
einen schweren Pferdekuss zu, an Sport ist in
den nächsten Wochen nicht zu denken. „Das
ist ein großer Verlust.“
Doch trotz aller Bescheidenheit, herschenken werden
die Abbensener morgen ganz bestimmt nichts. „Ich
werde die Jungs schon heiß machen“,
kündigt Doliwa an, „wir wollen uns
so teuer wie möglich verkaufen.“ Wie
das dann aussehen kann, das bekamen die Bezirksligisten
aus Broistedt und Wendezelle ja in der Vorrunde
schon zu spüren.
Titeltipp: „Der SV Bosporus hat einfach
die technisch beste Mannschaft und spielt in der
Halle hervorragenden, schnellen Fußball.“
TSV Edemissen:
Fünf Spiele, fünf Siege, 23 Tore geschossen
und keines kassiert – eine wahrlich beeindruckende
Bilanz, mit der der Tabellenführer der Bezirksliga
die Vorrunde überstand. Zudem glänzte
der TSV mit sehenswerten Kombinationen und technischen
Kabinettstückchen – die Zuschauer waren
äußert angetan vom Auftreten des TSV.
Kein Wunder also, dass Coach Christian Gleich
rundum zufrieden war. „Es gibt nicht viel
zu meckern“, sagt er. Lediglich die vier
Minuten, als der TSV aufgrund von Zeitstrafen
gegen Bosporus Überzahl hatte, gaben ihm
Anlass zur Kritik. „Da haben wir schlecht
gespielt.“
Doch trotz der starken Leistung sieht er seine
Mannschaft keineswegs als heißesten Anwärter
auf den PAZ-Cup. „Für mich ist nach
wie vor der SV Bosporus der Topfavorit“,
erklärt Gleich. Schließlich sei der
Druck am Sonntag erheblich größer als
noch in der Vorrunde. „Und auch die Atmosphäre
ist anders, viel hektischer.“ Gleichwohl
gehen die Edemissener ambitioniert in die Endrunde.
„Wenn wir schon dabei sind, wollen wir auch
das Optimale erreichen – was immer das auch
heißen mag.“
Titeltipp: „Der SV Bosporus oder der VfB
Peine gewinnen den PAZ-Cup. Bosporus ist technisch
sehr stark, der VfB kann die gleiche Rolle wie
im Vorjahr spielen.“
TSV Bildung Peine:
„Einfach nur genießen.“ Diesen
Tipp gibt Bildung-Trainer Peter Wedemeyer seiner
Mannschaft mit auf den Weg in die mindestens drei
Endrundenspiele. Völlig überraschend
hat das Team aus der Leistungsklasse am Donnerstag
den TSV Marathon Peine aus der Bezirksliga hinter
sich gelassen und somit erstmals den Sprung unter
die besten acht Peiner Hallenteams geschafft.
„Damit haben wir nicht gerechnet“,
sagt Wedemeyer, auf den ebenso wie auf die junge
Mannschaft eine ganz neue Erfahrung wartet: Ein
Auftritt in der sicherlich restlos ausverkauften
Silberkamphalle. „Spaß haben“,
gibt Wedemeyer seinen Jungs vor, „wir haben
doch schon alles erreicht.“
Und geht vielleicht noch mehr? „Wir haben
nur eine Chance, wenn wir diszipliniert spielen“,
so der Coach, der ansonsten auf die Unbekümmertheit
seiner Truppe setzt. „Wir haben viele junge
Spieler, die machen sich vielleicht nicht so viele
Gedanken.“ Fraglich scheint jedoch, ob sich
der TSV Bildung auch mit den Großen messen
kann. In der Vorrunde gab es trotz des Weiterkommens
Niederlagen gegen Marathon (0:2) und den VfB Peine
(0:1). Aber vielleicht wächst die Mannschaft
ja morgen über sich hinaus. Auch Trainer
Wedemeyer ist gespannt: „Alles ist möglich.“
Titeltipp: „Der SV Lengede gewinnt, er hat
die stärkste Mannschaft.“
GW Vallstedt:
Obgleich die ranghöchste Mannschaft in diesem
Turnier in der Vorrunde keineswegs überzeugte,
gibt es für sie nur ein Ziel: „Keine
Frage, wir wollen unbedingt gewinnen“, betont
GW-Coach Jochen Osterloh. Allerdings, fügt
er hinzu, „habe ich im Moment so meine Zweifel,
ob uns das auch gelingt“. Denn die bisher
gezeigten Leistungen in der Halle seien überwiegend
dürftig gewesen, gesteht er. Ursache dafür
ist, „dass mir einige gute Hallenspieler
aus beruflichen oder verletzungsbedingten Gründen
nicht zur Verfügung stehen“, bedauert
Osterloh. Folglich müssen Akteure auflaufen,
„die nicht gerade prädestiniert sind
für die Halle“.
Dennoch glaubt er, dass sein Team dazu in der
Lage ist, den Titel – es wäre der vierte
für GW – zu holen. Voraussetzung ist,
„dass wir uns erheblich steigern und nicht
überheblich auftreten“, fordert Osterloh.
Zugleich wünscht er sich gute Referees. „Das
ist der wichtigste Aspekt in solch einem Turnier.
Die Schiris dürfen sich nicht nur an der
Mittellinie aufhalten, sondern sie müssen
sich bewegen und von Beginn an konsequent alle
Härten unterbinden, damit die Emotionen erst
gar nicht hochkochen“, sagt Osterloh. Zudem
plädiert er für eine Regeländerung:
„Das Reinkloppen an der Bande und das Grätschen
sollten generell unterbunden werden. Erst wenn
diese Dinge abgepfiffen werden, gibt es in der
Halle auch wieder technisch guten Fußball
zu sehen.“
Titeltipp: „Kann ich nichts zu sagen, da
ich die anderen Teams zu wenig kenne.“

Marko Kaiser, TSV Edemissen
Wir gewinnen den PAZ-Cup, weil…
„…wir uns bereits in der Vorbereitung
auf der Hexentreppe im Herzberg auf dieses Highlight
vorbereitet haben.“
(Na
also, das ist mal eine Aussage, willkommen zur
Rückrunde !!!)
Aufstellung:
Kiontke - Kaiser - Jung - Sobert - Neumann - Wöhler
- Ziehme - Fahmy - Demir - Schendera
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Hallenturnier TSV Marathon Peine
Hallenturnier |
06.01.2007 |
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Sieger beim TSV Marathon
Peine
Endspiel
TSV Marathon Peine - TSV Eintracht Edemissen 0:2
Das mit Abstand sehenswerteste Spiel
beim Turnier des TSV Marathon für Herrenfußballteams
war die letzte Begegung des Tages zwischen den
Favoriten Eintracht Edemissen und TSV Marathon
Peine. Im Endspiel zeigten die Bezirksligamannschaften
sehr viel Tempo, die Techniker beider Teams setzten
ihre Zeichen, es gab überragende Torwartparaden
und auch eine gewisse Portion Härte kam ins
Spiel, ohne dass es unfair wurde. Der Sieger TSV
Eintracht Edemissen (250 Euro Preisgeld) hatte
schließlich gegen die Gastgeber (150 Euro)
durch Tore von Waldemar Fink und von Ugur Demis
das glücklichere Ende.
Dabei hatte es in den vorausgegangenen Gruppenspielen
nicht nach einem Durchmarsch des Teams von Trainer
Christian Gleich ausgesehen. Gleich war mit immerhin
fünf Spielern angetreten, die am Vorabend
beim PAZ-Turnier so überragend aufgetreten
waren.
Der TSV Dungelbeck war im entscheidenden Gruppenspiel
nahe daran, im direkten Aufeinandertreffen den
Favoriten aus dem Rennen zu werfen. Erst ganz
spät konnte der Edemisser Marko Kaiser den
Ausgleich zum 1:1 markieren, nachdem Mike Hoppe
den Kreisligisten in Führung gebracht hatte.
Dungelbecks Coach Thomas Plate war dann auch trotz
der gezeigten guten Leistungen „stinksauer.
Heute wäre eine kleine Sensation möglich
gewesen.“
In Gruppe B zog der TSV Marathon ziemlich ungefährdet
in das Endspiel ein. Lediglich gegen Viktoria
Ölsburg gab es eine Niederlage, als der Gruppensieg
schon feststand.
Viel Spannung gab es im Spiel um Platz drei. Schon
nach wenigen Minuten führte TSV Ölsburg
(50 Euro Preisgeld) mit 3:0 durch Tore von Sascha
Voges und Michael Andermark (2), ebenso schnell
glich TSV Dungelbeck durch Dennis Peter, Sascha
Mauritz und Chris Faustmann aus. Die Entscheidung
brachte dann ein Neunmeter von Michael Andermark,
der erst im Nachschuss von Ruzmir Kulovic verwandelt
werden konnte. Der fünfte Treffer von Ali
Chehadi fiel mit dem Schlusspfiff.
Ölsburgs Spieler Sascha Voges war zufrieden:
„Wir hatten heute nicht mit dem dritten
Platz gerechnet. Wichtig war auch, dass wir dank
der guten Moral immer wieder nach einem Rückstand
ins Spiel gekommen sind.“
Aufstellung:
Kiontke - Kaiser - Jung - Wöhler - Ziehme
- Demir - Fink - Sierks - Tanriverdi
Tore:
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Hallenturnier PAZ-CUP Vorrunde
Hallenturnier |
04.01.2007 |
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Gruppe
1:
Die ersten beiden Favoriten haben ihre Vorrunden-Aufgaben
erledigt: Bezirksligist SV Lengede und Bezirksoberligist
Grün-Weiß Vallstedt lösten gestern
Abend in der ersten Vorrundengruppe der Hallenfußball-Kreismeisterschaft
als erste Mannschaften die Tickets für die
Endrunde. Damit sind beide Teams am Sonntag dabei,
wenn es ab 14 Uhr in der Silberkamphalle um den
PAZ-Cup geht. Stark dabei vor allem der Auftritt
der Lengeder: „Die haben unbestritten den
besten Fußball gespielt“, lobte Vallstedts
Trainer Jochen Osterloh.
Als Lengede und Vallstedt im letzten Spiel des
Tages aufeinander trafen, waren beide Teams praktisch
schon durch, lediglich Vallstedt wäre bei
einer 0:12-Niederlage noch vom starken Kreisligisten
Rot-Weiß Groß Gleidingen abgefangen
worden. Doch anstatt sich schiedlich friedlich
zu duellieren, ging es zwischen GW und dem SVL
noch mal richtig zur Sache. Nach vielen kleinen
Nickeligkeiten gipfelte die Auseinandersetzung
erst in der Verbannung von Vallstedts Trainer
Osterloh auf die Tribüne, er hatte sich lautstark
bei Schiedsrichter Frank Gerloff beschwert. Zudem
musste GW-Angreifer Thorsten Schulz nach hartem
Einsteigen gegen Lengedes André Schnotale
für zwei Minuten vom Feld. Am Ende stand
es dann 1:1 (Tore durch Thomas Heinzel für
Vallstedt und André Grosser für Lengede)
– was dem SVL zum Gruppensieg genügte.
Sehr zur Freude von Trainer Thomas Mühl,
der einverstanden war mit dem Auftritt seiner
Mannschaft. „Wir haben relativ schnell gespielt
und uns in der Defensive clever verhalten.“
Mühl weiß aber auch: „Am Sonntag
werden die Gegner wesentlich stärker sein.“
Stärker sollten auch die Vallstedter in der
Endrunde auftreten, wenn sie dort etwas reißen
wollen. „Ich gehe auch davon aus, dass wir
uns dann besser präsentieren“, sagte
Trainer Osterloh, der gestern „die Konsequenz“
bei seinem Team vermisste. Gar nicht gut sah GW
beim 3:3 (nach 1:3-Rückstand) gegen Groß
Gleidingen aus, auch beim 2:1 gegen Falke Rosenthal
bekleckerte sich die Mannschaft nicht gerade mit
Ruhm. „Ansätze sind aber da“,
so Osterloh, der gestern noch auf einige Spieler
verzichten musste, die am Sonntag auflaufen sollen.
Zu großer Form aufgelaufen ist gestern Groß
Gleidingens Christian Jasiewicz, der mit fünf
Treffern gemeinsam mit Lengedes Timothy Olszewski
bester Torschütze des Abends war. Beinahe
hätte es für die Rot-Weißen sogar
zu Überraschung gereicht, die Enttäuschung
hielt sich am Ende aber in Grenzen. „Wir
hatten hier einen Riesenspaß“, sagte
Trainer Marco Sauer
Weniger lustig war der Abend für den MTV
Wedtlenstedt, der sich eigentlich viel vorgenommen
hatte, am Ende aber nur einen Punkt holte. „Wir
haben den Auftakt verpennt“, erklärte
Spielertrainer Karsten Blanke, „vielleicht
fehlte meiner jungen Mannschaft etwas die Erfahrung.“
RW
Groß Gleidingen – SV Lengede 1:6 SV
Falke Rosenthal – MTV Wedtlenstedt 3:1 TSV
Sonnenberg – GW Vallstedt 1:5 SV Lengede
– SV Falke Rosenthal 5:0 RW Groß Gleidingen
– GW Vallstedt 3:3 MTV Wedtlenstedt –
TSV Sonnenberg 2:2 GW Vallstedt – SV Falke
Rosenthal 2:1 TSV Sonnenberg – RW Groß
Gleidingen 2:3 MTV Wedtlenstedt – SV Lengede
0:5 RW Groß Gleidingen – SV Falke
Rosenthal 1:0 SV Lengede – TSV Sonnenberg
5:0 GW Vallstedt – MTV Wedtlenstedt 5:2
SV Falke Rosenthal – TSV Sonnenberg 3:4
MTV Wedtlenstedt – RW Groß Gleidingen
3:4 SV Lengede – GW Vallstedt 1:1
1. SV Lengede 5 4 1 0 22: 2 13
2. GW Vallstedt 5 3 2 0 16: 8 11
3. RW Groß Gleidingen 5 3 1 1 12:14 10
4. TSV Sonnenberg 5 1 1 3 9:18 4
5. SV Falke Rosenthal 5 1 0 4 7:13 3
6. MTV Wedtlenstedt 5 0 1 4 8:19 1
Gruppe
2:
Drei
starke Außenseiter und zwei schwache Favoriten
– das waren die Zutaten für eine bis
zum letzten Spiel packende zweite Vorrundengruppe
gestern Abend bei der Hallenfußball-Kreismeisterschaft.
Vor 245 zahlenden Zuschauern in der gut gefüllten
Silberkamphalle zogen am Ende der TVJ Abbensen
aus der Leistungsklasse und Blau-Weiß Schmedenstedt
aus der 1. Kreisklasse Süd verdient in die
Endrunde um den PAZ-Cup ein. In die Röhre
schauen mussten hingegen die beiden Bezirksligisten
dieser Gruppe: Der FC Pfeil Broistedt und der
TSV Wendezelle verabschiedeten sich nach schwachen
Vorstellungen vorzeitig aus dem lukrativen Turnier.
„Wir sind keine Hallenmannschaft“,
konstatierte Pfeile-Trainer Manfred Müller,
der gerne mit seinem Team in der Endrunde dabei
gewesen wäre. „Aber wir hatten es auch
nicht verdient.“ Etwas besser präsentierte
sich noch der TSV Wendezelle, doch auch für
die Mannschaft von Trainer Thomas Mainka reichte
es nicht. „Enttäuscht bin ich aber
nicht“, so der Coach, dessen Hauptaugenmerk
auf dem Abstiegskampf in der Bezirksliga liege.
„Das hat absolute Priorität.“
Immerhin hatte der TSV im letzten Spiel gegen
Broistedt noch die Chance, aus eigener Kraft in
die Finalrunde zu gelangen, jedoch verfehlte die
Mainka-Mannschaft den benötigten Sieg mit
drei Toren Unterschied beim 1:1 deutlich.
Feiern durften schließlich zwei Außenseiter.
Als erste Mannschaft machte der TVJ Abbensen den
Endrundeneinzug perfekt. „Das ist eine Riesensensation“,
freute sich Trainer Carsten Doliwa, der aber immerhin
das Ziel „Endrunde“ vor den Spielen
ausgegeben hatte. „Ich hatte insgeheim an
unsere Chance geglaubt.“ Und diese nutzten
die Abbensener eindrucksvoll: Mit Jens Gehlhaar
hatte der TVJ einen der beiden treffsichersten
Angreifer in seinen Reihen – er traf wie
auch Schmedenstedts Bülent Karahan viermal
–, im Tor überragte Christian Wöhrle.
Und die Abbensener können es wohl noch besser.
„Mit Nils Koch, Lars Timpe, Daniel Grote
und Manuel Jabs haben noch vier gute Hallenspieler
gefehlt“, sagte Doliwa, „am Sonntag
sind sie aber dabei.“
Wie auch Blau-Weiß Schmedenstedt. „Ich
bin sehr zufrieden“, sagte Spielertrainer
Ekrem Kocak, der mit Danny Baumgart ebenfalls
einen überragenen Schlussmann aufgeboten
hatte. „Das Erreichen der Endrunde ist ein
Riesenerfolg für unseren Verein. Ich freue
mich besonders für unsere jungen Spieler.“
Und in der Endrunde gilt für die Blau-Weißen
wie auch schon gestern: „Wir haben nichts
zu verlieren“, so Kocak.
Knapp verloren hat Kreisliga-Spitzenreiter Germania
Blumenhagen. Nach dem 4:1-Auftaktsieg gegen Broistedt
und einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung
gegen Wendezelle sah es anfangs nach einem Durchmarsch
der Germanen aus. Jedoch drehte Wendezelle das
Spiel noch zum 4:3, gegen Abbensen verloren die
Blumenhagener das entscheidende Spiel dann mit
1:2. „Wir haben uns wohl zu sicher gefühlt,“
ärgerte sich Trainer Reinhold Düsterhöf,
„bis zum 3:0 gegen Wendezelle war es in
Ordnung, danach hat uns jegliche Disziplin gefehlt.“
Schwacher Trost: Immerhin landeten die Germanen
noch vor den Bezirksligisten aus Broistedt und
Wendezelle.
Germania
Blumenhagen – FC Pfeil Broistedt 4: 1 TVJ
Abbensen – TSV Wendeburg 6: 1 BW Schmedenstedt
– TSV Wendezelle 2: 2 FC Pfeil Broistedt
– TVJ Abbensen 1: 1 Germania Blumenhagen
– TSV Wendezelle 3: 4 TSV Wendeburg –
BW Schmedenstedt 1: 5 TSV Wendezelle – TVJ
Abbensen 2: 3 BW Schmedenstedt – Germania
Blumenhagen 0: 1 TSV Wendeburg – FC Pfeil
Broistedt 0:10 Germania Blumenhagen – TVJ
Abbensen 1: 2 FC Pfeil Broistedt – BW Schmedenstedt
0: 1 TSV Wendezelle – TSV Wendeburg 2: 0
TVJ Abbensen – BW Schmedenstedt 0: 1 TSV
Wendeburg – Germania Blumenhagen 1: 3 FC
Pfeil Broistedt – TSV Wendezelle 1: 1
1. TVJ Abbensen 5 3 1 1 12: 6 10
2. BW Schmedenstedt 5 3 1 1 9: 4 10
3. Germania Blumenhagen 5 3 0 2 12: 8 9
4. TSV Wendezelle 5 2 2 1 11: 9 8
5. FC Pfeil Broistedt 5 1 2 2 13: 7 5
6. TSV Wendeburg 5 0 0 5 3:26 0
Gruppe
3:
Das
war an Spannung kaum zu überbieten: Vor dem
letzten Spiel der Gruppe 3 zitterten drei Mannschaften
um den Einzug in die Endrunde des PAZ-Cups: TSV
Marathon Peine, der VfB Peine und der TSV Bildung.
Im letzten Spiel gestern standen sich die Favoriten
VfB Peine und TSV Marathon gegenüber. Beiden
hätte ein Unentschieden gereicht, um in die
Finalrunde einzuziehen. Dann wäre Bildung
draußen gewesen. Und tatsächlich tasteten
sich beide Teams 10 Minuten lang ab, keines wollte
die Deckung entblößen und ins offene
Messer laufen.
Doch dann bekam Marathons Sefedin Hasani eine
Zweiminuten-Strafe, und Markus Reiff nutzte die
Überzahlsituation zum 1:0 für den VfB
Peine. Zwar glich Apel umgehend aus, doch in der
vorletzten Spielminute wühlte sich Martin
Bode auf der linken Angriffs-Seite durch und traf
zum 2:1 für den VfB. Marathon versuchte es
nun mit der Brechstange, aber Herfort, Mansfeld
und Schiller verfehlten mit ihren Schüssen
das Tor.
„Natürlich dürfen wir das Spiel
gegen den VfB nicht verlieren. Wir hätten
ja nur Unentschieden spielen müssen. Wir
wollten aber gewinnen. Das Weiterkommen haben
wir aber gegen Barbecke und Ilsede verpennt“,
sagte der enttäuschte Marathon-Trainer Marc
Neubauer. Beide Spiele endeten Remis. „Wir
haben da zu vorsichtig und unspektakulär
gespielt. Wenn man in die Finalrunde will, muss
man die Kleinen besiegen.“
VfB-Trainer Willi Feer war mit dem Erfolg „absolut
zufrieden“, hatte aber an der Spielweise
seiner Mannschaft noch einiges auszusetzen. „Wir
sind heute sehr schwer ins Turnier gekommen“,
sagte er in Anspielung auf die 2:3-Auftaktniederlage
gegen den TSV Bildung. „Die Mannschaft hat
sich dann gesteigert, wenn auch holprig. Am Sonntag
müssen wir auf jeden Fall mehr auf die Defensive
achten.“ Nicht nur seiner Mannschaft machte
Feer ein Kompliment, sondern auch dem TSV Bildung,
VT Union Groß Ilsede und Germania Barbecke:
„Sie haben sich prächtig geschlagen.“
Riesenjubel gab es nach der Marathon-Niederlage
bei Spielern und Fans des TSV Bildung. Die Mannschaft
war mit beherztem Offensiv-Fußball ins Turnier
gestartet, hatte sich zwar immer wieder durch
Abwehrfehler selbst in Bedrängnis gebracht,
aber am Ende das Glück des Tüchtigen
gehabt. Nur zwei Tore im Spiel gegen die PSG (6:1)
hatten gefehlt, und Bildung hätte schon vor
dem letzten Spiel den Einzug in die Finalrunde
geschafft.
Umso größer war der Stein, der Trainer
Peter Wedemeyer vom Herzen fiel. „Mit dem
Finalrunden-Einzug haben wir vorher überhaupt
nicht gerechnet. Bei unseren Niederlagen gegen
Marathon und VfB war unsere Angst größer
als das Selbstvertrauen. Wir haben es trotzdem
geschafft und sind sehr zufrieden.“
Nah an einer Überraschung war auch VT Union.
Hätte das Team in seinem letzten Spiel gegen
Barbecke gewonnen, wäre es am Sonntag dabei
gewesen. Doch die Partie endete 0:5. Trainer Markus
Puschmann: „Am Ende hat uns die Kraft gefehlt.
Wir haben gegen Barbecke viele leichte Fehler
gemacht. Aber wir können sehr zufrieden sein.“
PSG
04 Peine – TSV Marathon Peine 1:6 Germania
Barbecke – TSV Bildung Peine 2:3 VT Union
Groß Ilsede – VfB Peine 3:2 TSV Marathon
Peine – Germania Barbecke 0:0 PSG 04 Peine
– VfB Peine 1:3 TSV Bildung Peine –
VT Union Groß Ilsede 3:1 VfB Peine –
Germania Barbecke 7:2 VT Union Groß Ilsede
– PSG 04 Peine 4:3 TSV Bildung Peine –
TSV Marathon Peine 0:2 PSG 04 Peine – Germania
Barbecke 2:9 TSV Marathon Peine – VT Union
Groß Ilsede 2:2 VfB Peine – TSV Bildung
Peine 1:0 Germania Barbecke – VT Union Groß
Ilsede 6:0 TSV Bildung Peine – PSG 04 Peine
6:1 TSV Marathon Peine – VfB Peine 1:2
1. VfB Peine 5 4 0 1 15: 7 12
2. TSV Bildung Peine 5 3 0 2 12: 7 9
3. TSV Marathon Peine 5 2 2 1 11: 5 8
4. Germania Barbecke 5 2 1 2 19:12 7
5. VT Union Groß Ilsede 5 2 1 2 10:16 7
6. PSG 04 Peine 5 0 0 5 8:28 0
Gruppe
4, Freitag, 5. Januar 2007, 18.00 Uhr
Nr. 1: SV Bosporus Peine
Nr. 2: Viktoria Woltwiesche
Nr. 3: TSV Edemissen
Nr. 4: Viktoria Ölsburg
Nr. 5: TSV Clauen/Soßmar
Nr. 6: TB Bortfeld
Der
Expertentipp
Für mich ist die Sache in der Gruppe 4 eindeutig:
Der SV Bosporus und Edemissen ziehen in die Endrunde
ein. Bosporus spielt immer guten Hallenfußball
und kommt eigentlich immer in die Endrunde. Die
Mannschaft ist mein Top-Favorit, das Halbfinale
oder Finale muss drin sein. Ich glaube auch, dass
Bosporus die Gruppe gewinnt – vor Edemissen,
meiner Ex-Mannschaft. In den vergangenen Jahren
hatten wir in der Halle immer so unsere Probleme,
vielleicht läuft es mit dem neuen Trainer
ja ein bisschen besser. Beim letzten Mal hat uns
in der Endrunde ein wenig das Glück gefehlt.
Aber Edemissen ist sehr stabil, defensiv unheimlich
stark. Es ist schwer, gegen diese Mannschaft ein
Tor zu erzielen. Natürlich kann in der Halle
jede Mannschaft überraschen, ich rechne damit
heute aber nicht. Auch Viktoria Woltwiesche wird
nicht weiterkommen. Bosporus und Edemissen sind
einfach zu stark.“

Tomislav Bosnjak (43) trainierte bis zum Sommer
den TSV Edemissen und wurde beim letztjährigen
PAZ-Cup Dritter in der Endrunden-Gruppe A.
Starker
Auftritt in einer gut besetzten Gruppe
In der letzten Vorrundengruppe qualifizieren sich
gestern der TSV Edemissen und der SV Bosporus
Peine für die Endrunde
Vor 257 zahlenden Zuschauern haben sich gestern
Abend die Favoriten TSV Edemissen und SV Bosporus
Peine für die Endrunde des PAZ-Cups am Sonntag
qualifiziert. Der SV büßte dabei jedoch
einen seiner stärksten Spieler ein: Süleyman
Odabasi handelte sich in der Partie gegen Edemissen
die Rote Karte ein und wird in der Endrunde fehlen.
Die Edemissener marschierten mit einer hervorragenden
Leistung durch die Gruppe. Sie holten die optimale
Punktausbeute und blieben ohne Gegentor. „Unser
Auftreten hat mich positiv überrascht“,
freute sich Edemissens Trainer Christian Gleich
nach dem Gruppensieg. „Der TSV war eigentlich
nie eine Hallenmannschaft gewesen. Aber wir haben
mit viel Disziplin gespielt. Wir wollten ein Offensiv-Pressing
praktizieren und den Ball weit vom Tor weghalten.
Das ist uns gelungen.“
Das Spiel der beiden Favoriten gegeneinander war
die 9. Partie des Tages, und es war vom Anpfiff
an Feuer drin. Zwar hatten beide Teams die Spiele
bis dahin gewonnen und hätten sich auch ein
Unentschieden leisten können, aber beiden
war anzusehen, dass sie diese Partie gewinnen
wollten. Beinahe wäre Bosporus in Führung
gegangen, als Akkoc die Latte traf und Öztürk
den Abpraller aufs Tor drosch. Aber Edemissens
Torhüter Kiontke war mit einer Klasse-Parade
zur Stelle und wehrte den Ball ab. Nur Sekunden
später tauchte Ziehme vor dem Bosporus-Tor
auf, spielte den frei stehenden Fahmy an, der
das entscheidende Tor erzielte.
Dann hatte Odabasi seine Nerven nicht im Griff.
Für einen Rempler gegen Neumann, der dabei
auf die Bosporus-Auswechselbank flog, kassierte
er eine Zwei-Minuten-Strafe. Für das anschließende
Meckern und die Wortwahl zückte Schiri Dietmar
Reihers die Rote Karte. Das zweimalige Unterzahlspiel
(später musste auch Alparslan Urfa nach einem
Foul für zwei Minuten auf die Bank) überstand
der SV Bosporus aber ohne weiteres Gegentor.
„Die Disziplinlosigkeiten gegen Edemissen
haben mich maßlos geärgert“,
sagte Bosporus-Trainer Nick Gerull. „Die
Mannschaft hat erst nach dem Edemissen-Spiel angefangen,
Fußball zu spielen. Dann hat sie Charakter
gezeigt.“ Tatsächlich kamen die Peiner
in den folgenden beiden Spielen gegen Bortfeld
und Woltwiesche auf zusammen 16:2 Tore.
Gut präsentierte sich Viktoria Ölsburg.
Das Team startete zwar mit einer 1:2-Niederlage
gegen Bosporus, schoss bei den 3 folgenden Siegen
aber jeweils 5 Tore. „Das war O.k., wie
wir uns präsentiert haben“, freute
sich Viktoria-Spieler Michael Andermark.
PAZ-Cup, Gruppe 4
Viktoria Ölsburg – SV Bosporus Peine
1:2 TSV Clauen/Soßmar – TSV Edemissen
0:6 TB Bortfeld – Viktoria Woltwiesche 1:3
SV Bosporus Peine – TSV Clauen/Soßmar
3:0 Viktoria Ölsburg – Viktoria Woltwiesche
5:1 TSV Edemissen – TB Bortfeld 11:0 Viktoria
Woltwiesche – TSV Clauen/Soßmar 1:2
TB Bortfeld – Viktoria Ölsburg 1:5
TSV Edemissen – SV Bosporus Peine 1:0 Viktoria
Ölsburg – TSV Clauen/Soßmar 5:0
SV Bosporus Peine – TB Bortfeld 10:1 Viktoria
Woltwiesche – TSV Edemissen 0:3 TSV Clauen/Soßmar
– TB Bortfeld 4:0 TSV Edemissen –
Viktoria Ölsburg 2:0 SV Bosporus Peine –
Viktoria Woltwiesche 6:1
1. TSV Edemissen 5 5 0 0 23: 0 15
2. SV Bosporus Peine 5 4 0 1 21: 4 12
3. Viktoria Ölsburg 5 3 0 2 16: 6 9
4. TSV Clauen/Soßmar 5 2 0 3 6:15 6
5. Viktoria Woltwiesche 5 1 0 4 6:17 3
6. TB Bortfeld 5 0 0 5 3:33 0
Aufstellung:
Kiontke - Kaiser - Jung - Batt - Neumann - Wöhler
- Ziehme - Fahmy - Demir - Schendera
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Hallenturnier Salzgitter-Lebenstedt
Hallenturnier |
30.12.2006 |
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Fortuna-Cup 2006
Sporthalle „Amselstieg“, Salzgitter-Lebenstedt
Samstag, den 30.12.2006 (17:30Uhr)
Gruppe A
Eintracht Braunschweig II
TSV Edemissen
GW Vallstedt
Borussia Salzgitter
Gruppe B
Goslarer SC 08
VFL Salder
BSV Ölper
Fortuna Lebenstedt
17:43 – 17:55 Uhr Eintracht
Braunschweig II : TSV Edemissen 4:2
18:22 – 18:34 Uhr TSV Edemissen : GW Vallstedt
1:0
19:14 – 19:26 Uhr TSV Edemissen : Borussia
SZ 1:1
Halbfinale 1
Eintr. BS II - Fort. Lebenstedt 1:0
Halbfinale 2
Goslar 08 - TSV Edemissen 3:2
Finale
Eintr. BS II - Goslar 08
Aufstellung.
Kiontke - Kaiser - Thomas Erich - Thorsten Erich
- Ziehme - Fahmy - Demir - Jung - Schlüter
Tore:
Schlüter 3
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Hallenturnier Ölsburg
2. Platz beim Hallenturnier in Ölsburg |
16.12.2006 |
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SV Bosporus siegt souverän
Fußball: Beim Hallenturnier von Viktoria
Ölsburg holt TSV Edemissen 2. Platz
SV Bosporus Peine war beim „handys-mobile-Cup“
des TSV Viktoria Ölsburg das Maß aller
Dinge. In souveräner Manier mit zeitweiligem
„Zauberfußball“ absolvierte
der Bezirksligist seine Spiele.
Überragend dabei das Spiel beim 4:0 gegen
die Mannschaft von TSV Marathon Peine, die Platz
drei und 150 Euro in der Endabrechnung holte.
Marathon war am Sonnabend, trotz des gestern anstehenden
Punktspieles gegen den FSV Fuhsetal, in Bestbesetzung
aufgelaufen. Als Mannschaftsführer Hüseyin
Elma den 400-Euro-Sieger-Scheck in Empfang nahm,
hatten die wenigen Zuschauer ein von der Klasse
des SV Bosporus und von der Spannung im Kampf
um den zweiten Platz (250 Euro) lebendes Turniers
gesehen.
Im letzten der 15 Spiele hätte der Kreisligist
TSV Dungelbeck bei einem Sieg über Edemissen
sogar noch den 2. Platz errungen. Die Überraschungsmannschaft
mit einem überragenden Torwart Sascha Scheer
hatte durch herzerfrischenden Fußball für
Furore gesorgt. Als Edemissens Dennis Poersch
aus der A-Jugend aber den einzigen Treffer des
Spiels erzielt hatte, war Dungelbecks Trainer
Thomas Plate („Ich bin trotzdem stolz auf
diese junge Mannschaft“) sichtlich enttäuscht.
Der TSV Edemissen hatte mit dem Siegtreffer selber
Platz 2 erreicht. Trainer Christian Gleich war
dann auch zufrieden: „Wir haben aus unseren
Möglichkeiten das Optimale herausgeholt.
Mehr war, auch dank der Weihnachtsfeier am Vorabend,
nicht drin. Wir hatten wahrscheinlich gemeinsam
noch 12,75 Promille im Blut“
Zum überragenden Spieler wurde dabei sein
Stürmer Ugur Demir, der nach einem Strafstoßschießen
gegen die mit ebenfalls vier Turniertoren gleichauf
liegenden Süleyman Odabasi, Murat Akkoc (bei
SV Bosporus) und Jörg Heyne (SV Lengede)
einen 50-Euro-Scheck für den besten Torschützen
in Empfang nahm.
Obwohl der TSV Arminia Vöhrum „nur“
Platz sechs in der Endabrechnung einnehmen konnte,
war die Mannschaft um Trainer Karsten Stallmann
einer der Sieger des Tages. In der Mannschaft
standen sechs Spieler, die unter 19 Jahre alt
waren. Obmann Reinhard „Oje“ Bäthje
war stolz auf seine „Perspektivmannschaft“:
„Wir haben hier gelernt. Diese Spiele bringen
uns weiter.“
Die beiden Schiedsrichter Uwe Präkels (TV
Klein Ilsede) und Silvio Horge (SSV Plockhorst)
kamen mit einigen wenigen Zeitstrafen aus und
hatten die fairen Spiele stets „im Griff“.
Das Fazit von Bosporus-Obmann Turan Binbir „Wir
sind zufrieden und haben zu Beginn der Hallensaison
schon sehr gute Leistungen gesehen“, konnte
schließlich auf alle Mannschaften übertragen
werden
Viktoria-Turnier
Endrunde
Marathon
Peine – SV Lengede 2:2
Bosporus Peine – TSV Dungelbeck 3:1
Arminia Vöhrum – Eintracht Edemissen
2:4
Bosporus Peine – Marathon Peine 4:0
TSV Dungelbeck – SV Lengede 0:0
Marathon Peine – Arminia Vöhrum 6:0
SV Lengede – Eintracht Edemissen 2:2
Arminia Vöhrum – Bosporus Peine 2:4
TSV Dungelbeck – Marathon Peine 1:1
SV Lengede – Arminia Vöhrum 3:1
Eintracht Edemissen – Bosporus Peine 1:3
Arminia Vöhrum – TSV Dungelbeck 2:3
Marathon Peine – Eintracht Edemissen 3:3
Bosporus Peine – SV Lengede 2:1
TSV Dungelbeck – Eintracht Edemissen 0:1
1.
Bosporus Peine 5 5 0 0 16: 5 Tore 15 Pkt.
2. Eintracht Edemissen 5 2 2 1 11:10 Tore 8 Pkt.
3. Marathon Peine 5 1 3 1 12:10 Tore 6 Pkt.
4. SV Lengede 5 1 3 1 8: 7 Tore 6 Pkt.
5. TSV Dungelbeck 5 1 2 2 5: 7 Tore 5 Pkt.
6. Arminia Vöhrum 5 0 0 5 7:20 Tore 0 Pkt.
Endrunde:
Kiontke - Sierks - Wöhler - Gabriel - Ziehme
- Fahmy - Poersch - Demir
VORRUNDE
In der Gruppe A qualifizierten sich gestern
der TSV Edemissen, TSV Marathon Peine sowie der
TSV Arminia Vöhrum für die Endrunde,
die am morgigen Sonnabend ausgetragen wird. Heute
ab 18.15 Uhr finden in der Ilseder Stadionsporthalle
die Spiele der Gruppe B statt.
Während gestern mit dem Weiterkommen der
beiden Bezirksligisten TSV Edemissen und TSV Marathon
zu rechnen war, sorgte zumindest die junge Mannschaft
des TSV Arminia Vöhrum für eine kleine
Überraschung, in dem sie Veranstalter Viktoria
Ölsburg in der Tabelle hinter sich ließ.
„Sehr gut“, lobte Trainer Karsten
Stallmann, der insgesamt vier A-Jugendliche aufgeboten
hatte.
Kleiner Wermutstropfen am gestrigen Abend: Edemissens
Thomas Erich zog sich nach einem Sturz gegen die
Hallenwand eine tiefe Fleischwunde am Knie zu
und musste im Klinikum genäht werden.
Viktoria-Turnier, Gruppe
A
SpVgg Groß Bülten – TSV Edemissen
0:7
TSV Arminia Vöhrum – TuS Bierbergen
1:0
TSV Marathon Peine – TSV Viktoria Ölsburg
1:2
TSV Arminia Vöhrum – SpVgg Groß
Bülten 4:0
TuS Bierbergen – TSV Edemissen 1:5
SpVgg Groß Bülten – TSV Marathon
Peine 0:5
TSV Edemissen – TSV Viktoria Ölsburg
2:1
TSV Marathon Peine – TSV Arminia Vöhrum
2:2
TuS Bierbergen – SpVgg Groß Bülten
4:0
TSV Edemissen – TSV Marathon Peine 0:1
TSV Viktoria Ölsburg – TSV Arminia
Vöhrum 1:3
TSV Marathon Peine – TuS Bierbergen 2:0
SpVgg Groß Bülten – TSV Viktoria
Ölsburg 0:8
TSV Arminia Vöhrum – TSV Edemissen
1:2
TuS Bierbergen – TSV Viktoria Ölsburg
1:4
1. TSV Edemissen 5 4 0
1 16: 4 Tore 12 Pkt.
2. TSV Marathon Peine 5 3 1 1 11: 4 Tore 10 Pkt.
3. TSV Arminia Vöhrum 5 3 1 1 11: 5 Tore
10 Pkt.
4. TSV Viktoria Ölsburg 5 3 0 2 16: 7 Tore
9 Pkt.
5. TuS Bierbergen 5 1 0 4 6:12 Tore 3 Pkt.
6. SpVgg Groß Bülten 5 0 0 5 0:28 Tore
0 Pkt.
Kiontke
- Sierks - Kaiser - Thomas Erich - Ziehme - Fahmy
- Fink - Demir - Siedentop |
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17. Punktspiel
Borussia Salzgitter - TSV Eintracht
Edemissen 1:1 (1:0) |
11.12.2006 |
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Herbstmeister durch ein
Tor des A-Jugendlichen Omar Fahmy
Nach der Rückkehr zur Viererkette
verlief die Partie zu Beginn äußerst
einseitig. Borussia war druckvoll, kaum Entlastung
des TSV gegen die spielerisch starke Heimelf.
Zu wenig Zweikampfverhalten beinhaltete ein absolut
druckvolles und einseitiges Spiel mit der logischen
Konsequenz, der Führung für Borussia.
Hier legte die Heimelf zu unserem Glück nicht
nach und versuchte anschließend, durch gut
vorgetragene Konter das Spiel locker nach Hause
zu schaukeln. Nach der Umstellung in die Dreierkette
erfolgte eine höhe Frequenz im Mittelfeldspiel
mit mehr Anspielmöglichkeiten im Offensivbereich.
Zwingende Torchancen waren jedoch Mangelware.
Hier vergab eher Holewa alleinstehend für
die Heimelf die beruhigende Führung.
Verändertes Bild in Halbzeit
zwei, insbesonders nach der Einwechslung des A-Jugendlichen
Omar Fahmy, der bereits vergangene Woche dreimal
traf. Druckvoll wurde nach vorn gespielt und die
kräftemäßig nachlassende Heimelf
mußte dem hohen Anfangstempo Dribut zollen.
Trotz allem ein erstklassig vorgetragener Konter,
bei dem Borussia 4-1 Überzahl spielte und
Cetkin nicht vollenden konnte, die Entscheidung
wäre es gewesen. Fast im Gegenzug der Ausgleichstreffer,
nach Foul an Fahmy flankte Jung den fälligen
Freistoß und Fahmy vollendete. Nun die beste
Edemissener Phase. Nach Flanke von Jung köpfte
der kurzfristig einsetzbare Siedentopf alleinstehend,
TW Frei klärte hinter der Linie, aber der
insgesamt super-schwach agierende Schiedsrichter
reagierte mit "Weiterspielen". Auch
der Nachschuß von Fahmy wurde noch geklärt.
Einen weiteren Konter der Borussia, obwohl nun
nur noch mit 9 Spielern auf dem Feld, vergab wiederum
alleinstehend Holewa, der für die Entscheidung
hätte sorgen können. Im Gegenzug war
Fahmy allein vor TW Frei, der überragend
hielt.
Eine hektische und temperamentvolle
Partie, die keinen Sieger verdient hatte und insgesamt
dem TSV Eintracht Edemissen die unerwartete Herbstmeisterschaft
beschert.
Frohes Fest.
TSV
Edemissen: Kiontke – Fink (55. Fahmy), Wöhler,
Neumann, Schendera (33. Siedentop) – Sobert,
Ziehme, Kaiser, Jung, Gabriel – Demir (68.
Kunstmann).
Tore:
1:0 (06.) Ahmet Cetkin nach langem Pass
1:1 (64.) Omar Fahmy nach Freistoß Jung
Besonderheit:
Gelb/Rot: 75. Gürer; Rot: Sickert 75.
Fazit:
Herbstmeister
Der Spieltag
Viktoria
Woltwiesche–Germ. Wolfenb. 4:1
Arm. Adersheim–SV Lengede 1:2
Bor. Salzgitter –TSV Edemissen 1:1
SC Gitter –TSV Hallendorf 5:2
SV Bosporus Peine–KSV Vahdet SZ 2:1
GA Gebhardshag. –VfB Peine 0:2
TSV Marathon Peine–FC Pfeil Broistedt 2:0
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16. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - SC Gitter
5:1 (0:0) |
03.12.2006 |
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Schwer erkämpfter
Sieg - 3 Tore durch den A-Jugendlichen Omar Fahmy
Bedingt durch das Fehlen von Artan
Qollakaj (Kniescheibenbruch) und Sven Siedentop
(Rotsperre) schien der TSV Edemissen ein Sturmproblem
zu haben. Insbesonders in der 1. Halbzeit wurde
drucklos, ohne flüssige Kombinationen gegen
die tief gestaffelten Spieler des SC Gitter agiert.
Planlos ist hier noch harmlos.
Fehlpässe im Spielaufbau, ganz intensiv im
Bereich der Dreierkette, waren an der Tagesordnung.
Die beste Chance der Gäste vergab Vrbica,
der allein vor TW Kiontke den Ball zum neben ihm
postierten Stürmer spielen wollte. Kiontke
agierte schnell und verhinderte die frühe
Führung der Gäste.
Nach der Umstellung in der 2. Halbzeit auf drei
Stürmer kam mit der Einwechselung des A-Jugendlichen
Omar Fahmy mehr Schwung in das Angriffsspiel.
Seinen 1. Ballkontakt konnte der gegnerische TW
gerade noch um den Pfosten lenken. Die starken
5 Minuten reichten schließlich, um die Führung
zu erzielen. Die nun offener agierenden Gäste
liefen jetzt immer wieder in gut vorgetragene
Konter. Mit viel Übersicht agierte hier Ugur
Demir, der ein Tor selbst erzielte und drei Tore
von Omar Fahmy grandios vorbereitete, so dass
dieser nur den Fuß hinhalten musste.
TSV Edemissen: Kiontke
– Wöhler, Neumann, Schendera –
Sobert, Kaiser (65. Tanriverdi), Jung (60. Kunstmann),
Gabriel, Fink (55. Fahmy) – Ziehme, Demir.
Tore:
1:0 (58.) Nils Gabriel vollendet nach Flanke von
Jung
2:0 (72.) Omar Fahmy nach toller Vorarbeit von
Demir
3:0 (86.) Ugur Demir per Kopf nach Flanke Kunstmann
3:1 (88.) Weber nach Flanke aus dem Gewühl
heraus
4:1 (89.) Omar Fahmy nach toller Vorarbeit von
Demir
5:1 (91.) Omar Fahmy nach toller Vorarbeit von
Demir
Besonderheit:
Keine
Fazit:
Gewonnen .....
Der Spieltag
Germ.
Wolfenb.–FSV Fuhsetal 2:1
KSV Vahdet SZ –Viktoria Woltwiesche ausg.
SV Lengede –SV Bosporus Peine 1:0
TSV Edemissen –SC Gitter 5:1
TSV Hallendorf –FC Pfeil Broistedt 2:4
TSV Marathon Peine–Arm. Adersheim 3:2
VfB Peine –Bor. Salzgitter 2:1
VfL Salder –GA Gebhardshag. 0:0
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15. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - TSV Hallendorf
3:0 (0:0) |
26.11.2006 |
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Teuer erkaufter Sieg /
Artan Qollakaj mit Kniescheibenbruch, heute OP
Eine durchwachsene Leistung reichte
am Ende für den sechsten Heimsieg des TSV
Edemissen. „Die erste Halbzeit war insgesamt
eine der schwächeren Saisonleistungen.
Dabei hatte Edemissen über weite Strecken
mehr Spielanteile, konnte sich aber aufgrund „des
tief stehenden Gegners“ kaum zwingende Torchancen
erarbeiten. Das mit Abwehrpressing auflaufende
Bollwerk der Hallendorfer war kaum zu überwinden.
Ein schöner Kopfballtreffer von Qollakaj
wurde wegen Abseitsstellung aberkannt, aber ansonsten
lief auf beiden Seiten wenig zusammen.
,Dann hatte die Gleich-Elf sogar
Glück: Hallendorf wäre in der 58. Minute
beinahe in Führung gegangen, aber der mit
bislang zwölf Saisontoren erfolgreiche Steven
Elschner vergab freistehend.
Besser machte es wenig später Edemissens
Thorsten Ziehme. Nachdem der erneut starke Mittelfeldakteur
im Strafraum zu Fall gebracht worden war, verwandelte
er selbst den fälligen Strafstoß zum
wichtigen 1:0.
Fast im Gegenzug der Ausgleich.
Peters schießt einen Freistoß aus
20m an den Edemissener Pfosten und Severovic vergibt
den zurückprallenden Kopfball aus 3m freistehend.
„Danach machte Hallendorf auf“, sagte
Gleich, dessen Mannschaft fortan geschickt konterte.
Zwei schnelle Gegenangriffe schlossen Ugur Demir
und Marko Kaiser zum letztlich gerechten Sieg
ab.
Kuriosum: Der zuvor ausgewechselte
Sven Siedentop sah in der 75. Minute die Rote
Karte, nachdem er den Linienrichter von der Bank
aus „für eine klare Fehlentscheidung“
(Gleich) kritisiert hatte.
TSV Edemissen: Kiontke
– Neumann, Wöhler, Schendera –
Sobert, Kaiser, Ziehme, Gabriel (55. Demir), Jung
(75. Kunstmann) – Qollakaj, Siedentop (72.
Fink).
Tore: 1:0 Ziehme (70., Foulelfmeter), 2:0 Demir
(85.), 3:0 Kaiser (88.).
Tore:
1:0 (70.) Thorsten Ziehme per Foulelfmeter
2:0 (85.) Ugur Demir nach schönem Pass von
Kaiser
3:0 (88.) Marko Kaiser mit schönem Flachschuß
nach Vorlage Ziehme
Besonderheit:
Rot: S. Siedentop (72.). / A. Qollakaj
mit Kniescheibenbruch
Fazit:
Teuer erkaufter Sieg

Platzverweis von der Auswechselbank: Sven Siedentop
Der
Spieltag
SV
Lengede –Viktoria Woltwiesche 4:2
Germ. Wolfenb.–GA Gebhardshag. 1:4
Arm. Adersheim–FC Pfeil Broistedt 1:1
KSV Vahdet SZ –FSV Fuhsetal ausg.
TSV Edemissen –TSV Hallendorf 3:0
TSV Marathon Peine–SV Bosporus Peine 2:3
VfB Peine –SC Gitter 3:1
VfL Salder –Bor. Salzgitter 1:3
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14. Punktspiel
Pfeil Broistedt - TSV Eintracht Edemissen
1:3 (0:2) |
19.11.2006 |
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Top-Leistung gegen starke Pfeile
Der TSV Edemissen hat in der Fußball-Bezirksliga
3 seine Tabellenführung eindrucksvoll behauptet:
Das Kreisduell beim FC Pfeil Broistedt entschieden
die Mannen von Trainer Christian Gleich mit 3:1
für sich und führen weiter mit zwei
Punkten vor dem ebenfalls siegreichen SV Lengede.
Heimpleite für die Pfeile, von großer
Verärgerung war bei FC-Trainer Manfred Müller
dennoch nichts zu spüren. „Bosporus
hat in der vergangenen Woche 80 Prozent schlechter
gespielt als Edemissen“, stellte der Coach
fest und ist sich daher sicher: „Der TSV
wird Meister.“ Trainer Christian Gleich
verfüge über die am ausgeglichensten
besetzte Mannschaft, so Müller, „ohne
Schwachstellen“.
Den Weg zum Sieg ebneten die Edemissener bereits
in der Anfangsphase – in Person von Thorsten
Ziehme. Zweimal zog der Mittelfeldmann von der
linken Seite in den Strafraum der Pfeile, ließ
dabei den völlig indisponierten André
Nimz, der bereits nach 35 Minuten raus musste,
stehen und schloss erfolgreich ab (6., 12.). „Wenn
Edemissen so schnell in Führung geht, dann
kann die in dieser Klasse keiner schlagen“,
glaubt Müller, dessen Mannschaft anschließend
dennoch besser ins Spiel kam.
„Broistedt hatte zwei Superchancen“,
beschrieb Gästetrainer Gleich, der sich bei
seinem „überragenden“ Torwart
Sven Kiontke und Marko Kaiser, der auf der Linie
gerettet hatte, bedankte, dass die Führung
auch zur Pause noch Bestand hatte. Mit dem 3:0
nach dem Seitenwechsel machte der Tabellenführer
dann alles klar, Ugur Demir ließ Pfeile-Schlussmann
Benjamin Rath, der auch schon beim 0:2 eine unglückliche
Figur gemacht hatte, nicht gut aussehen (57.).
„Ihm fehlt noch die Spielpraxis“,
nahm Trainer Müller seinen Keeper in Schutz,
„da muss er jetzt durch.“
Das 1:3 der Broistedter durch Kunz fünf
Minuten vor Schluss kam schließlich zu spät,
um den Spiel noch eine Wende zu geben. Zwar drängten
die Hausherren nach dem Platzverweis für
Edemissens Sven Sobert (85., Gelb-Rot) noch mal
nach vorne, ein Treffer gelang aber nicht mehr.
„Wir sind am Ende ganz schön geschwommen“,
sagte Christian Gleich, der dann erleichtert war,
als der Schlusspfiff ertönte. Überbewerten
wollte der Übungsleiter den wichtigen Sieg
aber nicht. „Es hätte auch andersherum
ausgehen können.“
FC Pfeil Broistedt: Rath – Kühn –
Thiel (65. Bucklisch), Brandes – Nimz (15
Wiegleb), C. Kraune, Spissak, H. Kraune, Sgubisch
– Aydogan (80. Kersten), Kunz.
TSV Edemissen:
Kiontke – Neumann, Schendera, Wöhler
– Sobert, Ziehme, Gabriel (65. Fink), Jung,
Kaiser – Qollakaj (72. Kunstmann), Demir
(61. Siedentop).
Tore:
0:1 (06.) Thorsten Ziehme aus 16 m nach schönem
Doppelpass mit Demir,
0:2 (12.) Thorsten Ziehme aus 18 m nach schönem
Doppelpass mit Qollakaj
0:3 (57) Ugur Demir per Konter nach Vorlage Gabriel
1:3 (85.) Kunz nutzt TW-Abstoß und Mißverständnis
v. Neumann u. Kiontke
Besonderheit:
Gelb-Rot: S. Sobert (85.)
Fazit:
Gute Leistung gegen starke Broistedter
Elf
Thorsten "Toto" Ziehme war überragend
„Die Stimmung ist super“
Vor gut einem Monat sah die Fußballwelt
für den TSV Edemissen trotz des guten Starts
in der Fußball-Bezirksliga gar nicht so
gut aus. Mit 1:3 verlor die Mannschaft am 15.
Oktober das Spitzenspiel beim SV Lengede und rutschte
auf Rang drei ab. Nun, vier Wochen später,
scheint aber wieder alles im Lot. Das 3:1 gestern
beim FC Pfeil Broistedt war der vierte TSV-Sieg
in Serie, mit zwei Zählern Vorsprung steht
das Team an der Spitze.
„Die Stimmung ist super“, freut sich
Kapitän Stefan Wöhler, der jedoch jegliche
Aufstiegsambitionen von sich und seiner Mannschaft
wegwischt. „Über dieses Thema haben
wir noch gar nicht gesprochen.“ Das Team
genieße jeden Augenblick an der Tabellenspitze,
so Wöhler, „die Saison ist aber noch
jung“. Druck mache sich die Mannschaft auf
jeden Fall keinen. „Wir stellen uns nicht
hin und sagen, dass wir aufsteigen werden.“
Die Edemissener wollen lieber Taten sprechen lassen
– so wie gestern in Broistedt. „Der
Sieg war auf jeden Fall verdient“, so der
24-jährige Spielführer, „Broistedt
hat aber gut dagegengehalten.“
Der
Spieltag
SV
Bosp.Peine - FC Arm. Adersheim -ausfall-
V.Woltwiesche - Marathon Peine 1:3
FSV Fuhsetal - SV Lengede 0:7
GA Gebhardshag. -KSV Vahdet SZ 0 4:1
Bor. Salzgitter - BV Germ. Wolfenb. 5:2
SC Gitter - VfL Salder 1:1
TSV Hallendorf - VfB Peine 1:1
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13. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - VFL Salder
4:1 (2:0) |
05.11.2006 |
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Sieg bedeutet erneute Tabellenführung
„Das Ergebnis täuscht
ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg,
im Prinzip wäre hier ein Unentschieden gerechter
gewesen“, relativierte Edemissens Trainer
Christian Gleich den Erfolg seiner Mannschaft
gegen den Tabellenzehnten. Schließlich sei
der VfL Salder über weite Strecken druckvoll
und aggressiv aufgetreten und habe im zweiten
Durchgang die große Chance zum zwischenzeitlichen
Ausgleichstreffer gehabt. Yesilova scheiterte
jedoch am glänzend parierenden TSV-Keeper
Sven Kiontke (70.). „Andernfalls hätten
wir uns nicht beschweren dürfen. Spielentscheidend
war dann das Tor zum 3:1 wenige Minuten später“,
betonte Gleich. Verantwortlich für den dritten
Treffer war TSV-Spieler Artan Qollakaj, der in
dieser Partie den Unterschied ausmachte. Drei
Mal traf der Stürmer, erhöhte damit
sein Torekonto auf mittlerweile 11 Treffer und
verhalf seiner Mannschaft zum Sprung an die Tabellenspitze.
In Halbzeit 1 überlegen geführtes Spiel
mit gut vorgetragenen Kontern der Gäste und
einer Vielzahl an hochkarätigen Chancen auf
beiden Seiten. Nach der souveränen Halbzeitführung
kam Salder druckvoll, lauffreudig und effizient
aus der Kabine. Der verdiente Anschlußtreffer
führte zu weiteren guten Einschussmöglichkeiten.
Erst nach dem Konter zum 3:1 kam Ruhe ins Spiel.
Unauffällig, aber äußerst effektiv,
wirkte Thorsten Ziehme, der drei Tore vorbereitete.
TSV Edemissen: Kiontke
– Schendera, Neumann, Batt – Ziehme,
Sobert, Kaiser, Jung (64. Fink), Gabriel (56.
Wöhler) – Siedentop (60 Demir), Qollakaj.
Tore:
1:0 (07.) Artan Qollakaj per Kopf nach Ecke von
Ziehme
2:0 (23.) Sven Siedentop nach einem Fehlpaß
der Gäste
2:1 (48.) Erich Ott nach schöner Vorarbeit
des agilen Yesilova
3:1 (77.) Artan Qollakaj nach tollem Solo von
Ziehme
4:1 (80.) Artan Qollakaj per Kopf nach Ecke Ziehme
Besonderheit:
Keine
Fazit:
Schwache Leistung in Halbzeit
zwei, konditionelle Mängel ???
Der
Spieltag
Viktoria
Woltwiesche–SV Bosporus Peine 0:2
Bor. Salzgitter –SV Lengede 1:0
FSV Fuhsetal –Arm. Adersheim 1:2
GA Gebhardshag. –TSV Marathon Peine 1:2
TSV Edemissen –VfL Salder 4:1
TSV Hallendorf –Germ. Wolfenb. 3:0
VfB Peine –FC Pfeil Broistedt 3:1
Kommentar
von Suleyman Odabasi, Stürmer des SV Bosporus:„Wir
werden Meister“
20 Punkte aus
den letzten acht Partien sind ein Beleg für
die starke Form des SV Bosporus Peine, der in
Fußball-Bezirksliga 3 nach dem 2:0-Auswärtssieg
gegen Viktoria Woltwiesche mittlerweile den 2.
Platz belegt. Eng mit der Erfolgsserie verbunden
wird häufig der Name des zu Saisonbeginn
vom TSV Hohenhameln zum SV Bosporus gewechselten
Stürmers Süleyman Odabasi.
„Zurzeit passt einfach alles“, freut
sich der 26-Jährige, „ich bin hier
in Mannschaft und Umfeld sehr gut angekommen.“
In Woltwiesche sollte sich die Zufriedenheit Odabasis
einmal mehr auszahlen. Mit seinem Tor zum 2:0
steuerte er einen wichtigen Teil zum Auswärtssieg
bei. „Die drei Punkte haben wir absolut
verdient eingefahren, spielerisch müssen
wir allerdings noch etwas zulegen.“
Auf die Frage welches Saisonziel er mit dem SV
Bosporus verfolge, antwortet der mit nun 7 Toren
erfolgreiche Stürmer überzeugt:
„Wir werden Meister. Im Prinzip können
wir uns nur selber
schlagen.“
Die Meisterschaft wäre auch in punkto persönlicher
Zielsetzung interessant für Odabasi: „Bezirksoberliga
würde ich gerne wieder spielen.“ Wie
schnell der einstige Regionalligaspieler der Sportfreunde
Ricklingen und Landesligakicker des TSV Hohenhameln
sein Ziel erreicht und ob gar ein Wechsel zur
Winterpause in ein höher spielendes Team
ansteht, bleibt abzuwarten: „Einen Wechsel
mache ich vom Jobangebot abhängig. Höchstwahrscheinlich
werde ich die Saison beim SV Bosporus aber zu
Ende spielen.“ |
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12. Punktspiel
BV Germania Wolfenbüttel - TSV
Eintracht Edemissen 0:6 (0:2) |
29.10.2006 |
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Überzeugender Sieg
in Wolfenbüttel
Trotz der kurzfristigen Ausfälle
der Abwehrspieler Stefan Wöhler und Waldemar
Fink überzeugte die Mannschaft in Wolfenbüttel
und gewann hochverdient. „Mein Team zeigte
die beste Offensivleistung der gesamten Saison“,
lobte Edemissens Trainer Christian Gleich, der
nicht zuletzt von der Anzahl der geschossenen
Tore, sondern vielmehr vom Auftreten seiner Schützlinge
begeistert war. „Wir haben von Beginn an
Druck ausgeübt, viel kombiniert und der Germania
im gesamten Match zwei Chancen ermöglicht.
So stelle ich mir das vor.“
Bereits im ersten Durchgang hätten wir höher
als 2:0 führen müssen, aber beste Einschussmöglichkeiten
wurden nicht genutzt. Druckvoll, mit vielen schönen
Kombinationen über die Außenbereiche
des Mittelfeldes mit den überragend agierenden
Ziehme und Kaiser, wurden beste Möglichkeiten
herausgespielt. Nach der Entscheidung in Halbzeit
2 war für 15 Minuten völlige Unordnung
im Defensivverhalten und Egoismus gefragt, die
Mannschaft fing sich jedoch wieder. Eine deutliche
Resultatsverbesserung wurde hier vergeben.
TSV Edemissen:
Kiontke – Schendera, Neumann (65. Alic),
Batt – Ziehme, Sobert (67. Tanriverdi),
Kaiser, Jung, Gabriel – Qollakaj (60. Siedentop),
Demir.
Tore:
0:1 10. Artan Qollakaj nach toller Vorarbeit von
Kaiser
0:2 43. Artan Qollakaj mit starkem Schuß
aus 16m, Zuspiel Schendera
0:3 54. Andre Jung vollendet Vorlage von Kaiser
0:4 62. Joachim Neumann per Kopf nach Ecke Jung
0:5 65. Sven Sobert per Kopf nach Ecke Ziehme
0:6 70. Sven Siedentop per Kopf nach Kopfballvorlage
von Kaiser
Besonderheit:
Keine
Fazit:
Stark verbessert und die Trainingsvorgaben effektiv
umgesetzt
Der
Spieltag
Germ.
Wolfenb.–TSV Edemissen 0:6
Arm. Adersheim–GA Gebhardshag. 1:1
FC Pfeil Broistedt–Viktoria Woltwiesche
0:4
KSV Vahdet SZ –TSV Hallendorf 3:0
TSV Marathon Peine–Bor. Salzgitter 0:4
SV Bosporus Peine–FSV Fuhsetal 5:1
VfL Salder –VfB Peine ausg.
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11. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - KSV Vahdet
Salzgitter 3:0 (1:0) |
22.10.2006 |
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Pflichtsieg
Kompliment an die Gäste,
ein sehr faires Team. Zum Spiel läßt
sich nicht viel berichten. Mittelfeldgeplänkel
gegen insgesamt schwache Gäste, aber die
Heimelf konnte die eigenen Vorgaben auch nicht
effizient umsetzen. Beste Aktion in Halbzeit 1
die herausragende Vorarbeit von Kaiser zum 1:0,
ansonsten Leerlauf ohne Ende und viel Stückwerk.
Bei besserer Chancenausbeute hätten die Gäste
in den letzten 10 Minuten der 1. Halbzeit noch
den Ausgleich erzielen können. In Halbzeit
2 keine großere Besserung in Sicht. Die
konditionell stark abbauenden Gäste verblieben
ohne echte Torchance, der TSV war insgesamt zu
drucklos, um sich aus dem Spiel heraus echte Torchancen
herauszuspielen.
TSV Edemissen: Kiontke
– Wöhler, Neumann, Schendera, Ziehme
– Jung (ab. 65. Tanriverdi), Gabriel (46.
Batt), Kaiser (ab. 75. Fink), Sobert– Qollakaj,
Siedentop
Tore:
1:0 14. Artan Qollakaj nach herllichem
Solo von Kaiser
2:0 70. Joachim Neumann per Kopf nach Ecke Tanriverdi
3:0 85. Waldemar Fink nach Konter über Ziehme
Besonderheit:
Keine
Fazit:
3 Punkte.
Nicht schön, aber erfolgreich: Dem TSV Edemissen
(links Sven Sobert) reichte eine durchschnittliche
Leistung zum 3:0-Sieg gegen Vahdet Salzgitter.
Der
Spieltag
Bor.
Salzgitter –Arm. Adersheim 2:0
FSV Fuhsetal –Viktoria Woltwiesche 3:7
GA Gebhardshag. –SV Bosporus Peine 1:1
SC Gitter –TSV Marathon Peine 0:1
TSV Edemissen –KSV Vahdet SZ 3:0
TSV Hallendorf –SV Lengede 0:3
VfB Peine –Germ. Wolfenb. 2:1
VfL Salder –FC Pfeil Broistedt 2:4
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10. Punktspiel
SV Lengede - TSV Eintracht Edemissen
3:1 (1:1) |
15.10.2006 |
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Verdienter Sieg: Dank einer starken
zweiten Hälfte gewann der SV Lengede das
Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga 3 gegen
den TSV Edemissen mit 3:1 Toren und untermauerte
seine Spitzenposition.
Viele hatten im Vorfeld der Spitzenpartie ein
remis erwartet, doch daraus wurde nichts –
sehr zum Leidwesen des TSV Edemissen. „Unser
Spiel lief gut. Edemissen hat in der zweiten Hälfte
keine Torchance mehr gehabt“, freute sich
Lengedes Trainer Thomas Mühl, dessen Mannschaft
die Tabellenführung ausbaute. „Zu bemängeln
gibt es nur, dass wir die Entscheidung nicht früher
herbeigeführt haben.“ Das Spiel wurde
nach Mühls Auffassung aber nicht im Angriff
gewonnen. „Unsere starke Defensivleistung
war der Schlüssel zum Sieg.“
Vor der Pause deutete noch nichts auf den klaren
Lengeder Erfolg hin. Trotz der schnellen Führung
durch Nico Nödler, bei dem Edemissens Torhüter
Sven Kiontke keine gute Figur machte, konnten
sich die Gastgeber keine großen Vorteile
erarbeiten. Edemissen kämpfte sich ins Spiel
und Joachim Neumann (17.) ließ nach einer
Ecke von André Jung seine Kopfballstärke
aufblitzen. Die Platzherren nahmen die Warnung
nicht ernst. Neun Minuten später die gleiche
Situation: Ecke Jung, Kopfball Neumann –
der Ausgleich. Kurz vor dem Wechsel vergab Lengedes
Timothy Olszewski aus elf Metern freistehend,
den Nachschuss setzte André Schnotale über
den Kasten.
Nach Wiederbeginn erneut die schnelle Lengeder
Führung. Nachdem Olszewski (47.) mit einem
Heber an Kiontke gescheitert war, ließ er
den Edemissener Torhüter sieben Minuten später
mit der gleichen Aktion ins Leere laufen –
2:1. Nach dem erneuten Rückstand lief bei
den Gästen nicht mehr viel zusammen. Der
TSV war nicht in der Lage, die sehr sicher agierende
Lengeder Abwehr in Verlegenheit zu bringen. „Lengede
war nach der Pause in allen Mannschaftsteilen
stärker als wir. Der Tabellenführer
hat uns die Grenzen aufgezeigt“, lobte TSV-Trainer
Christian Gleich die Gastgeber.
Zunächst stand den Edemissenern aber noch
das Glück und die Abschlussschwäche
der Platzherren zur Seite. Schnotale (62., 75.)
und André Grosser (68., 72.) verfehlten
völlig freistehend das Tor oder scheiterten
am immer stärker werdenden Kiontke, der seinen
Fehler aus der ersten Hälfte mehrfach wiedergutmachte.
Drei Minuten vor dem Abpfiff war er aber machtlos:
Schnotale markierte aus der Drehung den dritten
Lengeder Treffer.
Edemissens Trainer Gleich bescheinigte den Lengedern
„einen hochverdienten Sieg“: Nach
einer ausgeglichenen ersten Hälfte habe seine
Mannschaft nach dem erneuten Rückstand eine
Menge Torchancen zugelassen. „Mit Olszewski
und Schnotale hatten die Gastgeber die überragenden
Leute in ihren Reihen.“ In der gezeigten
Form sind die Lengeder für Gleich „der
erste Anwärter auf die Bezirksoberliga“.
SV Lengede: Militschenko – Heyne, Benjamin
Korner, Sebastian Korner, Nödler –
Tietze, Grosser (82. Puchalowitz), Mühl (89.
Duwe), Gordon – Schnotale, Olszewski (90.
Plewka).
TSV Edemissen: Kiontke –
Schendera, Wöhler, Neumann, Fink (28. Ziehme)
– Kaiser (65. Siedentop), Sobert, Batt (78.
Gabriel), Jung – Qollakaj, Demir.
Tore:
1:0 07. Nödler per Aufsetzer aus 18m nach
schlechter Abwehr einer Ecke
1:1 28. Joachim Neumann per Kopf nach Ecke Jung
2:1 54. Olszewski nutzt Unaufmerksamkeit nach
einem Einwurf im Mittelfeld
3:1 87. Schnotale nach Konter aus der Drehung
Besonderheit:
Keine
Fazit:
Die erste Punktspielniederlage hatte sich bereits
in den letzten Wochen angebahnt, 6 Punkte bis
zum Abstiegsplatz, 4 Punkte bis zum Aufstiegsplatz
= Quo Vadis
Reaktionen
Marko Kaiser (TSV Edemissen):
„Ein verdienter Lengeder Sieg. Die Gastgeber
waren uns in allen Belangen überlegen. Wir
haben alle nicht gut gespielt, keiner von uns
hat Normalform erreicht.“
Maik Schendera (TSV Edemissen):
„Bei uns hat nicht viel geklappt. Das frühe
Gegentor war für unser Spiel nicht förderlich.
Lengede wollte den Sieg viel mehr als wir und
das hat man deutlich gemerkt. Wir konnten uns
kaum eine Torchance erspielen und deshalb hat
Lengede auch verdient gewonnen.“
André Jung (TSV Edemissen):
„Unsere erste Hälfte war bis auf die
ersten zehn Minuten in Ordnung. Nach der Pause
hatten wir den Lengedern dann nicht mehr viel
entgegenzusetzen. Wir haben uns keine Chance mehr
erspielt. Im Endeffekt können wir froh sein,
nur 1:3 verloren zu haben.“
Jörg Heyne (SV Lengede):
„Es war ein verdienter Sieg. Unser größtes
Problem bleibt, dass wir viel zu viele Chancen
brauchen, um ein Tor zu erzielen. Gott sei Dank
reicht es aber so auch immer noch. Wir haben nicht
viel zugelassen und deshalb ist Edemissen nicht
zur Entfaltung gekommen.“
Adrian Mühl (Kapitän SV Lengede):
„Wir haben gut gespielt und uns viele Torchancen
erarbeitet, Edemissen dagegen nur eine. In der
ersten Hälfte haben wir nach dem Führungstor
nicht energisch genug nachgesetzt. Das 3:1 hätte
früher fallen müssen, aber es lief heute
schon besser als gegen Vallstedt – das gibt
Hoffnung für die Zukunft.“
Timothy Olszewski (SV Lengede):
„Wir haben das Spitzenspiel gewonnen und
deshalb bin ich sehr zufrieden. Anhand der Chancen
in der zweiten Hälfte war der Sieg auch verdient.
Mit unseren Kontern hätten wir die Begegnung
nach der Pause früher entscheiden müssen.“

Sein Tor reichte nicht: Joachim Neumann (rechts,
gegen André Schnotale) traf für Edemissen.

Der Eindruck täuscht: Lengedes Matthias Tietze
sitzt in dieser Szene zwar am Boden, war am Ende
mit dem SVL aber obenauf.

Ugur Demir im Zweikampf
Die
STARTAUFSTELLUNG
Der
Spieltag
Viktoria
Woltwiesche–GA Gebhardshag. 3:2
Germ. Wolfenb.–VfL Salder 3:1
Arm. Adersheim–SC Gitter 2:0
FC Pfeil Broistedt–FSV Fuhsetal 3:0
KSV Vahdet SZ –VfB Peine 1:6
TSV Marathon Peine–TSV Hallendorf 3:2
SV Bosporus Peine–Bor. Salzgitter 2:0
SV Lengede –TSV Edemissen 3:1
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9. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - GA Gebhardshagen
1:1 (1:1) |
10.10.2006 |
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4 Unentschieden in Folge
bringt keinen weiter....
Für den TSV Edemissen waren
die Gäste der erwartet schwere Gegner: „Gebhardshagen
war ultraschwierig zu spielen, sie präsentierten
sich zweikampfstark und druckvoll“, beschrieb
TSV-Coach Christian Gleich. Torchancen blieben
Mangelware, wobei es für Edemissen viel versprechend
begann. Alex Batt brachte sein Team nach Vorlage
von André Jung in Führung. „Doch
leider haben wir es versäumt, in der Folgezeit
nachzulegen“, was Gebhardshagen nur wenig
später zum Ausgleich durch Spielertrainer
Siegfried Kuschel nutzte. Mit Wiederbeginn entledigte
sich Edemissen schließlich dem Druck der
Gäste, kam jedoch nur zu einer Möglichkeit
im zweiten Abschnitt. Sven Siedentop zögerte
allerdings zu lange.
Dahin ist für die Edemissener vorerst auch
die Tabellenführung, was dem TSV-Übungsleiter
keine Sorgen bereitet: „Einzig das Unentschieden
ärgert mich.“
TSV Edemissen: Kiontke
– Kunstmann (46. Demir), Neumann, Wöhler,
Ziehme (14. Fink), Jung, Batt, Sobert, Schendera
– Qollakaj, Siedentop.
Tore:
1:0 (14.) Alexander Batt nach Konter und schönem
Pass von Jung
1:1 (28.) Kuschel köpft einen Freistoß
ein
Besonderheit:
Keine
Gelb/Rot (89). Wöhler
Schwere Schulterverletzung des zuletzt stärksten
Edemisseners Thorsten Ziehme (14.)
Fazit:
Das Herausspielen von Torchancen, Zweikampfverhalten
und Torabschluß sind verbesserungswürdig
Der
Spieltag
Germ.
Wolfenb.–SV Bosporus Peine 2:5
KSV Vahdet SZ –Arm. Adersheim 2:3
SC Gitter –FC Pfeil Broistedt 0:2
SV Lengede –TSV Marathon Peine 1:1
TSV Edemissen –GA Gebhardshag. 1:1
TSV Hallendorf –Bor. Salzgitter 0:4
VfB Peine –FSV Fuhsetal 4:2
VfL Salder –Viktoria Woltwiesche 2:1
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5. Runde Bezirkspokal
TSV Eintracht Edemissen - TuSpo Petershütte
3:3 (1:3)n.E. 4:6 |
04.10.2006 |
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"Elfmeterschießen
ist nicht gerade unser Ding"
Fußball-Bezirkspokal: TSV Edemissen scheitert
im Viertelfinale an Petershütte
Eine gelungene Vorstellung zeigte der TSV Edemissen
im Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals
gegen den Bezirksoberligisten TuSpo Petershütte.
Vor eigenem Publikum musste sich die Gleich-Elf
erst nach Elfmeterschießen geschlagen geben.
TSV Edemissen – TuSpo Petershütte
4:6 n. E. (3:3, 1:3).
"Elfmeterschießen ist nicht gerade
unser Ding", lautete die kurze aber prägnante
Analyse von TSV-Trainer Christian Gleich. Bereits
im Härke- und Gemeindepokal war seine Truppe
im Elfmeterschießen gescheitert. Und auch
diesmal versagten den Platzherren nach einer klasse
Partie über 90 Minuten die Nerven: Lediglich
Qollakaj brachte den Ball im Tor unter. Ziehme,
Batt und Demir scheiterten.
Unglücklich, denn über die gesamte
Spielzeit war kein Klassenunterschied zwischen
beiden Teams zu erkennen. Edemissen bestimmte
sogar die Anfangsphase – Demir und Siedentop
vergaben allerdings Chancen. Mitte der ersten
Halbzeit kamen dann auch die Gäste ins Spiel
und gingen nach 35 Minuten in Führung. Im
Gegenzug war es Siedentop, der ausglich. Der starke
Torsten Ziehme hatte gekonnt Vorarbeit geleistet.
Kurz vor der Pause dann der Schock. Durch zwei
schnelle Konter überraschten die Gäste
die TSV-Abwehr und gingen mit einer 3:1-Führung
in die Kabine. Die Hausherren zeigten sich nach
dem Seitenwechsel wenig beeindruckt. Sie dominierten
TuSpo jetzt und erspielten sich hochkarätige
Möglichkeiten. Nach 73. Minuten war es wiederum
Siedentop, der von einer schönen Vorarbeit
von Ziehme profitierte und den Anschlusstreffer
erzielte. Nur vier Minute später trug sich
Siedentop zum dritten Mal in die Torschützenliste
ein. Demir hatte uneigennützig vorgelegt.
"Mit der Niederlage können wir leben",
sagte Gleich. "Wir haben Moral gezeigt und
uns den Ausgleich in der zweiten Hälfte ganz
stark erkämpft", lobte er. Dieses Spiel
werde sich positiv auf den Ligaalltag auswirken.
TSV: Kiontke –
Fink (68. Kunstmann), Schendera, Wöhler,
Ziehme, Sobert (78. Alic), Siedentop, Gabriel
(46. Batt), Jung, Demir, Qollakaj.
Tore:
0:1 (35.) Oleyniczak
1:1 (36.) Sven Siedentop nach überragender
Vorarbeit von Ziehme
1:2 (40.) Mike Drechsel nach Flanke Oleyniczak
1:3 (43.) Steinbrück
2:3 (73.) Sven Siedentop nach Flanke Ziehme
3:3 (78.) Sven Siedentop nach Flanke Demir
Fazit:
Riesenmoral
und läuferische Topleistung in Halbzeit 2
gegen Spitzenteam der Bezirksoberliga
Anm. d. Verf.:.: Das heisst
WEITER und nicht weidddddddeer. |
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8. Punktspiel
FC Arminia Adersheim - TSV Eintracht
Edemissen 0:0 (0:0) |
25.09.2006 |
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Das mittlerweile 24.
Spiel in dieser Saison, erneute Nullnummer
Mit Sportplatz hatte die Betonwüste
von Adersheim nichts zu tun. Der Platz war so
schmal wie die Kabinen. Adersheim begann druckvoll
und brachte Torgefahr in den ersten 10 Spielminuten
durch Einwürfe, die von der Seitenauslinie
bis vor das Tor geworfen wurden. Im Verlaufe der
1. Halbzeit viele Fehlpässe, bedingt durch
starken Wind und die Platzverhältnisse. Beste
Einschußmöglichkeiten vergaben Gabriel
alleinstehend aus 5m und Schendera, der nur den
Pfosten traf. In Halbzeit 2 Spiel auf das Tor
der Heimelf. Kaiser vergibt aus 8m freistehend,
Qollakaj zweimal aus 5m. Torchancen in den letzten
10 Minuten im Minutentakt. Siedentop zweimal allein
vor dem gegn. TW und ein Kopfball in der Nachsapielzeit
von Neumann wird noch von einem Feldspieler von
der Linie geschlagen. Krönun war das klare
Foul an Ziehme, als der nicht immer souverän
agierende Schiedsrichter nicht auf den Elfmeterpunkt
zeigte (76.).
„Wir haben einfach das Tor
nicht getroffen“, haderte TSV-Coach Christian
Gleich mit der Chancenverwertung seines Teams
beim FC Arminia Adersheim.
„Nach dem Spielverlauf hätten wir klar
gewinnen müssen“, betonte Gleich, dessen
Team nach der zweiten Nullnummer in Folge Gelegenheit
haben wird, die Chancenverwertung zu trainieren.
Schließlich sind die Kicker des bislang
ungeschlagenen Tabellenführers in der kommenden
Woche spielfrei.
TSV Edemissen: Kiontke
– Wöhler, Neumann, Fink (82. KUnstmann),
Ziehme – Schendera, Jung, Gabriel (70. Siedentop),
Kaiser – Qollakaj, Demir.
Tore: Fehlanzeige
Besonderheit:
Keine
Fazit:
Die Chancenverwertung war schlecht, die Bedingungen
katastrophal. Allerdings müssen in Adersheim
andere Mannschaften erst einmal gewinnen.
Der
Spieltag
Vikt.
Woltwiesche–SC Gitter 0:0
Arm. Adersheim–TSV Edemissen 0:0
Pfeil Broistedt–GA Gebhardshag. 1:0
FSV Fuhsetal –Bor. Salzgitter 0:8
KSV Vahdet SZ –Germ. Wolfenb. 3:0
Marathon Peine –VfB Peine 1:0
SV Bosporus–TSV Hallendorf 3:0
VfL Salder –SV Lengede 0:2
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4. Runde Bezirkspokal
TSV Wendezelle - TSV Eintracht Edemissen
0:2 (0:2) |
06.09.2006 |
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Derby-Sieg
Der TSV Edemissen sorgt weiter
für Furore im Fußball-Bezirkspokal.
Gestern siegte die Elf 3:0 im Kreisderby beim
TSV Wendezelle.
"Es hätte 8:8 ausgehen können",
stellte Edemissens Coach angesichts der zahlreichen
Einschussmöglichkeiten beider Teams fest.
Beide Trainer nutzten das Match, um ihren Ergänzungsspielern
Spielpraxis zu verschaffen und wollten angeschlagene
Stammkräfte schonen. So waren Abstimmungsprobleme
unvermeidbar.
Edemissen, der Tabellenführer der Bezirksliga
3, überspielte dies allerdings vor allem
in der ersten Halbzeit ganz ordentlich. Doch so
wie Marcel Sachse (23.) verzog auch Henrik Kükemück
(48.) in aussichtsreicher Situation. "Wir
haben uns gut verkauft und wer weiß, wie
das Spiel läuft, wenn wir das 1:2 schaffen",
spekulierte Wendezelles Coach Thomas Mainka. Denn
nach der Pause tat Edemissen zu wenig. Doch selbst
einen Strafstoß (64.) wussten die Wendezeller
nicht zu nutzen: Markus Bottke jagte das Leder
übers Tor.
Es haben sehr viele junge Leute
bei uns gespielt, deshalb bin ich trotz der Niederlage
ganz zufrieden mit der Leistung“, sagte
Wendezelles Trainer Thomas Mainka. Beide Trainer
waren sich einig, dass der Sieg etwas zu hoch
ausgefallen ist. „Wir haben gegen eine ganz
starke Mannschaft 4 bis 5 sehr gute Torchancen
herausgespielt – allerdings keine hineinbekommen“,
berichtete Mainka. So köpfte Sachse über
das Edemissener Tor, nachdem Torhüter Kiontke
einen Freistoß von Sommer abprallen ließ
(8.). Dann schoss Sachse aus 9 Metern am Tor vorbei
(23.). Die Gäste hatten auch Chancen –
und sie nutzten sie. Erst köpfte Qollakaj
eine Sobert-Flanke ins Netz (36.), dann nutzte
Siedentop eine schöne Flanke von Jung zum
0:2 (40.).
In der zweiten Halbzeit machte Wendezelle mehr
Druck, traf aber trotz bester Chancen nicht. Kükemück
bugsierte zweimal den Ball aus Nahdistanz über
das Tor, und Bottke schoss einen Elfmeter (63.)
nach Foul an Kükemück ebenfalls drüber.
Auch Edemissens Siedentop schoss wenige Meter
vor dem Tor über die Latte (66.). Dann erzielte
Gabriel nach einem Konter, das 0:3 (67.).
TSV Edemissen: Kiontke
– Ziehme, Kunstmann (32. Fink), Schendera,
Neumann, Sobert (45. Sierks), Gabriel, Kaiser,
Siedentop, Jung, Qollakaj (75. Tanriverdi).
TSV
Wendezelle: Meyn – Schwalm, Weissbeck (63.
Michael Mainka), Rautmann (16. Lemke), René
Ahlers, Sachse, Sommer, Bottke (75. Robin Ahlers),
Jäger, Arican, Kükemück
Tore:
0:1 36. Artan Qollakaj
köpft schöne Flanke von Sobert ein
0:2 40. Sven Siedentop nach schöner Kombination
über Sobert und Fl. Jung
0:3 67. Nils Gabriel nach gutem Konter und überragender
Vorlage von Schendera
Besonderheit:
Keine
Fazit:
Das Spiel der vergebenen Torchancen, "üben........"

Durch Freund und Feind hindurch: Edemissens Siedentop
(Nr. 9) kann dem Ball nur nachschauen, auch Qollakaj
(Nr. 11) und Wendezelles Schwalm (Nr. 2) kommen
nicht dran.
Startaufstellung
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7. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - SV Bosporus
Peine 0:0 (0:0) |
17.09.2006 |
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Bosporus stark, aber zum
Sieg reicht es nicht
Nach dem Spiel waren sich beide
Trainer einig: Das Unentschieden kann aus Edemissener
Sicht als glücklich bezeichnet werden. Den
Hauptgrund dafür sah Bosporus-Coach Nick
Gerull im Chancenplus seiner Mannschaft: „Wir
hatten drei richtig gute Einschussmöglichkeiten,
Edemissen im gesamten Match keine.“
Erstmals gefährlich für TSV-Keeper Sven
Kiontke wurde es in der neunten Minute beim Torschuss
von Yasin Öztürk, doch Edemissens Schlussmann
lenkte den Ball an den Pfosten. Nur wenige Minuten
später erwies sich Kiontke erneut als großer
Rückhalt seines Teams, indem er eine Eins-gegen-Eins
Situation mit SV-Stürmer Süleyman Odabasi
für sich entscheiden konnte (19.). „Bosporus
war in der Anfangsphase klar besser, die Führung
zu diesem Zeitpunkt wäre verdient gewesen“,
stellte Edemissens Trainer Christian Gleich fest,
dessen Team im weiteren Spielverlauf vom Gelb/Rot
des Bosporus-Akteurs Burak Acun (23.) profitierte.
„Fortan haben wir dominiert, allerdings
fehlte die nötige Durchschlagskraft in der
Offensive.“ Und als Edemissens Torsten Ziehme
ebenfalls wegen einer Ampelkarte vorzeitig duschen
ging (58.), war der Vorteil der Überzahlsituation
dahin. Die Konsequenz: Kurz vor Schluss ergaben
sich für Bosporus noch zwei Konterchancen,
doch Süleyman Odabasi (84.) und Hikmet Koc
(87.) scheiterten. „Schade“, bedauerte
SV-Coach Gerull, „wir hätten durchaus
gewinnen können, meine Mannschaft hat eine
sehr gute Leistung abgeliefert.“
TSV Eintracht Edemissen:
Kiontke – Fink, Neumann, Wöhler (65.
Kunstmann), Ziehme – Kaiser, Gabriel (78.
Sierks), Siedentop, Jung – Demir (60. Schendera),
Qollakaj
SV Bosporus Peine: Bork – Schabelski, Aslan,
Elma – Kocgün, Acun, Türk, Capan
(46. Jastrzebski), Odabasi – Öztürk
(30. Bel-Aiech, 80. Koc), Akkoc.
Tore:
Fehlanzeige
Besonderheit:
Gelb/Rot Acun (Bosporus)23. und Gelb/Rot Ziehme,
58.
Fazit:
Auch schlechte Tage können zum Punkt reichen;
weiterhin ungeschlagen und Jeder kann wirklich
Jeden besiegen
Ohne
Kommentar
(Zitat N. Gerull, Trainer Bosporus Peine, nach
dem Spiel)
"Wenn das der Tabellenführer war, lach
ich mich tot"

Bosporus-Stürmer Murat Akkoc zupft Edemissens
Waldemar Fink am Trikot, Marco Kaiser (von links)
schaut zu. Die Teams trennten sich am Ende torlos

Auf und davon: Edemissens Thorsten Ziehme zieht
am Gegenspieler vorbei. Im Derby gegen Bosporus
wird der TSV in der Defensive gefordert sein.
Startaufstellung

Der Spieltag
TSV
Hallendorf : Vikt.Woltwiesche 1 : 2
TSV Edemissen : Bosporus PE 0 : 0
VfB Peine : Arm.Adersheim 2 : 2
VfL Salder : Marathon PE 5 : 0
Germ.Wolfenbüttel : SV Lengede 2 : 0
Bor.Salzgitter : Gebhardshagen 2 : 2
SC Gitter : FSV Fuhsetal 0 : 8
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6. Punktspiel
Viktoria Woltwiesche - TSV Eintracht
Edemissen 1:2 (0:1) |
10.09.2006 |
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Knapper Sieg bei starker Woltwiescher
Elf
Eine für die Zuschauer nicht
unbedingt ansehnliche Partie boten beide Mannschaften.
Von taktischem Verhalten geprägt und mit
viel Disziplin umgesetzt, ließen die Viererketten
kaum Chancen der gegenerischen Mannschaft zu.
Nach der schnellen Führung für den TSV
ergaben sich kaum Torchancen auf beiden Seiten.
Edemissen war in der 1. Halbzeit leicht feldüberlegen,
zwingendes hatte jedoch auf beiden Seiten Seltenheitswert.
Nach dem in der 2. Halbzeit Woltwiesche druckvoller
spielte und Spielertrainer Matthias Steinert in
das Mittelfeld aufrückte, kam mehr Offensivdruck,
Torchancen waren jedoch immer noch selten. Einzige
Chance der Heimelf, als Neumann ausrutschte und
Bruns allein auf den glänzend parierenden
Kiontke zulief. Nach dem Ausgleich jubelten die
Woltwiescher wohl ein wenig zu lange, sodaß
der Kopfballtreffer von Qollakaj die Spielentscheidung
darstellte.
TSV Edemissen:
Kiontke – Wöhler, Neumann, Fink, Ziehme
– Sobert, Siedentop (ab. 62. Schendera),
Gabriel (ab. 82. Sierks), Jung (ab 73. Kunstmann)
– Demir, Qollakaj .
Tore:
0:1 07. Artan Qollakaj
mit 16m Schuß nach schöner Vorlage
von Demir
1:1 75. Sascha Kratzert per Elfmeter nach Foul
von Neumann an Bruns
1:2 76. Artan Qollakaj mit herrlichem Kopfball
nach maßgerechter Flanke von Kunstmann
Besonderheit:
Keine
Fazit:
In der Ruhe liegt die Kraft.
Startaufstellung
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3. Runde Bezirkspokal
TSV Eintracht Edemissen - TUS Neudorf
5:1 (3:1) |
06.09.2006 |
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Auch schlechte Spiele
werden gewonnen
5:1, das hört sich nach
einer klaren Angelegenheit für dieI: Herren
an. War es aber nicht: „Das Ergebnis täuscht“,
Neudorf wurde unter Wert geschlagen.“ Der
Coach hatte „eines der schlechteren Spiele
von Edemissen“ gesehen, der Gastgeber fand
nur schwer ins Spiel und hatte Glück, dass
die Neudorfer fahrlässig mit ihren Chancen
umgingen. Schon nach 10 Minuten hätte Neudorf
durch zwei Chancen von Mennecke führen müssen.
Das rächte sich für den Gast, Edemissen
schlug zu – vornehmlich nach Standards.
Überragend dabei der Treffer von Thorsten
Ziehme: „Ein Freistoß aus 45 Metern.
Alle sind vorbeigesprungen, der Torwart auch“,
beschrieb Gleich.
Nach dem Seitenwechsel spielten sich drei Edemissener
in den Vordergrund: Keeper Sven Kiontke vereitelte
weitere Großchancen der Gäste, der
eingewechselte Kim-Oliver Ebeling aus der Reservemannschaft
legte zweimal auf, Sven Siedentop vollstreckte
jeweils. „Im Endeffekt war Neudorf im Defensivbereich
zu dünn, überzeugte jedoch durch guten
Kombinationsfussball im Offensivspiel", resümierte
der TSV-Trainer.
Restlos
bedient war Platendorfs Trainer Frank Huneke nach
dem Auftritt seiner Mannschaft gestern Abend.
"Wir haben absolut keine Einstellung gefunden.
Drei krasse Abwehrfehler und wir liegen 0:3 hinten",
schimpfte der Coach. Damit meinte er die drei
Kopfballtore der Hausherren (7., 15., 22.). "Nach
einer halben Stunde ist praktisch alles gelaufen
gewesen." Sandro Mennecke brachte den TuS
in der 35. Minute noch einmal heran, als er einen
Abpraller einlochte. Das war es dann aber auch
schon. Obwohl die Platendorfer in der zweiten
Hälfte besser spielten und drückten,
blieben sie ohne Torerfolg. Im Gegenteil: Zwei
Konter der Gastgeber (72., 85.) sorgten für
die deutliche Niederlage. (BS-Zeitung)
TSV
Edemissen: Kiontke – Wöhler, Neumann,
Fink, Kunstmann (ab.62. Sierks) - Ziehme (ab.
75. Krüger), Sobert, Siedentop, Gabriel (ab
65. Ebeling)– Demir, Qollakaj .
Tore:
1:0 12. Artan Qollakaj
mit der Schulter nach Freistoß von Ziehme
2:0 25. Thorsten Ziehme mit Freistoß aus
25m, weil der TW von Artan Qollakaj, der am Ball
vorbeiläuft, irritiert wird
3:0 27. Ugur Demir nach schöner Vorarbeit
von Qollakaj
3:1 28. Sandro Mennecke im Nachschuß nach
einer Ecke
4:1 75. Sven Siedentop nach schönem Querpaß
von Ebeling
5:1 86. Sven Siedentop per Kopf nach Traumflanke
von Ebeling
Besonderheit:
Keine
Fazit:
In Halbzeit 1 endlich eine gute
Chancenverwertung, die Laufintensität und
das taktische Verhalten in den gesamten 90 Minuten
insgesamt zu wenig |
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5. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - FSV Fuhsetal
7:0 (3:0) |
03.09.2006 |
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Überzeugende Leistung gegen
Fuhsetal
Starker Beginn mit druckvollem
Spiel gegen die Gäste aus Fuhsetal. Torchancen
im 3 Minuten -Takt. Durch die schnelle Führung
verflachte das Spiel und Fuhsetal wurde stärker.
Bei entsprechenden Kontermöglichkeiten wurden
die Bälle immer wieder schnell in die Spitze
gespielt, die beste Einschußmöglichkeit
verpasste Miri für die Gäste, der an
einer scharfen Hereingabe vorbeirutschte. Ansonsten
waren Torchancen Mangelware für Fuhsetal.
In der 2. Halbzeit versuchten die Gästen
durch Pressing und mit drei Spitzen gegen die
Viererkette zu agieren. Nach dem 4:0 war das Spiel
jedoch gelaufen und bei besserer Chancenverwertung
wäre ein noch höherer Sieg möglich
gewesen.
TSV Edemissen:
Kiontke – Wöhler, Neumann, Fink (ab.
62. Kunstmann), Ziehme – Sobert (ab 78.
Sierks), Siedentop (ab 62. Thorsten Erich), Gabriel,
Jung – Demir, Qollakaj .
Tore:
1:0 08. Joachim Neumann
per Kopf nach Freistoß von Jung
2:0 17. Andre Jung mit direkt verwandeltem Freistoß
3:0 41. Nils Gabriel alleinstehnd nach herrlicher
Kombination über Siedentop und Jung
4:0 65. Thorsten Ziehme per Hacke nach Querpass
von Demir
5:0 68. Ugur Demir nach einem Konter und Zuspiel
von Qollakaj
6:0 76. Ugur Demir nach herrlichem Alleingang
von Qollakaj
7:0 83. Artan Qollakaj aus 16m nach Zuspiel von
Ziehme
Besonderheit:
Gelb/Rot für Kerkeni (Fuhsetal) 76. Minute
Fazit:
Endlich die notwendige Konzentration über
90 Minuten bewiesen....
Startaufstellung
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4. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - TSV Marathon
Peine 3:0 (3:0) |
31.08.2006 |
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Topleistung gegen enttäuschende
Marathon-Elf
Nur wenig Freude hatte der TSV Marathon Peine
gestern an dem Wiedersehen mit seinem Ex-Coach:
Denn Christian Gleich feierte mit seiner neuen
Elf, dem TSV Edemissen, einen hoch verdienten
3:0-Erfolg. Dieser brachte obendrein die Tabellenführung
in der Fußball-Bezirksliga.
TSV Edemissen – TSV Marathon Peine. Kurz
vor der Halbzeit ließ er seinem Zorn freien
Lauf. „Wir machen uns hier lächerlich“,
schrie Marathon-Akteur Lars Schiller. Doch der
lautstarke Versuch, seine Teamkollegen aufzurütteln,
kam viel zu spät. Denn zu diesem Zeitpunkt
lag der Gastgeber durch Treffer von Ugur Demir
(9., 41.) und Nils Gabriel (22.) bereits mit 3:0
vorn, dominierte zudem die Begegnung eindeutig.
Grund: „Wir haben den Edemissenern viel
zu viele Freiräume gelassen und überhaupt
keine Zweikämpfe angenommen“, schimpfte
Marathon-Coach Marc Neubauer.
In der Tat, seine Mannschaft war den Hausherren
in den ersten 45 Minuten in allen Belangen unterlegen.
„Wir haben uns ergeben“, konstatierte
Neubauer. Hinzu kam auch noch ein wenig Pech,
„schließlich war der erste Gegentreffer
klar Abseits – das hat jeder gesehen“.
Als Ausrede für die schwache Vorstellung
der Gäste wollte Neubauer dies indes nicht
gelten lassen. „Wir haben alles falsch gemacht,
was falsch zu machen ist. Selbst die Viertelstunde
in der Pause war zu kurz, um alle Defizite anzusprechen“,
monierte er, „mit Bezirksliga-Fußball
hatte dies nichts zu tun.“
Wesentlich erfreuter hingegen war sein Gegenüber.
„Dass wir zur Halbzeit so klar führen,
hätte ich in meinen kühnsten Träumen
nicht erwartet“, gestand Edemissens Trainer
Christian Gleich, dessen Team vor allem durch
eine hervorragende Raumaufteilung und geschicktes
Verschieben überzeugte, den Gästen kaum
ein Durchkommen gestattete. Folglich wurde Keeper
Sven Kiontke kaum geprüft – erstmals
ernstlich eingreifen musste er in der 79. Minute.
„Weil die Mannschaft das Konzept super umgesetzt
hat“, lobte Gleich.
Doch trotz aller Zufriedenheit gab es auch Kritik.
Anlass war die Chancenverwertung in Durchgang
zwei: Denn Artan Qollakaj (48., 53.), Sven Siedentop
(56.) und Demir (60.) hätten die Partie binnen
weniger Minuten für Marathon zum Debakel
werden lassen können, doch alle scheiterten
sie jeweils freistehend vor Keeper Tolga Colakoglu
am selbigen. „Da fehlt noch die Cleverness“,
konstatierte Gleich. Dies war auch in den letzten
zehn Minuten zu sehen, als sich Edemissen noch
einige erstklassige Einschussgelegenheiten boten,
aber keine genutzt wurde.
Zwar erarbeitete sich der Gast in der Schlussphase
ebenfalls noch zwei Möglichkeiten, „aber
nur weil Edemissen ein, zwei Gänge zurückgeschaltet
hat. Das war unser Glück, sonst hätten
wir eine richtige Reise bekommen“, erklärte
Neubauer, dessen Mannschaft sich im zweiten Abschnitt
zwar bemühte, vieles blieb jedoch Stückwerk
und dem Zufall überlassen – ein echtes
Aufbäumen gab es nicht.
Peter Konrad, PAZ
TSV Edemissen:
Kiontke – Wöhler, Neumann, Fink, Ziehme
– Sobert, Siedentop (76. Kaub), Gabriel
(63. Erich), Jung – Demir, Qollakaj (60.
Kunstmann).
Besonders beeindruckende
Leistung: Ziehme, Gabriel, Demir
Marathon Peine: Colakoglu
– Herfort (39. Hasani), Lorenz, Kobsch –
Staats, Schiller, Stencel (65. Akyapi), Jelidi
(40. Rohnert), Mansfeld – Öztürk.
Tore:
1:0 09. Ugur Demir
per Heber nach schönem Pass von Ziehme
2:0 24. Nils Gabriel mit tollem Schuß aus
22 m nach Querpass von Jung
3:0 41. Ugur Demir wieder mit Heber über
den herauslaufenden Colakoglu nach Paß von
Siedentop
Besonderheit:
Chancenverwertung 2. Halbzeit war Katasprophe
!!!
Fazit:
Auf den einzelnen Positionen war Marathon wohl
doch nicht, wie angekündigt, im Vergleich
mit Edemissen mehr als gleichwertig besetzt, sprich
besser besetzt

Artan Qollakaj im Zweikampf mit Marathon`s Lars
Lorenz
Startaufstellung
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3. Punktspiel
SV GA Gebhardshagen - TSV Eintracht
Edemissen 0:1 (0:1) |
28.08.2006 |
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Wichtiger Auswärtssieg
trotz Personalmisere
Beide Mannschaften gingen stark
ersatzgeschwächt in die Partie. In der 1.
Halbzeit begann GA druckvoll, ohne jedoch zwingende
Torchancen zu erspielen. Im Verlaufe des Spieles
wurde der TSV besser und hatte durch Jung alleinstehend
und Qollakaj, dessen Schuß TW Bornemann
überragend parierte, beste Einschußmöglichkeiten.
Nach einer Standardsituation anschl. der erhoffte
Führungstreffer. In Halbzeit 2 wurde GA immer
offensiver. Zwingende Torchancen waren hier jedoch
Mangelware. Einzig gute Aktion bei einem Freistoß,
als Kiontke klären konnte. Die teilweise
zu hektisch vorgetragenen Angriffe von GA Gebhardshagen
verpufften immer wieder an der gut postierten
Viererkette. In den letzten 20 Minuten 3 hundertprozentige
Torchancen für den TSV, als nacheinander
Fink, Siedentop und Qollakaj allein auf TW Bornemann
zuliefen und das Runde nicht in das Eckige bekamen.
Fazit: Abwehrkette stark verbessert,
Torabschluß......
TSV
Eintracht Edemissen: Kiontke – Fink, Neumann,
Wöhler, Kunstmann (ab. 36. Ziehme)- Kaiser,
Gabriel (ab. 68. Thosten Erich), Jung, Siedentop
- Demir (ab. 76. Sohn), Qollakaj.
Tore:
0:1 27. Artan Qollakaj im Nachschuß nach
einer Ecke, Neumann hatte zuvor den Ball an die
Latte geköpft
Besonderheit: Der
ansonsten souveräne Schiedsrichter zeigte
M. Kaiser zunächst Gelb/Rot. Nach dem Spiel
offerierte er, er habe wegen angebl. Nachtretens
"Rot" gezeigt. Selbst der gegnerische
Spieler bestritt ein Nachtreten von Kaiser.
Nicht überzeugend, Herr Ebeling.

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2. Runde Bezirkspokal
TSV Eintracht Edemissen - TUS Müden/Diekhorst
2:1 (0:1) |
23.08.2006 |
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Sieg in den letzten 7
Minuten
TUS Müden war in Halbzeit
1 die bessere Mannschaft. Druckvoll, lauf- und
zweikampfstark, mit guten Pressingaktionen , war
das Team im Gegensatz zum vorhergehenden Freundschaftsspiel
nicht wiederzuerkennen. Obwohl die einzige echte
Torchance in der 1. Halbzeit von Müden zum
Führungstreffer genutzt wurde, sprang mehr
nicht heraus. In der 2. Halbzeit schwanden bei
den Gästen die Kraftreserven, die Mannschaftsfahrt
in der letzten Woche auf Mallorca hat wohl die
Laufintensität eingeschränkt, so daß
der TSV immer besser ins Spiel kam. Zwingende
Torchancen ergaben sich jedoch nur aus Standardsituationen,
die kurz vor Schluß zum glücklichen
Sieg genutzt wurden. Eine gute Partie bot Thomas
Erich.
Fazit: Kaum Torchancen erspielt
gegen eine starke Müdener Mannschaft
TSV Eintracht Edemissen: Kiontke
– Fink (ab. 46. Demir), Neumann, Wöhler,
Kunstmann (ab. 72. Heise)- Thomas Erich, Kaiser,
Gabriel (ab. 46. Jung)- Siedentop, Qollakaj.
Tore:
0:1 24. Döring nach schön vorgetragenen
Konter
1:1 84. Artan Qollakaj im Nachschuß nach
Freistoß aus abseitsverdächtiger Position
2:1 87. Artan Qollakaj per Kopf nach Freistoß
Jung |
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2. Punktspiel
TSV Eintracht Edemissen - Borussia Salzgitter
2:0 (1:0) |
20.08.2006 |
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Unnötiger Zittersieg
Gerade einmal drei Minuten waren
gespielt, als der alleine auf das Tor zulaufende
Borusse Martin Cholewa für die Führung
seiner Mannschaft hätte sorgen können,
doch TSV-Schlussmann Sven Kiontke entschied das
Eins-gegen-Eins-Duell für sich und bewahrte
die Platzherren damit vor einem frühen Rückstand.
In der Folgezeit kam der TSV besser ins Spiel
und dominierte die erste Halbzeit. Echte Torchancen
für die Gäste waren nicht vorhanden.
Beste Einschußmöglichkeiten vergaben
zweimal Siedentop sowie Demir. Nicht unbedingt
überraschend, aber ohne ein eigenes Tor erzielt
zu haben, die Halbzeitführung nach dem Eigentor
von Schmidtheisler. In Halbzeit zwei im Mittelfeldbereich
klar dominierende Gäste, die ihr Überzahlspiel
infolge der gut aufgebauten Viererkette vom TSV
nutzten. Echte Einschußmöglichkeiten
gab es jedoch für die Borussia nicht. Beste
Konterchancen von Demir und zweimal Qollakaj wurden
wieder einmal nicht genutzt, so dass man lange
zittern mußte, bis der letztlich verdiente
Sieg unter Dach und Fach war.
Fazit: Ballorientiertes Verteidigen
beim TSV mit erheblichen Mängeln, insgesamt
aber verdienter Sieg.
TSV Eintracht Edemissen: Kiontke
– Fink, Neumann, Wöhler, Kunstmann
(ab. 46. Batt)- Schendera, Sobert, Kaiser, Jung-
Demir (ab. 73. Gabriel), Siedentop (46. Qollakaj).
Tore:
1:0 37. Schmidtheisler per Eigentor nach Pressschlag
mit Demir
2:0 89. Artan Qollakaj erobert den Ball vom herausstürzenden
TW Frei und schiebt ins leere Tor ein
Andre Jung mit dem überragenden
Gästeakteur Sebastian Ulrich
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Härke-Pokal
Germania Blumenhagen - TSV Eintracht
Edemissen 0:0 (4:2)n.Elfmeterschiessen |
17.08.2006 |
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Deutliche Parallelen
zum Gemeindepokal
Blumenhagen begann stark und hatte
bereits nach 5. Minuten per Ecke eine gute Kopfballchance
von Tschapke. Anschließend dominierte aber
nur noch eine Mannschaft. Beste Möglichkeiten
für den TSV vergaben jedoch Fink, Demir,
Siedentop und Schendera. In der 2. Halbzeit gelang
den Blumenhagenern bei zwei drei gut vorgetragenen
Kontern erstklassige Einschußmöglichkeiten,
jeweils in Person von Patrick Tschapke. Auf Edemissener
Seite vergaben Siedentop, Demir und Jung beste
Möglichkeiten. So kam es, wie es kommen mußte,
das Elfmeterschiessen. Die besseren Schützen
wie auch im Gemeindepokal waren auf Blumenhagener
Seite, bei denen auch TW Görke auf der Linie
stark agierte.
Torschützen Blumenhagen: Welege,
Marks, Bellinskies, Düsterhöf.
Torschützen Edemissen: Gabriel, Kaiser, Schendera
und Neumann vergaben.
Fazit: Mängel im Torabschluß,
ähnlich dem 1. Punktspiel, ermöglichten
die Niederlage. Ein 12:4 Chancenverhältnis
muß zum Sieg reichen.
Germania Blumenhagen: Görke
– Feldt, Buddrus, Welge, Bellinskies, Zimbalist,
Berendt, Marks, Schacht, Düsterhöf,
Tschapke. Eingewechselt: T. Meyer, C. Meyer.
TSV Edemissen: Kiontke –
Kunstmann, Wöhler, Neumann, Fink, Schendera,
Tanriverdi, Kaiser, Jung, Siedentop, Demir, Gabriel,
Sobert, Thomas Erich.
Waldemar Fink im Zweikampf
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1. Punktspiel
SC Gitter - TSV Eintracht Edemissen 3:3
(2:2) |
13.08.2006 |
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Starke Vorstellung, nur
die Torchancen nicht genutzt
„Wir haben zwei Punkte verschenkt“,
weil beim SC Gitter eine Vielzahl an Chancen nicht
genutzt wurden. Guter Auftakt, druckvolles Spiel
mit reichlich Torchancen. Nach schöner Flanke
von Demir (02.Minute) köpft Siedentop alleinstehend
den Ball an den Pfosten. Nächste Chance und
Auftakt nach Maß. Fink setzt sich allein
durch, den Querpaß läßt Batt
durchlaufen und Demir vollendet. Weiter druckvolles
Spiel und Fink vollendet einen Alleingang zum
2:0. Im Gegenzug die erste Ecke des Gegners, Konfusion
im Abwehrzentrum und aus dem Gewühl heraus
der völlig überraschende Anschlußtreffer.
Gitter wurde nun von Engelsdorf angetrieben immer
besser, zwingende Torchancen waren jedoch nicht
vorhanden. Ein schnell ausgeführter, direkter
Freistoß ermöglicht den völlig
unnötigen Ausgleich.
2. Halbzeit Spiel auf ein Tor und
zwar das der Gitteraner. Lediglich bei Ecken war
die Heimelf gefährlich. Beste Torchancen
von Kaiser, Sobert, Demir und Jung wurden nicht
genutzt. Dann der langersehnte Führungstreffer
nach schöner Aktion von Demir. Prompt fällt
im Gegenzug, 2 Minuten vor Schluß der Partie,
nach einem unnötigen Ballverlust von S. Wöhler
und einem anschl. Foul des Torschützen nach
einem Einwurf der Ausgleich. In der 91. Minute
dann noch einmal die Möglichkeit, das Spiel
zu gewinnen, aber Neumann scheitert mit Kopfball
und Kaiser im Nachschuß am TW der Heimelf.
TSV Eintracht Edemissen: Kiontke
– Fink, Neumann, Wöhler, Schendera-
Batt (72. Kunstmann), Sobert, Kaiser, Jung- Demir,
Siedentop (53. Gabriel).
Tore:
0:1 03. Ugur Demir vollendet nach Querpass von
Fink
0:2 18. Waldemar Fink vollendet nach Alleingang
und anschl. Torschuß von Demir
1:2 19. Erdmanski nach einer Ecke aus dem Gewühl
heraus
2:2 40. Kahlefeld vollendet Freistoß, als
TW Kiontke noch die Mauer stellt
2:3 86. Ugur Demir mit tollem Schlenzer aus 18
m und schöner Vorlage von Sobert
3:3 88. Erdmanski nach Einwurf mit Sonntagsschuß
aus 22 m
Besonderheiten: Gelb/Rot: 89. Sobert.
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Härke-Pokal
TB Bortfeld - TSV Eintracht Edemissen
1:3 (0:1) |
09.08.2006 |
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Tore: 0:1 Torsten Ziehme (Foulelfmeter,
42.); 1:1 Robert Sontopski (46.); 1:2 Ziehme (Handelfmeter,
84.); 1:3 Thomas Erich (87.).
Nicht nur Bortfelds Obmann Carsten Lehne war
von der Vorstellung des TB-Teams angetan: "Das
war eine wunderbare Leistung, wir hätten
das Elfmeterschießen verdient gehabt."
Besonders Ersatzkeeper Maurice Maus und eine vielbeinige
Abwehr schienen die wie erwartet überlegen
agierenden Bezirksliga-Kicker bremsen zu können.
Pech, dass Sontopski (65.) die Möglichkeit
zum 2:1 für TB vergab. Letztlich scheiterte
Bortfeld auch daran, dass bei den Kontern die
Präzision beim letzten Pass fehlte. Lehne
fair: "Schade, allerdings ist Edemissens
Sieg verdient, beide Strafstöße waren
auch berechtigt."
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Bezirkspokal
Germania Barbecke - TSV Eintracht Edemissen
0:1 (0:0) |
06.08.2006 |
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Schwache Vorstellung beim Kreisligisten,
in Halbzeit 1 wurden beste Einschußmöglichkeiten
von Siedentop, Demir und Gabriel nicht genutzt,
in Halbzeit 2 gute Torchancen für Barbecke
durch Hamo, Weber und Nixdorf
Fazit: Glück
Tor:
0:1 88. Joachim Neumann per Kopf nach Ecke
Sven Sobert beim Torschußversuch
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Härke-Pokal
TVJ Abbensen - TSV Eintracht Edemissen
0:5 (0:3) |
03.08.2006 |
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Tore:
0:1 40. Thorsten Ziehme nach Vorlage Qollakaj
0:2 44. Artan Qollakaj per Kopf nach Vorlage Jung
0:3 45. Sven Siedentop nach Vorlage Jung
0:4 55. Nils Gabriel nach Vorlage Fink
0:5 87. Ugur Demir per Elfmeter
Besonderheit: 12. Andre Jung verschiesst Elfmeter
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Freundschaftsspiel
TSV Eintracht Edemissen - MTV Gifhorn
1:0 (1:0) |
12.07.2006 |
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Ein Höhepunkt zum Saisonbeginn
mit entsprechendem Rahmenprogramm soll das Fußball-Freundschaftsspiel
gegen den MTV Gifhorn für den Bezirksligisten
TSV Eintracht Edemissen sein. Der Niedersachsenligist
Gifhorn wird am heutigen Dienstag (19 Uhr) mit
komplettem Kader antreten. Das Team wird von Klaus
Fricke (bisher VfL Wolfsburg) und seinem Co, dem
Ex-Profi Frank Greiner, gecoacht. Angesichts namhafter
Verstärkungen ist der MTV ein Aufstiegskandidat
in die Oberliga. Das Spiel wird für den TSV
zwar nicht überzubewerten sein, jedoch soll
die zu erwartende Niederlage in Grenzen gehalten
werden. Edemissens Trainer Christian Gleich: "Nach
der zuletzt nur mäßigen Vorstellung
im Endspiel des Gemeindepokals wird sowohl Standortbestimmung
als auch Wiedergutmachung für die enttäuschten
Fans oberste Priorität haben."
Zum Spiel:
Tor: 29. Artan Qollakaj nach schöner
Kombination über Kaiser und Demir
Aus Gifhorner Sicht:
Das war wieder nichts! Die Niedersachsenliga-Fußballer
des MTV Gifhorn suchen auch eine Woche vor dem
ersten Pflichtspiel noch immer ihre Form. Beim
Bezirksliga-Neuling TSV Eintracht Edemissen gab
es eine peinliche 0:1 (0:1)-Niederlage –
so wird der MTV am nächsten Dienstag im NFV-Pokal
in Havelse nichts zu bestellen haben.
"Wir stecken momentan in einem spielerischen
Tief. Das zieht sich aber schon durch die ganze
Vorbereitung", war MTV-Coach Klaus Fricke
nicht einverstanden mit dem Auftritt seiner Mannen.
Vor allem die Offensivabteilung blieb einmal mehr
blass. "Wir haben jetzt das dritte Vorbereitungsspiel
in Folge kein Tor erzielt – und dreimal
mit 0:1 verloren", betonte Fricke.
Die besten Chancen für die Schwarz-Gelben
hatte nach dem Seitenwechsel Alexander Gutknecht.
Der Stürmer scheiterte jedoch gleich zweimal
in aussichtsreicher Position. "Wir werden
weiter konzentriert im Training arbeiten und hoffen,
dass irgendwann der Knoten platzt", erklärte
der MTV-Coach. Aus diesem Grund standen gestern
Abend während der Einheit vor allem Spielformen
auf dem Trainingsprogramm
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Gemeindepokal
Germania Blumenhagen - TSV Eintracht
Edemissen 1:1 (1:1)
5:2 n.Elfmeterschiessen |
30.07.2006 |
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Finale Gemeindepokal:
Tore: 0:1 Maik Düsterhöf (11.), 1:1
André Jung (30.).
Abbensens Fußball-Obmann Horst Oppermann
erkannte keinen Klassenunterschied. Das Match
lebte von der Spannung, beide Abwehrreihen ließen
kaum Chancen zu. Beim Elfmeterschießen zeigten
die Blumenhagener Welge, Marks, Bellinskies und
Düsterhöf keine Nerven, dagegen traf
nur Schendera für Eintracht: Jung und Demir
vergaben.

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Gemeindepokal
TSV Wipshausen - TSV Eintracht Edemissen
0:5 (0:2) |
28.08.2006 |
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Spielzeit 60 Minuten
Tore:
0:1 07. Sven Siedentop
0:2 28. Waldemar Fink
0:3 45. Sven Siedentop
0:4 57. Sven Siedentop
0:5 58. Ugur Demir
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Gemeindepokal
TVJ Abbensen - TSV Eintracht Edemissen
0:2 (0:0) |
26.08.2006 |
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Spielzeit 60 Minuten
Tore:
0:1 47. Sven Siedentop nach Vorlage Qollakaj
0:2 58. Sven Siedentop nach Vorlage Demir
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Gemeindepokal
SSV Plockhorst - TSV Eintracht Edemissen
0:6 (0:3) |
24.08.2006 |
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Spielzeit 60 Minuten
Tore:
0:1 12. Artan Qollakaj
0:2 17. Artan Qollakaj
0:3 23. Ugur Demir
0:4 43. Artan Qollakaj
0:5 49. Ugur Demir
0:6 59. Ugur Demir
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Freundschaftsspiel
TSV Eintracht Edemissen - TUS Müden
6:0 (3:0) |
22.07.2006 |
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Starke Leistung bei hochsommerlichen
Temperaturen
Tore:
1:0 06. Eigentor nach Flanke von Ziehme
2:0 10. Alexander Batt
3:0 38. Artan Qollakaj nach Vorlage Batt
4:0 50. Alexander Batt nach Vorlage Qollakaj
5:0 65. Waldemar Fink nach Alleingang
6:0 75. Sven Siedentop nach Vorlage demir
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Vorstellung der Neuzugänge |
21.07.2006 |
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Klassenerhalt hat oberste
Priorität
Edemissen startet mit sechs neuen Spielern
und neuem Trainer in die Bezirksliga
Mit sechs Neuzugängen sowie einem neuen
Trainer geht der TSV Edemissen die kommende Saison
in der Fußball-Bezirksliga an.
"Als Aufsteiger muss selbstverständlich
das Halten der Klasse die oberste Priorität
besitzen", erklärt Trainer Christian
Gleich, der vom TSV Marathon Peine zu den Edemissenern
gewechselt ist.
In der neuen Umgebung Bezirksliga müsse
man sich erst einmal neu orientieren, deshalb
sei es schwer, genauere Ziele im Vorfeld der Saison
zu definieren. Daher wolle man zunächst die
Leistungen des Teams zu Saisonbeginn abwarten
und sich dann im weiteren Saisonverlauf durch
eine kontinuierliche Steigerung von den Abstiegsrängen
zu distanzieren. "Erst dann können wir
besser einschätzen, welche Platzierung die
Mannschaft in dieser Klasse erreichen kann",
betont Gleich.
Das Aufsteigerteam der Vorsaison ist zusammengeblieben
und wurde gezielt durch Neuzugänge ergänzt.
Bei der Verpflichtung der Neuen habe man besonders
auf die spielerische Qualität der Fußballer
geachtet, so der neue Coach. Der jedoch auch betont,
dass ein weiteres wichtiges Kriterium gewesen
sei, "dass die Neuzugänge auch menschlich
gut ins Team passen." Bemerkenswerterweise
kommen die Neulinge Artan Qollakaj, Sven Sobert,
Waldemar Fink und Oliver Schmidt ebenso wie Trainer
Gleich vom TSV Marathon Peine zu den Edemissenern.
Thorsten Ziehme stößt vom VfL Woltorf
zum Team, Andre Jung kommt vom TSV Hillerse.
"Mit diesen Spielern und dem Kader der Vorsaison
besitzen wir nun genug Alternativen im Kader",
sagt Gleich. Außerdem habe er nun auf vielen
Positionen die für den Trainer oft sehr erfreuliche
"Qual der Wahl". Somit stehen in Edemissen
die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonverlauf
äußerst günstig.

v.li. Artan Qollakaj, Oliver Schmidt, Sven Sobert,
Waldemar Fink, Thorsten Ziehme, Andre Jung, Trainer
Christian Gleich
Die Neuen (von links): Artan Qollakaj,
Sven Sobert, Waldemar Fink, Oliver Schmidt, Thorsten
Ziehme, Andre Jung, Trainer Christian Gleich |
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Freundschaftsspiel
TSV Eintracht Edemissen - TSV Hillerse
2:3 (1:1) |
12.07.2006 |
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Der TSV Edemissen spielte in der
technisch anspruchsvollen Partie gut mit und konnte
den Gästen aus der Bezirksoberliga lange
Zeit Paroli bieten. In eine Drangphase des TSV
Edemissen fiel nach einem Konter das vorentscheidende
3:1 für die Gäste.
Der stark aufspielende Gästeakteur Feysel
Demir musste ohne Fremdverschulden in das Krankenhaus
eingeliefert werden.
Tore:
1:0 11. Artan Qollakaj nach Konter
1:1 25. Feysel Demir nach katastrophalen Fehlpaß
im Mittelfeld
1:2 63. Deppe per Freistoß
1:3 79. Faustmann nach einem Konter
2:3 86. Artan Qollakaj |
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Freundschaftsspiel
TSV Eintracht Edemissen - Falke Rosenthal
3:2 (2:1) |
14.05.2006 |
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Bei hochsommerlichen Temperaturen
nutzten die stark defensiv eingestellten Gäste
aus Rosenthal ihre wenigen Kontermöglichkeiten
zu zwei Treffern und wussten insgesamt durch die
taktisch gute Leistung zu gefallen. Beim TSV Edemissen
ließ die starke Personalrotation kaum Spielfluß
zu.
Tore:
1:0 04. Thorsten Ziehme nach Ecke
1:1 19. Markus Wolter nach Konter
2:1 39. Oliver Schmidt mit sehenswerten Fernschuß
2:2 63. Markus Wolter nutzt Abspielfehler
3:2 73. Klingebiel per Eigentor
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Freundschaftsspiel
TSV Eintracht Edemissen - GW Vallstedt
2:1 (1:0) |
12.07.2006 |
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Für beide Mannschaften soll
es nach erst wenigen Trainingseinheiten eine Vorstellung
der neuen Kader und eine wage Standortbestimmung
sein. Am heutigen Mittwoch (Anstoß 19 Uhr)
erwartet der Fußball-Bezirksligist TSV Eintracht
Edemissen den Bezirksoberligisten Grün-Weiß
Vallstedt.
Beide Teams stehen unter neuer Leitung und gehen
vermutlich mit allen Neuzugängen in die Partie.
Edemissens neuer Trainer Christian Gleich setzt
seinen kompletten Kader ein. Außer der Stammformation
ohne Abgänge werden auch die Neuzugänge
Artan Qollakaj, Sven Sobert, Waldemar Fink und
Oliver Schmidt (alle Marathon Peine), Torsten
Ziehme (VfL Woltorf) und Andre Jung (TSV Hillerse)
ihr Debüt im Edemissener Dress geben. "Die
Zuschauer dürfen ein offensiv ausgerichtetes
Spiel erwarten", verspricht Gleich
Zum Spiel:
Gelungener Auftakt, viele Positionswechsel
Tore:
1:0 33. Artan Qollakaj nach Konter
1:1 58. Schulze per Kopf
2:1 84. Siedentop nach Vorlage von Kunstmann
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